Inhalt:
Alex, ein etwas verschrobener Fachmann für altorientalische Sprachen, hat nur eine Leidenschaft: Palästina zur Zeit Jesu. Und Lisa, sein sechzehnjähriges Patenkind, beneidet ihn darum – eine schöne heile Welt, in der Alex da lebt, während sich ihre Eltern gerade trennen. Doch Alex versteht mehr vom Leben, als es scheint. Lisa und Alex ergründen gemeinsam, wie die Menschen zur Zeit Jesu gelebt haben: Welchen Status besaßen die Frauen? Was hatte der Beruf mit dem Ansehen zu tun? Welche religiösen Gebote gab es? Die beiden interessieren sich einfach für alles, was damals zum Alltag gehörte und uns heute so fremd ist. Außerdem schließen sie Bekanntschaft mit Saul Bar Gershom, einem Bauern aus Galiläa. Der hat es nicht leicht mit seiner Tochter und seiner Frau, die ihm bei allem, was er tut, dazwischenfunkt. Und schließlich taucht ein merkwürdiger Wanderprediger auf, der alle in Unruhe versetzt – eine Unruhe, die Lisa bei uns heute so schmerzlich vermisst und die viele Fragen aufwirft.
Meine Meinung zum Buch:
Eines der wenigen Bücher, die ich nach über 100 Seiten dann doch abgebrochen habe. Es kommt einfach nicht in Fahrt. Man hat das Gefühl, es dümpelt vor sich hin und es passiert absolut nichts.
Man erfährt etwas über das Leben in Jerusalem während der Zeit Jesu. Ob dies wirklich so war, kann ich nicht sagen, da ich nicht weiß, ob Gregor Bauer wirklich gut recherchiert hat. Die Sprache ist eher einfach gehalten, das Buch ist ja für Jugendliche gedacht. Allerdings leidet darunter auch die Spannung.
Mir hat das Buch zu sehr den moralischen Zeigefinger in die Luft gehalten und daher habe ich es nun endlich zur Seite gelegt, nachdem ich gemerkt habe, dass es auch nach 120 Seiten nicht wirklich besser wird.
Fazit:
Für jugendliche Christen sicher ganz nett zu lesen, da man einiges über die Jugendlichen zur Zeit Jesu erfährt. Für Erwachsene eher nichts, da die Spannung einfach fehlt.
Schade, ich hatte mir mehr erhofft.



