Gregg Hurwitz Projekt Orphan

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Inhaltsangabe zu „Projekt Orphan“ von Gregg Hurwitz

Evan Smoak ist der "Nowhere Man". Ein geflüsterter Name unter Kriminellen, den manche für einen Spuk halten. Er hilft denen, die keinen Ausweg mehr haben. Dies ist seine Art sich seine Menschlichkeit zu erhalten, nachdem er jahrelang unter dem Decknamen "Orphan X" im geheimen Auftrag der US-Regierung getötet hat. Während er einer Jugendlichen hilft, den Fängen eines Mädchenhändlerrings zu entkommen, wird er überwältigt und entführt. Jetzt muss Evan all sein Können aufbringen, um sich selber zu befreien, bevor es zu spät ist … Denn es gilt weiterhin sein 10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben. "Orphan X ist waffenfähiges Thrillermaterial eines modernen Meisters" The Guardian "Spannung, die einen die ganze Nacht nägelkauend wach sein lässt." Harlan Coben "Orphan X ist herausragend. Ein smarter, stylisher, state-of-the-art-Thriller." Washington Post

Furioser Action-Thriller mit einer außergewöhnlichen Hauptfigur

— ech

Actionfilm im Kopf, klare Leseempfehlung

— COW

Spannung von der ersten bis zur letzten Seite! Einfach eine grandiose Fortsetzung!

— Lotta22

Spannung, Action, Wortwitz und überraschende Wendungen! Wieder wurde ich gepackt und mitgerissen. Einfach grandios!

— LadyIceTea

Ein intrikates Spiel des Ausspionierens und Belauerns wird jeweils vollzogen. Ein absolutes Muss für Fans des Abgründigen.

— RubyKairo

Schuld und Buße – 1-855-2-Nowhere Man – Herausragend, intelligent und hochspannend

— Nisnis

spannend und unterhaltsam

— Sanni77

Endlich ein Wiedersehen mit dem Nowhere Man! Der 2. Band ist nicht so perfekt wie Band 1, aber immer noch ziemlich gut! Für Fans ein Muss.

— Lovely_Lila

Der aufregenste, nervenzehrenste Thriller, den ich dieses Jahr lesen durfte. Das Buch ist jede Seite Spannung pur. Unbedingt lesen!

— Haliax

Einen Tick schwächer als Band 1, aber immer noch super fesselnd und seeeehr blutig.

— angi_stumpf

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  • Furioser Action-Thriller mit einer außergewöhnlichen Hauptfigur

    Projekt Orphan

    ech

    12. October 2017 um 14:30

    Jahrelang war Evan Smoak unter dem Decknamen "Orphan X" als Killer für eine geheime Regierungsorganisation tätig. Nach seinem Ausstieg versucht er nun als "Nowhere Man" Menschen zu helfen, denen sonst keiner hilft. Doch seine alten Auftraggeber und Mitstreiter jagen ihn gnadenlos, weil er zuviel über die alten Geschäfte weiß.Beim Kampf gegen einen Mädchenhändlerring gerät er urplötzlich selber in die Gewalt eines scheinbar übermächtigen Gegners. Nun muss er alles aufbringen, was er kann, um sich selber zu helfen.Gregg Hurwitz liefert hier mit dem zweiten Band der Orphan-X-Reihe einen furiosen Action-Thriller ab, der seinen Lesern kaum Zeit zum Luftholen lässt. Mit atemberaubendem Tempo, einer ausgeklügelten Geschichte und einem packendem Schreibstil jagt er seine außergewöhnliche Hauptfigur von einer brisanten Situation in die nächste und weiß dabei immer wieder mit überraschenden  Wendungen zu überzeugen. Der bildhaften Beschreibungen lassen das Kopfkino dabei auf Hochtouren laufen. Ein Stoff, der geradezu nach einer Verfilmung schreit.Mit Evan Smoak hat der Autor einen außergewöhnlichen und vielschichtigen Charakter erschaffen, der eine für dieses Genre erstaunliche Tiefe aufweist und sich so von dem üblichen Aufgebot an Actionhelden spürbar abhebt.Ein überzeugender Thriller, den man auch ohne Kenntnisse aus dem ersten Teil problemlos lesen und verstehen kann und der einfach nur Spaß macht.Hier gilt das Motto: Anschnallen und Loslesen. Auf den nächsten Auftritt des Nowhere Man darf man jetzt schon gespannt sein, die Meßlatte hängt auf jeden Fall ziemlich hoch.

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  • Es IST, was ES ist.

    Projekt Orphan

    vicky_1990

    21. September 2017 um 10:06

    Das Buchcover ist zwar eher schlicht gestaltet aber es gefällt mir! Das Bild in Schwarz-Weiß mit dem Titel in Schwarz-Orange ist toll und ich finde dass es obwohl es einfach gehalten ist ein Blickfang ist! Das Zitat am Anfang gefällt und ist ein guter Einstieg. Nachträglich betrachtet passt es sogar sehr gut zur Geschichte. Die Kapitel sind durchnummeriert (bis zum Kapitel vierundsiebzig) und sind jeweils mit einem Titel versehen. Das finde ich super, denn so kann man bereits vor jedem Kapitel rätseln was darin passieren wird und dem Kopfkino freien Lauf lassen :-) Scheinbar ist dies der zweite Teil der 'Evan Smoak'-Reihe. Obwohl ich den ersten Teil nicht kannte, hatte ich keine Probleme diesen hier zu verstehen. Also meiner Meinung nach sind keine (Vor)Kenntnisse der Reihe notwendig um diesen Teil zu verstehen – wobei es bestimmt nicht schaden kann. Der Einstieg ist interessant und bereits in den ersten Kapiteln wird es spannend. Der Schreibstil ist angenehm und man kommt gut voran beim Lesen. Besonders gut gefallen haben mir die Erinnerungs-/Rückblenden-Kapitel. Einzig das Ende ist fies – baut wohl für einen nächsten Teil vor. Fazit: Definitiv für alle Fans von ‘Jason Bourne‘. An manchen Stellen war es mir zwischendurch leider zu langatmig für einen Thriller, weswegen ich einen Stern abziehe.

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  • Intelligenter Thriller, der rasantes Tempo vorgibt

    Projekt Orphan

    hundeliebhaber

    17. September 2017 um 14:22

    Evan Smoak wurde unter dem Decknamen "Orphan X" von der US-Regierung als effizienter Killer ausgebildet. Nach seinem Ausstieg ist er als "Nowhere Man" unterwegs und hilft Menschen in Not. Er ist berühmt berüchtigt und hat sich unter seinem neuen Decknamen einen enormen Ruf erarbeitet, doch er muss sich im Untergrund bewegen, denn die anderen Orphans jagen ihn. Bei der Rettungsaktion eines Mädchens, das Evan aus den Händen eines Mädchenhändlerrings befreit, wird er überwältigt und entführt. Nun liegt es an ihm, all sein Können und seine Fähigkeiten einzusetzen, um sich selbst zu befreien. Gregg Hurwitz hat mit "Projekt Orphan" einen fantastischen zweiten Teil der Reihe um Evan Smoak geschrieben. Ich habe erst beim Lesen erfahren, dass es bereits einen Vorgänger gibt. Dass ich diesen nicht gelesen habe, hat mir jedoch überhaupt keine Schwierigkeiten bereitet. Denn der Autor versteht es, mit Spannung und Nervenkitzel in die Geschichte hinein- und den Leser in rasantem Tempo durch die Story zu führen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Da Gregg Hurwitz inhaltlich so schnell vorgeht, Evan in Sekundenschnelle handelt, weil er so strategisch und analytisch vorgeht, überträgt sich diese Schnelligkeit der Inhaltsebene auch auf das Lesetempo. Die Kapitel sind angenehm kurz, enden meist mit einem kleinen Cliffhanger und ermutigen so zum stetigen Weiterlesen. Obwohl der Spannungsbogen bereits auf den ersten Seiten beginnt, hält Gregg Hurwitz ihn erfolgreich im Laufe des gesamten Buches aufrecht, lässt ihn mit jedem Kapitel mehr ansteigen, und endet in einem fulminanten, ereignisreichen und überraschendem Finale. "Projekt Orphan" ist ein absolut gelungener, intelligenter und verständlicher Thriller, der innerhalb kürzester Zeit gelesen ist, weil er so mitreißt. Und obwohl er gut einzeln gelesen werden kann, empfehle ich doch, den Vorgänger "Orphan X" zu lesen - einfach aufgrund des gesteigerten Lesegenusses!  

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  • Evan Smoak ist zurück

    Projekt Orphan

    Nirena

    16. September 2017 um 18:24

    Nach "Orphan X" ist "Projekt Orphan" die Fortsetzung der Reihe um Evan Smoak. Man kann der Handlung problemlos folgen, auch wenn man "Orphan X" nicht gelesen hat. Um zu verstehen, warum Evan ist, wie und was er ist, sollte man aber mit dem ersten Teil beginnen."Projekt Orphan" beginnt praktisch dort, wo der erste Teil endet, mit seiner Arbeit als "Nowhere Man". Diese wird dann ungewollt durch seine Entführung unterbrochen, wonach es noch zu einigen Entwicklungen kommen wird, die man so nicht vorhergesehen hat.Der Lesefluss ist sehr gut, die Handlung spannend und mitreißend. Gregg Hurwitz versteht es, den Leser in Evans Welt zu versetzen, sodass man mit ihm zusammen so einiges auszustehen hat. Der Teil der Entführung war mir persönlich etwas zu sehr ausgereizt, das hätte man sicher auch ein wenig straffen können.Davon abgesehen war es mir ein Vergnügen, Evan einmal mehr zu erleben. Für mich ist die Evan Smoak - Reihe von Gregg Hurwitz einmal mehr der Beweis, dass auch in der heutigen Zeit klassische Agententhriller eine Daseinsberechtigung haben.

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  • Das 10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben

    Projekt Orphan

    AKRD

    13. September 2017 um 09:26

    Von Gregg Hurwitz habe ich schon etliche Bücher gelesen und fand sie immer sehr spannend, so dass ich echt gespannt auf „Projekt Orphan“ war. Dieser 416-Seiten-starke Thriller hat mich schon nach kurzer Zeit von sich überzeugt, denn er hat alles, was ein guter Thriller haben sollte: Spannung, Wendungen, starke Charaktere und eine Geschichte, die man so noch nicht gelesen hat, auch nicht als Vielleser. Klappentext Evan Smoak ist der "Nowhere Man". Ein geflüsterter Name unter Kriminellen, den manche für einen Spuk halten. Er hilft denen, die keinen Ausweg mehr haben. Dies ist seine Art sich seine Menschlichkeit zu erhalten, nachdem er jahrelang unter dem Decknamen "Orphan X" im geheimen Auftrag der US-Regierung getötet hat. Während er einer Jugendlichen hilft, den Fängen eines Mädchenhändlerrings zu entkommen, wird er überwältigt und entführt. Jetzt muss Evan all sein Können aufbringen, um sich selber zu befreien, bevor es zu spät ist … Denn es gilt weiterhin sein 10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben. Smoak ist ein sehr charismatischer Hauptcharakter und Hurwitz beschreibt ihn und sein Handeln sehr authentisch meiner Empfindung nach. Die Geschichte ist gut recherchiert und sehr spannend präsentiert. Besser kann man es kaum noch schreiben, daher auch volle Punktzahl für Evan Smoak und „Projekt Orphan“ !

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  • Bei mir erreicht Evan leider nur drei Sterne

    Projekt Orphan

    Trucks

    12. September 2017 um 10:19

    SO begeistert wie Harlan Coben von diesem Buch war, war ich leider nicht... Nicht, dass es mir gar nicht gefallen hat, aber die an sich nicht wirklich zahlreichen 416 Seiten zogen sich ab einer bestimmten Stelle (erstes Drittel) dann doch sehr in die Länge für mich leider... Ich hatte nicht mehr große Lust, weiterzulesen, habe es aber gemacht und schlecht war das Buch nicht, nahm noch mal etwas „Fahrt“ auf später, konnte aber eben nicht komplett überzeugen leider... Klappentext Evan Smoak ist der "Nowhere Man". Ein geflüsterter Name unter Kriminellen, den manche für einen Spuk halten. Er hilft denen, die keinen Ausweg mehr haben. Dies ist seine Art sich seine Menschlichkeit zu erhalten, nachdem er jahrelang unter dem Decknamen "Orphan X" im geheimen Auftrag der US-Regierung getötet hat. Während er einer Jugendlichen hilft, den Fängen eines Mädchenhändlerrings zu entkommen, wird er überwältigt und entführt. Jetzt muss Evan all sein Können aufbringen, um sich selber zu befreien, bevor es zu spät ist … Denn es gilt weiterhin sein 10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben. Evan Smoak würde sich in einem Film ganz gut machen... Man kann das Geschehen quasi bildlich vor sich sehen, der Schreibstil gefiel mir also wirklich gut. Auch die Figuren, gerade Smoak, sind schon glaubwürdig und Evan ist ein charismatischer Protagonist.

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  • Ein Mann wie ein Spuk...

    Projekt Orphan

    HK1951

    11. September 2017 um 10:25

    Das ist Evan Smoak, der „Nowhere Man“. Eine Art moderner „Robin Hood“, der Menschen hilft, die keinen Ausweg mehr sehen. Das ist seine Art, sich seine Menschlichkeit zu bewahren – denn er hat schon viele Menschen getötet. Nicht aus Hass, Habgier o.ä. - sondern im Auftrag der Regierung; unter dem Pseudonym „Orphan X“. Während er einer Jugendlichen hilft, den Fängen eines Mädchenhändlerrings zu entkommen, wird er überwältigt und entführt. Jetzt muss Evan all sein Können aufbringen, um sich selber zu befreien, bevor es zu spät ist, denn es gilt weiterhin sein 10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben. Dieses Mal ist Evan selbst in der Lage, Hilfe zu brauchen. Doch wenn sich jemand zu helfen weiß, dann er..! Wie er in die Lage gelang und sein Handeln danach – ich dachte erst, das könnte sich langatmig hinziehen, doch der Autor beschreibt das wirklich spannend und man muss einfach immer weiterlesen. Besonders Evan wird so lebendig beschrieben, dass man fast schon glaubt, ihn wirklich zu kennen, das war beeindruckend. Hier kann es nur ein „Urteil“ geben: 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für diesen sehr gelungenen Thriller.

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  • Actionfilm im Kopf

    Projekt Orphan

    COW

    09. September 2017 um 18:18

    Projekt Orhan ist das zweite Buch um Evan Smoke, einen Ex-Geheimagenten hier in eigener Mission. Das es ein erstes Buch gibt habe ich aber erst beim Lesen bemerkt, man muss es aber nicht gelesen haben. Hier geht es v.a. darum, dass Evan seinen eigenen weg findet. Er wird öfters festgenommen und befreit sich wieder. Wie bei einem Actionfilm üblich ist die Geschichte drumherum meist nebensächlicher. Ein paar Wendungen waren auch vorhersehbar, hat meinem Lesevergnügen aber keinem Abbruch getan. Die Kapitel sind kurz und prägnant, der Schreibstil actionreich und flüssig zu lesen. Das ganze Hintergrundwissen scheint gut recherchiert was z.B. Kampfkünste und Waffenkunde angeht. Die Schilderungen sind sehr detailreich und z.T. auch blutig. Beim Lesen lief in meinem Kopf ein richtiger Actionfilm ab. Insgesamt eine Leseempfehlung von mir. Manche Fakten blieben haften und die werde ich jetzt mal überprüfen gehen und überlege dann, ob ich den ersten Band auch noch lese.

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  • Spannung von der ersten bis zur letzten Seite! Einfach eine grandiose Fortsetzung!

    Projekt Orphan

    Lotta22

    09. September 2017 um 18:11

    Achtung es handelt sich hierbei um die Fortsetzung zu OrphanX! Sollte man den Vorgänger noch nicht gelesen haben, wird man jedoch ordentlich gespoilert...Evan Smoke ist zurück! Als Nowhere Man versucht er sein Gewissen zu bereinigen und Menschen ohne Aussicht zu helfen. Gleichzeitig muss er extrem vorsichtig und unsichtbar agieren, da andere Orphans auf seiner Spur sind...Wie schon in OrphanX schafft es Gregg Hurwitz innerhalb weniger Seiten seine Leser zwischen den Seiten gefangen zu nehmen und nicht mehr los zulassen. Spannung baut sich praktisch mit der ersten Seite auf und in verschiedenen Perspektiven, jedoch hauptsächlich aus Sicht von Evan, erlebt man was passiert.In einem rasanten Agenten-Thriller entwickelt sich Evan weiter und versucht über seine Vergangenheit hinweg zu kommen. Insgesamt muss ich mich hier recht kurz halten, damit es nicht zu spoilern kommt. Doch haben sich meine hohen Erwartungen an das Buch erfüllt und ich bin schon etwas traurig, dass der nächste Teil nun wieder auf sich warten lässt. So vergebe ich 5 von 5 Sternen für diese absolut grandiose Fortsetzung!

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  • Ein Actionfilm im Buchformat

    Projekt Orphan

    LadyIceTea

    08. September 2017 um 20:55

    Evan Smoak ist ein ehemaliger Killer der Geheimregierung. Als Waise wurde er Teil des Orphan-Programms und dafür ausgebildet, auf Befehl zu töten.Jetzt hilft Evan denen, die sich nicht selber helfen können. So versucht er Buße zu leisten und sich einen letzten Rest Menschlichkeit zu bewahren.Doch als Evan ein Mädchen von einem Menschenhändlerring befreit, wird er überwältigt und entführt. Jetzt muss Evan all sein Können aufbringen, um sich selber zu befreien, bevor es zu spät ist. Denn es gilt weiterhin sein 10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben.Gregg Hurwitz hat mit „Projekt Orphan“ gleichzeitig eine Fortsetzung und einen Rückblick geschrieben. Beides so spannend, wie auch schon der erste Teil.Evan wird entführt und findet sich auf einmal in einem Luxusgefängis wieder. Sein Entführer will zunächst nur Geld, doch bald reicht ihm das nicht mehr.Während dieser Gefangenschaft wird Evan immer wieder unter Drogen gesetzt. In diesen Phasen träumt Evan von seiner Kindheit. Wir erfahren endlich ein wenig mehr von seiner Ausbildung, dem Leben im Heim und mit Jack. Ein Teil, der genauso spannend ist, wie die Geschehnisse um Evan herum.Ich muss sagen, es gab eine Stelle, wo mir das Buch fast schon langatmig vorkam. Evan saß im Chalet und hat überlegt wie er ausbrechen kann, während er sich mit seinem Entführer Wortgefechte lieferte. Diese waren zweifelsohne unterhaltsam und mit dem altbekannten Biss aber ich wollte mehr. Und kurz darauf ging es dann auch los.Kaum beginnt Evan mit seinen Befreiungsversuchen schwankten meine Gedanken zwischen „das war jetzt aber zu einfach“ und „das kann doch jetzt nicht sein“. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich laut zum Buch sagte „Was? Nein! Das gibt’s doch nicht!“. Ich war wieder gepackt und wurde mit Evan mitgerissen.Ich bin auch von diesem zweiten Teil wirklich begeistert. Ich kann, nein ich will den nächsten Teil eigentlich gar nicht mehr abwarten.Die Bücher sind grandios! Sie sind spannend, actiongeladen und entfachen ein Kopfkino der ersten Güte. Ich kann diese Bücher nur jedem empfehlen!

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  • Spannung, die einen die ganze Nacht nägelkauend wach sein lässt.

    Projekt Orphan

    RubyKairo

    08. September 2017 um 20:26

              Er lebt nach seinen eigenen Regeln. Seine Nachbarn hielten Evan Smoak für einen harmlosen Verkäufer von Industriereiniger. Dabei war er eine der tödlichsten und geheimsten Waffen der US-Regierung: ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden. Evan selbst wurde aus einem erbärmlichen Leben als Waisenkind herausgeholt und zum Profikiller ausgebildet. Als er nun diese Karriere beendet, zieht er sich in die absolute Anonymität zurück und verschreibt sein Leben und seine besonderen Fähigkeiten den Hilflosen. Killer und/oder Gutmensch?! Nach der Leseprobe zu urteilen sollte man sich "Projekt Orphan" gönnen, ein rasanter, amerikanischer Thriller mit Fortsetzungspotential, nicht immer glaubwürdig, aber auf jeden Fall mit sympathischem Helden und klassischem Plot. Und....ich habe ihn mir gegönnt. Fazit:  Es muss nicht immer anspruchsvoll sein, aber geil! Hier haben wir ein sehr gutes Beispiel dafür. Evan Smoak ist der "Nowhere Man", ehemaliger Regierungskiller mit geheimen Aufträgen, keinen menschlichen Bindungen und breit gefächertem Fachwissen. Er wusste nicht nur, wo die Leichen vergraben waren, er hatte die meisten eigenhändig dorthin befördert. Ein geflüsterter Name unter Kriminellen, den manche für einen Spuk halten. Nach Jahren des Mordens im inoffiziellen Regierungsauftrag, ist Evan in den Untergrund gegangen. Er hilft nun den Verzweifelten, die mit ihren Problemen nicht zur Polizei gehen können - mit allen Fähigkeiten, die ihm zur Verfügung stehen. Dabei hält er sich strikt an seine eigenen Gebote. Dies ist seine Art sich seine Menschlichkeit zu erhalten, nachdem er jahrelang unter dem Decknamen "Orphan X" im geheimen Auftrag der US-Regierung getötet hat. Doch diesmal bricht er eine der Regeln und sein Auftrag entwickelt sich zur Katastrophe. Nun muss er gegen ein Gebot nach dem anderen verstoßen, damit das allerwichtigste unangetastet bleibt: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben. Jedoch sein neuer Auftrag scheint komplett aus dem Ruder zu laufen und Evan wird dazu gezwungen seine eigenen Gebote zu brechen... Einer der besten Action-Thriller seit Langem! Unglaublich tolle Hauptfigur, sagenhaft spannender Plot. Ein ehemaliger Auftragskiller der die Seiten gewechselt hat und nun für die Unschuldigen und Benachteiligten kämpft. Das ist der Stoff aus dem gute Actionthriller gemacht werden. Spannend geschrieben, ein toller Protagonist und eine actionreiche Story. Wer auf der Suche nach actionreicher Unterhaltung ist, darf hier völlig unbesorgt zugreifen denn "Projekt Orphan" zählt genau zu dieser Sparte und macht seine Sache dabei verdammt gut. Perfekt für alle, die kurzweilige und fesselnde Unterhaltung suchen. Die Geschichte ist sehr gradlinig, man bekommt die ein oder andere unerwartete Wendung serviert, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und mit Evan hat man einen Protagonisten, der fast alles kann. Was will man als Action-Fan mehr? Nichts! Und genau darum geht es. Dieser Thriller ist wie sein Protagonist immer in Bewegung. Das alles ist so munter und mörderisch verschachtelt, wie es sich liest. Gregg Hurwitz plant so sorgfältig wie sein Held, ein intrikates Spiel des Ausspionierens und Belauerns wird jeweils vollzogen. Ein absolutes Muss für Fans des Abgründigen. Unfassbar gut und sehr zu empfehlen!       

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  • Schuld und Buße – 1-855-2-Nowhere Man – Herausragend, intelligent und hochspannend

    Projekt Orphan

    Nisnis

    08. September 2017 um 16:18

    Agent Orphan X tötete im geheimen Auftrag der US-Regierung. Kaltblütig, reich an Action und stets von Erfolg gekrönt, führte er verlässlich komplexe Aufträge aus.Seine Tarnung ist die beste. Sein Zuhause gleicht einer Festung. Es ist Schuss sicher, ausgestattet mit der modernsten Überwachungs- und Sicherheitstechnik, einem hängenden Kräutergarten mit Bewässerungssystem und einem Base-Jumping-Schirm, für einen möglichen schnellen Abgang. Es ist ein Hochsicherheitstrakt, in das kein Eindringling vordringen kann, aber es ist auch das Heim eines von außen unnahbaren, einsamen Menschen.Für seine Nachbarn ist Evan ein Vertreter der Industriereiniger vermarktet. Nur Nachbarin Mia, mit ihrem kleinen Sohn Peter, weiß von Evans verdecktem Leben. Evan und Mia wissen beide, dass all die Zuneigungen die sie füreinander empfinden, das Risiko nicht wert sein können, sich näher aufeinander einzulassen und doch schwächelt Evans Vernunft.Einsam zwar, aber finanziell unabhängig lebt Evan nach seinen 10 Geboten, die ihm sein Ziehvater Jack Jones antrainierte und lehrte, nach dem er Evan aus einem dreckigen Leben ins Orphan Programm rekrutiert hatte. Jack Jones hat Evan zum besten und gefragtesten Orphan ausgebildet und er trainierte ihn auch, seine Menschlichkeit zu bewahren.Heute hilft Evan unentgeltlich denen, die sich in einer lebensbedrohlichen Notlage befinden und keinen Ausweg mehr sehen. Die unkonventionelle Hilfe, die er diesen Menschen zukommen lässt, ist seine Form der Buße für all die von ihm Getöteten und es ist sein Umgang mit der Schuld, die er am Tod von Jack Jones trägt.Evan Smoaks Ausstieg, macht ihn zum meist gejagten Orphan. Seine Gegner wenden alle Mittel auf, um ihn auszuschalten. Als Evan einer Jugendlichen helfen will, die droht einem Mädchenhändlerring zum Opfer zu fallen, wird er überwältigt und entführt. Evan erwacht in einem luxuriös ausgestatteten Chalet und stellt bald fest, dass sein Entführer in absurden Dimensionen denkt und handelt, die die seiner üblichen Gegner bei weitem übertreffen.Evan kämpft um sich zu befreien und er will das Mädchen retten, denn das 10. Gebot gilt weiterhin:Lasse niemals einen Unschuldigen sterben.Der Autor:Gregg Hurwitz schreibt neben Thrillern Drehbücher für die großen Hollywood-Studios sowie Comicbücher für so prestigeträchtige Verlage wie Marvel (Wolverine, Punisher) und DC (u.a. Batman). Mit seinen Büchern hat er den Weg auf die New York Times-Bestsellerliste gefunden und seine 15 Thriller sind mittlerweile in 22 Sprachen übersetzt worden. (Quelle: HarperCollins)Die Verfilmung von Orphan X ist bereits in Planung und wir dürfen sicher ein komplexes und intelligentes Filmhighlight erwarten.Reflektionen:Projekt Orphan ist der zweite Teil der Orphan-Trilogie von Greg Hurwitz, der durchaus auch als stand alone gelesen werden kann. Doch ich rate dringend davon ab, denn wer sollte schon freiwillig auf extrem spannende Lesestunden verzichten, indem er Orphan X nicht liest.Mit Projekt Orphan überzeugt Gregg Hurwitz erneut literarisch. Nüchtern, unverblümt, zackig und angereichert mit Akzenten eines Drehbuchs, produziert Gregg Hurwitz einen Schreibstil, der auf fesselnde Weise kontinuierlich an der Hochspannungsschraube dreht.Obwohl der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen ist, kann nur durch ein konzentriertes Lesen die Intelligenz und Komplexität des Thrillers erfasst werden, der noch immer ein wenig an den Agenten Jason Bourne erinnert.In diesem Teil der Trilogie erlebt man den Ex-Agenten Evan Smoak auch schwächelnd am Boden. Zwar verliert er nie sein selbstbewusstes Auftreten und kontert in gewitzten und feurig spritzigen Dialogen, aber in diesem Thriller spielen auch Evans Emotionen eine tragende Rolle.Wieso?Jack hebt den von Blut überzogenen Arm. Und deutet weg von sich. Damit verbannt er Evan vom intimen Anblick seiner letzten, mühsamen Atemzüge. Verdammt Evan dazu, ein Leben lang für diesen Fehler zu büßen. Entfremdet Evan von sich selbst. Das blutige Flanellhemd um die Hand gewickelt, flieht Evan. Er flüchtet in die Dunkelheit, denn nur sie kann seine abgrundtiefe Schuld verhüllen. Und nur in der Dunkelheit ist er allein.Überwältigt und entführt muss Evan all seine Kräfte mobilisieren, um sich zu befreien und es wird brutal und blutig. Angetrieben und hoch motiviert durch sein Ziel ein Menschenleben zu retten, scheitert er dennoch, fällt zurück, doch es würde nicht seiner intelligenten und scharfsinnigen Persönlichkeit entsprechen, wenn er nicht mit zusammen gebissenen Zähnen, unter der Selbstbeherrschung seines Körpers kämpft wie ein Tier. Rückschläge würden jeden anderen zermürben, doch Evan kämpft stets mit seinem Ziel vor Augen.Evan Smoaks einzigartige Persönlichkeit und seine Gedankenwelt werden in vielschichtiger Weise dargestellt. Manchmal nur Stück für Stück, ähnlich wie geschickt platzierte Cliffhanger und manchmal perspektivisch, in Form eines maßvollen Rückblicks, wie alles anfing und sich um ihn entwickelte. Als Nowhere Man war Evan bisher in jedem Kampf unschlagbar und ein Gewinner, aber nun erlaubt Gregg Hurwitz seiner Figur durchaus Schwächen. Auch als Orphan X agierte, war es dem Autor gelungen seine intelligente Figur nachvollziehbar und glaubhaft zu präsentieren, aber durch Evans Versagen in diesem Thriller, unterstreicht Gregg Hurwitz die Authentizität der Figur nochmals um Weiten.Überhaupt gelingt es dem Autor scheinbar spielend leicht, komplexe Figuren interessant zu erschaffen. Die Figur des Entführers besitzt ebenso eine intelligente Tiefe, wenn auch auf anmaßende Weise, absurde Denkweise und egoistischem Verhalten. Ob Hauptfiguren oder Nebencharaktere, es macht einfach viel Spaß, sich auf Hurwitz Figuren einzulassen.Betrachtet man die Story, stellt man fest, dass sie mit der des Orphan X kaum zu vergleichen ist. Wie ursprünglich vermutet, dass der Kern des Reihenauftaktes aufgegriffen würde, überrascht Hurwitz mit einer Wendung in der Geschichte. Zwar genießt man weiterhin Details von Technik, Waffen, Kämpfen und James-Bond-Features, aber die Story dreht sich plötzlich anders.Manche Rezensionen erzählen von empfundenen Längen, doch ich konnte keinerlei dessen empfinden. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich in Hurwitz Stil versunken und durch eine herausragend entwickelte Agenten-Story enorm spannend, interessant und außergewöhnlich unterhalten. Projekt Orphan ist für mich ein Highlight.Fazit und Bewertung:Projekt Orphan ist der zweite Teil der Agenten-Reihe um Evan Smoak. Erneut überzeugt Hurwitz literarisch, mit einer intelligenten Handlung, außergewöhnlichen Charakteren bestückt mit einer angenehmen Tiefe und einer fesselnden Agenten Handlung. Wer Nervenkitzel liebt und wen es nicht stört, dass es hin und wieder brutal zugeht, der darf sich diesen fesselnden Agenten-Thriller nicht entgehen lassen.©nisnis-buecherliebe.de

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  • Jede Seite Spannung pur - unbedingt lesen!

    Projekt Orphan

    Haliax

    06. September 2017 um 18:32

    Seit Jahren hat Evan dem Projekt Orphan den Rücken gekehrt. Er behält den Namen „Nowhere Man“, hilft den Unschuldigen und befreit sie vor dem Bösen. Alles was sie dafür tun müssen, ist die Nummer 1-855-2-NOWHERE zu wählen und Evan eilt ihnen zur Hilfe. Bisher konnte er seine Aufträge gekonnt im Schatten erledigen, doch jemand ist ihm dicht auf den Fersen ohne das Evan etwas merkt.Es ist mir schon lange nicht mehr passiert, dass ich ab der ersten Seite mit der Geschichte vollkommen mitgerissen werde. Bei Projekt Orphan von Gregg Hurwitz wird der Spannungsbogen am Beginn gelegt und durchgehend weiter gezogen, sodass keine Zeit für eine Pause aufkommt. Dieses Buch garantiert eine durchgehende Spannung, die durch einige Pageturner begünstigt wird. Jeder, der unerwartete Wendungen mag, der hat mit diesem Buch sicher eine Freude.Da es mein erstes Buch von Gregg Hurwitz ist, war ich positiv überrascht von seiner mitreißenden Schreibweise. Seine Schilderungen sind wie ein Sturm, der über einen hinwegfegt. Man wird einfach mitgezogen! Der Autor schafft es Szenen deutlich zu beschreiben, sodass der Leser ein Bild vor Augen hat, was als Drehbuchautor nicht verwunderlich ist, aber dennoch herausgehoben gehört.Evan ist ein Hauptcharakter, der auf der einen Seite durch seinen scharfen Verstand und auf der anderen Seite, durch seine verletzliche Seite besticht. Er hat in seinem Leben schon viele Dinge einstecken müssen, was man sehr an seinem Naturell merkt. Die Geschichte um Evan wurde bereits in Orphan X aufgegriffen. Projekt Orphan ist der zweite Teil dieser Reihe. Dennoch ist es problemlos möglich, den zweiten Teil zu lesen, ohne den ersten Teil gelesen zu haben. Es sind einige Rückblenden vorhanden, die meiner Meinung aber nicht allzu viel verraten und lediglich dazu dienen, nicht den Anschluss zu verlieren. Es könnte möglich sein, dass sich noch mehr Details verbergen, die mir als Erstleser nicht aufgefallen sind.Fazit Dieser hervorragende Thriller, der durch seinen authentischen Protagonisten und seiner spannenden Geschichte überzeugt. Jeder, der unerwartete Wendungen mag, der hat mit diesem Buch sicher eine Freude. Der zweite Teil kann auch problemlos ohne die Informationen des ersten Teils gelesen werden. Dieses Buch war definitiv ein Highlight meines bisherigen Lesejahres und ich empfehle: Unbedingt lesen!

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  • Genialer und packender Thriller

    Projekt Orphan

    Fire

    06. September 2017 um 09:50

    ACHTUNG: Wer Teil 1 nicht kennt kann diesbezüglich gespoilert werden! Evan ist ein Killer aber nicht irgendein Killer: "Für wen hälst Du dich überhaupt?" "Für den Nowhere Man." ... Diese Namen kennen nicht viele. Aber dunkle Gerüchte haben sich in bestimmten Vierteln verbreitet wie Abfall, den der Wind durch grafittibeschmierte Gassen treibt. (Seite 13/14) Gewohnt ideenreich und kreativ erleben wir Evan. Er hat eine interessante sicht – und denkweise, die er von seinem Mentor Jack beigebracht bekommen hat. Evan beweist auch in seiner Gefangenschaft, dass er trotzdem menschlich geblieben ist denn er möchte unbedingt Alison helfen. Sie war sein Auftrag, währenddessen er geschnappt wurde. Mit der Gefangennahme durch Rene gibt es eine neue Person die, wie van Sciver, es auf ihn abgesehen hat. Rene ist nicht nur skrupellos sondern auch paranoid mit psychopatischen Zügen. Projekt Orphan ist der Nachfolger von Orphan X. Es ist ohne weiteres möglich das Buch ohne Vorkenntnisse zu lesen, da einiges wiederholt wird - würde aber dazu raten vorher Teil 1 zu lesen. Der Einstieg wird "neuen" dadurch erleichtert, allen anderen ist es schöne Auffrischung was passiert ist. Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger und freue mich schon, wenn es weitergeht. Ein wunderbar spannendes Buch mit interessanten Wendungen, dass ich allen nur Empfehlen kann.

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  • Evan Smoak schwächelt

    Projekt Orphan

    Auroria

    04. September 2017 um 17:57

    Evan Smoak, eine tödliche Waffe in Menschengestalt, wird von seinen Feinden gefürchtet. Für diejenigen, die keinen anderen Ausweg mehr haben, ist er vielleicht die letzte Chance, um zu überleben. Keiner kennt seinen Namen. Er ist der Nowhere Man. Für ihn gibt es nur den Zustand, einen Auftrag zu haben oder auf einen zu warten. Seine aktuelle Aufgabe, ein junges Mädchen vor einem widerwärtigen und skrupellosen Mädchenhändlerring zu bewahren, gehört für ihn eher zu den leichteren Übungen. Leichtsinnigkeit kann er sich nicht leisten. Doch dieses Mal läuft etwas schief. Evan findet sich plötzlich in den Fängen eines Verbrechers wieder, aus denen es kein leichtes Entrinnen gibt. Kann Evan einen Ausweg finden oder ist er schon längst in einer Sackgasse? Die Zeit läuft, denn ein neuer Auftrag wartet schon. „Projekt Orphan“ ist der zweite Teil (man sollte den ersten Teil unbedingt vorher gelesen haben) um den in einem geheimen Regierungsprogramm ausgebildeten Killer Evan Smoak, der sich trotz der Schwere seiner ursprünglichen Aufgabe, Auftragsmorde ohne Nachfrage zu begehen, seine Menschlichkeit bewahrt hat. Er ist ein Aussteiger, der dieses Leben nicht mehr führen wollte. Stattdessen führt er es nun im Namen der Gerechtigkeit. Eine Art Robin Hood für Arme, nur anders und gefährlicher. Man könnte es kurz mit den Worten formulieren: bei Anruf – Mord! Er ermordet die Bösewichter, deren Abgründe Tiefen erreichen, die man sich nicht im Entferntesten ausmalen kann oder will. Anna Reznian gerät ins Visier dieser Unmenschen. Sie ist hübsch, ihre Familie ist arm und mit ihren 15 Jahren passt sie genau in das Beuteschema eines der Auftraggeber eines Mädchenhändlerrings. Sie ist auf einen gut aussehenden Jungen hereingefallen, der sich nicht als Segen, sondern als Fluch entpuppt. Sie weiß, dass diese Sache, in die sie geraten ist, nicht gut ausgehen kann, dass sie ihre Leichtsinnigkeit vielleicht mit dem Leben bezahlt. Der Nowhere Man ist ihr letzter Strohhalm. Natürlich erfüllt Evan seinen Auftrag. Anna hat nichts mehr zu befürchten. Da Evan sein Wirken strikten Regeln unterwirft, muss er gründlich sein. Doch dieses Mal hat er sich vielleicht übernommen. Das zehnte Gebot lautet: "Lasse niemals einen Unschuldigen sterben." So kommt es, dass Evan natürlich noch viel gründlicher aufräumen möchte. Denn Anna ist nicht die einzige Unschuldige, die es zu retten galt. Während seiner Nachforschungen gerät er jedoch selbst in die Klauen eines der Verbrecher, die er so vehement versucht auszulöschen. Möglicherweise hat er dieses Mal seinen Meister gefunden. Gregg Hurwitz hat, wie bereits bei „Orphan X“ einen schnellen Erzählstil, der schnell zum Punkt kommt. Die Handlung tritt dadurch kaum auf der Stelle. Trotzdem lässt mich dieses Buch etwas zwiegespalten zurück. Wird Evan Smoak alt oder sentimental? Das fragte ich mich doch recht häufig. Zwar verfügt er noch immer über schnelle Kombinations- und Beobachtungsgabe, doch ließ seine Performance stark nach. Eindeutig hatte er mit unterschiedlichen Geistern der Vergangenheit zu kämpfen, allen voran mit dem Verlust seines Mentors Jack.  Evan konzentrierte sich zwar durchaus auf das Wesentliche, doch er machte Fehler. Natürlich ist Evan kein fehlerloser Superheld, kein unfehlbarer Übermensch. In diesem Band wurde eindeutig seine verletzliche Seite thematisiert. Auch erhöhen Schwierigkeitsgrade die Spannung. Wie langweilig wäre es, wenn alles gleich auf Anhieb gelingen würde. Was mich an der Sache störte, war eher, dass eine noch ausweglosere Situation scheinbar erfolgreicher zu händeln war. Die Verhältnismäßigkeit ging mir hier eindeutig verloren. Was das Thema der bösen Buben anbelangt, so bin ich auch hier leider nicht ganz zufrieden. Besagter Bösewicht gefiel sich in der Rolle eines Dorian Gray mit Hang zum schwatzhaften. Auch wollte er sich als vermeintlicher Gönner präsentieren, was so ganz im Widerspruch zu seiner tatsächlichen Intention stand. Es wurden zu viele Klischees bedient, die eher zu einem schlechten Actionfilm passen, als zu diesem Buch, von dem ich mir mehr erwartet hätte. Auch in „Projekt Orphan“ erhält man durch diverse Rückblenden spannende Einblicke in Evans Vergangenheit. So manchen Dialog sollte man nicht mit zu viel Ernst betrachten, wodurch sich immer mal wieder ein spritziges, schlagfertiges und bisweilen witziges Wortgefecht entspann. Als zusätzlichen Gegenspieler tauchen noch weitere ehemalige Orphans auf, deren Aufgabe darin besteht, Evan aufzuspüren. Das auch diese nichts Gutes im Schilde führen, wird schnell klar. Die Kälte und Gefühllosigkeit, die ihr Agieren auszeichnet, steht im Gegensatz zu Evans Motiven. Die Unterschiede zwischen ihnen und Evan konnte mir Hurwitz jedenfalls nahe bringen. „Projekt Orphan“ zeigt, dass auch ein Killer keine Maschine ist. Die Schwächen von Evan herauszuarbeiten war gut gedacht, doch in der Umsetzung insgesamt weniger zufriedenstellend. Dieser Thriller ist keinesfalls für zart besaitete Leser geeignet. Auf blutige Brutalität sollte man gefasst sein. Ist der Killer in Evan erst einmal entfesselt, dann geht es wenig zimperlich zu. Das Ende weist darauf hin, dass wohl mindestens noch ein 3. Band zu erwarten ist. Trotz der nicht unerheblichen Schwächen des 2. möchte ich doch wissen, wie es mit dem Nowhere Man weitergeht. Ich halte die Augen nach einer weiteren Fortsetzung offen. Ich danke NetGalley und HarperCollins für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

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