World of Warcraft: Traveler

von Greg Weisman 
4,5 Sterne bei8 Bewertungen
World of Warcraft: Traveler
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Spannend und sprachlich echt gut!

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Superspannend, tolle Charaktere, ich freue mich auf den zweiten Band!

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Inhaltsangabe zu "World of Warcraft: Traveler"

Ein Abenteuer des weltbekannten Computerspiel-Bestsellers 'World of Warcraft' - jetzt für junge Leser!

Der zwölfjährige Aram hat seinem Vater nie verziehen, dass er ihn und seine Mutter im Stich gelassen hat. Als Kapitän Dorn acht Jahre später plötzlich wieder auftaucht, Aram auffordert, sich seiner Crew anzuschließen und die Meere Azeroths zu durchkreuzen, ist er alles andere als begeistert. Und dann wird das Schiff von Piraten überfallen und Aram ist plötzlich auf sich allein gestellt. Zum Glück ist er im Besitz von Dorns Kompass gelangt. Doch der zeigt dummerweise nicht nach Norden, wie es jeder anständige Kompass tun sollte. Und so führt er Aram nicht zurück in die Heimat, sondern direkt in sein allergrößtes Abenteuer!

Enthält 24 exklusive Illustrationen von Blizzard-Zeichner Samwise Didier.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783733503918
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Erscheinungsdatum:27.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Mizuiros avatar
    Mizuirovor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend und sprachlich echt gut!
    Spannend, aber wohl eher eingeschränkte Zielgruppe

    Für Alle wird Traveler wahrscheinlich nicht unbedingt geeignet sein. Ich lehne mich etwas aus dem Fenster und sage sogar: Dieses Buch hat eine eher eingeschränkte Zielgruppe.

    Erstens hat es starken Bezug zu einem Computerspiel. Zudem noch zu einem eher klischeebehaftetem. Ich zumindest kenne mehr Menschen, die WoW(-Spieler*innen) prinzipiell komisch finden, als solche, die es einmal probiert haben und tatsächlich nichts damit anfangen konnten.

    Zweitens ist Traveler eigentlich ein Kinderbuch. Der Klappentext weist es für „junge Leser“ und das Preisschlid mit „ab 12 Jahren“ aus. Wer sich, obwohl älter, vielleicht trotzdem darüber wagt, möge sich also nicht weiter wundern, dass das Buch z.B. bebildert ist, aber dazu später mehr.

    Zwar bin ich eher kein allzu junges Leserlein mehr, aber ich spiele (ab und zu) dieses berüchtigte Computerspiel und entspreche damit zumindest teilweise der Zielgruppe. Allerdings bin ich leider nicht so nerdig sehr in dieser Welt heimisch, dass ich überkritisch wäre. Falls es WoW-bezogene Fehler in Traveler geben sollte, sind sie mir nicht aufgefallen.
    Im Gegenteil, ich habe mich in der beschriebenen Welt so wohl gefühlt, wie im Spiel selbst. Leider ist es darum auch sehr inspirierend, weshalb ich praktisch gleich in der ersten Lesepause einen alten Computer rausgezerrt und aufgebaut habe um.. ihr habts erraten: WoW zu spielen. Und da das ebenso süchtig macht, wie lesen, komme ich zzt. kaum zu anderen Dingen.
    Ob das jetzt ein Plus- oder Minuspunkt für das Buch ist? Schwer zu sagen.

    Eigentlich muss ich jetzt gar nicht mehr viel schreiben: Ich glaube, das Buch hat den Zweck bei mir erfüllt, den es erfüllen wollte. Nur, mich hat es nicht nur inspiriert, sondern es hat mir auch gefallen. (Hört, hört!)
    Ich habe zwar nur die deutsche Übersetzung gelesen, finde aber, dass der Schreibstil darin sehr gut war. Besonders gelungen fand ich die Perspektivenwechsel, die schon fast an einen Film erinnern. Die Figuren sind auch erfreulich gut ausgearbeitet für ein Kinderbuch.
    Dazu sei aber noch gesagt, dass ich mich ab und an schon wegen komplizierter Wörter und vor allem wegen der Brutalität gewundert habe, die hier beschrieben wird. Ich bin halt wirklich die Letzte, die sich mit Kindern auskennt, aber ich habe mich gefragt, ob sowas für Zwölfjährige geeignet ist? Vermutlich aber schon.
    Sollte sich also ein Elternteil hierher verirren, tatsächlich bis hier her gelesen haben und noch immer nicht schlauer sein als vorher, würde ich raten: Lest das Buch einfach selbst und entscheidet dann. Es ist auch sehr kurzweilig und ich kann es sowieso empfehlen.

    Zum Abschluss möchte ich noch die am Anfang schon erwähnte Bebilderung loben! Die Geschichte der Bilder ist tatsächlich in die Geschichte eingeflochten, sodass sie nicht nur als Genrencharakteristika ihre Daseinsberechtigung haben. Und: Sie sind hübsch.

    Und jetzt vergebe ich ohne noch viele Worte zu verlieren: 5 Punkte!

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    Yllins avatar
    Yllinvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Egal ob für Fans des Spiels oder einfach nur Fantasy- und Abenteuer-Begeisterte - ein schönes Buch!
    Für Fans und Nicht-Fans gleichermaßen gut!

    World of Warcraft - Traveller (Bd. 1)

    Autor: Greg Weisman
    Illustrationen: Samwise Didier
    Genre: Abenteuer, Fantasy, Jugendbuch
    Empfohlenes Lesealter: 10 Jahre
    Erschienen: 27. Juli 2017
    Seiten: 448
    Einband: Broschiert
    Verlag: Fischer Verlag
    ISBN: 978-3-7335-0391-8
    Preis: 12,99€ [D] | 13,40€ [A]

    Rating: ♥♥♥♥

    INHALT

    "Der zwölfjährige Aram hat seinem Vater nie verziehen, dass er ihn und seine Mutter im Stich gelassen hat. Als Kapitän Dorn acht Jahre später plötzlich wieder auftaucht, Aram auffordert, sich seiner Crew anzuschließen und die Meere Azeroths zu durchkreuzen, ist er alles andere als begeistert. Und dann wird das Schiff von Piraten überfallen und Aram ist plötzlich auf sich allein gestellt. Zum Glück ist er im Besitz von Dorns Kompass gelangt. Doch der zeigt dummerweise nicht nach Norden, wie es jeder anständige Kompass tun sollte. Und so führt er Aram nicht zurück in die Heimat, sondern direkt in sein allergrößtes Abenteuer!" - Quelle: Verlag

    COVER ♥♥♥♥♥

    Das Cover des ersten Bandes von "World of Warcraft - Traveller" ist wunderschön. Als ehemalige und leidenschaftliche World of Warcraft Spielerin sind mir die Artworks des Spiels nur allzu bekannt - und Blizzard-Künstler Samwise Didier schafft es auf wunderbare Weise das fantastische Artwork zum Spiel mit einem bunten, kindlichen Einschlag genau in die Richtung zu drängen, in die das Buch will: Gleichermaßen Spieler des wohl größten Online-Rollenspiels (MMORPG) der Spiele-Branche wie junge Leser ab 10 (bzw. 12) Jahren anzusprechen - oder im besten Fall Leser/innen, die beides in sich vereinen. Ich für meinen Teil liebe das Artwork des Covers: Die geschwungenen und zugleich klaren Konturen, die bunten, aber nicht zu knalligen Farben, die perfekt getroffenen Figuren. Im Vordergrund, ganz unverkennbar und zentral, der Hauptcharakter Aramar Dorn in dem viel zu großen Seefahrer-Mantel seines Vaters mit dem Kompass in der Hand, um dem sich die Geschichte rankt. Links hinter ihm der kleine Murky - ein Murloc, der sich sogar im Spiel selbst einer großen Beliebtheit erfreut und dort als Haustier verfügbar ist. Und rechts hinter ihm der Taure Wildbart, der eins zu eins so getroffen ist, wie ein Taure nunmal auszusehen hat. Was ich nur nicht ganz verstehe ist, warum gerade er es auf das Cover geschafft hat. Wildbart ist kein wesentlicher Nebencharakter und hat nur etwa einen 20-seitigen Auftritt im Buch. Viel eher hätte ich es erwartet, Arams 'Schwester' Makasa oder den Gnoll Hackel auf dem Cover zu sehen, die eine wesentlich größere Bedeutung für Aram haben. Dass Makasas wahres Aussehen für den Leser verschleiert bleiben soll, leuchtet mir ein - es ist sozusagen ein Runnig Gag des Buches. Dennoch halte ich den Tauren weiterhin für eine seltsame Wahl. Vielleicht sind Tauren aber auch einfach spannend anzusehen.

    CHARAKTERE ♥♥♥♥

    Aramar Dorn: Der 12-jährige Aramar Dorn ist gegen seinen freien Willen Teil der Schiffsmannschaft der "Wellenschreiter", dem Handelsschiff seines Vaters. Nachdem sein Vater ihn und seine Mutter noch vor seinem 6. Geburtstag im Stich ließ und daraufhin nie wieder meldete, ist Arams Wut auf ihn, Kapitän Greydon Dorn, riesig und absolut verständlich. Und dann wagte er es auch noch, eines Tages wieder vor der Tür zu stehen und zu verlangen, das sein Sohn ihn ein Jahr lang auf See begleitet. Zu Beginn des Buches hatte ich meine Probleme mit Aram warm zu werden: Einerseits verstand ich seine Wut auf seinen Vater, der jedoch alles andere als ein böser Mensch zu sein schien, andererseits ging mir seine bockige Art, sein ewiges Selbstmitleid und seine Einstellung, sich nicht einmal zu bemühen, furchtbar auf die Nerven. Dies änderte sich nach etwa einem drittel des Buches, nachdem er und seine Begleiterin Makasa das erste Mal ganz auf sich allein gestellt sind. Statt über Vergangenes und Verlorenes zu trauern, wie ich es eigentlich von ihm erwartet hatte, wächst Aram über sich selbst hinaus und wird - für meinen Geschmack - einen Tick zu schnell erwachsen. Für jüngere Leser bietet der angehende Held aber auf jeden Fall alles was er braucht, um der perfekte Protagonist zu sein: einen gewitzten Verstand, großen Mut, eine gesunde Prise Humor und ein gutes Herz. Zusätzlich besitzt er außerdem das große Talent des Zeichnens - und schafft es spielend leicht, all jene, die er zeichnet, genau so darzustellen, wie sie wirklich sind, oder aber so, wie sie gerne sein würden. Das Resultat seiner Zeichnungen bekommt der Leser parallel zum Text in seitenfüllenden Illustrationen vorgeführt, die - original von Blizzard-Zeichner Samwise Didier - einen wunderbaren Einblick in die Geschichte geben. Die Charaktere werden im Comic-Stil dargestellt und nehmen zwar der eigenen Fantasie das Aussehen der Figuren vorweg, doch empfand ich sie in diesem Fall weniger störend, sondern vielmehr als Gewinn für die Geschichte. Vor allem da sie gleichzeitig als wunderbare Schlüsselelemente den Plot unterstützen. Eine schöne Idee!

    Makasa Flintwill: Genau wie bei Aramaer Dorn hatte ich mit Makasa zu Beginn der Geschichte noch so meine Zwistigkeiten. Als 2. Maat des Handelsschiffs ist sie Aram im Rang überlegen und lässt keine Gelegenheit aus, dies zu demonstrieren. Sie hat eine offene Abneigung gegen den Jungen und seine Art, schafft es aber irgendwie nicht, diese mal richtig zur Sprache zu bringen. Außerdem scheint sie ständig mit ihm um die Zuneigung des Kapitäns zu konkurrieren. Sie ist einfach ein typisches Beispiel für 'Harte Schale, weicher Kern', das biestige 17-jährige Mädchen, das alles besser weiß, nur hin und wieder mal nett ist und sich zum Schluss als eine ganz Liebe entpuppt. Trotzdem überraschte sie mich - denn je weiter die Geschichte voran schritt, desto weniger nervig fand ich sie. Makasa ist eine wahnsinnig loyale Seele und eine sehr begabte Kämpferin noch dazu. Dass sie älter ist als Aram und zugleich einen höheren Rang innehat, stieg ihr ab und zu zu Kopf, wohingegen Aram bald lernte, sich ihr gegenüber zu emanzipieren. Ihr mit der Zeit immer freundschaftlicher werdender Machtkampf hatte so immer wieder unfreiwillig komische Momente. Sie mag nicht mein liebster Charakter gewesen sein, aber mit der Zeit kam ich ganz gut mit ihr aus.

    Murky: World of Warcraft - Traveller hat eine Menge liebenswürdiger Charaktere zu bieten. Umso schwerer fällt mir die Entscheidung, welchen ich euch hier noch genauer vorstellen möchte. Andererseits fällt es mir dann doch gar nicht so schwer, Murky zu wählen. Der kleine Murloc - eine fischartige Rasse mit lustiger gurgelnder Sprache - ist kein guter Fischer, obwohl er das eigentlich im Blut haben sollte. Stattdessen hat er eine Begabung, sich ständig in seinen eigenen Fischernetzen zu verheddern und sich dabei in brenzliche Situationen zu bringen. Mehr als einmal muss er von seinen neuen "Fronden" vor dem knappen Tod bewahrt werden. Er ist eine unfassbar treue Seele und von einer entzückend kindlichen Naivität, das man ihn als Leser/in ganz einfach ins Herz schließen muss. Da er die Gemeinsprache nicht beherrscht, sondern nur versteht - und andernfalls nur Murloc sprechen kann - sind die Missverständnisse vorprogrammiert, und seine kläglichen Versuche, den anderen Charakteren Gemeinsprache nachzusprechen, sind immer wieder für einen Lacher gut. Sie ziehen sich übrigens durch das ganze Buch und werden vermutlich noch in den nachfolgenden Teilen eine Konstante bleiben. Murky ist einfach nur niedlich und scheint als der perfekte Sidekick einfach aus einem Animationsfilm direkt in das Buch gepackt worden zu sein.

    SCHREIBSTIL ♥♥♥♥

    Generell liest sich World of Warcraft - Traveller wie ein guter Kinofilm. Die Sprache (auch wenn ich jetzt nur von der Übersetzung sprechen kann. Diese stammt aus der Feder von Andreas Kasprza) ist für einen Jugendroman, der an 10 - 12-jährige Leser gerichtet ist, überraschend melodiös und künstlerisch, ohne dabei an notwendiger Einfachheit zu verlieren. Sie zu lesen ist also nicht nur für Kinder leicht verständlich, sondern auch für Erwachsene ein leichter Genuss. Der Autor schafft es spielend leicht, die Geschehnisse mit Worten so einzufangen, dass sie wie plastisch vor dem Inneren Auge des/der Rezipient/en/in erscheinen und damit wie von einer Leinwand projiziert wirken. Auch ohne Aramars Zeichnungen wäre es ein leichtes, sich die Charaktere und ihre Handlungen bildlich vorzustellen. Ein wenig kritisch betrachte ich jedoch die recht expliziten Formulierungen von Gewalt, die in World of Warcraft - Traveller trotz seiner kindlich anmutenden Ästhetik keine Seltenheit sind. Da fliegen schon Mal Köpfe und Gliedmaßen, es werden Bäuche aufgeschlitzt, Dolche zwischen Rippen gerammt und der Untote verliert ständig seine Gliedmaßen (okay, das ist lustig). Obwohl ich als Erwachsene damit weniger Probleme hatte - und im Gegenteil sogar überrascht war, über die Spannung die das Buch so für mich aufbauen konnte -, halte ich 10 Jährige als Zielgruppe etwas zu jung. Es kommt natürlich immer auch auf den Grad der Aufklärung und der 'Abhärtung' des Kindes an - manche Eltern sind da liberaler als andere - doch für jemanden, der sonst relativ wenig mit Blut und Gemetzel zu tun hat, rate ich, vielleicht noch ein paar Jahre zu warten. Es ist jetzt kein Splatter im Sinne Tarantinos, denn der Autor geht nicht ausführlich ins Detail, aber manche Formulierungen waren doch schon hart an der Grenze. Ein wenig verwirrend waren auch die ständigen Perspektivenwechsel: Der Großteil des Buches beschränkt sich auf die in 3. Person formulierte Perspektive Arams, doch hin und wieder gibt es - zwar in eigenen Absätzen, dennoch gestreut und verwirrend - einen Perspektivenwechsel auf einen der anderen Charaktere (auch der Bösewichte), der dann viel zu kurz ausfällt. Ein regelmäßiger Perspektivenwechsel zwischen zwei oder drei Charakteren hätte ausgereicht, so fühlte es sich manchmal etwas zerschnippselt an.

    HANDLUNG ♥♥♥♥

    Für mich zog sich die erste Hälfte des Buches wahnsinnig, weshalb ich überraschend lange gebraucht habe, um überhaupt mit den Charakteren und der Handlung warm zu werden. Danach ging alles relativ schnell und ich war zum Schluss sogar etwas traurig, dass es vorbei sein sollte - und wollte am liebsten gleich den zweiten Band in Angriff nehmen (der übrigens schon im April erscheint). Wir haben es bei World of Warcraft - Traveller mit der typischen Heldenreise zu tun: Der junge, unerfahrene Aramar Dorn muss sich von seinem Vater emanzipieren und eine Reise durch Kalimdor, den westlichen Kontinent Azeroths, an der Seite seiner neuen - und alten - Freunde bestreiten. Dabei lernt er immer mehr über sich selbst, das Land, die Völker und vor allem über seinen Vater, lernt, das Gelernte auch umzusetzen, und wächst mit der Zeit zu einer starken Persönlichkeit heran, die im absoluten Kontrast zu dem steht, wie er früher einmal war. Eine Gruppe schräger Bösewichte, die mich irgendwie hin und wieder an Team Rocket erinnert haben, weil ich sie einfach nicht schrecklich finden konnte, darf natürlich auch nicht fehlen. All das ist in keiner Weise neu, auch das Setting in der Welt von World of Warcraft ist keines, das noch nie da gewesen wäre. Wer also total überraschende Wendungen und Charaktere abseits der Prototypen erwartet, wird eventuell enttäuscht werden. Nichtsdestotrotz schafft es Weisman spielend leicht, aus altbekanntem Stoff eine neue, fantastische und für jung und alt spannende Geschichte zu schaffen, die jeden mitreißen kann, der sich ein bisschen auf sie einlässt. Oder einfach ein Fan von World of Warcraft ist.

    GESAMTWERTUNG ♥♥♥♥

    Ein Gedanke, der mir beim Lesen kam, war: Wie pädagogisch wertvoll kann etwas sein, das junge Leser dazu auffordert, ein Online-Spiel zu spielen, das zugegebenermaßen süchtig machen kann? Aber bei genauerem Hinsehen wurde mir schnell klar, dass das gar nicht der erste Sinn des Buches ist. Die Geschichte wäre auch ohne das Setting eine sehr gute - und es gibt an keiner Stelle im Buch die Aufforderung, selbst World of Warcraft zu spielen. Das hat meinen inneren Kritiker dann doch etwas befriedet. Auch wenn ich als ehemalige Spielerin irgendwie zugeben muss, dass das Buch die Sehnsucht nach Azeroth in mir geweckt hat. Einfach weil die Lore, die Welt, die Völker, die Kulturen und die Geschichten so wahnsinnig ausgefeilt und komplex sind. Weisman lässt es sich nicht nehmen, Azeroth von seiner schönsten Seite zu beschreiben und für Kenner des Spiels die unterschiedlichsten Insider und Easter Eggs zu hinterlassen. Gepaart mit seiner wunderschönen und doch einfachen Sprache, seinen liebenswerten Charakteren (Murky!) und der wirklich spannenden Geschichte, die mich zum Schluss hin einfach nur gefesselt hat, finde ich World of Warcraft - Traveller einfach nur ein gutes Buch, das es meiner Meinung nach verdient hätte, verfilmt zu werden. Nur der für mich sehr zähe Anfang, die zu Beginn nervigen Charaktere und die überraschend explizite Gewalt sind ein Grund für mich, dem Buch nicht die volle Anzahl an Punkten zu geben. Wer Lust bekommen hat, dieses Buch zu lesen, sollte sich auf jeden Fall weiterhin darüber im Klaren sein, dass Erwachsene nicht die erste Zielgruppe für Traveller sind. Wer sich darauf einstellt, kann mit einem spannenden Abenteuer rechnen, das - leicht zu lesen - eine gelungene Auszeit vom schnöden Alltag bietet. 
    Ich danke den Fischer Verlagen für das Rezensionsexemplar!
    Spannung  Romantik// Humor ♥♥♥ Gewalt ♥♥♥ Action 
    - Eure Bücherfüchsin

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, actionreich, voller Magie und Fantasie mit wundervollen Zeichnungen, die das Buch perfekt abrunden- Kopf Kino pur
    Spannend, actionreich, voller Magie und Fantasie mit wundervollen Zeichnungen

    Wer gern Geschichten mit Fantasy Figuren liest. Geschichten voller Magie, Fantasiewelten und auch Action und Abenteuer, für Liebhaber dieser magisch- fantasievollen Leser bietet dieses Buch eine Menge an Unterhaltung und spannenden Lesestunden.
    Es ist der Auftakt einer Trilogie und auch als erwachsener Fantasy Liebhaber habe ich das Lesen des Buches genossen. Ich denke, auch man selbst kein Liebhaber dieses Computerspieles ist und es auch gar nicht kennt, die Geschichte hier hat mich begeistert.
    Aram ist 12 Jahre, lebt bei seiner Mutter und seinem Ziehvater und seinen Halbgeschwistern, als sein leiblicher Vater, der die Familie verlassen hatte, als Aram noch klein war, Aram abholt und ihn auf sein Schiff mitnimmt. Aram soll ihn auf seinen Reisen begleiten, doch dann wir das Schiff überfallen und Aram und Makasa, eine junge Frau können entkommen. Arams Vater hatte ihm noch etwas übergeben. Einen Kompass, den er unbedingt behüten soll. Wie wird das Abenteuer um Aram weiter gehen? In einer Welt voller Orks, Trolle, Elfen und anderer Fabelwesen?
    Es gibt im Buch immer wieder kursiv gedruckte Stellen, wo die Gedankenwelt von Aram dargestellt wird. Ich finde, das sehr gelungen, da er nicht als Ich –Erzähler berichtet, ich als Leser so aber dennoch seinen Gedanken folgen kann.
    Die Umgebung im Buch ist anschaulich beschrieben. Manchmal hatte ich den Jasmin Duft in der Nase, wie Aram verließ er mich nicht. Aber ich konnte den Fluss vor mir sehen, das Tosen des Wasserfalls sehen und das zappelnde Wesen, das in einer unbekannten Sprache um Hilfe schrie. Es war reines Kopf Kino, das Lesen des Buches.
    Richtig genial sind auch die Zeichnungen im Buch. Aram zeichnet, die Wesen, Menschen, die ihm begegnen, aber auch die Umgebung. Es ist eine abenteuerliche Geschichte. Anfangs spielt sie auf dem Schiff, dann wird sie zu einer Reise an Land. Es kommt zu neuen Begegnungen, Freundschaften, Kämpfen, Action und Magie.
    Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Mut, Fantasie, Action und Abenteuer. Für mich eine perfekte Lesemischung. Die Geschichte hat so eine Art Zauber, die mich gefangen nimmt.
    Ich finde es ist durchaus ein All Age Buch, das auch erwachsene Fantasieliebhaber begeistern wird.
    Spannend, actionreich, voller Magie und Fantasie mit wundervollen Zeichnungen, die das Buch perfekt abrunden- Kopf Kino pur- vollste Leseempfehlung.

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    dieDoreens avatar
    dieDoreenvor einem Jahr
    Auf nach Azeroth

    Was habe ich das Spiel World of Warcraft geliebt. Besonders das Erkunden und Questen hat mir an dem Spiel so gefallen. Natürlich musste ich zu "World of Warcraft- Traveler" greifen, einer Abenteuergeschichte ab 10 Jahre. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Story brachte perfekt das Gamefeeling herüber ohne dabei kindisch zu wirken. Der locker, leichte Schreibstil hat mich sofort gefangen genommen und ich war von der ersten Seite an gefesselt. Hach herrlich, wie habe ich die Welt vermisst. Man trifft auf bekannte Rassen und Orte denen ich mit meiner Blutelfin damals begegnet bin und welche ich mit ihr durchstreift habe. Doch auch wer die WoW Geschöpfe nicht kennt, lernt diese durch die schönen Illustrationen kennen welche im Buch verstreut sind. Eine Karte zu Beginn des Buches zeigt zudem die wichtigsten Orte Azeroths auf.  Von Anfang bis Ende bleibt die Geschichte spannend und mit Aram hat der Autor einen tollen Charakter erschaffen. Mutig, schlau und unglaublich sympathisch macht er die Story zu etwas Besonderen. Durch seine Augen entdeckt man diese unglaublich vielfältige und fantastische Welt und ich bin als Leser Azeroth erneut erlegen.
    Mein Fazit
    "World of Warcraft- Traveler" ist eine bildgewaltige Abenteuergeschichte die mich in die fantastische Welt der Trolle, Tauren, Magier und Elfen entführt hat. Das Buch ist ein unbedingtes Muss für Fans von Abenteuergeschichten und nicht nur für jüngere Leser geeignet.

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    Lia_Lunas avatar
    Lia_Lunavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine nette Geschichte aus der Welt von World of Warcraft (Classic). Mrrrgl <3 ! Von mir 3,5 Sternchen.
    Eine kleine Geschichte, aus der Welt von World of Warcraft.

    Der Seemann Greydon Dorn hat seinen Sohn Aram und dessen Mutter von heute auf morgen in Seenhain verlassen, als dieser 6 Jahre alt war, um wieder mit seinem Schiff und seiner Crew in See zu stechen.
    6 lange Jahre lang, hat er sich nicht um seinen Sohn gekümmert um dann plötzlich, als dieser 12 Jahre alt ist, wieder vor der Tür zu stehen, um ihn mit auf sein Schiff zu nehmen.
    Und an diesem Punkt startet die Geschichte um unseren Hauptprotagonisten Aramar( kurz Aram genannt) Dorn und seinen Freunden, die in diesem Buch eine abenteuerliche Reise zu bestreiten haben - zumindest einen Teil davon.

    -----------------------------------
    An Board der Wellenschreiter auf dem Meer von Kalimdor:

    Aram wird vom zweiten Maat, der 17 jährigen Makasa Flintwill, unsanft mit einem Tritt aus seinem Traum geweckt und realisiert, dass er sich nicht im heimischen Bett befindet, sondern auf dem Schiff seines Vaters ist, worauf er eigentlich gar keine so recht Lust hat, denn er ist alles andere als der perfekte Seemann.
    Er zeichnet einfach viel lieber, als sich der Kampfkunst, und allem Weiteren, was man so auf See beherrschen sollte, hinzugeben.

    Relativ schnell kristallisiert sich heraus, dass sein Vater Widersacher namens Malus und den Flüsterer und dessen Crew hat.
    Nur wieso, weshalb und warum, erfährt man in diesem ersten Band leider nicht.

    Was man jedoch erfährt ist, dass dieser Feind und seine Crew hinter dem Kompass mit der Kristallnadelspitze her ist, den Greydon Dorn um seinen Hals trägt.
    Und diesen vermacht er seinem Sohn alsbald mit den Worten "Er wird dich dort hinführen, wohin du gehen musst !", kurz vor seinem Tod bei einem Überfall des besagten Widersachers.
    Schlussum retten sich lebend, aus diesem Kampf auf See, nur der kleine Aram und Makasa an den Strand von Feralas.

    Nun stellt sich ihnen natürlich die Frage - Wohin ?

    Nach Norden, um an der Dunkelküste um Hilfe zu bitten, oder nach Süden, in die neutrale Stadt Gadgetzan - um ein Schiff zurück in die Heimat zu erwischen.
    Sie entschließen sich kurzum den Weg durch den gefährlichen Dschungel von Feralas nach Tanaris/Gadgetzan einzuschlagen.

    Und somit beginnt ihre abenteuerliche Reise, auf der sie der ein ums anderen Gefahr ausgesetzt, aber dabei auch Freunde fürs Leben finden werden.


    Fazit:
    Greg Weisman hat uns mit World of Warcraft:Traveler (Band 1) ein Kinder- & Jugendbuch auf den Tisch gelegt, welches im WoW Universum spielt und zwar gezielt aus Sicht der Allianz erzählt wird und sich regionsbezogen im Bereich Seenhain, auf dem Meer von Kalimdor, im Dschungel von Feralas und Düsterbruch bewegt.

    In einem leicht verständlichen Schreibstil und kurz gehaltenen Kapiteln, erzählt uns Weisman die Abenteuer des 12 jährigen Aramas und seinen Freunden.
    Wobei die Murlocs dabei keine unwesentliche Rolle abbekommen haben, was sehr zu meiner Freude ist - Mrrgl! :)
    Mir als 10 Jahre lange, treue WoW-Spielerin, hat der erste Band dieser Buchreihe recht gut gefallen.

    Da jedoch im ersten Teil leider nicht allzuviel passiert und man nicht mal das erste Ziel Gadgetzan erreicht, nicht erfährt warum Greydon seinen Sohn damals verlassen hat, einem nicht erzählt wird, woher dieser Zwist zwischen Greydon Dorn und seinem Widersacher Malus eigentlich stammt und vorallem was dieser Kompass damit zu tun und warum dieser und seine Crew so vehement hinterher ist diesen zu bekommen, verleihe ich "nur" 3,5 Sternchen.

    Ja, ich weiss, es handelt sich um eine Reihe und da kommt vermutlich noch eine Auflösung des Ganzen, trotzdessen hätte da für meinen persl. Geschmack etwas mehr passieren, resp. erzählt werden können.
    Ehrlich gesagt lässt mich dieses Buch etwas unbefriedigt zurück.
    Nun gut, ich warte dann mal brav auf Band 2, dieser im Frühjahr 2018 erscheinen wird.

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    Flattervor einem Jahr
    tolles Abenteuer

    Über den Autor:

    Greg Weisman erzählt für sein Leben gern Geschichten. Er ist Drehbuchautor und Produzent verschiedener Animationsserien wie Disney "Star Wars: Rebels" oder Marvels "The Spectacular Spiderman". Er war mehrfach für einen Emmy Award in der Kategorie Drehbuch und Animation nominiert. Weisman lebt in Los Angeles, USA. (Quelle: Verlag)


    Zum Inhalt: Klappentext

    Ein Abenteuer des weltbekannten Computerspiel-Bestsellers "World of Warcraft" jetzt für junge Leser!


    Der zwölfjährige Aram hat seinem Vater nie verziehen, dass er ihn und seine Mutter im Stich gelassen hat. Als Kapitän Dorn acht Jahre später plötzlich wieder auftaucht, Aram auffordert, sich seiner Crew anzuschließen und die Meere Azeroths zu durchkreuzen, ist er alles andere als begeistert. Und dann wird das Schiff von Piraten überfallen und Aram ist plötzlich auf sich allein gestellt. Zum Glück ist er im Besitz von Dorns Kompass gelangt. Doch der zeigt dummerweise nicht nach Norden, wie es jeder anständige Kompass tun sollte. Und so führt er Aram nicht zurück in die Heimat sondern direkt in sein allergrößtes Abenteuer!


    Meine Meinung:

    Es startet mit einer Karte und einer Widmung. Dann folgt eine sehr intensiv beschriebene Traumsequenz. Bis Aram sehr unsanft geweckt wird. Aram ist mir gleich ans Herz gewachsen und ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen. Sein Vater kommt sehr geheimnisvoll und mysteriös rüber. Aram hat so viele unbeantwortete Fragen, aber sein Vater gibt nichts preis. Aram liebt es zu zeichnen und sich so auszudrücken und seine Gefühlen und Gedanken zu verarbeiten. Die Charaktere sind durch die Bank weg total klasse gestaltet und kommen sehr authentisch rüber. Der Scheibstil ist bildgewaltig und zieht den Leser in eine großartige Phantasiewelt hinein. Die Handlung hat mich komplett gefesselt und viele Ereignisse haben mich überrascht. Die Geschichte verbreitet eine tolle Message und hat mein Herz regelrecht berührt. Zudem sind 24 exklusive Illustrationen von Blizzard-Zeichner Samwise Didier enthalten.


    Cover:

    Das Cover ist genauso bildgewaltig wie die Geschichte. Ein absoluter Hingucker.


    Fazit:

    Ein Abenteuer ganz nach meinem Geschmack. Ich bin total begeistert.

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    LaPhines avatar
    LaPhinevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Superspannend, tolle Charaktere, ich freue mich auf den zweiten Band!
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    Fine13_4s avatar
    Fine13_4vor 2 Monaten

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