Gregg Hurwitz Orphan X

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Inhaltsangabe zu „Orphan X“ von Gregg Hurwitz

„Lesen Sie dieses Buch! Sie werden es mir danken!“ David Baldacci 1. Gebot: Keine voreiligen Schlüsse Das schwarze Satellitentelefon klingelt. Am anderen Ende ist ein Mädchen, das von einem korrupten Cop verfolgt wird. Evan Smoak wird ihr helfen. 4. Gebot: Es ist nie persönlich Evan ist ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden. Nach Jahren des Mordens für die Regierung, ist er in den Untergrund gegangen. Er hilft nun den Verzweifelten, die nicht zur Polizei gehen können. Dabei hält er sich strikt an seine eigenen Gebote. Doch diesmal muss er gegen eine Regel nach der anderen verstoßen, damit die allerwichtigste unangetastet bleibt: 10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben "Orphan X ist waffenfähiges Thrillermaterial eines modernen Meisters" The Guardian „Der aufregendste Thriller, den ich seit Die Bourne Identität gelesen habe. Fans von Jack Reacher, Mitch Rapp und Jason Bourne werden Evan Smoak lieben.“ Robert Crais “Aufregend und überwältigend! Ein perfekter Mix aus Jason Bourne und Jack Reacher.“ Lisa Gardner

Starker Thriller!!!

— kingofmusic
kingofmusic

Spannend bis zur letzten Seite - mit kleinen Enttäuschungen

— Pergamentfalter
Pergamentfalter

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AchtNacht

spannend mit ein paar Schwächen zum Ende hin

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Die Brut - Sie sind da

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rumble-bee

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  • Killer mit abgewandeltem Robin Hood-Syndrom

    Orphan X
    kingofmusic

    kingofmusic

    12. May 2017 um 12:31

    Wow…Ich habe ja schon einige Thriller dieses Jahr gelesen, aber sie alle werden von „Orphan X“ von Gregg Hurwitz getoppt. Obwohl: kann man „Orphan X“ überhaupt mit anderen Thrillern vergleichen? Es fällt einem schwer, weil er so ganz anders ist als andere Thriller, aber auf der anderen Seite doch genauso (wer jetzt verwirrt ist, darf es ruhig sein – ist volle Absicht *g*). Nach außen (sprich für seine Nachbarn bzw. Haus-Mitbewohner) ist Evan Smoak ein normaler Mann, der sich gerne um die Hauseigentümerversammlungen drückt und die Mitbewohner eher auf Distanz hält. Keiner weiß also, was Evan wirklich macht – und das ist für ihn auch besser so, gehört er doch zu den von der amerikanischen Regierung zu Killern ausgebildeten Waisenkindern (die sog. Orphans). Nur tötet er jetzt nicht mehr im Namen der Regierung sondern hilft Menschen, die aus verschiedenen Gründen nicht zur Polizei gehen können, ihre Probleme zu lösen – auf seine ganz eigene Art und Weise. Er hat dabei Gebote, an die er sich stets hält und die ihn so zu einem Killer mit abgewandeltem Robin Hood-Syndrom machen. Bei seinem neuesten Auftrag stößt er jedoch an die Grenzen dessen, was er anhand seiner eigenen Gebote tun darf und was nicht und muss erkennen, dass nichts ist wie es scheint. Wem kann er trauen, wem nicht? Wer glaubt, er sei besser und raffinierter als Evan? Gregg Hurwitz hat mit Evan einen intelligenten Killer geschaffen, den man trotz der angewandten Selbstjustiz gerne als Freund hätte, da er bescheiden, charmant und überaus menschlich daherkommt. Was in seinem Inneren vorgeht, erfahren wir sowohl in kurzen Rückblenden aus seiner Kindheit und seiner Zeit als Regierungskiller als auch im Hier und Jetzt, indem er sich Gefühlen stellen muss, die jahrelang verborgen waren und ihn zusehends selbst verwirren. Allen Thriller-Fans sei „Orphan X“ unbedingt ans Herz gelegt und auf die Verfilmung bin ich schon jetzt äußerst gespannt. Aber zunächst freue ich mich auf die im August erscheinende Fortsetzung und bin gespannt, wie es mit Evan weitergeht. Ein weiteres Jahreshighlight!!!

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  • Rezension zu "Orphan X"

    Orphan X
    Pergamentfalter

    Pergamentfalter

    11. February 2017 um 11:13

    Evan Smoak ist ein amerikanischer Durchschnittsbürger: Durchschnittlicher Typ, Verkäufer von Industriereiniger, Einzelgänger. Ein Mann, der nicht übermäßig auffällt. Und eine der geheimsten Waffen der US-Regierung. Seit seiner Kindheit wurde er im Orphan-Programm zu einem hocheffizienten Killer ausgebildet und schließlich quer durch die Welt geschickt, um in inoffiziellem Regierungsauftrag zu morden. Jahre später ist er abgetaucht und nutzt seine Fähigkeiten, um den Verzweifelten zu helfen, die nicht zur Polizei gehen können. Dabei orientiert er sich nur an seinen eigenen Geboten, allen voran: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben. Als er für seinen neuesten Auftrag versucht, Katrin White vor skrupellosen Schuldeneintreibern zu schützen, wird aus dem routinierten Job eine Kastrophe, die ihn ein Gebot nach dem anderen brechen lässt, bis nur noch eines bleibt: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben. In 62 kurzen Kapiteln erzählt Gregg Hurwitz einen Ausschnitt aus dem Leben von Evan Smoak. Als Leser lernte ich sein geregeltes (einsames) Leben, seine Safe-Houses und Ausrüstungen, seine Gebote und seine Jobs kennen - und erlebte mit, wie all das Stück für Stück in sich zusammenbrach. Die Handlung ist spannend erzählt. Die Haupthandlungsorte dabei sind Los Angeles und Las Vegas, die sehr realistisch beschrieben wurden. Die kurzen Kapitel haben mich regelrecht zum Weiterlesen animiert - was angesichts der durchweg aufrechterhaltenen Spannung und zahlreicher Wendungen gar nicht zusätzlich notwendig gewesen wäre. Trotz scheinbar auswegloser Situationen gelang es Gregg Hurwitz, mich immer wieder zu überraschen und einen Weg für Evan zu finden. Großartig! Einen kleinen Teil der Wendungen konnte ich leider im Vorfeld erahnen, was mir allerdings nicht den Spaß am Lesen genommen hat. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen und die Sätze deutlich gefärbt von Evans Charakter: Unterschwellig emotional, aber vor allem logisch. Statt Entscheidungen aus dem Bauch heraus, ist Evan ein typischer Kopfmensch, der mithilfe seines Verstandes entscheidet. Nicht verwunderlich - auch angesichts seiner Ausbildung und Profession - ist dabei das Detailwissen, das er über Autos, Waffen, Technik, Kampfsport und Co. an den Tag legt: Er kennt die Vor- und Nachteile einer Vielzahl von Waffen und Munitionen, beherrscht Techniken aus den unterschiedlichsten Kampfkünsten, ist bewandert in modernster Verschlüsselungstechnik und hat sich Zugang zu diversen Polizeidatenbanken verschafft. Allein diese Vielzahl von Details, die ich aus anderen Büchern dieses Genres nicht gewohnt bin, haben mich bereits fasziniert. Aus diesem Punkt resultiert allerdings auch mein einziger wirklicher Minuspunkt: Die Kampfszenen wirkten mir zu sehr wie ein Drehbuch. Klar ist es klasse, detailliert die einzelnen Bewegungen beschrieben zu bekommen, aber mit einem Großteil der Bezeichnungen für die Techniken konnte ich überhaupt nichts anfangen. Dadurch konnte ich mir die Szenen auch kaum vorstellen. Bei einem Buch, das ansonsten mein Kopfkino in Hochtouren laufen ließ, fand ich das sehr schade. Fazit Spannend von der ersten bis zur letzten Seite mit kleinen Enttäuschungen zwischendurch. Alles in allem ein wirklich lesenswertes Buch für alle, die auf Thriller und Action stehen. Angesichts insbesondere des letzten Kapitels hoffe ich auf eine Fortsetzung von "Orphan X" und ein Wiedersehen mit Evan. Bis dahin ist jedoch kein Grund zur Traurigkeit: Gregg Hurwitz gelang es bereits vor Erscheinen des Buches, die Filmrechte an Warner Bros. zu verkaufen. Wir dürfen uns also auf einen Film freuen, der voraussichtlich 2020 in die Kinos kommt!

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  • Smoak, Evan Smoak

    Orphan X
    derMichi

    derMichi

    10. January 2017 um 16:23

    Seit James Bond ist bekannt: Waisenkinder sind der Stoff, aus dem Killer gemacht werden. Da ist es nur passend, dass Hurwitz ihm und anderen (Anti)Helden das Werk auch gleich widmet, denn die Parallelen zum Spion im Dienste ihrer Majestät und vielen weiteren bekannten Agenten/Auftragsmördern sind unübersehbar: die menschliche Seite, der väterliche Ausbilder, der verschrobene Ausstatter, der mysteriöse Hintermann und die unscheinbare Tarnidentität. Trotzdem gelingt es Hurwitz, seiner Hauptfigur eine ganz eigene Seite zu verpassen, die zwar relativ einseitig idealistisch sein mag, ihn aber vor so viele Herausforderungen stellt, dass man Evan gerne durch die unmöglichsten Situationen folgt. Da kann schon eine Fahrstuhlfahrt mit den lieben Nachbarn zur Herausforderung werden.Seien es vertrackte Alltagssituationen oder die im Mittelpunkt stehende eskalierende Situation - die Handlung wird so schnell nicht langweilig. Sinnvoll platzierte Rückblicke in Evans Vergangenheit erklären wie er zu dem wurde, was er ist, nehmen aber auch nicht übermäßig viel Platz ein. Inmitten der Verfolgungsjagden, Einbrüche und Zweikämpfe sorgen die Begegnungen mit Evans Nachbarn dafür, dass der Humor nicht zu kurz kommt und er seine menschliche Seite zeigen darf. Elegante Twists bereichern die Story, driften aber nie ins Unglaubwürdige ab. Lediglich eine Killerin von der Konkurrenz, die anfangs als Domina auftritt und später auch noch den Decknamen "Hot Mama" (echt jetzt?) trägt, erinnert zu stark an billige Actionfilme, in denen körperliche Reize leicht bekleideter Femmes fatales zum Stopfen von Logiklücken herhalten müssen.Im Übrigen nimmt es Evan Smoak mit der Moral relativ genau. Seine Entwicklung vom überzeugten Regelbefolger hin zum freischaffenden und freidenkenden Vigilanten nimmt ihn nicht derart mit wie einen Jason Bourne oder Daniel Craigs 007. Smoak hat noch mehr vom klassischen rechtschaffenen Helden, ist aber in jedem Fall zugleich auf der Höhe der Zeit. Die akribisch recherchierten technischen Details seines Vorgehens und der dabei verwendeten Ausrüstung zeugen zudem von Sachkenntnis, die Hand in Hand mit einer flüssigen Schreibe geht, der man sich einfach nicht entziehen kann. Die Frage nach der Identität von Evans Gegnern und ihren Absichten treibt die Geschichte bis zum eleganten aber nicht zu einfach gedachten Showdown unerbittlich voran. Ein wenig ahnt man beim Lesen schon, worauf das ganze hinausläuft, aber hey, man wird dabei äußerst gut unterhalten.Fazit: Ein Buch, für das man gerne mal den Fernseher auslässt und das die besten Eigenschaften kurzweiliger Thriller in sich vereinigt. Die Verantwortungslosigkeit skrupelloser Regierungen und anderer Organisationen wird zwar kurz angeschnitten, Hurwitz manövriert sich jedoch dermaßen geschickt an den meisten Klischeefallen des Genres vorbei, dass man ihm die wenigen kleinen Schnitzer gerne verzeiht. Zudem spickt der außerdem als Drehbuchautor tätige Verfasser seine Geschichte mit allerhand Filmreferenzen, die allen Geeks viel Spaß bescheren dürften.Seitenzahl: 432Format: 15 x 22,2 cm, gebunden mit SchutzumschlagVerlag: HarperCollins

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  • 3 1/2 Sterne für den einsamen Wolf

    Orphan X
    sapperlot

    sapperlot

    18. December 2016 um 08:14

    Es gibt manchmal diese Momente, da will man einfach einen zackigen Thriller typisch amerikanischer Machart lesen mit einem kolossalen Helden bei dem männliche Leser sich wünschen, ein bisschen wie er zu sein und von dem weibliche Leser feuchte Hände und zittrige Knie bekommen. ;-) Wenn der Thriller gut erzählt ist, ist gegen eine solche Lektüre mit hohem Handlungstempo und einem enormen Unterhaltungswert absolut nichts einzuwenden.Evan Smoak ist ein Waisenkind und er wird als 12-jähriger in ein geheimes Ausbildungsprogramm der Regierung aufgenommen. Jugendliche werden in jahrelangem Training im "Orphan" Projekt zu perfekten Agenten, oder wenn man es realistisch nennen will, zu vollkommenen Tötungsmaschinen ausgebildet. Ihre Existenz und ihre Einsätze werden von offizieller Seite geleugnet und im schlimmsten Fall der Fälle werden die anonymen Killer der Regierung ihrem Schicksal überlassen. Evan ist nicht nur ein Absolvent sondern einer der Besten des Elite-Programms. In zahlreichen Einsätzen rund um den Erdball hat er sein Leben riskiert und dabei viele kriminelle Subjekte ausgelöscht. Irgendwann läuft das Orphan Projekt aus und die überlebenden Agenten tauchen unter. Evan wird von Zweifel an seinen begangenen Taten heimgesucht und als Kompensation wird er zu einer Art moderner Robin Hood der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen in arger Not zu helfen. Er ist der "Nowhere" Man der aus dem Nichts auftaucht, seinen meist tödlichen Job erledigt und dann auf Nimmerwiedersehen verschwindet.Der Reiz dieser Geschichte geht eindeutig von der heroischen Hauptfigur Evan Smoak aus. Der durchaus sympathische Einzelgänger, der strikt nach seinen gelernten Geboten lebt und diese mantrahaft runterbetet, strahlt als Privatperson Wärme und Vertrauen aus das sich im Auftragsfall von einer Sekunde auf die andere in professionelle Kälte verwandelt. Wer sich dafür entscheidet, dieses Buch zu kaufen und zu lesen, wird natürlich die vielen Actionszenen mögen.Evan verwendet in jeder Hinsicht modernste Technologie. Deren detaillierte Beschreibungen wirken irgendwie gekünstelt als hätte der Autor diese Informationen aus dritter Hand und sie gehen einem besonders zu Beginn etwas auf die Nerven. Zum Glück wird das ausführliche Umschreiben im Verlaufe des Romans deutlich weniger aber es hört nie ganz auf. (Dieses versessene beschreiben scheint ne Macke oder ein unverwechselbares Markenzeichen des Autors zu sein) Zudem bedient sich der Verfasser der Geschichte einiger Klischees aber das ist bei dieser Art Roman kaum zu vermeiden. Ansonsten ist der Roman im krimitypischen, flüssig zu lesenden Sprachstil geschrieben der zu keiner Kritik Anlass gibt.Dies ist sicher keine Hochliteratur die Jurypreise gewinnt und im Feuilleton der Medien besprochen wird. Es ist Genreliteratur für Leser die sowas mögen und wissen auf was sie sich einlassen und da wird der Roman auf viel wohlwollen stossen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
    kubine

    kubine

    01. October 2016 um 18:18
  • Unterhaltsamer und spannender Thriller

    Orphan X
    rokat

    rokat

    12. September 2016 um 10:35

    Das geheime Orphan-Programm der US-Regierung: Waisenkinder werden zu tödlichen Killern ausgebildet und als Agenten für alles eingesetzt. Evan Smoak war eines dieser Kinder, und war lange einer der besten Agenten. Seit ein paar Jahren arbeitet er nun im Untergrund, und stellt alle seine Fähigkeiten Verzweifelten zur Verfügung, welche Hilfe brauchen, damit aber nicht zur Polizei können. Doch dann gerät er an einen Auftrag, der schiefgeht – und plötzlich wir Evan vom Jäger zum Gejagten. Seine Gegner bedienen sich dabei aller Mittel und gehen über Leichen – und sind ebenso gut ausgebildet wie Evan… Wer wird gewinnen? Die Grundidee hinter dem Buch, dass ausgewählte Waisenkinder in einem Programm zu tödlichen Waffen ausgebildet werden, fand ich spannend. Die Rückblenden, die während dem Buch immer wieder auftauchen und den Werdegang eines dieser Kinder beschreibt, waren auch sehr gut ausgearbeitet und interessant beschrieben. Auch der erste Auftrag von Evan, wo man ein Gefühl bekommt wie er arbeitet, fand ich super als Einstieg. Mit der Zeit gab es aber immer wieder Stellen, die dann doch etwas unglaubwürdig waren: Evan gelingt fast alles, auch verwundet ist er noch fast unbesiegbar. Auch einige andere Stellen fand ich etwas an den Haaren herbeigezogen, und dass der Mann dann doch nicht spürt, wem er nicht vertrauen kann (obwohl man es als Leser sich bereits schnell denken kann), ist doch eher komisch. Trotzdem, wenn man die Logik manchmal etwas ausschaltet, bekommt man einen unterhaltsamen Thriller, mit einigen witzigen Szenen wenn die Nachbarn von Evan involviert sind (welche natürlich überhaupt nicht wissen, was er wirklich von Beruf ist), und die Spannung bleibt natürlich trotz allem hoch, weil man ja wissen will, wer denn hinter allem steckt. Fazit: Ein guter Thriller, den ich empfehlen kann, und dem ich 4 Sterne gebe.

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    • 7
  • "1. Gebot: Keine voreiligen Schlüsse"

    Orphan X
    Yogine

    Yogine

    09. August 2016 um 12:13

    Ein Waisenjunge wird in sieben Jahren in dem streng geheimen Ausbildungsprogramm "Orphan" der US-Regierung zu dem Profikiller Even Smoak ausgebildet. Seine Bezugsperson und Ersatzvater, Jack Johns, ein ehemaliger Dienststellenleiter, koordiniert seine Ausbildung und legt dabei größten Wert darauf, dass sein Mitgefühl intakt bleibt. Dadurch unterscheidet sich Evan grundlegend von den anderen Orphans. Die Grundlage der Ausbildung sind 10 Gebote, so z. B. das 1. Gebot "Keine voreiligen Schlüsse", oder das 4. Gebot "Es ist nie persönlich" und das 10. und allerwichtigste "Lasse niemals einen Unschuldigen sterben". Auszug aus dem Buch, Seite 133/134: (Gespräch zwischen Evan und Jack:) Es gibt da diese Cherokee-Legende. Ein Stammesältester erzählt seinem Enkel von dem Kampf, der in jedem Menschen tobt. Die beiden Wölfe. Genau. Der eine Wolf ist Wut und Angst und Paranoia und Grausamkeit. Der andere Güte, Demut, Mitgefühl und Gelassenheit. Und der Enkel fragt den Großvater: 'Welcher Wolf ist stärker?' Erinnerst du dich noch an die Antwort? Der, den du fütterst. Richtig. Und unsere Herausforderung? ... Dann sieht er (Jack) Evan genau in die Augen. Beide zu füttern. Erst als Evan einen anderen Orphan töten soll, in dem er einen Jugendfreund wiedererkennt, bricht er zusammen und will aussteigen. Er will seine Fähigkeiten fortan nicht mehr zum blinden Töten für die US-Regierung einsetzen, sondern will Menschen in Not helfen, die anderweitig keine Hilfe erhalten können, weil sie am Rande der Gesellschaft stehen oder durch die Raster der Gesetze durchfallen. Meine Meinung: Wieder mal ein gutes Buch aus dem Harper Collins-Verlag. Dieses Buch hat eine gute Story. Der Grundgedanke, dass ein hoch ausgebildeter ehemaliger Profikiller den Menschen hilft, die anderweitig keine Hilfe erwarten können (ein moderner Robin Hood), gefällt mir sehr gut. Der Autor erzählt drei Erzählstränge. Zum Einen erfährt der Leser im Rückblick, wie Evan zum Profikiller ausgebildet wurde und wie wichtig seine Beziehung zu Jack Johns ist. Weiterhin erzählt er von dem geheimen Evan Smoak, dem Profikiller, und schließlich noch von dem Leben, das Evan in der Öffentlichkeit führt. Dabei sind die Wechsel zwischen den drei Ebenen sehr gut nachvollziehbar und versorgen den Leser an den passenden Stellen mit den notwendigen Informationen. Der Schreibstil des Autors ist gut verständlich, einzig bei manchen technischen Beschreibungen und einigen Mixed Martial Arts-Schilderungen, konnte ich nicht mithalten. Evan war mir von Anfang an sympathisch, so dass ich gleich von Beginn sehr gut in die Geschichte hineingekommen bin und mitgefiebert habe. So ca. ab der Hälfte des Buches, steigerte sich die Intensität so dermaßen, dass ich es nicht mehr weglegen wollte. Die Worte Spannung, Aufregung und Sogwirkung beschreiben nur sehr unzureichend, wie sich dieses Buch entwickelt, bis hin zu einem fulminanten Ende. Meinen ersten Eindruck von "ist ja ganz nett" habe ich dann zum Ende hin deutlich korrigiert. Dabei fühlte ich mich gleich an Evan's erstes Ausbildungsgebot "keine voreiligen Schlüsse" zu ziehen erinnert :-) Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für dieses Buch. Bewertet habe ich es mit vier von fünf Sternen/Punkten, weil mein einziger "Minus-Punkt" die riesige Materialschlacht zum Ende hin darstellt. Genau wie bei Action-Filmen, wird heutzutage zum Ende hin restlos a l l e s aufgefahren, was irgendwie eingebaut werden kann (Thema Blockbuster). Da ich persönlich diese Entwicklung nicht mag und auch denke, dass ein guter Film oder ein gutes Buch ohne solche Dinge auskommt, habe ich hier einen Stern/Punkt abgezogen.

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    • 3
  • Eine Actionszene nach der anderen in einer niveaulosen Handlung und Sprache

    Orphan X
    antonmaria

    antonmaria

    10. July 2016 um 14:55

    Ich verstehe nicht, weshalb dieser Actionthriller in den höchsten Tönen gelobt wird. Der Plot ist so simpel wie die Sprache und das Niveau der Handlung. Ein Antiheld schlüpft in die Rolle des Rächers und hilft den Unschuldigen und Schwachen. Das war's dann auch schon. Eine Actionszene reiht sich an die nächste, in jedem Kapitel kommt es zu Schiessereien und Gewaltakten, die seitenlang beschrieben werden. Für Funktionstechniken von Revolvern und Waffen scheint der Autor eine Vorliebe zu haben, einmal wird sie über zwei Seiten hinweg in jedem Detail beschrieben. Kostprobe des sprachlichen und inhaltlichen Niveaus: „Sie streckt die Hand aus, kriegte seine Weichteile unter dem weissen Jeansstoff zu fassen und drückte zu. Der Typ macht ein wieherndes Geräusch, als sie ihn an den Eiern herumdrehte“. Einige Sicherheits- Kampf- und Waffentechniken und Abhörmöglichkeiten werden recht gut beschrieben. Auch die Tragik des isolierten Antihelden vermag ab und zu einige Sympathiepunkte zu erzeugen. Nur das reicht mir für einen spannenden Thriller nun einmal nicht. Man kann sich auch des Eindruckes nicht erwehren, dass hier eher ein Drehbuch für einen Film geschrieben wurde als ein dramaturgisch spannend aufgebauter Thriller. Amerikanische Autoren haben nun einmal einen Hang zur Gewalt und zu einfach gestrickten Dialogen und Handlungen, aber es gibt Grenzen des Erträglichen. Dieses Buch überschreitet sie.

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2016

    Lesesommer
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    In guter alter Tradition starten wir auch in diesem Jahr wieder in die sommerliche Jahreszeit mit unserem großen LovelyBooks Lesesommer! Ihr dürft euch dieses Mal wieder auf spannende Aufgaben und viele tolle Buchtipps freuen. Jede Woche findet ihr auf unserer Aktionsseite eine neue Verlosung mit großartigen Büchern für die Sommerzeit.Erneut möchten wir mit euch 10 Wochen lang über fesselnde Sommerlektüren diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch im Laufe des Lesesommers verschiedene Aufgaben stellen, die ihr bis zum 7. August in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt. Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln – bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Auf unserer Übersichtsseite findet ihr außerdem jede Woche neue Buchtipps und könnt sommerliche Buchpakete gewinnen!Wer bis zum Ende des Lesesommers am 7. August die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt eine literarische Wochenendreise nach Verona (Anreise und 2x Übernachtung inkl. Frühstück)! Dort könnt ihr auf den literarischen Spuren von Romeo und Julia wandeln!Außerdem gibt es für die Plätze 2 - 5 je ein schönes Buchpaket mit neuem Lesestoff. Zusätzlich verlosen wir noch unter allen Teilnehmern 5 weitere Buchpakete unabhängig von der erreichten Punktezahl.Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema "Ich bin dabei!" an und stellt euch gerne ein bisschen vor. Wer noch überlegt, ob er mitmachen möchte, der kann gern auch später noch einsteigen!Wenn ihr über Twitter, Instagram oder Facebook über den Lesesommer berichtet, darüber plaudert oder Fotos teilt, freuen wir uns, wenn ihr den Hashtag #LBlesesommer verwendet!Wir freuen uns auf viele sommerliche Buchtipps, sonnige Lesestunden – egal ob im Urlaub am Strand oder daheim auf dem Balkon – und natürlich aufs Lesen wundervoller Bücher!P.S.: Alle Blogger unter euch dürfen sehr gern die Grafik, die ihr hier oben im Thema findet, in ihrem Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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    • 4591
  • Genialer Thriller mit einem Lesesog!

    Orphan X
    Lotta22

    Lotta22

    13. June 2016 um 15:07

    Evan Smoak ist Absolvent des Orphan-Programms. Er wurde von der US-Regierung zu einem Killer ausgebildet. Nach einigen Jahren des Mordens für die Regierung kehrt Evan dieser den Rücken zu und hilft nun den Verzweifelten. Dabei hält er sich an 10 Gebote, doch dieses eine Mal läuft alles schief...Nach wenigen Seiten ist man bereits voll und ganz in die Geschichte eingetaucht. Mit viel Spannung gerät man in einen Lesesog und kann sich nicht mehr befreien, bis man das Buch zu Ende gelesen hat.  Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Man liest dabei meistens aus der Perspektive von Evan Smoak, wobei man einen sehr guten Einblick in das Leben eines Agenten bekommt.Kritik finde ich kaum, jedoch verstehe ich nicht, wie man quasi ehrenamtlich helfen kann und dennoch fast unbegrenzte Gelder zur Verfügung hat. Doch scheinbar verdient ein Agent ganz gut.Insgesamt habe ich das Buch innerhalb von einem Tag gelesen, dabei sollte ich eigentlich andere Sachen machen. Was will man machen, wenn ein Buch einen solchen Lesesog besitzt, dass man nicht mehr aufhören kann. So vergebe ich 5 von 5 Sternen und spreche eine Leseempfehlung aus.

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  • Orphan X

    Orphan X
    Amerdale

    Amerdale

    11. June 2016 um 20:14

    HarperCollins hatte zu dem Buch ein Gewinnspiel veranstaltet und da ich Gewinnspielen eh kaum widerstehen kann und die Kurzbeschreibung ganz okay klang, hab ich mal mitgemacht. Und es prompt vergessen – bis dann auf einmal ein Buch im Briefkasten lag (Danke!) und ich erst mal verwirrt war. Dementsprechend ging ich auch ohne irgendwelche Erwartungen an die Lektüre heran. Und dann ab ich zwei Tage praktisch nichts anderes mehr gemacht als zu lesen. Eine absolut positive Überraschung. Manchmal fühlte ich mich etwas an die Bourne-Filme erinnert, auch wenn es hier um einen Auftragsmörder geht und nicht einen Spion. Aber auch Evan Smoak wird von der US-Regierung – seinem ehemaligen Auftraggeber – gesucht und das Buch ist eine Abfolge von rasanten Kampfszenen aus denen sich Smoak nur in allerletzter Sekunde und mittels unerwarteter Tricks retten kann. Und das Ganze ist super spannend und fesselnd. Am Anfang des Buches scheint Smoak sein Leben und seine Arbeit vollkommen unter Kontrolle zu haben und präsentiert dem Leser und seinen Mitmenschen eine normale gutbürgerliche Existenz, von der keiner denken würde, dass dahinter ein gesuchter Meisterassassine steckt. Und es macht einfach Spaß als Leser zu verfolgen wie mit jeder Seite des Buches dieses geordnete Leben Stück für Stück auseinander bricht und Smoak nur noch auf die Ereignisse reagieren kann, ihm aber alles immer mehr entgleitet. Es ist nicht immer realistisch, besonders was die Stunts von Smoak in einigen Kampfszenen betrifft, wie beispielsweise die Kletterpartie an dem Hochhaus über mehrere Stockwerke hinweg, oder die ganzen kleinen hochentwickelten technischen Spielereien. Von Smoaks finanzieller Situation ganz zu schweigen. Aber das hat mich gar nicht weiter gestört, weil es hier ganz einfach zu Atmosphäre und Ton der Handlung passt. Und umso weiter die Handlung voranschreitet, umso komplizierter wird sie. Es gibt mehrmals Wendungen, welche Smoak – und mit ihm auch der Leser, welcher nicht mehr weiß – dazu bringen, alle bisherigen Erkenntnisse in Frage zu stellen und an seinen Einschätzungen zu zweifeln. Dies schafft eine Art grundsätzliche Unsicherheit welche der zweiten Hälfte des Buches nochmal extra Spannung verleiht. Es ist ein Buch, bei dem ich mir eine Verfilmung super gut vorstellen kann und dementsprechend ist es auch kein Wunder, dass ich in der Rezension schon zwei Mal Zuschauer getippt hatte und es wieder zu Leser korrigieren musste… Aber noch viel mehr als auf eine mögliche (Warner Bros hat sich schon mal die Rechte gesichert) Verfilmung freue ich mich auf weitere Bände um Evan Smoak. Dieser erste Band schließt zwar seine eigentliche Handlung zum Glück sehr gut ab, bietet aber gerade genug offene Handlung um neugierig zu machen auf weitere Bände ohne einen aber mit einem Cliffhanger zu foltern.

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  • Agententhriller!

    Orphan X
    Igela

    Igela

    Evan ist 12 Jahre alt als Jack Johns von der US Regierung ihn aus dem Waisenhaus holt und bei sich aufnimmt. Johns bildet den Jungen zum Killer aus und aus Evan wird Orphan X. Jahre später hat es sich Evan zur Aufgabe gemacht, die Bedürftigen zu retten.Er bringt Menschen um,um Schwache von ihnen zu befreien . Der Gerettete schuldet ihm nur eines:Orphans nicht nachverfolgbare Telefonnummer einem anderen Bedürftigen weiter zu geben.Und nur einem Schutzsuchenden und nur ein mal, danach kann er die Geschichte vergessen. Die Idee, die hinter dieser Geschichte steckt ist krass.Da wird ein Waisenjunge ausgebildet um Menschen zu töten. Rückblickend wird immer wieder aus Evans Kindheit erzählt.Das ganze Ausbildungsprogramm hat der Autor mit viel Können und Wissen beschrieben. Neue Kampftechniken, Schiessübungen und mentales Training inklusive. Mit der viel technischem Verständnis werden auch Waffen ,Computertechniken und anderen technischen Schnickschnack beschrieben.So gleicht Evans Wohnung in Castle Heights auch dem Ford Knox. Evan ist sehr gut ausgebildet....stellenweise hat er was von Superman und mir ein Tick zu perfekt. und glatt So gewinnt er jeden Kampf, egal ob mit Fäusten oder Waffen, nimmt es locker mit 3 Mann gleichzeitig auf und seilt sich vom 21. Stockwerk ab. Dieses immerzu der Beste, der Schnellste und der Stärkste sein, hat mich irgendwann etwas gelangweilt. So habe ich schon nicht mehr mitgefiebert, denn ich wusste : Evan wird als Sieger hervorgehen. Der Schreibstil ist detailliert und hat was von einem Actionfilm, in dem immerzu geballert und gekämpft wird. Eine Erholung waren die Szenen, in denen Evan seine Nachbarin Mia, eine Staatsanwältin und ihren Sohn kennen und schätzen lernt.Auch die übrigen Nachbarn von Evan brachten etwas Normalität in diesen Agententhriller.

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    • 2
    Janosch79

    Janosch79

    31. May 2016 um 16:41
  • Orphan X - Ein sehr außergewöhnlicher, sehr spannender und sehr guter Agenten-Thriller.

    Orphan X
    Nisnis

    Nisnis

    Evan Smoak wurde als Waisenkind in das geheime Orphan-Programm der US-Regierung aufgenommen und zu einem hocheffizienten Killer ausgebildet. Nach vielen Jahren des Mordens im Namen der Regierung steigt Evan aus und steht nur noch hilfsbedürftigen und verzweifelten Menschen, die sich in ihrer Not an niemanden wenden können, mit seinen effizienten und intelligenten Fähigkeiten zur Verfügung. Nur durch Mund zu Mundpropaganda kommt er zu seinen Aufträgen. Dabei berücksichtig er stehst, die eigens aufgestellten Gebote, die er jedoch bald erstmalig brechen wird. Der Bruch gegenüber seinen Geboten bringt ihn jedoch in eine katastrophale Lage. Kann Evan das 10. Gebot: "Lasse niemals einen Unschuldigen sterben", einhalten?Der Autor:Gregg Hurwitz schreibt neben Thrillern Drehbücher für die großen Hollywood-Studios sowie Comicbücher für so prestigeträchtige Verlage wie Marvel (Wolverine, Punisher) und DC (u.a. Batman). Mit seinen Büchern hat er den Weg auf die New York Times-Bestsellerliste gefunden und seine 15 Thriller sind mittlerweile in 22 Sprachen übersetzt worden.Reflektionen:Für seine Nachbarn ist Evan Smoak ein einfacher Verkäufer von Industriereinigern. Überall erscheint er als unnahbare und zurückhaltende Person. Sein Zuhause ähnelt einem Hochsicherheitstrakt, dessen Zutritt er kaum einem Menschen gewährt. Es ist Schuss sicher, ausgestattet mit der modernsten Überwachungs- und Sicherheitstechnik, einem hängenden Kräutergarten mit Bewässerungssystem und einem Base-Jumping-Schirm, für einen möglichen schnellen Abgang.Ein gewöhnlicher Agenten-Thriller ist Orphan X zu einhundert Prozent nicht. Ich war sehr angenehm überrascht, wie außergewöhnlich und intelligent Gregg Hurwitz seinen Agenten Evan Smoak agieren ließ. Ein wenig erinnerte ich mich tatsächlich an Jason Bourne, dessen Fans mit diesem Thriller wie selbstverständlich und gefesselt auf ihre Kosten kommen werden. Die Verfilmung von Orphan X ist bereits in Planung und wir dürfen sicher ein komplexes und intelligentes Filmhighlight erwarten. Die Figur des Evan ist vielfältig und einzigartig. Sein Zuhause gleicht einer Festung aus Einsamkeit. Er ist von einem normalen Leben weit entfernt und er lebt ein scheinbar zurückgezogenes bürgerliches Leben als Verkäufer von Industriereinigern. Seine sozialen Kontakte hält er leicht unterkühlt auf Abstand, darunter fallen auch seine Nachbarn und die attraktive Katrin mit ihrem kleinen Sohn Peter. Hinter jedem Wort vermutet Evan eine Lüge und hinter jedem Lächeln ein Verrat.Die Konflikte eines derartigen Lebens hat Autor Gregg Hurwitz authentisch und nachvollziehbar dargestellt. Als ein Fall aus dem Ruder läuft und Evan seine selbstaufgestellten Gebote brechen muss, ist Evans Intelligenz und Scharfsinnigkeit gefragt, um das Schlimmste abzuwenden. Der Schreibstil Gregg Hurwitz lässt den Drehbuchautor in ihm erkennen. Obwohl er flüssig und leicht zu lesen ist, muss man konzentriert lesen, um die intelligente Handlung voll umfänglich auf sich wirken lassen zu können. Für mich war dieser Thriller ein echtes Spannungs-Highlight, das mich rasant durch die Seiten trieb. Nicht nur der Charakter des Evan war ausführlich und interessant geschrieben, sondern auch die der Nebenfiguren. Einzelne Schicksale von Evans Auftraggebern, wurden hier zu eigenen kleinen Geschichten kreiert, die die schon komplexe Handlung auch manches Mal emotional bereicherten.Orphan X ist der Auftakt einer Trilogie und ich freue mich schon sehr darauf, bald zu lesen, wie es mit Evan weitergehen wird.Mein Fazit:Orphan X ist hochintelligenter und außergewöhnlicher Agenten-Thriller. Wer Spannung und Nervenkitzel liebt, kommt mit diesem Geschoss eines Romans voll auf seine Kosten. 

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    • 2
  • Überzeugt

    Orphan X
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    22. May 2016 um 12:16

    Auftragsmörder – Attentäter – Killer – genau darum geht es in dem gerade veröffentlichten neuen Thriller von Gregg Hurwitz mit dem Titel „Orphan X“. Die Hauptfigur Evan Smoak wurde zusammen mit anderen Kindern in einem Regierungsprojekt als Auftragsmörder ausgebildet. Über Jahre hinweg wurden die jungen Killer mit einem effektiven Ausbildungsprogramm zu einem effizienten und tödlichen Mörder geformt. Nach Jahren des Mordens hat sich Evan losgesagt und ist in dem Dschungel von L.A. untergetaucht. Für seine Nachbarn in dem Wohnblock ist er ein unscheinbaren Bewohner. Still, zurückgezogen, unauffällig. Doch die perfekte Tarnung ist natürlich nur eine fast schon kunstvoll gestaltete Fassade. Er ist der Nowhere-Man – er hilft verzweifelten aus tödlich persönlichen Situationen. Anonym und tödlich exekutiert er kriminelle Personen. Jeder seiner Schützlinge gibt dann nach Erledigung eines Auftrages seine Rufnummer an eine weitere unglückliche Person weiter. Evan hat sich Regeln aufgestellt, nach denen er lebt und handelt. Eine davon das 10. „Lasse niemals einen unschuldigen Sterben“. Das wird nun leider nicht mehr so einfach – denn die Grenzen bei dem nächsten Auftrag sind nicht klar zu ziehen. Gregg Hurwitz erzählt an sich nicht viel Neues. Der Plot ist nicht unbekannt, geläuterter „(Anti)Held“ zieht seine Konsequenzen und hilft mit Methode eines Rächers den Unschuldigen und Schwachen. Alles gut und schön und doch hat der amerikanische Autor mit seinem Protagonisten Evan Smoak eine klitzekleine Nische gefunden, die allerdings den Leser überzeugen wird. Evan Smoaks Charakter ist sehr eindimensional konzipiert. Technisch überlegen, ein hervorragender gar rausragender Kämpfer, effiziente Tötungsmaschine. Menschlich gesehen ist Evan ein unausgereifter, einsamer Charakter und leider manchmal naiv wie ein Kind im Vorschulalter. Zwischenmenschlichen Beziehungen kann und will er nicht eingehen, dass ist seine größte und verletzlichste Achillesferse. „Orphan X“ ist ein intelligenter und hochspannender Actionroman. Die Handlung ist alles andere ruhig – diese entwickelt sich beharrlich wie ein in einem Teich geworfener Stein. Die Schwingungen sind nicht aufzuhalten. Neben der Spannung muss man allerdings auch den Humor lobenswert erwähnen. Evans Talent immer wieder mal ins sprichwörtliche Fettnäpfchen zu treten und sein beispielloser Enthusiasmus jedem Helfen zu wollen sind klasse erzählt. Die Handlung ist vielfältig, die Nebenhandlungen erzählen die Flashbacks Evan und lassen den Leser einen Blick in die Vergangenheit werfen. Ebenso vielseitig informativ und für die Handlung gut platziert. Ich habe selten einen Thriller gelesen, in dem es dem Autor so fabelhaft gelungen ist, eine Handlung in seiner Komplexität so packend zu beschreiben. Gregg Hurwitz Feingefühl für den Blick aufs Detail, egal ob nun in der Charakterzeichnung, oder in der Beschreibung einzelnen Szenen ist faszinierend und gibt dem Roman eine überdurchschnittlich tiefe Atmosphäre. Nicht immer authentisch – aber das ist James Bond auch nicht und Evan Smoak braucht sich einem Vergleich nicht zu scheuen. Das die Filmrechte inzwischen schon verkauft wurden, überraschend wohl niemanden. Das Buch ist für eine Verfilmung prädestiniert. „Orphan X“ ist hoffentlich nur der erste Band einer Reihe und wir sehen und lesen Evan Smoak ist seiner Paraderolle wieder. Meisterhaftes Actionfeuerwerk – packende Handlung – einer der besten Thriller in der letzten Zeit. Absolute Leseempfehlung – ein Titel, den man einfach lesen muss.Michael Sterzik

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  • "Lass niemals einen Unschuldigen sterben!

    Orphan X
    Alchemilla

    Alchemilla

    16. May 2016 um 21:27

    Die Einleitung:Als auf Facebook Blogger und Rezensenten für „Orphan X“ von Gregg Hurwitz gesucht wurden, hatte ich ja keine Ahnung mit welchem Autor ich es da zu tun hatte.Der Klappentext hatte mich einfach furchtbar neugierig auf das Buch gemacht.Die Vita des Autors sowie sein Vorwort in „Orphan X“ belehrte mich eines Besseren und ich freue mich sehr, dass ich sein Buch lesen und rezensieren durfte.Ich bin ein großer Fan von Actionfilmen und Comicverfilmungen wie „Batman“ und „Wolverine“ und entdecke gerne neue Superhelden und andere selbsternannte Hüter des Gesetzes.Der Autor:Gregg Hurwitz wurde im Jahr 1973 geboren und studierte Englisch und Psychologie an der Harvard University, sowie in Oxford.Neben Thrillern wie „Die Scharfrichter“, „Die Sekte“, „Die Meute“ und „Blackout“ schreibt er Drehbücher für die großen Hollywood-Studios, sowie Comicbücher für Marvel („Wolverine“, „Punicher“) und DC (u.a. „Batman“.)Seine 15 Thriller wurden mittlerweile in 28 Sprachen übersetzt und haben ihren Weg auf die New York Times Bestsellerliste gefunden.Mehr über den Autor und seine Werke findet ihr auf seiner Homepage:http://gregghurwitz.net/Fakten zum Buch:„Orphan X“ ist der Auftakt der spannenden Thriller – Reihe rund um Evan Smoak.Der Originaltitel des Buches lautet „Orphan X“.Mirga Nekvedavicius hat es aus dem Amerikanischen ins Deutsche übersetzt.Das gebundene Buch erschien im März 2016 bei HarperCollins.Es umfasst 432 Seiten und ist im Buchhandel für 19,90 Euro zu haben.Der Klappentext:1. Gebot: Keine voreiligen SchlüsseSeine Nachbarn halten Evan Smoak für einen harmlosen Verkäufer von Industriereiniger.Dabei ist er eine der tödlichsten und geheimsten Waffen der US-Regierung: ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden.4. Gebot: Es ist nie persönlichNach Jahren des Mordens im inoffiziellen Regierungsauftrag ist Evan in den Untergrund gegangen.Er hilft nun den Verzweifelten, die mit ihren Problemen nicht zur Polizei gehen können – mit allen Fähigkeiten, die ihm zur Verfügung stehen.Dabei hält er sich strikt an seine eigenen Gebote.Doch diesmal bricht er eine der Regeln, und sein Auftrag entwickelt sich zur Katastrophe.Nun muss er gegen ein Gebot nach dem anderen verstoßen, damit das allerwichtigste unangetastet bleibt:10. Gebot: Lass niemals einen Unschuldigen sterben.„Lesen Sie dieses Buch! Sie werden es mir später danken!“ – David Baldacci, US-amerikanischer Bestseller-Autor. "Orphan X ist Gregg Hurwitz`bislang bestes Buch – eine meisterliche Demonstration all der Stärken, die seine Thriller ausmachen.“ – Lee Child, britisch- US-amerikanischer Thrillerautor (Jack Reacher-Reihe) „Der aufregendste Thriller, den ich seit „Die Bourne Identität“ gelesen habe.Fans von Jack Reacher, Mitch Rapp und Jason Bourne werden Evan Smoak lieben“ – Robert Crais, US-amerikanischer Kriminalschriftsteller Die Gestaltung des Buches:Das Cover des Buches wurde in Weiß gehalten.Im Zentrum des Covers stehen in schwarzen Großbuchstaben der Name des Autors und darunter der Buchtitel.Das große rote X von „Orphan X“ fällt besonders ins Auge.Sowohl der Name des Autors, als auch das Wort Orphan heben sich beim Darüberstreichen fühlbar vom Cover ab.Die Gestaltung des Titels und des Autorennamens erinnert mich an einen Stempel, wie er auf eine Geheimakte aufgedruckt sein könnte.Schön finde ich das orangefarbene Lesebändchen, welches ich bei Büchern dieses Umfangs immer gerne nutze.Wenn ich das Cover so betrachte, assoziiere ich damit den riesigen Balkon, welcher zu Evans Penthouse gehört.Es ist dunkel und man sieht nur seine Silhouette vor dem Geländer stehen - wachsam, abwartend, mit der geladenen Waffe in der Hand, jederzeit bereit sich zu verteidigen.Vor ihm erstreckt sich Downtown L.A., die Innenstadt von Los Angeles und im Hintergrund die gezackte Skyline der Stadt.Wie er da so auf dem Balkon steht, wirkt Evan mächtig, aber auch sehr einsam und für die Welt dort draußen nicht sichtbar.Mir gefällt die Gestaltung des Buches sehr gut.Sie ist passend zur Geschichte sehr düster und geheimnisvoll und lässt Raum für persönliche Interpretationen.Die Geschichte und meine Meinung dazu:Wer eignet sich besser als Killer im inoffiziellen Regierungsauftrag als ein Waisenkind?Ein kurzer Prolog entführt mich in die Zeit, als das 12 Jahre alte ehemalige Heimkind Evan aus seinem alten, entbehrungsreichen Leben in East Baltimore verschwindet und Teil des geheimen Orphan-Programms der US-Regierung wird.Das erste Kapitel katapultiert mich ins Hier und Jetzt und mitten hinein in Evans aufregendes Doppelleben vor der atemberaubenden Kulisse von so glanzvollen, schillernden Städten wie Las Vegas und Los Angeles mit all ihren Gegensätzen.Für seine Nachbarn im beschaulichen Castle Heights ist Evan ein durchschnittlicher Typ Mitte 30 mit durchschnittlich gutem Aussehen, der Industriereiniger verkauft und wenig unter Leute kommt.Beim näheren Hinsehen straft die Wohnungseinrichtung seines riesigen Penthouses diese Schein-Identität jedoch Lügen:Mit ihrer besonderen Ausstattung bildet sie ein Hochsicherheitssystem, bei dem jedes Detail der Wohnung genau durchdacht und zweckdienlich erweitert wurde.Niemand würde vermuten, dass hier ein untergetauchter Profikiller wohnt, geschweige denn überhaupt unbemerkt in die Wohnung hineinkommen…Evan hat seine Tätigkeit für die Regierung von sich aus beendet.Er bietet seine besonderen Fähigkeiten nun als „Nowhere-Man“ Menschen an, die sich in einer ausweglosen Lage befinden.Dadurch und durch seine zahlreichen Aufträge für die US-Regierung hat er sich viele Feinde gemacht. Nur wie findet man jemanden, den es offiziell gar nicht gibt und der auch nicht gefunden werden möchte?Evan wartet mit einem beeindruckenden Repertoire an Fähigkeiten auf und arbeitet mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks, bei dem alle Rädchen exakt ineinander greifen.Er weiß Genauestens über jeden und alles in seiner Umgebung Bescheid und hat immer Plan B und C parat, wenn Plan A nicht greift.Nichts bringt ihn aus der Fassung.Wer ihn zu Hilfe ruft, kann sich sicher sein, dass ihm wirklich umfassend geholfen wird.Für ein ehemaliges Heimkind hat Evan es wirklich weit gebracht und trotzdem lebt er nach dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“.Bei seinen zwei Identitäten ist das auch ein Muss, um zu Überleben.Nur manchmal weiß er nicht, wann es angebracht wäre, ein wenig aus sich heraus zu gehen und andere Menschen an sich heran zu lassen.Er verfügt über nahezu unendliche Ressourcen, ist mit der neuesten Technik ausgestattet und hat Zugriff auf einzigartige Waffen.Dafür musste er jedoch einen hohen Preis bezahlen, was durch seine Erinnerungen an seine Zeit mit Jack und an seine besondere Ausbildung deutlich wird.Besonders eine diese Erinnerungen ging mir ziemlich nahe und machte mir Evan umso sympathischer.Die Rückblicke erklären sein ungeschicktes Sozialverhalten und seine Abneigung gegen Smalltalk, was mich so manches Mal schmunzeln ließ.Zudem geben sie ebenso wie auch einige weitere Szenen im Buch Einblick in die Organisation hinter dem Orphan-Projekt.Mir gefallen der Humor des Autors, sowie die Tatsache, dass bei Evan wirklich alles modifiziert wurde.Selbst der Aktenkoffer ist nicht nur ein Aktenkoffer…Voller Spannung verfolge ich den Verlauf seiner Aufträge mit und werde hineingezogen in einen Strudel aus Korruption und menschlicher Abgründe, der auch mich nicht kalt lässt und meine Moral in Frage stellt. Evan arbeitet nach seinen eigenen Geboten, die er niemals bricht.Mitten in seinem aktuellen Auftrag unterläuft ihm jedoch ein taktischer Fehler, der alles ins Wanken bringt, was er sich so sorgsam aufgebaut hat.Er ist gezwungen eines seiner Gebote zu brechen, plötzlich ist alles in Gefahr und es ist noch nicht vorbei.Wer sind seine Gegner?Welche Ziele verfolgen sie?Wem kann Evan noch vertrauen?Mein Fazit:„Orphan X“ ist einer der besten Thriller den ich je gelesen habe.Angefangen mit einem neugierig machenden Prolog hält der Autor die Spannungskurve bis zum Schluss mit einem fiesen Cliffhanger ziemlich hoch und ich kann es kaum erwarten, endlich weiter zu lesen.59 kurze Kapitel mit passenden, treffend formulierten Überschriften gipfeln in einen überraschenden Epilog, der mich umso neugieriger zurücklässt.Laut HarperCollins soll der zweite Teil der Reihe im Frühjahr/ Sommer 2017 erscheinen.Besonders gespannt bin ich auch auf die filmische Umsetzung des Thrillers, bei der die Messlatte ganz schön weit oben hängt.Die Filmrechte an „Orphan X“ konnte Gregg Hurwitz bereits vor Veröffentlichung des Buches an Warner Bros. verkaufen.Der Autor hat ein Händchen dafür, die Atmosphäre von Orten zu beschreiben.Auch wenn ich an den zahlreichen Schauplätzen im Buch, bei denen ein paar wirklich außergewöhnliche dabei sind noch nie war, hat er es geschafft, dass ich sie mir nicht nur sehr bildhaft vorstellen konnte.Nein, ich wollte manche sogar am Liebsten mit eigenen Augen sehen und erleben.Was mir an „Orphan X“ sehr gut gefallen hat, ist der Hauptcharakter selbst. Evans Mentor und Ausbilder Jack Johns ist mit Evan etwas gelungen, was ich kaum für möglich gehalten hätte:Evan konnte sich seine Menschlichkeit trotz seiner Tätigkeit als Auftragskiller bewahren.Er hat einen guten Charakter und überprüft und hinterfragt seine Aufträge sorgfältig.Gerade diese Menschlichkeit, die sich sowohl in seiner zweiten Identität als Evan Smoak, als auch als „Nowhere Man“ deutlich zeigt ist es, was mir Evan so sympathisch macht.Selbst in der brenzligsten Situation ist er noch für andere da.Und wer sich so hingebungsvoll um eine Aloe Vera kümmert, kann kein schlechter Mensch sein!Nebenbei gesagt bin ich ein wenig neidisch auf die Inneneinrichtung Evans.Ein besonderer Gegenstand hat es mir besonders angetan.Welcher, werde ich euch nicht verraten!Neben einer sehr gut umgesetzten Story mit unerwarteten, temporeichen Wendungen punktet der Autor bei mir mit seinen außergewöhnlichen Charakteren.Er schafft es sogar, dass ich eine widerwillige Faszination für Evans Gegner hege, welche ihm ebenbürtig sind, was das Ganze noch spannender macht.Jeder einzelne Charakter und sei er auf den ersten Blick auch noch so nebensächlich, wurde von Herrn Hurwitz genau durchdacht und ausgearbeitet.Vom Körperbau bis hin zu den Ansichten, Gewohnheiten und dem Charakter der einzelnen Personen zeichnet er ein einprägsames Bild mit hohem Wiedererkennungswert.Oft geht es mir bei Büchern mit vielen Haupt- und Nebencharakteren so, dass ich immer wieder nachlesen muss, wie sie heißen und wie sie zueinander stehen.Das ist bei „Orphan X“ nicht der Fall, denn durch die liebevoll durchdachte Beschreibung weiß ich angefangen von den Hausbewohnern Castle Heights wie die ältere Dame Ida Rosenbaum und die alleinerziehende Mutter Mia Hall, bis hin zu den Feinden Orphan Xs auch ohne namentliche Nennung sofort, um wen es sich handelt.„Orphan X“ ist ein Muss für Fans von Mixed-Martial-Arts, Technikbegeisterte, Waffenexperten,  Liebhaber teuren Wodkas und nervenaufreibender Actionszenen mit Schusswechseln. Viel Spaß beim Lesen wünscht Alchemilla

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