Gregor Gysi

 4.5 Sterne bei 36 Bewertungen
Autor von Ein Leben ist zu wenig, Marx und wir und weiteren Büchern.

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Ein Leben ist zu wenig

Ein Leben ist zu wenig

 (13)
Erschienen am 09.10.2017
Marx und wir

Marx und wir

 (5)
Erschienen am 13.04.2018
Ausstieg links?

Ausstieg links?

 (4)
Erschienen am 05.10.2015
Wie weiter?: Nachdenken über Deutschland

Wie weiter?: Nachdenken über Deutschland

 (4)
Erschienen am 31.05.2013
Ein Leben ist zu wenig

Ein Leben ist zu wenig

 (1)
Erschienen am 15.03.2019
Offene Worte

Offene Worte

 (0)
Erschienen am 14.09.2011
Wie weiter?

Wie weiter?

 (0)
Erschienen am 25.06.2013

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Rezension zu "Ein Leben ist zu wenig" von Gregor Gysi

"Das hat es zu unserer Zeit nicht gegeben! - Mag sein. Na und?"
AlexJNitrakvor 2 Monaten

Mein Lieblingszitat aus Gregor Gysis Autobiografie "Ein Leben ist zu wenig": .
Also zuerst mal muss ich sagen, das ich politisch nur mässig interessiert bin und daher dieses Buch auch nicht typisch für mich ist. Aber: ich mag Gregor Gysi - er lockert jede noch so dröge Talkrunde auf, ist witzig und schlagfertig. Als Jurist ist er nicht auf den Kopf gefallen und auch ein bisschen selbst verliebt. Sympathisch daran ist aber, dass er das weiß und dazu steht.

Nun geht es in diesem Werk natürlich sehr viel um Politik, die spannende Umbruchszeit in den 80er, 90er Jahren und seine Rolle innerhalb der Partei. Dennoch hat er es geschafft, mich zu unterhalten. Genau wie damals, als er in meiner Heimatstadt auf der Bühne stand und ich Augen verleiernd vorbeiging und dachte: "Och nee, ein Politiker..." Noch nicht ganz vorbei, fing ich ein paar Satzfetzen auf und blieb interessiert stehen. Rein durch seine rhetorische Gabe hat er mich Politikmuffel begeistern können, stehen zu bleiben, zuzuhören und zum Schluss sogar zu applaudieren.

Ich hätte mir im Buch mehr zu den Fällen aus seiner Rechtsanwaltstätigkeit gewünscht, die nichts mit Politik zu tun haben. 2001 hat er ein Elternpaar verteidigt, deren 12-jährige Tochter Ulrike unter furchtbaren Umständen ums Leben kam. Mich hätte interessiert, wie er mit solchen Ereignissen umgeht, wie er diese Dinge erträgt. Noch mehr über den Menschen Gregor Gysi, hinter seine Aknedoten und Pointen. .

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Rezension zu "Ein Leben ist zu wenig" von Gregor Gysi

Lebendiger Geschichtsunterricht
gstvor 3 Monaten

Wie vielseitig Gregor Gysis Leben war und ist, zeigt er uns in seiner Autobiografie. Dabei steht sein Leben als Rechtsanwalt, als Politiker und ein wenig auch als Privatmann im Mittelpunkt. Reden kann er ja, das hat er schon oft bewiesen. So empfand ich seine mehrstündige Berichterstattung auch niemals als langweilig, sondern immer mal wieder als amüsant.

Ich erfuhr vieles aus der ostdeutschen Geschichte, was mir bisher noch nicht so geläufig war. Ich lernte den jungen Gregor Gysi kennen, wie er aufwuchs, welche Schwierigkeiten er hatte, die für ihn richtige Ausbildung zu finden. Er rollte interessante Fälle auf, die ihn als Rechtsanwalt beschäftigt hatten und machte mich recht unterhaltsam mit den Eigenheiten diverser Politiker bekannt. Aber auch seine politische (ebenso wie die deutsche) Entwicklung) fand ich gut erzählt.

Eigentlich lese ich lieber als Hörbüchern zu lauschen. Aber in diesem Fall war das Zuhören ein wahrer Genuss. Es gelang ihm ausgezeichnet, mich zu unterhalten. 

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Rezension zu "Marx und wir" von Gregor Gysi

Anregend, unterhaltsam, sehr hörenswert!
Wedmavor einem Jahr

Das Hörbuch habe ich sehr gern gehört, manche Stellen gar zwei Mal, und kann es gut weiterempfehlen. Gregor Gysi (GG) hat sein Buch selbst gelesen, was auch sehr schön, war so klang das Ganze authentisch und zum Greifen nah.


Die Form des Buches war ungewöhnlich, aber gut und perfekt passend zum Inhalt. Der Anfang fiel locker und humorig aus. GG erinnert sich an die DDR Zeiten und sagt u.a., dass Marx dort sehr gut präsent war. Man musste seine Werke damals lesen, was GG auch getan hatte. Und wie es aussieht, hat es wohl kaum geschadet.


Das fiktive Interview im zweiten Kapitel war auch sehr gut und aufschlussreich. Den Zitaten aus den Marxschen Werken hat GG seine eigenen Fragen vorangestellt. Gerade hier gab er auch seinen Senf dazu und zeigte, dass die Dinge, die Marx damals geschrieben hatte auch heute und gerade heute, wenn man sich den Vormarsch des Neoliberalismus vor Augen führt, aktueller denn je sind.


Auch im dritten Kapitel geht es u.a. darum, s. z.B. die Unterkapitel „Ausbeutung als Vertragsverhältnis“, „Freiheit wovon und wofür“?


Die kurzen Zwischenkapitel „Marx gut gesagt“ beinhalten Zitate, gute Sprüche von Marx, die auch heute ihre Aktualität wohl kaum verloren haben.


Zum Schluss, im letzten Kapitel, gibt es eine Kurzbiographie von Marx, in der die wichtigsten Stationen seines Lebens knapp und griffig verzählt wurden. Auf seine Freundschaft mit Engels wurde dabei auch eingegangen, wie auch auf den unehelichen Sohn, den Tod seiner Kinder usw. Das Ganze endet poetisch mit Marxschen Briefen, Liebeserklärungen an seine Frau, die Hintergründe zur Entstehung dieser Stücke sind ebenfalls dabei, und offenbart somit auch eine weniger bekannte Seite des berühmten Denkers.


Fazit: Alle in allem ein gutes Hörerlebnis, das sowohl prima unterhält als auch den großen Denker Marx den heutigen Hörern näherbringt und dabei zum Nachdenken anregt.

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