Gregg Hurwitz Orphan X

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Inhaltsangabe zu „Orphan X“ von Gregg Hurwitz

„Lesen Sie dieses Buch! Sie werden es mir danken!“
David Baldacci

1. Gebot: Keine voreiligen Schlüsse

Das schwarze Satellitentelefon klingelt. Am anderen Ende ist ein Mädchen, das von einem korrupten Cop verfolgt wird. Evan Smoak wird ihr helfen.

4. Gebot: Es ist nie persönlich

Evan ist ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden. Nach Jahren des Mordens für die Regierung ist er in den Untergrund gegangen. Er hilft nun den Verzweifelten, die nicht zur Polizei gehen können. Dabei hält er sich strikt an seine eigenen Gebote. Doch diesmal muss er gegen eine Regel nach der anderen verstoßen, damit die allerwichtigste unangetastet bleibt:

10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben

„Der international bekannte Bestsellerautor Hurwitz, der auch Drehbücher für Jerry Bruckheimer und große Filmproduktionsgesellschaften geschrieben hat, erzählt die Geschichte mit viel Liebe zum Detail und einem guten Gespür für Timing, Actionszenen und Spannung“
(dpa)

„‘Heiligt der Zweck die Mittel?‘ ‚Kann ein Killer ein guter Mensch sein?‘ Solche Seinsfragen, mitreißende Charaktere und große Erzählkunst zeichnen 'Orphan X' jenseits aller Action aus“. buchjournal

„Dem Autor ist ein unglaublicher Thriller gelungen, der nie an Spannung verliert. Es fällt nicht schwer, sich in die Charaktere und Handlung hineinzuversetzen. Details aus Evans Kindheit machen sein jetziges Handeln besser nachvollziehbar. Wenn man einmal mit dem Lesen begonnen hat, will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. „Orphan X“ ist für die Thrillerabteilung jeder Bibliothek wärmstens zu empfehlen. Fans rasanter Stories werden ihre Freude daran haben.“ bn Bibliotheksnachrichten, Marion Spreitzhofer

"Orphan X ist waffenfähiges Thrillermaterial eines modernen Meisters" The Guardian

„Orphan X ist Gregg Hurwitz’ bislang bestes Buch – eine meisterliche Demonstration all der Stärken, die seine Thriller ausmachen.“
Lee Child

„Der aufregendste Thriller, den ich seit Die Bourne Identität gelesen habe. Fans von Jack Reacher, Mitch Rapp und Jason Bourne werden Evan Smoak lieben.“
Robert Crais

Sehr spannend und interessante Figuren. Die nächsten Bände der Serie werde ich bestimmt lesen.

— carathis

Actionreicher, Spannungsgeladener Thriller für M:I und Bourne-Fans.

— ThrillingBooks

Für Fans von Jason Bourne und Jack Reacher. Evan Smoak ist ein würdiger Nachfolger der beiden.

— sollhaben

Einfach WOW! Einzigartige Geschichte, durchgehende Spannung und authentische Charaktere. Was will man mehr? ;)

— Haliax

Ich mag Jason Bourne und Jack Reacher. Und jetzt kommt OrphanX dazu. Aufregend, spannend, sehr gut Recherchiert. Unbedingt lesen!

— Bea-Luca

Spannend, unterhaltsam, humorvoll, durchdacht und filmreif - mit einem Wort: empfehlenswert!

— parden

Ein spannender Agenten-Thriller und Auftakt einer Reihe! Evan Smoak ist ein sehr sympathischer Protagonist!

— Seehase1977

Einfach Spannend! Ein Top-Agenten-Thriller!

— LadyIceTea

Kein Wood,Eisler oder Steinhauer, der Stil etwas holprig, etwas klischeehaft aber ganz nette Unterhaltung für zwischendurch.

— Alanda_Vera

Für mich ist dieses Buch eine Offenbarung und Evan einer der coolsten Helden ever. Evan Smoak, ich liebe dich!

— misery3103

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Wahrheit gegen Wahrheit

Tolle Geschichte, nur leider ohne Thrillerfeeling

Lealein1906

Schlüssel 17

Ein solider Auftakt, allerdings konnte mich der Fall noch nicht so richtig mitnehmen. Chraktere toll herausgearbeitet.

Carina_S

Zeckenbiss

Ihr bisher schlechtestes Werk mit einem schnell hingefuschten Ende! Thiesler versucht scheinbar einen neuen Weg - leider sehr enttäuschend!

Ashimaus

Spreewaldrache

Familienfehde und tödliche Affären im Spreewald

Bibliomarie

Das Jesus-Experiment

Faszinierendes und spannendes Thema

KerstinMC

Woman in Cabin 10

Spannend. Besonders gut haben mir die Suchmeldungen gefallen, die Vorwegnehmen, was noch passieren wird.

Kleine1984

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  • Themen
  • Orphan X

    Orphan X

    Geschichten-Welt

    28. January 2018 um 19:33

    Dieses Buch hat mich durch seinen durchaus spannenden Plot überzeugt. Es bleibt durchlaufend aufregend und mit Plottwists am Ende, die Lust auf mehr machen. Aber es gibt auch ein paar Punkte, die mich ein bisschen gestört haben. Ich bin im Normalfall kein so großer Fan von reinen Actionfilmen und drifte bei so etwas oft ab, was mir hier bei der letzten Kampfszene auch passiert ist. Das ist nichts gegen solche Szenen im Allgemeinen, aber wenn es wirklich nur um den Kampf geht und durch kein Gespräch aufgelockert wird, fange ich an Absätze zu überspringen. So war es hier leider auch. Auch gab es hier viel technisches Werkzeug mit Beschreibungen etc. Das gehörte ganz wichtig zum Plot, interessierte mich aber leider weniger. Man war jedes Mal dabei, wenn Evan alles genau geplant hat und das war mir zu viel. Normalerweise sage ich ja immer, dass mich Liebesgeschichten nicht interessieren, aber hier st es mal ganz anders und es war ein bisschen zu wenig davon. Evan hat Gefühle für zwei Frauen. Bei Mia kommt es noch gut rüber, aber bei Katrin fehlten mir Gefühle. Es ist offensichtlich, dass er Gefühle für sie haben soll, ansonsten wäre da später nicht so ein Schmerz, aber ich habe davon irgendwie überhaupt nichts gemerkt beim Lesen. Bei Mia merkt man recht schnell, dass er sich von ihrer Art ein wenig angezogen wird. Trotzdem war das Buch gut und den zweiten Band lese ich auch noch. Fazit: Empfehlenswert Punkte: 3,5 von 5 Punkten Band: 1 von 2

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  • Die 10 Gebote eines Killers

    Orphan X

    ThrillingBooks

    16. January 2018 um 12:57

    Unter dem Deckname "Evan Smoak" operiert ein Orphan (Waisenkind), aus dem mittlerweile eingestellten Orphan-Programm, außerhalb seiner Zielvorgaben auf eigene Faust. Seine eigentliche Aufgabe besteht darin, durch einen Mittelsmann ausgewählte Ziele in aller Welt auszuschalten und keine Rücksicht auf jegliche anderen Kollateralschäden zu nehmen.Doch kann man das auf Dauer wenn man sich ein wenig Menschlichkeit bewahrt hat in diesem Geschäft? Evan Smoak erfuhr die bestmögliche Ausbildung in allen Gebieten die er für diese Tätigkeit braucht, doch sein Ausbilder gab ihm einen Satz mit den Weg, der sein weiteres Leben bestimmen sollte, und aktuell auch bestimmt.Es macht richtiggehend Spaß, zu sehen wie sich die Geschichte aufbaut, wer hinter wem her ist, und wer eigentlich nur eine ihm zugeteilte Rolle in der Geschichte spielt, die er gar nicht spielen will. Ist Katrin wer sie vorgibt zu sein? Ist Mia wirklich nur eine Nachbarin? Wer ist Candy? Der Autor klärt bis zum Ende hin meiner Meinung nach alle Fragen, wobei das Ende nicht ganz ein "Happy End" ist. Die Filmrechte sind schon verkauft, auch wenn ich denke das ein paar Dinge der Story für einen Blockbuster aus Hollywood bestimmt umgedichtet werden, um das "Happy End" im Film zu erreichen.Der Thriller liest sich sehr gut, sehr sehr kurzweilig und man kann das Buch kaum aus der Hand legen wenn man abends einmal angefangen hat zu lesen. Mir ist dabei immer wieder die Uhr außer Acht geraten und ich haber viel zu lange gelesen. Jeder, der sich nur ein klein wenig für Stories in der Art von Jason Bourne, Mission: Impossible, die neueren Bond-Abenteuer und weitere in dieser Richtung, sollte das Buch lesen. Ich könnte mir auch gut eine Fortsetzung vorstellen, in der die Protagonisten weiter Abenteuer erleben. Vielleicht kommt ja in naher Zukunft ein "Orphan X 2".

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  • Evan Smoak ist der Nowhere Man

    Orphan X

    sollhaben

    26. December 2017 um 19:18

    Als 12jähriger wird Evan ausgewählt. In ihm werden einzigartige Qualitäten vermutet, die ihn dazu bestimmen, einen ungewöhnlichen Platz in der Gesellschaft einzunehmen. Er wird ausgebildet, um ein Auftragskiller zu werden. Als Orphan Project wird es in bestimmten Kreisen bekannt und Evan mausert sich über die Jahre hinweg zum perfekten Mörder. Sein Lehrer Jack formt und unterrichtet ihn. Er folgt den Anweisungen und ist einer der erfolgreichsten im Orphan Project, bis er eines Tages abtaucht und nur mehr seine eigenen Regeln befolgt und seine wichtigsten sind:Ziehe keine voreiligen SchlüsseEs ist nie persönlich Lasse niemals einen Unschuldigen sterbenWie hat es mir gefallen?Dieses Buch wird den Fans von Jack Reacher und Jason Bourne empfohlen. Ich finde beide Helden toll, zwar nur im Film, aber das war mir Empfehlung genug, um das Buch zu lesen.Evan Smoak ist ein ausgezeichnet ausgebildeter Auftragsmörder, der nun im Untergrund lebt und arbeitet. Kontrolle über sein Leben zu behalten, ist ihm äußerst wichtig. Jeden seiner Schritte überlegt er sich sorgfälltig. Er weiß, dass ein Fehler tödlich für ihn sein kann. Die Aufgabe, der er sich gewidmet hat, kommt für ihn an erster Stelle. Für sie ist er bereit, große Risiken einzugehen. Er folgt seinem eigenen Ehrenkodex. Dieser Mann ist auf jeden Notfall vorbereitet. Er ist kaltblütig, wenn notwendig. Das wurde ihm über die Jahre eingetrichtert. Eigentlich sollte dieser Charakter nicht wirklich sympathisch sein, doch das Gegenteil ist der Fall. Die Regeln bestimmen sein Tun und Handeln. Auch als Nowhere Man hält er sich strikt daran. Deshalb ist die Geschichte von Beginn weg, sehr spannend. Vor allem die Rückblicke in Evans Kindheit und Jugend tragen dazu bei, den Mann zu mögen und zu respektieren. Als er einen bestimmten Punkt erreicht, verändert sich vieles und als Leserin folge ich seinem neuen Weg, obwohl er ein effektiver Killer ist. Der Autor schafft es mühelos, mich auf seine Seite zu ziehen. Ich litt mit Evan, hoffte mit ihm, wollte hinter die Geheimnisse kommen und war enttäuscht, wenn sich die Hinweise wieder ins Nichts aufgelöst haben. Er handelt konsequent und hat dabei ständig sein Ziel im Auge. In seinem sicheren Hafen kommt er zu Ruhe, fasst Entschlüsse und kümmert sich um Vera und um seine bepflanzte Wand. Dieser Ort und auch alle anderen Schauplätze sind so gut beschrieben, dass ich mich dort mühelos zu Recht finden konnte. Das nächste Buch „Projekt Orphan“ liegt bereits bei mir und ich habe gerade gesehen, dass es ein weiteres Buch rund um Evan Smoak geben wird „Die Rache der Orphans“. www.mariessalondulivre.at

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  • Ich bin begeistert!

    Orphan X

    Bea-Luca

    18. September 2017 um 21:36

    Evan Smoak ist ein durchschnittlicher Typ. Er ist durchschnittlich groß, hat ein durchschnittliches Gesicht, sein Körper ist durchschnittlich trainiert nicht zu viel und nicht zu wenig. Ein unauffälliger Typ von Mann. Allerdings ist er ein herausragender Killer.Mit 12 Jahren kam Evan in ein Programm der US- Regierung und wurde im Orphan Programm 7 Jahre zum Killer ausgebildet. Man kannte ihn nur als Orphan X.Als er ausstieg begann er als der Nowhere Man Menschen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können.Das kurz zum Inhalt.Als ich den Klappentext gelesen habe war ich schon begeistert. Ich mag Charaktere wie Jason Bourne oder Jack Reacher.Einzelkämpfer, top ausgebildet, herausragendes Talent. Fokussiert auf den Auftrag und trotz seiner Vergangenheit und Ausbildung hat er sein Herz und Mitgefühl nicht verloren.Mit Evan Smoak habe ich mitgefiebert. Der Roman ist spannend. Man will Evan helfen und beistehen. Der Charakter ist sympathisch und man hat nie das Gefühl man hätte es mit einem Übermenschen zu tun. Er ist gut in dem was er gelernt hat allerdings hat er auch seine Schwächen und die machen ihn sympathischer und vor allem menschlicher.Der Roman ist hervorragend recherchiert. Der Autor hat sich viele Gedanken gemacht und die richtigen Experten um Rat gefragt.Ich kann Orphan X nur empfehlen und hoffe das noch viele Romane mit Evan Smoak folgen.

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  • Die Gebote des Killers...

    Orphan X

    parden

    DIE GEBOTE DES KILLERS...Evan Smoak - so heißt er jedenfalls heute - ist einer der weltweit am meisten gesuchten Menschen. Doch niemand kennt seinen Namen, sein Gesicht oder seinen Aufenthaltsort, denn er operiert unsichtbar. Evan ist einer der gefährlichsten Killer der Welt, ausgebildet in einem geheimen Programm der Regierung für ganz besondere Aufträge jenseits der Legalität. Bereits mit 12 Jahren geriet Evan als Waisenkind in die Fänge des Orphan-Programms, dessen harte Schulung er durchlief, bevor er begann, im Auftrag der Regierung zu morden. Doch irgendwann begannen Zweifel in Evan zu wachsen an der Richtigkeit seines Handelns, und letztlich beschloss er, das Orphan-Programm zu verlassen. Auf der Flucht vor seinen ehemaligen Auftraggebern lebt Evan seither im Untergrund.Auch heute noch profitiert der ausgebildete Killer von seiner harten Lehrzeit und den gesammelten Erfahrungen, denn Evan nimmt auch jetzt noch Aufträge an. Doch statt für die Regierung arbeitet er nun für absolut verzweifelte Menschen, die die Polizei aus welchen Gründen auch immer nicht um Hilfe bitten können und sonst keinen Ausweg mehr sehen. Nach eingehender Prüfung regelt Evan das Problem für sie und folgt dabei seinen ganz eigenen Geboten wie z.B. "Ziehe keine voreiligen Schlüsse" oder auch "Es ist nie persönlich", vor allem aber "Lasse niemals einen Unschludigen sterben". Als Bezahlung für seine besonderen Dienste verlangt Evan einzig und allein, dass der erlöste Auftraggeber nach erfolgreichem Abschluss einem anderen Verzweifelten die Nummer von Evan gibt, damit die Kette nicht abreißt."Finde jemanden, der mich braucht. Gib ihm meine Nummer: 1-855-2-NOWHERE." - "Die weiß ich doch noch. Klar weiß ich die noch." - "Es ist egal, wie lange du dafür brauchst. Wichtig ist nur, dass du jemanden findest, der in einer genauso ausweglosen Situation ist, wie ihr es wart. Erzähl ihm von mir. Sag ihm, dass ich am anderen Ende der Leitung auf ihn warte." - "Das ist alles?" - "Das ist alles." - "Mehr verlangen Sie nicht?" - "Gib meine Nummer nur einer Person. Nur einer. Anschließend vergisst du sie wieder. Dies ist ein einmaliger Service, nicht die Telefonseelsorge."Evan geht bei allem überaus vorsichtig und umsichtig zu Werke. Er hat mehrere Wohnungen, in die er sich zurückziehen kann, verschiedene Autos, die er ständig wechselt, und ein ganzes Arsenal an Waffen sowie die neuesten technischen Errungenschaften. Zudem ist er bestens in allen Kampftechniken bewandert, verfügt über beneidenswerte Reflexe und über die Fähigkeit der Konzentration selbst im Auge des Sturms. Evan ist auf alles vorbereitet, so dass ihn nichts und niemand überraschen kann - so hofft er jedenfalls. Doch irgendwann beginnt es  gewaltig schief zu laufen. Da wächst nicht nur plötzlich die Zahl derjenigen, die dringend Evans Hilfe benötigen, sondern mit jedem Schritt, den er tut, häufen sich die Anzeichen, dass da jemand mit viel Einfluss hinter ihm her ist. Da wird aus dem Jäger plötzlich ein Gejagter, und ein Katz- und Mausspiel der besonderen Art nimmt schließlich seinen Lauf. Wer auch immer ihn verfolgt - er ist Evan ebenbürtig. Wem kann er überhaupt noch vertrauen?Schon lange war ich neugierig darauf, endlich einmal ein Buch von Gregg Hurwitz zu lesen, und als ich die Möglichkeit erhielt, mit Orphan X den Beginn einer neuen Reihe kennenzulernen, schlug ich begeistert zu. Obschon ich Action-Thrillern nicht unbedingt zugeneigt bin, konnte mich dieser Reihenauftakt doch positiv überraschen. Zwar drängten sich beim Lesen zeitweise Superheld-Gedanken auf, doch thematisiert Hurwitz dies z.T. selbst mit einem kräftigen Augenzwinkern. Und dass der Autor neben seinen Thrillern auch Drehbücher für Hollywood-Studios schreibt, lässt sich auch in diesem Buch merken - viele Szenen waren nahezu filmreif und entsprechend spannend.Evan selbst ist nicht nur die Killermaschine, die er zunächst zu sein scheint, sondern trägt auch die leise Melancholie des einsamen Wolfes mit sich herum und kann tiefe Züge von Mitmenschlichkeit nicht leugnen. Diese Widersprüchlichkeit macht den Charakter so interessant, und wenn man die Idee eines Superhelden erst einmal zulässt, macht das Lesen einfach nur noch Spaß. In einzelnen Kapiteln gewährt Hurwitz zudem einen Rückblick auf die Vergangenheit Evans, auf seine harte Ausbildung zum Killer der Regierung und auf seinen Ausbilder Jack, der fast zu etwas wie einer Vaterfigur für Evan wurde. Die meist nur wenige Seiten langen Kapitel sind jeweils passend betitelt - zunächst lässt sich mit dem Titel nichts anfangen, doch später findet er sich stets wortgenau im Text wieder und erschließt so seinen Sinn, was mir gut gefallen hat. Der flüssige Schreibstil, die bildhafte Sprache und die kurzen Kapitel, die zudem teilweise noch mit einem Cliffhanger enden, lassen die Seiten nur so vorbeirauschen, wozu die spannende Handlung natürlich auch ihren Beitrag leistet. Bis zur letzten Seite ist man vor Überraschungen nicht sicher, und tatsächlich klappte mir am Ende der Unterkiefer noch einmal richtig herunter.Einen überaus gelungenen Auftakt zu der neuen Reihe hat Gregg Hurwitz hier abgeliefert. Spannend, unterhaltsam, humorvoll, durchdacht und filmreif - mit einem Wort: empfehlenswert!© Parden

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    • 9
  • Ein rasanter Action-Thriller mit einem sympathischen Superhelden

    Orphan X

    Seehase1977

    07. September 2017 um 09:22

    Evan Smoak ist ein speziell ausgebildeter Elite-Agent. Bei dem sogenannten Orphan-Programm wurden Waisenkinder zu hocheffizienten Killern herangezogen. Sein halbes Leben mordete Evan für die Regierung. Jetzt lebt er als Schatten verborgen im Untergrund. Für seine Nachbarn ist Evan ein unauffälliger Verkäufer, doch seine Wohnung gleicht einem Hochsicherheitstrakt. Der Ex-Agent hat es sich zur Aufgabe gemacht, denjenigen zu helfen, die verzweifelt sind und verfolgt oder bedroht werden, sich aber nicht an die Polizei wenden können. Als an jenem Tag das schwarze Telefon klingelt und ein Mädchen, das von einem korrupten Cop verfolgt wird, seine Hilfe braucht, ahnt Evan nicht, dass er bald gegen jede Regel und jedes Gebot nach denen er lebt, verstoßen wird.Wichtigstes Gebot: Es ist nie persönlich….Meine Meinung:„Orphan X“ von Gregg Hurwitz ist der Auftakt einer Action-Thriller-Reihe rund um den Agenten Evan Smoak. Ehrlich gesagt, mit Action-Thrillern habe ich nicht sehr viel am Hut, weder Filme dieses Genres noch die entsprechenden Bücher können mein Interesse so richtig wecken. Jack Reacher und Jason Bourne sind nicht meine favorisierten Superhelden. Evan Smoak hingegen schon!Man merkt, dass Gregg Hurwitz nicht nur Bücher schreibt, sondern auch als Drehbuchautor für viele bekannte Hollywood-Studios fungiert. Schon die ersten Seiten waren wie Szenen aus einem Film und ich war sofort gefesselt und mitten drin in der Story. Die Idee, dass ein ehemaliger, für die Regierung arbeitender, perfekt ausgebildeter Top-Agent seine Ausbildung und sein Wissen nutzt, um anderen zu helfen, hat mir wirklich gut gefallen. Ein moderner Robin Hood, wenn man so will. Evan Smoak, als Hauptcharakter hat mich sehr beeindruckt. Hurwitz hat hier einen faszinierenden Protagonisten erschaffen. Evan, für seine Nachbarn der unauffällige Verkäufer von Industriereinigern, ist im wahren Leben knallhart, absolut durchtrainiert und unfassbar diszipliniert. Seine Wohnung gleicht einem Hochsicherheitstrakt. Es gibt dort nichts Persönliches, außer eine Kräuterwand und eine Aloe Vera-Pflanze. Und trotz all der Perfektion hat Evan Smoak seine Menschlichkeit nicht verloren. Es gibt sie aber auch, die Momente der Einsamkeit, die der Einzelkämpfer zwangsläufig verspürt und die auch dem Leser nicht verborgen bleiben.Gregg Hurwitz reflektiert zudem in einzelnen Kapiteln Evans Vergangenheit. Er gewährt interessante Einblicke in Smoaks früheres Leben und in die extrem harte Ausbildung, die er durchlaufen musste und die ihm zu dem machte was er heute ist.Der Autor schreibt flüssig und angenehm, spannend und voller Action. Auch wenn hier knallharte Kampf- und Actionszenen beschrieben werden, die einem beim Lesen regelrecht erstarren lassen, so wirkt es dennoch nie übertrieben oder unglaubwürdig, Evans Handlungen waren für mich logisch und nachvollziehbar.Auch wenn Evan Smoak als Hauptprotagonist absolut im Mittelpunkt steht, so hat Gregg Hurwitz dennoch genug Raum für Nebenfiguren gelassen, deren Leben und Geschichten perfekt mit der eigentlichen Story verschmelzen. Mein Fazit:„Orphan X“ von Gregg Hurwitz ist ein spannungsgeladener und ausgereifter Action-Thriller der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und gepackt hat. Ein sympathischer und ehrlicher Protagonist und ein interessanter Plot machen diesen Thriller zu einem echten Lesevergnügen. Ich bin gespannt, wie Gregg Hurwitz die Story um Evan Smoak weiterspinnt. Von mir bekommt „Orphan X“ eine absolute Leseempfehlung.

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  • Unglaublich spannend bis zur letzten Seite

    Orphan X

    LadyIceTea

    05. September 2017 um 16:13

    Evan ist ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden. Nach Jahren des Mordens für die Regierung, ist er in den Untergrund gegangen. Er hilft nun den Verzweifelten, die nicht zur Polizei gehen können. Dabei hält er sich strikt an seine eigenen Gebote. Doch diesmal muss er gegen eine Regel nach der anderen verstoßen, damit die allerwichtigste unangetastet bleibt: 10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben.Ich bin von diesem Thriller wirklich begeistert. Schon die ersten Seiten haben mich gepackt und mit sich gerissen.Die Beschreibung von Evans kühler, trainierter Art und Weise ist einfach unfassbar faszinierend. In meinem Kopf hat sich direkt ein Actionfilm der ersten Güte gebildet.Auch wenn es zur Sache geht und Kampfszenen oder taktische Angriffe erfolgen, verliert das Buch nichts von seiner Glaubwürdigkeit.Evan ist einfach cool, knallhart und verdammt gut vorbereitet.Gut hat mir gefallen, dass Evan seine Menschlichkeit dabei nicht verliert und man immer wieder merkt, dass ihm seine Einsamkeit nicht ganz leichtfällt. Auch seine Regeln passten perfekt zu seiner „Erziehung“ und seiner Lebensweise. Ein bisschen haben sie mich an die Transporter Filme erinnert. Ich hätte mir am Ende eine Liste seiner Regeln gewünscht. Das wäre ein toller Bonus gewesen.Für mich war dieses Buch wirklich bis zur letzten Seite spannend und ich habe mich kein einziges Mal gelangweilt.Ein kleines Highlight waren auch immer die Rückblicke in Evans Vergangenheit, die uns einen kleinen Einblick geben, warum Evan ist, wer und wie er ist. Für mich ein Top-Thriller! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

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  • ungemein spannend

    Orphan X

    mistellor

    20. August 2017 um 02:28

    "Orphan X "  von Gregg Hurwitz  ist eine neu konzipierte Reihe, die der Autor   schon mit 2 Bänden vorgestellt hat.Dieser Roman ist Band 1.Er handelt von einem Auftragskiller, der im staatlichen Auftrag handelt.Der Staat hatte vor vielen Jahren ein Programm entwickelt, in dem er Waisenkinder als Auftragskiller ausbilden ließ - die Orphans.Orphan X  ist einer letzten, die das brutale Ausbildungsprogramm durchlaufen haben. Nach vielen Jahren als Killer geschieht etwas, dass seine ganze Existenz in Frage stellt.Dieser Thriller ist unglaublich spannend. Von der ersten Seite wird der Leser gefangen genommen und kommt aus dem Spannungsfeld von 464 Seiten nicht mehr heraus.Gregg Hurwitz war mir vorher nicht bekannt, scheint aber in Amerika viel Erfolg zu haben. Er hat schon 17 Bücher geschrieben. Ich bin froh, dass er in Deutschland nun verlegt wird, da sein Buch extrem spannend, aufregend und unheimlich interessant ist.Seine Schreibweise ist modern, fließend und sehr gut zu lesen. Der Plot ist wie gesagt sehr spannend, immer wieder überraschend, emotional und niemals langweilig.Mit den Protagonisten wird man sehr schnell warm, alle Protagonisten, selbst in den kleinsten Nebenrollen, zeigen Tiefe. Besonders gefallen hat mir der weitgehende Verzicht auf Klischees. Hier wird ein Mann nicht zum Helden stilisiert, obwohl viele seiner Taten heldenhaft sind, sondern er wird als gebrochenen Mann gezeigt. Aber auch hier wird auf Klischees verzichtet.Ich werde sofort Band 2 lesen, in der Hoffnung, dass er ebenfalls so viel literarische Qualität hat.Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

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  • Kaufempfehlung! Die Smoke-Eventualität

    Orphan X

    StefanieFreigericht

    07. August 2017 um 12:02

    1. Gebot: Suche dir ruhige Nachbarn. Evan Smoak ist ein Traum-Nachbar:„Yes, Ma‘am“ zur älteren Nervensäge, ruhig ist er, sein Auto parkt er selbst, der jungen Mutter trägt er die Einkäufe. Nur die Eigentümerversammlung besucht er nie – selbst bei wichtigen Themen wie gratis Kombucha in der Lobby. Seine Wohnung hat er mit schusssicheren Fenstern ausgestattet. Und einem Versteck.2. Gebot: Beginne dieses Buch nicht spät am AbendAber andererseits wird Schlaf ja auch völlig überschätzt.3. Gebot: Eine gute Ausbildung ist das wichtigste im LebenLerne, Schmerzen zu ertragen, Nahkampf, an Waffen, gegen Pfefferspray, unter Wasser - bis du selbst eine Waffe wirst. Jedenfalls, wenn du im Orphan-Programm bist. Jemand, den es gar nicht gibt, von dem niemand weiß, auf sich allein gestellt. 4. Gebot: Du bist der Feind der RegierungZumindest offiziell – und zwar der Regierung des Staates, dem du dienst und den du schützt.5. Gebot: Du bist nicht alleinEvan ist Orphan X. Das Programm begann bei Orphan A. Das sind verdammt viele.6. Gebot: Hinterfrage deine Befehlewie Evan es tat und dann untertauchte. Aber er trainiert weiter und lebt weiter nach den zehn Geboten derer, die ihn aufgezogen haben.7. Gebot: Wenn du ein echtes Problem hast, solltest du Evan vertrauenGelegentlich hilft er Menschen, die sonst niemanden haben. Das kann ziemlich ungesund werden. Für die „Bösen“ - und gelegentlich für ihn.8. Gebot: Achte Frauen„Frauenrechte und das wirtschaftliche Wachstum eines Landes sind eng miteinander verknüpft.“ S. 145 Einfach, weil das ein so schönes Zitat aus dem Buch ist.9. Gebot: Vertraue niemandem. Aber was tust du, wenn du jemanden brauchst?10. Gebot: „Jemandem das Menschsein beizubringen macht eine Menge Arbeit“ Aber was, wenn du das nie gelernt hast? Eine filmische „Vorbildung“ schadet nicht - Evan hilft wie das „A-Team“, aber viel cooler, düsterer und als Einzelkämpfer. Wie in der Serie „Dark Angel“ gibt es mehrere wie Evan, sie wurden als Kinder ausgebildet – ohne den dystopischen Touch der Serie, ohne Gentechnik. Dazu kommt noch ein Hauch „Bourne-Identität“. Wer die genannten mochte, wird Orphan X lieben, aber auch die, die einen Top-Thriller lesen wollen ohne Slasher oder Triebtäter – also spannend, ohne eklig zu sein. Dazu hat sich Autor Hurwitz echt einiges einfallen lassen, mit guter Recherche unter anderem zum Kampfsport, aber auch zu VoIP-Server, VPN-Tunnel und Co. – dürfte auch Nerds und Männern gefallen (Spannung ist ja sonst immer mehr so die Frauen-Domäne).Mini-Manko: einige Stellen der Übersetzung: Projects blieb unübersetzt – eine Sozialbausiedlung, dafür sagt man eher „Cayman-Inseln“ statt Kaimaninseln (beides S. 29) und ein Satz wie S. 341 „Irgendwo hinter diesen Fenstern wartete Katrin White auf ihn, die man gegen ihren Willen festhielt.“ (auf ihn…die??) holpert. Das mag ich nicht dem Buch und dem Autor ankreiden und es ist war auch nicht mehr, daher als 1. Gebot an den Verlag: Du sollst mehr in die Übersetzung (oder ihre Kontrolle) investieren.Volle Punktzahl!   Tipp für ein Folgebuch: Andreas Pflüger: Endgültig Eine Frau als Hauptfigur statt eines Mannes, es gibt ein Team, dennoch agiert auch sie gerne als Einzelkämpfer. Auch hier ein geheimes Team - in Deutschland und nicht völlig außerhalb der Legalität. Auch hier die Kindheit vorbestimmend - der Vater eine GSG9 - Legende. Und: die Frau wird bei einem Einsatz blind. Auch dieses ohne Slasher und Co. https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Pfl%C3%BCger/Endg%C3%BCltig-1207425849-w/rezension/1224681227/

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    • 2
  • 10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben

    Orphan X

    misery3103

    25. July 2017 um 19:44

    Im Alter von 12 Jahren wurde Evan aus einem Waisenhaus geholt und in einem geheimen Regierungsprojekt zu Orphan X ausgebildet, einem hocheffizienten Killer, der Probleme in der ganzen Welt durch gezielte Morde löst. Als ihm Zweifel kamen, tauchte er unter. Jetzt hilft er Menschen, die unschuldig in Gefahr geraten. Doch die Vergangenheit holt ihn ein.Evan Smoak ist cool! Seine Art hat mich von der ersten Seite an begeistert. Er ist ein Killer, der sich seinen Klienten gegenüber jedoch total einfühlsam verhält. Nur die Bösen haben nichts zu lachen, wenn Evan hinter ihnen her ist. Und Evan hält sich an seine Gebote, auch wenn es ihm in diesem Fall besonders schwer fällt. Denn obwohl Gebot 4 „Es ist nie persönlich“ lautet, wird das Beschützen einer jungen Frau, die wegen Spielschulden bedroht wird, sehr persönlich. Und da sind ja auch noch die Staatsanwältin Mia und ihr Sohn Peter, die im gleichen Haus wohnen wie Evan und sich in sein wohlgehütetes abgeschottetes Leben drängen … sehr persönlich. Und überhaupt die Nachbarn in seinem Haus, die ihn tief hineinziehen in ihre Probleme … sehr, sehr persönlich. Das hat mich alles sehr amüsiert. Evan zu beobachten, wie er sich oft selbst nicht wiedererkennt, weil er sich in die persönlichen Probleme seiner Nachbarn hineinziehen lässt, hat mich begeistert. Seine Art, Probleme zu lösen und sein Leben in seiner eigenen Festung der Einsamkeit faszinierten mich. Die Kampszenen waren so spannend beschrieben, dass ich alles wie in einem Film vor mir sehen konnte und mit Evan litt, wenn er sich schwer verwundet in seine Wohnung schleppte.Für mich ist dieses Buch eine Offenbarung und Evan einer der coolsten Helden ever.Evan Smoak, ich liebe dich!

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  • [KimSlr] Orphan X - Gregg Hurwitz

    Orphan X

    KimSlr

    27. June 2017 um 17:17

    Diese Rezension findet ihr auch auf meinem Blog, auch auf englisch. [Übersicht] Früher habe ich sehr viele Thriller gelesen, aber zur Zeit beforzuge ich, wie ihr sicher schon gemerkt habt, andere Genres. Ab und zu lese ich aber trotzdem gerne etwas spannenderes, und als ich die Beschreibung zu 'Orphan X' gelesen habe war ich sofort begeistert. Also habe ich das Rezensionsexemplar bei Harper Collins angefragt und hatte auch das Glück es zu bekommen, vielen Dank. [Meine Meinung] Wie ich schon erwartet hatte hat mir das Buch sehr gut gefallen. Den Hauptcharakter Evan fande ich wirklich toll, mir hat seine effeziente, organisierte und abgebrühte Art sehr gefallen. Die Story vom Profikiller oder Bösewicht der seine Menschliche Seite entdeckt ist ja bei weitem nichts neues, aber hier hat es mir sehr gut gefallen. Auch die Handlung war spannend bis zum Schluss und ich war mir wirklich sehr lange nicht sicher was eigentlich Sache ist. Es ging schnell voran und Geschichten von allein handelnden 'Geheimagenten' sind genau mein Ding. Natürlich wurde hier das Rat nicht neu erfunden, aber es gab immer wieder neue Wendungen die mich überrascht haben und mich so ans Buch gefesselt haben. Der Schreibstil von Hurwitz war sehr gut zu lesen und das ganze Buch war sehr flüssig. Eine Sache die mir etwas negativ aufgefallen ist, waren die extrem detailreichen Beschreibungen. Viele Vorgange und Szenen waren extrem genau beschrieben, was an sich nicht schlimm ist und den Lesefluss auch nicht gestört hat. Allerdings waren die beschriebenen Dinge sehr spezifisch und für mich eher uninteressant. Natürlich gehört es dazu, zu wissen welche Waffen benutzt werden, wie Evan seine Wohnung sichert oder wie er kämpft, aber hier waren die Beschreibungen einfach unnötig genau. Mit den meisten Informationen konnte ich, als nicht-Agent, nicht-Waffennarr o.ä., so gut wie nichts anfangen. [Fazit] Alles in allem hat mir das Buch aber wie schon gesagt super gefallen und ich habe ihm 4 Sterne gegeben. Da es der erste Teil einer Reihe ist freue ich mich schon sehr auf den nächsten Teil!

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  • Sehr spannender Auftakt mit einem außergewöhnlichen Auftragskiller

    Orphan X

    Aleshanee

    25. June 2017 um 17:20

    Er bringt böse Menschen um, hat dabei aber seine Gebote, an die er sich strikt hält, hatte einen Mentor und man lernt ihn nach und nach durch Rückblicke in seine Kindheit und Jugend besser kennen: erinnerte mich natürlich sehr an die Serie "Dexter", die ich mit großer Begeisterung angeschaut hab!Aber mit diesen Parallelen ist es dann auch schon vorbei mit der Ähnlichkeit. Evan Smoke lernt man gleich zu Beginn recht gut kennen. Er hat zahlreiche sichere Häuser, um sich im Fall der Fälle vor Verfolgern verstecken zu können, aber sein Hauptwohnsitz ist einem etwas bieder anmutenden Apartementhaus in Los Angeles. Der Schein soll natürlich trügen, denn seine Wohnung ist mit sämtlichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, die man sich nur vorstellen kann! Der Autor zeigt einem das auch bis ins Detail, was mir manchmal auch etwas zuviel des Guten war. Genauso der exzentrische Geschmack an Spirituosen, sowie die verschiedenen Kampfarten aus aller Welt, die sehr ausführlich beschrieben werden. An manchen Stellen hätte man das auch etwas abkürzen können.Ansonsten geht es mit dem Tempo gut voran und die Handlung ist durchweg spannend. Der Schreibstil ist recht nüchtern, passt sich aber damit sehr gut dem Protagonisten an und bedingt durch die sachliche Tonlage die Ernsthaftigkeit der Ereignisse und die Härte der Realität.Evan gehörte dem Projekt Orphan an - was es damit auf sich hat, erfährt man auch nach und nach aus Rückblicken. Momentan ist er jedoch eine Art Auftragskiller, der Menschen hilft, die in Not sind. In großer Not, bei denen der Tod sozusagen schon anhand von Geldeintreibern oder ähnlichen vor der Tür steht. Je mehr man in sein Leben auftaucht, desto mehr versteht man seine geradezu wahnhafte Paranoia und im Grund ist er ein sehr einsamer Mensch, der nie gelernt hat, was soziales Leben eigentlich bedeutet. Die wenigen Momente, in denen er mit der "normalen" Welt in Berührung kommt, sind auf ein Minimum beschränkt. Dadurch wirkt er in diesen Situationen ungewollt komisch, ja manchmal kam seine Unbeholfenheit direkt witzig rüber, dann aber auch wieder traurig, durch das völlige Fehlen an einem vertrauten Umgang mit anderen Menschen. Das hat mich an ein, zwei Stellen doch berührt. Er musste lernen, niemandem zu vertrauen und alles, was er tut, abzuwägen - das ist auch gut so, denn bei seinem neuen Auftrag scheint plötzlich alles aus dem Ruder zu laufen. Evan ist gezwungen, seine eingefleischten Regeln zu brechen und auch ich als Leser wusste lange nicht, wem man glauben kann und was hinter der ganzen Chaos steckt, was da über ihn hereinbricht! Gewalt, Unterdrückung und viel Blut sind an der Tagesordnung, aber es artet jetzt nicht in einem Gemetzel aus - viele Szenen sind zwar brutal, aber im Vordergrund steht die Bedrohung, die Evan auf Schritt und Tritt folgt. Damit entwickelt es einen sehr subtilen Sog und ich war durchwegs von der Spannung gefesselt! Ein aufwühlender und an manchen Stellen dramatischer Thriller um einen Mann, der nur von seinen Prinzipien zu leben gelernt hat und dessen Routine auf einmal komplett auf den Kopf gestellt wird: ein Auftragskiller, der selbst ins Fadenkreuz gerät. Der zweite Band "Projekt Orphan" erscheint im August 2017Fazit: 4.5 Sterne© AleshaneeWeltenwanderer

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  • Killer mit abgewandeltem Robin Hood-Syndrom

    Orphan X

    kingofmusic

    12. May 2017 um 12:31

    Wow…Ich habe ja schon einige Thriller dieses Jahr gelesen, aber sie alle werden von „Orphan X“ von Gregg Hurwitz getoppt. Obwohl: kann man „Orphan X“ überhaupt mit anderen Thrillern vergleichen? Es fällt einem schwer, weil er so ganz anders ist als andere Thriller, aber auf der anderen Seite doch genauso (wer jetzt verwirrt ist, darf es ruhig sein – ist volle Absicht *g*). Nach außen (sprich für seine Nachbarn bzw. Haus-Mitbewohner) ist Evan Smoak ein normaler Mann, der sich gerne um die Hauseigentümerversammlungen drückt und die Mitbewohner eher auf Distanz hält. Keiner weiß also, was Evan wirklich macht – und das ist für ihn auch besser so, gehört er doch zu den von der amerikanischen Regierung zu Killern ausgebildeten Waisenkindern (die sog. Orphans). Nur tötet er jetzt nicht mehr im Namen der Regierung sondern hilft Menschen, die aus verschiedenen Gründen nicht zur Polizei gehen können, ihre Probleme zu lösen – auf seine ganz eigene Art und Weise. Er hat dabei Gebote, an die er sich stets hält und die ihn so zu einem Killer mit abgewandeltem Robin Hood-Syndrom machen. Bei seinem neuesten Auftrag stößt er jedoch an die Grenzen dessen, was er anhand seiner eigenen Gebote tun darf und was nicht und muss erkennen, dass nichts ist wie es scheint. Wem kann er trauen, wem nicht? Wer glaubt, er sei besser und raffinierter als Evan? Gregg Hurwitz hat mit Evan einen intelligenten Killer geschaffen, den man trotz der angewandten Selbstjustiz gerne als Freund hätte, da er bescheiden, charmant und überaus menschlich daherkommt. Was in seinem Inneren vorgeht, erfahren wir sowohl in kurzen Rückblenden aus seiner Kindheit und seiner Zeit als Regierungskiller als auch im Hier und Jetzt, indem er sich Gefühlen stellen muss, die jahrelang verborgen waren und ihn zusehends selbst verwirren. Allen Thriller-Fans sei „Orphan X“ unbedingt ans Herz gelegt und auf die Verfilmung bin ich schon jetzt äußerst gespannt. Aber zunächst freue ich mich auf die im August erscheinende Fortsetzung und bin gespannt, wie es mit Evan weitergeht. Ein weiteres Jahreshighlight!!!

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  • Rezension zu "Orphan X"

    Orphan X

    Pergamentfalter

    11. February 2017 um 11:13

    Evan Smoak ist ein amerikanischer Durchschnittsbürger: Durchschnittlicher Typ, Verkäufer von Industriereiniger, Einzelgänger. Ein Mann, der nicht übermäßig auffällt. Und eine der geheimsten Waffen der US-Regierung. Seit seiner Kindheit wurde er im Orphan-Programm zu einem hocheffizienten Killer ausgebildet und schließlich quer durch die Welt geschickt, um in inoffiziellem Regierungsauftrag zu morden. Jahre später ist er abgetaucht und nutzt seine Fähigkeiten, um den Verzweifelten zu helfen, die nicht zur Polizei gehen können. Dabei orientiert er sich nur an seinen eigenen Geboten, allen voran: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben. Als er für seinen neuesten Auftrag versucht, Katrin White vor skrupellosen Schuldeneintreibern zu schützen, wird aus dem routinierten Job eine Kastrophe, die ihn ein Gebot nach dem anderen brechen lässt, bis nur noch eines bleibt: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben. In 62 kurzen Kapiteln erzählt Gregg Hurwitz einen Ausschnitt aus dem Leben von Evan Smoak. Als Leser lernte ich sein geregeltes (einsames) Leben, seine Safe-Houses und Ausrüstungen, seine Gebote und seine Jobs kennen - und erlebte mit, wie all das Stück für Stück in sich zusammenbrach. Die Handlung ist spannend erzählt. Die Haupthandlungsorte dabei sind Los Angeles und Las Vegas, die sehr realistisch beschrieben wurden. Die kurzen Kapitel haben mich regelrecht zum Weiterlesen animiert - was angesichts der durchweg aufrechterhaltenen Spannung und zahlreicher Wendungen gar nicht zusätzlich notwendig gewesen wäre. Trotz scheinbar auswegloser Situationen gelang es Gregg Hurwitz, mich immer wieder zu überraschen und einen Weg für Evan zu finden. Großartig! Einen kleinen Teil der Wendungen konnte ich leider im Vorfeld erahnen, was mir allerdings nicht den Spaß am Lesen genommen hat. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen und die Sätze deutlich gefärbt von Evans Charakter: Unterschwellig emotional, aber vor allem logisch. Statt Entscheidungen aus dem Bauch heraus, ist Evan ein typischer Kopfmensch, der mithilfe seines Verstandes entscheidet. Nicht verwunderlich - auch angesichts seiner Ausbildung und Profession - ist dabei das Detailwissen, das er über Autos, Waffen, Technik, Kampfsport und Co. an den Tag legt: Er kennt die Vor- und Nachteile einer Vielzahl von Waffen und Munitionen, beherrscht Techniken aus den unterschiedlichsten Kampfkünsten, ist bewandert in modernster Verschlüsselungstechnik und hat sich Zugang zu diversen Polizeidatenbanken verschafft. Allein diese Vielzahl von Details, die ich aus anderen Büchern dieses Genres nicht gewohnt bin, haben mich bereits fasziniert. Aus diesem Punkt resultiert allerdings auch mein einziger wirklicher Minuspunkt: Die Kampfszenen wirkten mir zu sehr wie ein Drehbuch. Klar ist es klasse, detailliert die einzelnen Bewegungen beschrieben zu bekommen, aber mit einem Großteil der Bezeichnungen für die Techniken konnte ich überhaupt nichts anfangen. Dadurch konnte ich mir die Szenen auch kaum vorstellen. Bei einem Buch, das ansonsten mein Kopfkino in Hochtouren laufen ließ, fand ich das sehr schade. Fazit Spannend von der ersten bis zur letzten Seite mit kleinen Enttäuschungen zwischendurch. Alles in allem ein wirklich lesenswertes Buch für alle, die auf Thriller und Action stehen. Angesichts insbesondere des letzten Kapitels hoffe ich auf eine Fortsetzung von "Orphan X" und ein Wiedersehen mit Evan. Bis dahin ist jedoch kein Grund zur Traurigkeit: Gregg Hurwitz gelang es bereits vor Erscheinen des Buches, die Filmrechte an Warner Bros. zu verkaufen. Wir dürfen uns also auf einen Film freuen, der voraussichtlich 2020 in die Kinos kommt!

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  • Smoak, Evan Smoak

    Orphan X

    derMichi

    10. January 2017 um 16:23

    Seit James Bond ist bekannt: Waisenkinder sind der Stoff, aus dem Killer gemacht werden. Da ist es nur passend, dass Hurwitz ihm und anderen (Anti)Helden das Werk auch gleich widmet, denn die Parallelen zum Spion im Dienste ihrer Majestät und vielen weiteren bekannten Agenten/Auftragsmördern sind unübersehbar: die menschliche Seite, der väterliche Ausbilder, der verschrobene Ausstatter, der mysteriöse Hintermann und die unscheinbare Tarnidentität. Trotzdem gelingt es Hurwitz, seiner Hauptfigur eine ganz eigene Seite zu verpassen, die zwar relativ einseitig idealistisch sein mag, ihn aber vor so viele Herausforderungen stellt, dass man Evan gerne durch die unmöglichsten Situationen folgt. Da kann schon eine Fahrstuhlfahrt mit den lieben Nachbarn zur Herausforderung werden.Seien es vertrackte Alltagssituationen oder die im Mittelpunkt stehende eskalierende Situation - die Handlung wird so schnell nicht langweilig. Sinnvoll platzierte Rückblicke in Evans Vergangenheit erklären wie er zu dem wurde, was er ist, nehmen aber auch nicht übermäßig viel Platz ein. Inmitten der Verfolgungsjagden, Einbrüche und Zweikämpfe sorgen die Begegnungen mit Evans Nachbarn dafür, dass der Humor nicht zu kurz kommt und er seine menschliche Seite zeigen darf. Elegante Twists bereichern die Story, driften aber nie ins Unglaubwürdige ab. Lediglich eine Killerin von der Konkurrenz, die anfangs als Domina auftritt und später auch noch den Decknamen "Hot Mama" (echt jetzt?) trägt, erinnert zu stark an billige Actionfilme, in denen körperliche Reize leicht bekleideter Femmes fatales zum Stopfen von Logiklücken herhalten müssen.Im Übrigen nimmt es Evan Smoak mit der Moral relativ genau. Seine Entwicklung vom überzeugten Regelbefolger hin zum freischaffenden und freidenkenden Vigilanten nimmt ihn nicht derart mit wie einen Jason Bourne oder Daniel Craigs 007. Smoak hat noch mehr vom klassischen rechtschaffenen Helden, ist aber in jedem Fall zugleich auf der Höhe der Zeit. Die akribisch recherchierten technischen Details seines Vorgehens und der dabei verwendeten Ausrüstung zeugen zudem von Sachkenntnis, die Hand in Hand mit einer flüssigen Schreibe geht, der man sich einfach nicht entziehen kann. Die Frage nach der Identität von Evans Gegnern und ihren Absichten treibt die Geschichte bis zum eleganten aber nicht zu einfach gedachten Showdown unerbittlich voran. Ein wenig ahnt man beim Lesen schon, worauf das ganze hinausläuft, aber hey, man wird dabei äußerst gut unterhalten.Fazit: Ein Buch, für das man gerne mal den Fernseher auslässt und das die besten Eigenschaften kurzweiliger Thriller in sich vereinigt. Die Verantwortungslosigkeit skrupelloser Regierungen und anderer Organisationen wird zwar kurz angeschnitten, Hurwitz manövriert sich jedoch dermaßen geschickt an den meisten Klischeefallen des Genres vorbei, dass man ihm die wenigen kleinen Schnitzer gerne verzeiht. Zudem spickt der außerdem als Drehbuchautor tätige Verfasser seine Geschichte mit allerhand Filmreferenzen, die allen Geeks viel Spaß bescheren dürften.Seitenzahl: 432Format: 15 x 22,2 cm, gebunden mit SchutzumschlagVerlag: HarperCollins

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