Gregg Braden

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Der Realitäts-Code

Der Realitäts-Code

 (7)
Erschienen am 10.06.2008
Verlorene Geheimnisse des Betens

Verlorene Geheimnisse des Betens

 (3)
Erschienen am 31.05.2008
Der Jesaja Effekt

Der Jesaja Effekt

 (2)
Erschienen am 10.09.2009
Resilienz in Zeiten extremer Veränderung

Resilienz in Zeiten extremer Veränderung

 (1)
Erschienen am 10.07.2014
Der Gottes-Code

Der Gottes-Code

 (1)
Erschienen am 10.08.2010
Fractal Time

Fractal Time

 (0)
Erschienen am 10.04.2009
Zwischen Himmel und Erde

Zwischen Himmel und Erde

 (0)
Erschienen am 13.06.2016

Neue Rezensionen zu Gregg Braden

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paulsbookss avatar

Rezension zu "Im Einklang mit der göttlichen Matrix (Broschiert)" von Gregg Braden

Nähert sich dem Thema mehr von der spirituellen Seite
paulsbooksvor 2 Jahren

Der "Grundstoff" der meisten spirituellen Ansätze, nämlich die Einheit der Dinge und wie sie infolgedessen zusammenwirken, ist Gegenstand dieses angenehm zu lesenden und gut nachzuspürenden Buches. Aufgrund der Tatsache, dass es dasselbe Thema behandelt wie die "Entstehung der Realität" ( https://www.lovelybooks.de/autor/J%C3%B6rg-Starkmuth/Die-Entstehung-der-Realit%C3%A4t-143319210-w/ ) möcte ich hier vor allem den wesentlichen Unterschied herausstellen: Hier wird der Leser nicht mit einem Physik-Exkurs konfrontiert, der die vom Ansatz her mehr kopflastigen Mitmenschen "befriedigt" und an das Thema heranführt, der Autor nähert sich stattdessen der Materie von der anderen Seite, der spirituellen, aus.

Interessierten Menschen, die dieses Gebiet mehr auf der emotionalen Ebene erfassen (oder erfassen MÖCHTEN), lege ich zuerst die Lektüre dieses Buches nahe. Solchen, die eher an populärwissenschaftliche Literatur gewöhnt sind, empfehle ich die beiden Bücher in umgekehrter Reihenfolge.

Wenn es einen kleinen Kritikpunkt gibt, dann diesen: Wie alle Texte, vor allem übersetzte, möchte mancher Satz vom Leser richtig verstanden werden. Wenn man z.B. liest: "Wir müssen im Leben zu dem werden, was wir im Außen erleben wollen", könnte man auf die Idee kommen, "müssen" als dogmatischen Zwang und "wollen" als Verstandesanstrengung zu begreifen. Dies wäre mitnichten hilfreich und triebe einen eher vom Ziel fort. Wenn man mit dem Herzen liest, könnte sich derselbe Merksatz stattdessen wie folgt darstellen: "Wir dürfen im Leben zu dem werden, was wir uns wünschen, im Außen zu erleben." Das trifft für mich den Kern besser!

Dem Autor einen herzlichen Dank für dieses schlüssige und warmherzig geschriebene Werk!

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Der Realitäts-Code" von Gregg Braden

Oh Gott, wir leben doch nicht wirklich in einer Simulation?
R_Mantheyvor 3 Jahren

Wir verändern alle ständig unsere Wirklichkeit. Dazu brauchen wir Gregg Braden nicht. Gregg geht es allerdings nicht um banale Sachen wie eine neue Wohnungseinrichtung oder einen neuen Partner, eine neue Tätigkeit oder andere Bewegungen in unserem Leben. Hier geht es um die ganz gravierenden Veränderungen wie Wunderheilungen oder eine völlige Umgestaltung unseres Daseins. Dies soll durch essentielle Veränderungen unserer Überzeugungen geschehen.

Es ist doch eine allgemein anerkannte Tatsache, dass unsere generellen Überzeugungen unser Leben ganz entscheidend bestimmen. Wer überzeugt ist, dass er ein bestimmtes Ziel erreichen kann, der hat eine Chance, dass er es wirklich schafft. Wer ein solches Ziel von vorneherein als unerreichbar erklärt, wird auch niemals dorthin gelangen.

Was ist also neu an diesem Werk? Im Grunde nichts, außer man hält eine pseudowissenschaftliche Erklärung dieser Tatsache für wichtig. Gregg ist Ingenieur und hat als solcher jahrelang in der Industrie gearbeitet. Er liebt es wohl deshalb Analogien zur Technik zu erfinden.

Seine Argumentationskette verläuft so: Alles besteht aus Atomen. Atome gehorchen den Gesetzen der Quantenphysik. Gedanken und Emotionen erzeugen nachweisbar Felder. Felder beeinflussen die Atome. Also haben wir Macht über die Realität und können sie deshalb verändern. Ob das nun tatsächlich so einfach ist und wie es genau funktioniert, weiß Gregg natürlich nicht. Aber er vermittelt den Eindruck, als würde das alles schon so feststehen. Ehrlich gesagt, mir gehen diese esoterischen Überinterpretationen der Quantenphysik mittlerweile ziemlich auf die Nerven. Was natürlich nicht heißt, dass ich bestreiten will, dass wir unsere Realität verändern können.

Eine solche Überinterpretation ist die Behauptung, dass bereits ein Beobachten der Realität eine Veränderung hervorruft. Auf der Quantenebene verändert eine Messung das gemessene System. Warum ist das so? Die Messung geschieht mit physikalischen Geräten, die auf eine gewisse Weise die Messung durchführen. Dabei können zum Beispiel magnetische oder elektrische Felder entstehen, die natürlich das zu messende System in der Folge auf der atomaren Ebene verändern. Im Gegensatz dazu wird mein Auto, wenn ich geblitzt werde, nicht von der Straße geschleudert, weil es einfach zu riesig im Verhältnis zur Wirkung der Messung ist. Daran ist nichts mystisch Geheimnisvolles.

Ich kann mich auch in meinen Garten stellen und irgendwas beobachten. Es wird sich nichts verändern, außer dass ich vielleicht in die Klapse komme. So banal hat er das nun auch wieder nicht gemeint, wird mir Gregg antworten. Ja wie denn dann? Mehr steht dazu nämlich nicht in diesem Werk.

Vielleicht möchte Gregg die meisten von uns, die sicherlich keine Ahnung von Quantenphysik haben und gedruckten Sätzen glauben, beeindrucken. Oder aber er wollte eine neue Pseudotheorie zur Erklärung bekannter Tatsachen aufstellen. Menschen, die ihr Leben umkrempeln wollen, brauchen aber praktische Ratschläge, die funktionieren, und keine Spekulationen, die wie hier so verkauft werden, als wären sie die allerreinste Wahrheit.

Nachdem die Theorie in den ersten zwei Kapiteln entwickelt wurde, kommt der Autor dann zu etwas Nützlichem. Er stellt fest, dass unser Unterbewusstsein bis zum 7. Lebensjahr durch fremde Programme wesentlich beeinflusst wurde und gibt uns Methoden in die Hand, mit deren Hilfe wir solche Programme aufspüren können.

Wer nun gedacht hat, jetzt kommt der praktische Teil, der wird enttäuscht. Erst im 6. Kapitel verrät uns Gregg, wie wir denn nun unsere Realität verändern können. Es ist ganz einfach: durch Logik und durch Wunder. Das mit den Wundern können wir leider nicht ganz beeinflussen. Wunder bedeuten für Gregg eine Erfahrung, die jenseits unserer Logik ist, und die uns deshalb zwingt, eine neue Überzeugung zu verinnerlichen. Um es an einem praktischen Beispiel zu verdeutlichen: Wenn wir sehen, dass etwas möglich ist, was wir für unmöglich gehalten haben, dann setzt das in uns möglicherweise einen Überzeugungswandel in Gang.

Das kann man ja noch irgendwie einsehen. Mit einer wie auch immer gearteten Logik an grundlegende innere Überzeugungen heranzukommen und sie zu verändern, halte ich für eine ziemlich hoffnungslose Methodik. Seit wann handeln und denken denn Menschen logisch? Und seit wann liegt das Unterbewusstsein, in dem diese Überzeugungen implementiert sind, offen? Wenn das so einfach wäre, bräuchten wir keine Psychologen mehr.

Schließlich diskutiert der Autor in diesem Werk beständig die wichtige Frage, ob unsere Realität eine Computersimulation ist, die sich irgendeine höhere Intelligenz ausgedacht hat. Er führt sogar "Beweise" dafür an. An dieser Stelle spätestens wird klar, dass es hier um nichts Praktisches geht.

Fazit.
Das ist ein Buch voller Spekulationen, die, wie auch immer sie ausfallen mögen, keinerlei praktischen Nutzen haben. Die vom Autor vorgestellten Methoden zur Veränderung der eigenen Realität sind vom gleichen Kaliber. Sie funktionieren nicht. Was bleibt, ist die Feststellung, dass wir unsere Realität in gewissen Grenzen dadurch verändern können, in dem wir so denken und fühlen als ob das, was wir uns erwünschen, bereits real wäre. Das funktioniert, wenn man es kann. Nur ist diese Erkenntnis weder neu, noch werden solche Fähigkeiten hier gelehrt. Nicht nur aus praktischen Gesichtspunkten ist dies leider ein ziemlich nutzloses Buch.

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Bob68s avatar

Rezension zu "Resilienz in Zeiten extremer Veränderung" von Gregg Braden

Erwartungen des Titel am Ende nur begrenzt erfüllt
Bob68vor 4 Jahren

Ich habe mir dieses Buch gekauft vor dem Hintergrund neue Erkenntnisse zu erlangen über die Erweiterung des zumeist individuell betrachteten Begriffs der Resilienz hin zu einer politisch-gesellschaftlichen Erweiterung. Braden beschreibt sehr interessante Aspekte, z.B. in Bezug auf die Notwendigkeit einer Veränderung der Werte in der Gesellschaft hinsichtlich der Förderung des Miteinanders und der Verbundenheit statt Konkurrenz sowie die vielen fatalen Auwirkungen der sogenannten wissenschaftlichen Sichtweise auf das gesamte Ökosystem. Zudem stellt er Projekte von Lebensformen im Einklang mit der Natur und dem Leben dar, die sehr bewundernswert sind und ein Beispiel bieten können. Ich bin sehr empfänglich für Visionen und sehe Ideale als Möglichkeit der Entwicklung, dennoch bleibt bis zum Schluss das Gefühl, dass der Autor sich vorrangig in hoffnungsvolle ökologische Nischen verstrickt. Dennoch ist ein solches Buch mit einer hoffnungsvollen Sichtweise und nach Lösungen aus dem derzeitigen ökologischen und zwischenmenschlichen Dilemma suchenden Tenor wichtig.

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