Gregg Hurwitz Die Meute

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Inhaltsangabe zu „Die Meute“ von Gregg Hurwitz

Die schwangere Dray wird von dem Anführer einer brutalen Biker-Gang niedergeschossen. Voller Wut nimmt ihr Mann, US Marshal Tim Rackley, die Verfolgung auf. Bei seiner Suche stößt er auf terroristische Verbindungen der Gang und auf eine neue, hochwirksame Form flüssigen Heroins namens 'Allahs Tränen'.

Ich fand es sehr spannend.

— Leela
Leela

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  • Gangsta's Paradise

    Die Meute
    simonfun

    simonfun

    05. April 2014 um 10:01

    Eine eher durchschnittliche, wenn auch durch gut durchdachte Recherchearbeit aufgewertete Geschichte.

  • Versteckt euch, die Laughing Sinners kommen!

    Die Meute
    Krimifee86

    Krimifee86

    04. April 2014 um 13:44

    Inhalt: Die schwangere Dray wird von dem Anführer einer brutalen Biker-Gang niedergeschossen. Voller Wut nimmt ihr Mann, US Marshal Tim Rackley, die Verfolgung auf. Bei seiner Suche stößt er auf terroristische Verbindungen der Gang und auf eine neue, hochwirksame Form flüssigen Heroins namens »Allahs Tränen« ... Cover: Das Cover finde ich um ehrlich zu sein, ein wenig merkwürdig. In dem Buch selbst geht es nämlich um eine Motorrad-Gang, das Cover zeigt jedoch ein Auto. Das finde ich wie gesagt recht merkwürdig und auch nicht nachvollziehbar. Davon mal einmal abgesehen ist das Cover meiner Meinung nach auch ein wenig langweilig. Schreibstil: Es hat leider doch sehr lange gedauert, bis ich mich in die Geschichte eingelesen hatte. Zum einen gab es mir gerade am Anfang viel zu viele Charaktere, die dann auch noch alle irgendwelche Spitznamen hatten, sodass ich irgendwann gar nicht mehr wusste, um wen es gerade eigentlich ging. Was ich auch als problematisch empfunden habe – da kann der Autor selbst aber nichts für – war, dass einer der Charaktere „Den“ hieß. In der Übersetzung hätte man den Namen vielleicht auf „Dean“ oder so ändern sollen, denn oftmals habe ich einfach „Den“ nicht als Namen, sondern als Artikel gelesen. Das hat mich manchmal sehr aus dem Lesefluss gerissen. Nachdem ich aber irgendwann alle Namen zugeordnet hatte, hat mir der Schreibstil wirklich gut gefallen. Der Autor hat es geschafft, sowohl sehr spannend, als auch sehr anschaulich zu schreiben. Das fand ich gut. Die Story: Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, da ich diese Thematik noch so gar nicht kannte. Also, ich habe bislang noch kein Buch gelesen, in dem es um Motorrad-Gangs ging. Insofern fand ich die Thematik sehr spannend. Leider waren mir deutlich zu viele Personen involviert. Außerdem hat mich gestört, dass sich innerhalb der großen Thematik eine kleine Thematik „Gang-Mitglieder festnehmen“ ständig wiederholt hat. Irgendwann war dann leider die Spannung etwas raus. Überhaupt gar nicht gefallen hat mir das Ende. Das war viel zu kitschig und viel zu plötzlich und viel zu unrealistisch. Aber gut, da sich diese Kritik nur auf die letzten drei Seiten bezieht, werde ich dafür keine Punkte abziehen. Insgesamt betrachtet fand ich die Geschichte wirklich gut, es war für mich etwas Neues – aber 100 Seiten weniger hätten auch gereicht. Fazit: Leider hat es der Autor nicht geschafft, die anfänglich sehr hohe Spannung über die gesamten knapp 500 Seiten aufrecht zu erhalten. Das und auch das etwas schwache Ende führen dazu, dass ich „nur“ vier Punkte gebe. Das Buch hat dennoch Lust auf mehr gemacht und so werde ich definitiv in naher Zukunft noch einmal einen Hurwitz lesen.

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  • Rezension zu "Die Meute" von Gregg Hurwitz

    Die Meute
    Phil Decker

    Phil Decker

    31. August 2012 um 13:31

    Habe sogar auf Fußball vberzichtet, um diesen Roman durchzulesen. Der Rackley ist echt durchgeknallt. Will jetzt unbedingt wissen, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird und habe den nächsten Teil schon bestellt.

  • Rezension zu "Die Meute" von Gregg Hurwitz

    Die Meute
    Leela

    Leela

    15. July 2011 um 20:33

    Dies ist mein erstes Buch von Gregg Hurwitz und ich muss zugeben, ich wäre in einer Buchhandlung an dem Buch vorbeigegangen, denn die Gestaltung des Buches wirkt eher nüchtern auf mich, zudem gibt der Text auf dem Rücken den Inhalt nicht richtig wieder und verrät auch noch, was erst im weiteren Verlauf der Handlung passiert. So etwas finde ich schon ärgerlich, vor allem, da das Buch durchaus mit einigen Überraschungen aufzuwarten hat (von dem leider bereits welche im Rückentext auftauchen). "Die Meute" ist bereits Hurwitz' drittes Buch über den US-Marshal Tim Rackley, es ist jedoch nicht notwendig, die anderen Bücher zu kennen, um der Handlung folgen zu können. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine kriminelle Bikergang, aus der zwei verhaftete Mitglieder es geschafft haben, aus einem Gefangenentransport auszubrechen und dabei zwei Polizisten töteten. Rackley wird mit diesem Fall betraut und merkt dabei schnell, dass es dabei nicht nur um zwei entflohene Gefangene geht. Dieses Buch hat mich extrem überrascht, denn ich habe ehrlich gesagt mit nicht allzu hohen Erwartungen mit dem Lesen begonnen, da die Aufmachung es nicht wirklich schafft, Interesse zu wecken. Schon auf den ersten Seiten stellte sich "Die Meute" jedoch als spannungsgeladener, actionreicher Thriller heraus, den man kaum zur Seite legen möchte. Hurwitz versteht sich darauf, die Spannungskurve durch zahlreiche, neue Wendungen immer wieder anzuheben, überzeugt jedoch auch mit überzeugenden Charakterisierungen seiner Protagonisten und ein wenig Humor. Nach diesem Buch werde ich auf jeden Fall auch noch die anderen Bücher aus dieser Reihe lesen, denn unter dem unscheinbaren Titelbild dieses Buches steckt das Werk eines wirklich guten Autors, der Spannung und überzeugende Charaktere mit einer interessanten Milieustudie verbindet. Kaufempfehlung für alles Thriller-Liebhaber.

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  • Rezension zu "Die Meute" von Gregg Hurwitz

    Die Meute
    shantaram

    shantaram

    23. June 2011 um 13:00

    wow, ein echter pageturner für liebhaber spannender thriller! der cop tim rackley nimmt es mit einer motorrad-gang auf, gegen die die hells angels aussehen, wie statisten in der sesamstrasse! mehr davon!!

  • Rezension zu "Die Meute" von Gregg Hurwitz

    Die Meute
    haTikva

    haTikva

    05. October 2010 um 18:03

    Auf das Cover gehe ich gar nicht großartig ein, denn diese abgebildete amerikanische Limousine hat nur im Entferntesten etwas mit Bikergangs zu tun. Und um eine spezielle Gruppierung von Bikern, den „Sinners“, die größte Bikergang in L. A. und Umgebung, geht es in diesem dritten Band. US Marshal Tim Rackley, den Protagonisten, den ich schon in den ersten beiden Bänden mit seinen guten und schlechten Seiten erleben durfte, wollte ich natürlich auch in dem neuesten Teil bei seinen Ermittlungen begleiten. Nachdem zwei gefangene Biker der „Sinners“ aus dem Gefängnis fliehen konnten und dabei zwei Polizisten töteten, hat dieser Fall oberste Priorität in Los Angeles. Oberflächlich betrachtet schien es um harmlose Drogendeals zu gehen, bis sich plötzlich herausstellte, dass terroristische Verbindungen beteiligt sind. Als es einmal fast geklappt hätte, einen der Entflohenen zu fassen, wird eine hochschwangere Polizistin niedergeschossen. Dass es sich dabei um Tims Frau handelte, wurde schnell klar und ab diesem Zeitpunkt wurde es persönlich. Die Flucht der Gangsterbosse, die Jagd auf sie, die Suche nach den Drogen und alles, was damit zusammen hing, schien für Tim nun ein privater Rachefeldzug zu werden. Doch da er in erster Linie in diesem brisanten Fall ein Marshal war, konnte ich mitverfolgen, wie er immer wieder einen inneren Dialog mit sich selbst führte, um nicht durchzudrehen. Ich musste nach der schockierenden Nachricht über Dray, Tims Frau, das Buch erst einmal kurz zur Seite legen und meine Fassung wiedergewinnen. Auch wenn ich es durch den Klappentext schon wusste, war es dennoch ein Schock für mich. Der Tod ihrer gemeinsamen Tochter ist noch nicht sehr lange her und nun wurde seine Frau, im hochschwangeren Zustand, einfach angeschossen. Und während Dray in Lebensgefahr schwebte, verfolgte Tim weiterhin den Biker-Fall. Dabei wurde er immer von guten Ratschlägen seiner Frau, deren Stimme in seinem Kopf widerhallte, begleitet. Die Dialoge, die Tim in Gedanken mit seiner Frau führte, wurden in Kursivschrift dargestellt. Somit konnte ich Dialoge und gedachte Sätze auseinander halten. Diese "Selbstgespräche" waren eine Art von mehreren, durch die der Autor es genial schaffte, mich in Tim hineinversetzen zu können. Spannung war von Anfang an vorhanden. Aber als Dray niedergeschossen wurde, merkte ich richtig, wie Tim die ganze Sache plötzlich persönlich nahm und dementsprechend aggressiver reagierte. Um die Spannung nicht nur auf der Gefühlsschiene aufrecht zu halten, gab es für die Beamten immer wieder kleine Durchbrüche. Aber sogleich ging es mit den Ermittlungen weiter. In diesem Roman wurde auch sehr gut gezeigt, wie wenig die verschiedenen Institute wie Polizei, FBI, CIA, und wie sie sonst noch alle heißen, zusammenarbeiten. Denn während Tim und seine Truppe noch die Flüchtigen zur Strecke bringen wollten, hatte das FBI tief greifende Anhaltspunkte und mehr zu verlieren, wenn bei ihrer Operation etwas schieflaufen würde. Und mangels Kommunikation wäre es mit der Polizei fast zu einer Kollision gekommen ... Als die verschiedenen Bundesbeamten endlich miteinander sprachen, kam weit mehr heraus, als nur Drogen dealende Biker. Nun ging es plötzlich um Verstrickungen zum Terror! Der Autor schaffte es gekonnt, Emotionen und Spannung gleichermaßen zu erzeugen. Dieser Thriller ist im Privatleben des Marshals auch sehr gefühlsbetont und teilweise fast sanft. Insgesamt erzeugte der Roman stellenweise Emotionen, denen ich dann einfach freien Lauf ließ. Die Zeit, nachdem Tim erfuhr, was mit seiner Frau passiert war und wie er sich ihretwegen zusammenriss und so tat, als sei sie da und rede mit ihm, trieb mir regelmäßig die Tränen in die Augen. Die Gefühle, die Tim durchstand, wurden immer sehr gut beschrieben. Dass er sich mit der Arbeit ablenkte, war für mich selbstverständlich. Ich fühlte richtig mit ihm, litt mit Tim und konnte sein trostloses Dahinträumen verstehen. Wenn Dray und ihr Zustand zur Sprache kamen, war ich immer am Boden zerstört. Schlimmer wurde es allerdings, als plötzlich Funkstille in Tims Kopf war. Das machte ihm, und auch mir, enorme Angst ... Es wurde aber auch nichts schöngeredet, wenn es um die Biker und ihre Handlungen ging. Der, mit Leichen gepflasterte, Weg, wurde anschaulich beschrieben. Ihre Methoden, an gewisse Dinge heranzugehen, gut dargestellt. Die Geschichte wurde aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, somit hatte ich einen allumfassenden Blick. Tims Sicht war als Protagonist die wichtigste. Aber dann gab es ab und an noch vereinzelt eine Einsicht in die Handlungen verschiedener Gangmitglieder, die eine tragende Rolle im Buch hatten. Die Kapitel sind unterschiedlich lang. Eigentlich bevorzuge ich es, wenn es bei längeren Kapiteln Absätze gibt für Pausen. Aber bei diesem Roman fiel mir gar nicht auf, dass diese fehlten, da mich die Spannung durch das Buch zog. Fazit: Ein spannungsgeladener Thriller mit einer guten Prise Gefühl! Nun freue ich mich schon auf den vierten Band, der im Dezember 2010 erscheinen wird. Ich vergebe die volle Punktzahl: fünf Sterne.

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  • Rezension zu "Die Meute" von Gregg Hurwitz

    Die Meute
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    10. August 2010 um 15:44

    Die Meute – Gregg Hurwitz „Die Scharfrichter“ und „Die Sekte“ von Gregg Hurwitz, beide erschienen im Knaur Verlag, waren schon erfolgreiche Spannungsgaranten. Nun legt der amerikanische Autor in seinem dritten Band „Die Meute“ um US Marshal Tim Rackley nach. In „Die Scharfrichter“ verloren Tim und seine Frau Dray Rackley durch einen Mord ihre erst sechsjährige Tochter. Um sich bei dem Mörder seiner Tochter zu rächen, verlor der mustergültige Polizist fast alles, und seine Karriere drohte zu kollabieren in dem er auf unbestimmte Zeit suspendiert wurde. Einige Monate später wird Rackley in „Die Sekte“ eingeschleust, um eine prominente Tochter aus deren Fängen zu befreien. Es gelingt Rackley und so gewinnt er seinen beruflichen Status als Marshal wieder und tritt wieder in Amt und Würden. Inhalt Timothy und Andrea Rackley haben die Stürme ihres Lebens überlebt und ordnen ihr Leben im Grunde neu. Dray ist schwanger und natürlich freuen sich die Rackley über den Familienzuwachs, der zwar die Lücke ihrer ermordeten Tochter nicht zu Gänze schließen kann, aber doch zum Mittelpunkt ihres Lebens werden soll. Als bei einem Gefangenentransport die beiden Schwerverbrecher und führenden Angehörigen einer berüchtigten Motorrad Gang, mit Waffengewalt befreit und zwei US Marshals brutal ermordet werden, übernimmt Tim Rackley diesen Fall und die Fahndung nach den beiden gefährlichen auf der Flucht sich befindenden Straftätern. Die Ermittlungen sind nicht einfach. Wie es oft der Fall ist, bilden die Mitglieder der Motorrad Gang eine in sich verschworene Gemeinschaft. Ein Verrat ein einen ihrer „Brüder“ wäre gleichbedeutend mit einem Todesurteil, so das Rackley jedenfalls auf diesen Wege in einer Sackkasse steckt. Als Dray, die ebenfalls Polizistin ist, bei einer Verkehrskontrolle der Motrrad Gang gegenübertritt, eskaliert die Situation und die schwangere Frau wird durch den Schuss einer Schrotflinte lebensgefährlich verletzt. Im Krankenhaus gelingt es zwar den Ärzten die schwerverletze Dray zu stabilisieren, doch im Koma liegend, ist sie noch lange nicht gerettet. Ihr Mann Tim Rackley eilt ins Krankenhaus und muß sich beherrschen nicht wieder einmal Selbstjustiz zu üben und die Täter einfach über den Haufen zu schießen. Doch der „Troubleshooter“ wie er nun auch genannt wird, hat sich im Griff und geht nun mit noch mehr Ehrgeiz an die Suche der Täter. Persönlich involviert, wird Rackley zum größten Fluch der Gang und auch wenn die Fahndung im Rahmen der Gesetzgebung bleiben soll – Im Krieg und in der Liebe – ist alles erlaubt. Im Zuge der Ermittlungen wird Rackley klar, dass die kriminellen Geschäfte weit über die üblichen Geschäftszweige hinaus geht, und der eigentliche Drahtzieher ganz wo anders zu suchen ist… Kritik „Die Meute“ von Gregg Hurwitz ist trotz der Spannung die aufkommt, der schwächste aus der bisherigen Reihe um Marshal Tim Rackley. Trotz einer verhältnismäßig, konstanten Spannung, gibt es hier keine Überraschungen oder Abwechslungen, die die Story inhaltlich vorantreiben. Gregg Hurwitz Stil ist unverändert. Wie immer paart er das persönliche Schicksal Rackleys mit dem Verbrechen und schafft so den Plot der Story. Im ersten Roman „Die Scharfrichter“ war das noch absolut nachvollziehbar, und auch in „Die Sekte“ wurde das Leben der Rackleys sauber verarbeitet. Nun aber grenzt es hier ein wenig an Übertreibung. Auch wenn man den Autor nicht kennt, so wird der Leser nach wenigen Kapiteln erkennen, welchen Weg die Protagonisten gehen. Tim Rackley, ist Kriegsveteran, ein erfolgreicher und erfahrener Polizist, ein liebender Familienvater und ein sensibler Ehemann. Sicherlich ist er in der Vergangenheit ein wenig über die Strenge geschlagen in dem er das Gesetzt selbst in die Hand genommen hat, um Staatsanwalt, Richter und Vollstrecker in einer Person zu sein, doch hier hat er wieder eine blütenweiße, gestärkte Weste. Versetzt man sich in seine Person, so ist diese sehr schwer greifbar. Rackley handelt wie ein komplexes Uhrwerk, auch wenn seine Frau im Koma liegt, nach all den Schicksalsschlägen vielleicht etwas an der Realität vorbei. Na gut, es ist ja auch nur ein Roman?! Das Klischee, alle Motorrad Gangs sind kriminell wird hier bestens und voll unterstützt. Tendenziell mag es ja auch vielleicht so sein, aber auch hier übertreibt es der Autor mit seiner schriftstellerischen Freiheit. Ein gezielter Angriff auf die Polizei? Nun ja…damit macht man sich mächtige Feinde und für das „Geschäft“ ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht verkaufsfördernd. Im Roman gibt es wenige Nebenschauplätze, alles konzentriert sich voll und ganz auf die Biker. Damit fehlt dem Roman ein wenig die Atmosphäre, denn trotz der der Spannung die so vor sich hin dümpelt, geschieht nicht viel. Alles ist an seinem Platz, alles kommt wie es kommen muß – nicht mehr – nicht weniger. Wie auch in den anderen Romanen des Autors, gibt es auch ein paar nette Schießereien, allerdings auch ein paar Momente des Grauens, denn zimperlich sind die Biker-Burschen mit ihren Opfern nicht unbedingt. Besonders enttäuschend empfand ich dass Ende des Romans. Hier wäre ein negatives Ende für die Figur und die Entwicklung Tim Rackleys vorteilhafter gewesen, denn sicherlich geht es bald in die nächste Runde und ich bin gespannt wie Gregg Hurwitz dann das Schicksal seiner Hauptfigur in Szene setzt. Ein gebrochener, zu tiefst verletzter Charakter wie Rackley mit seinen auch positiven Eigenschaften, dass hätte großartiges Potential gehabt. Völlig überflüssig ist das Motiv der Biker, damit meine ich hier, dass Geschäft mit den eigentlichen Drahtziehern die wie kann es auch anders sein, übertrieben in die jetzige Politische Lage der USA passen. Fazit „Die Meute“ von Gregg Hurzwitz ist ein solider Thriller, der „Erstleser“ des Autors überzeugen wird. „Alte“ Leser, die die Rackley schon aus den beiden Teilen zuvor kennen, werden etwas ernüchternd sein. Das Tempo ist ein wenig gedrosselt und ich hoffe doch sehr, dass der Autor in seinem nächsten Roman in dem US Marshal Tim Rackley mitspielt, mehr an Fahrt gewinnt. Michael Sterzik

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