Gregor Bähr

 4.6 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Carls Verzweiflung, Die Verleugnung und weiteren Büchern.
Autorenbild von Gregor Bähr (©)

Lebenslauf von Gregor Bähr

Als Nachkriegsmodell wurde ich in wirtschaftswunderlichen Zeiten am altsprachlichen Gymnasium mit La­tein und Alt-Griechisch traktiert. Danach machte ich eine Lehre als Offsetdrucker. Die erste Mondlandung erlebte ich beim Militär, wo ich zum Sanitäter und Krankenpfleger ausgebildet wurde. Direkt im Anschluss ans Militär und kurz nach den "revolutionären Umtrieben" von Rudi Dutschke & Co. kam ich nach Berlin, wo ich erfolgreich Wirtschafts­kommunikation und Marketing studierte. Als Deutschland zum zweiten Mal Fußball-Weltmeister wurde, hielt ich mich gerade für zwei Jahre in Süditalien als Reiseleiter auf. Seitdem betrachte ich Italien als zweite Heimat und spreche fließend italienisch. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland arbeitete ich viele Jahre in Marketingagenturen als Kundenberater, Texter und Etat-Direktor. Seit Anfang 1989 schreibe ich als freier Werbetexter und seit 2013 auch als Schriftsteller. Ich lebe in Stuttgart und fühle mich dort  wohl. Mehr Informationen: gregor-baehr-autor.de

Alle Bücher von Gregor Bähr

Cover des Buches Carls Verzweiflung (ISBN: 9783746966281)

Carls Verzweiflung

 (11)
Erschienen am 04.10.2018
Cover des Buches Die Verleugnung (ISBN: 9783748253778)

Die Verleugnung

 (9)
Erschienen am 04.04.2019
Cover des Buches Wer hat geknallt? (ISBN: 9783739232591)

Wer hat geknallt?

 (4)
Erschienen am 19.01.2016

Neue Rezensionen zu Gregor Bähr

Neu

Rezension zu "Die Verleugnung" von Gregor Bähr

Gefühlswelten...
Zwillingsmama2015vor einem Jahr

Gregor Bährs neuer Roman "Die Verleugnung" ist ein spannender Roman, in dem es um die verschiedenen Leben und Lebensentscheidungen geht, wie man damit umgeht und was daraus wächst.


Zwei Leben, zwei Geschichten, verschiedene Gefühle, getrennt und doch miteinander verbunden. EIn Roman voll interessanter Charaktere, Gedanken und Anregungen.

Der Schreibstil liest sich gut und durch das Einarbeiten der Tagebucheinträge und Zeitungsartikel wird zusätzlich Nähe zu den Protagonisten und Kurzweil eingebaut. 

Wer noch einen spannenden und vielseitigen Roman sich, sollte sich "Die Verleugnung" einmal ansehen!

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Rezension zu "Die Verleugnung" von Gregor Bähr

beeindruckend
AnjaKoenigvor einem Jahr

ein facettenreiches buch, gut geschrieben und zu lesen. sehr spannend wird über eine dramatische geschichte berichtet, aus der welt der medien, des films und aus persönlichen Ereignissen. eine bunte Mischung die psychische Aspekte beinhaltet ebenso wie Gedanken und handlungen von so unterschiedlichen Charakteren, mit Auswirkungen auf die anderen. regt zum nachdenken an, ist interessant und in meinen augen absolut lesenswert.

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Rezension zu "Die Verleugnung" von Gregor Bähr

Der letzte Fehler
mabuerelevor einem Jahr

„...Seitdem weiß ich, dass Blicke töten können. Meinem Kind hat dieser Blick das Leben gekostet...“


Das Buch beginnt mit Alexandras Tagebuchaufzeichnungen im Jahre 1984. Sie ist von Peter Siegmund, einem Drehbauchautoren, schwanger und hofft auf eine gemeinsame Zukunft. Der aber hat sich lautlos verabschiedet. Als Alexandra ihn in einem Restaurant trifft, lässt er sie eiskalt abblitzen. Sie bricht noch am Tisch zusammen und verliert ihr Kind. Die obigen Sätze wird sie später zu ihrer besten Freundin sagen.

Dann wechselt die Geschichte in die Gegenwart. Der Journalist Ferry Stein bekommt die Nachricht, dass es zu einem Brand im Schofstall gekommen ist. In dem kleinen Schäfergehöft wohnt seit langem Alexandra Gehrwein, die die Einsiedlerin von Rehlingen genannt wird. Bisher war es Ferry nicht gelungen, mit ihr ein Interview zu führen. Doch nun ist es zu spät. Ihre Leiche wird an der Brandstätte gefunden.

Der Autor hat einen beeindruckenden Gegenwartsroman geschrieben. Es geht um unerfüllte Träume, menschliche Schwächen und den Wunsch, Schein statt Sein zu kreieren.

Der Schriftstil ist ausgereift. Das zeigt sich auch an der Aufteilung des Romans in vier Teile. Jeder steht unter einem bestimmten Schwerpunkt.

Akribisch durchforstet Ferry das Leben der Toten. Dabei fällt ihm auch ihr letzter Brief in die Hände. Für mich als Leser ergibt sich ein Lebensbild, dass an einem einzigen Tag zerbrochen und nie zusammengefügt wurde. Alexandra findet ungewöhnliche Methoden, um mit ihrem Schmerz und ihrem Verlust umzugehen. Als Außenstehender ist man im ersten Moment versucht, dies als krank zu bezeichnen. Doch damit sollte man vorsichtig sein. Für sie war es eine Möglichkeit zu leben und zu überleben. Ihre Freundin drückt das so aus:


„...Es war ja nicht nur der Schock der maximalen Enttäuschung damals in dem italienischen Restaurant, sondern auch der Verlust des ungeborenen Kindes, der sicher noch viel schwerer wog...“


Erstaunlicherweise hat Alexandra Peter Siegmund zu ihrem Erben eingesetzt. Dem interessiert erst einmal nur die Schmuckschatulle. Dann aber bekommt er Alexandras Tagebuchaufzeichnungen in die Hände und überlegt sich, wie er daraus einen Film machen könnte. Für jeden Abschnitt gehen ihm schon Bilder durch den Kopf. Dabei wird allerdings eines immer deutlicher. Empathie kann Peter nicht aufbringen. Die Frau und ihr Erbe ist für ihn nur Mittel zum Zweck. Seine Karriere ist gerade dabei, den Bach runter zu gehen. Nun sieht er eine neue Chance.

Zwei Jahre später ist der Film fertig. Mit der Wahrheit allerdings hat sich Peter nie auseinandergesetzt. Er zeigt sein Bild des Geschehens, was heißt, das sein Handeln völlig ausgeklammert wird. Dann verfälscht er die Geschichte auf Druck des Produzenten weiter. Das sollte Folgen haben. Ihn selbst schätzt die Presse so ein:


„...Siegmund als Widerstand leistende Kraft ist nicht vorstellbar. Er ist ein Weichei und hängt sein Fähnchen in den Wind...“


Das Besondere am letzten Kapitel des Buches besteht darin, dass nun Tag für Tag erzählt wird, was passiert.Das erhöht die latente innere Spannung. Der Traum von Erfolg wird Stück für Stück demontiert. Peter ist ein typischer Selbstdarsteller, der den Blick für die Realität gern ausblendet.

Der Autor erlaubt mir einen tiefen Blick in die Abgründe des Filmgeschäfts.

Briefe, Tagebuchauszüge und Zeitungsartikel werden kursiv wiedergegeben.

Ein Personenverzeichnis befindet sich zu beginn des Buches.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Die Verleugnung
Liebe Lese-Freund*innen,
nach den sehr ermutigenden Rezensionen zu meinem ersten Roman "Carls Verzweiflung", möchte ich euch nun mein zweites Werk "Die Verleugnung" vorstellen und herzlich zu einer Leserunde einladen.

In dem Roman geht es um den Zeitungsreporter Ferry Stein, der kurz nach dem Tod von Alexandra Gehrwein über ihr Leben recherchiert, weil sie in der Region nur als die geheimnisvolle "Einsiedlerin von Rehlingen" bekannt ist. Bei seinen Nachforschungen kommt er mithilfe eines Whistleblowers von den Berliner Filmfestspielen dem Drehbuchautor Peter Siegmund auf die Schliche. Dieser versucht unter Pseudonym, aus dem traurigen Schicksal Alexandras, die er als seine Geliebte vor 28 Jahren schwanger sitzen gelassen hat, mit einem Film über ihr Leben Kapital zu schlagen. Der Film soll auf der Berlinale gezeigt werden. Der Whistleblower aber will, dass Stein das verhindert und Stein wittert eine große Story.

Der Roman ist nicht ganz so dramatisch wie "Carls Verzweiflung". Ich glaube auch, dass er sich leichter lesen lässt. Nichtsdestotrotz beleuchtet er kritisch die - vor allem bei Männern - weit verbreitete Feigheit vor dem Konflikt und den möglichen Folgen bei Beendigung einer Beziehung, indem sie sich einfach aus der Verantwortung und Beziehung wegstehlen.

Am 25. Juli 2019 ist Bewerbungsschluss für 10 Exemplare, die ich unmittelbar im Anschluss versende. 4 Wochen später, also zum 21. August ist der Schluss der Leserunde vorgesehen. Während der 4 Wochen freue ich mich über jede Wortmeldung und werde auch auf Fragen, Meinungen und Anregungen antworten. Ich wünsche allen Bewerber*innen Glück bei der Verlosung und den Gewinner*innen der Leseexemplare viel Freude bei der Lektüre.
 
 
  

104 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Carls Verzweiflung

Liebe Lesefreundinnen und –freunde

ihr seid herzlich eingeladen zu einer Leserunde meines Romans „Carls Verzweiflung“. Der Roman erzählt weder eine Liebesgeschichte, obwohl es um eine große Liebe geht. Er ist auch kein Krimi oder Thriller, obwohl es um Leben und Tod geht. Und er ist auch kein Reiseroman, obwohl ihr beim Lesen eine Reise über die wunderschöne Insel Capri mitmacht. Was ist „Carls Verzweiflung“ denn dann? – Mein Ziel war, ein Familiendrama mit literarischem Anspruch zu schreiben. Ob mir das gelungen ist, möchte ich gerne von euch erfahren. Wenn euch also dieser „literarische Sidestep“, weg von gängigen Genre-Einteilungen, reizt, dann freue ich mich über euer Interesse. Hier geht’s zur Leseprobe: http://gregor-baehr-autor.de/img/leseproben/pdf-carls-verzweiflung-leseprobe.pdf


Während der gesamten Leserunde, die ich mit 4-5 Wochen bis etwa Ende März veranschlage (240 Seiten in 4 Kapiteln), könnt ihr mit mir korrespondieren, ich werde zeitnah antworten.

Zur Verlosung liegen 9 Print-Exemplare und 5 E-Books bereit. Bitte schreibt, ob ihr Print oder lieber E-Book (bitte E-Reader angeben) lesen wollt.  

110 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Wer hat geknallt?

Liebe Lesefreundinnen und –freunde,
meinen Einstand auf LovelyBooks als Autor gebe ich mit der Buchverlosung des Erzählbandes „Wer hat geknallt?“. Für alle, die gerne Kurzgeschichten lesen - von humorvoll über skurril bis nachdenklich -, verlose ich 7 Print-Exemplare mit persönlicher Widmung. Meldet euch bitte zur Teilnahme bis zum 17. Wenn ihr sicher im Lostopf landen wollt, schreibt mir bitte, wie ihr eine im Rosé-Glas notgelandete Fruchtfliege retten würdet (für Nichtalkoholiker*innen gilt ganz besonders der Konjunktiv). Darum geht’s nämlich in der Erzählung „Drosophilas Tod“ in diesem Band. Die Bücher liegen für die Gewinner bereit und warten schon auf die persönliche Widmung. Also dann: Auf los geht’s los. -- Los!
Als Verlosungs-Appetizer hier der Link zur Leseprobe der Geschichte „Ausgesperrt“ - ebenfalls in diesem Erzählband enthalten: http://gregor-baehr-autor.de/img/leseproben/wo_ist_die_handlung_leseprobe.pdf
Übrigens eine Leserunde meines Romans „Carls Verzweiflung“ ist in Vorbereitung. Voraussichtlich Anfang Februar. Mehr zu mir und meinen Arbeiten: http://gregor-baehr-autor.de.

52 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Dandyvor 2 Jahren

Zusätzliche Informationen

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