Gregor Gysi , Stephan Hebel Ausstieg links?

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Inhaltsangabe zu „Ausstieg links?“ von Gregor Gysi

Gregor Gysi – wie kaum ein anderer Politiker prägte er die vergangenen 25 Jahre deutscher Einheit. Schnell avancierte er vom DDR-Anwalt zum Politprofi und Talkshow-Star. Gysi wurde zunächst bewundert und gehasst, verschaffte sich Schritt für Schritt beachtliche Anerkennung im Osten und genießt nun Respekt im gesamten Land. Mit seinen Reden fasziniert er bis heute selbst politische Gegner. Nach seinem Rücktritt aus der ersten Reihe der Politik legt er nun eine erste Bilanz vor. Er spricht mit Stephan Hebel über die Reize des Westens und die DDR-Nostalgie, Sozialismus und Marktwirtschaft, Erfolge und Niederlagen seiner Partei, die bewegendsten Begegnungen und den Preis, den die Politik dem Menschen Gregor Gysi abverlangte. Ein einzigartiges Dokument deutscher politischer Zeitgeschichte.

Tolles Buch!

— machapuchare
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    Ausstieg links?
    kvel

    kvel

    06. November 2015 um 22:39

    Nachgefragt und Aufgezeichnet – Interview von Stephan Hebel mit Gregor Gysi. „Man unterschätzt leicht, dass eine Diktatur doch gänzlich anders funktioniert als eine Demokratie. Daraus ergeben sich Dinge, die kaum nachvollziehbar sind. Ich nenne mal ein Beispiel: Wenn jemand ein relativ bekannter Dissident war und von der Staatssicherheit beobachtet wurde, dann gab es niemanden, der ihn beschäftigte. Dann konnte er nicht leben. Also musste die Staatssicherheit dafür sorgen, dass er leben konnte.“ (S. 76) „Ich muss in diesem Zusammenhang auch noch etwas zum Russland-Ukraine-Konflikt sagen. Die größte Frechheit ist für mich: Obama und die US-Administration haben uns immer gesagt, wir sollen Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschließen. Die hat die EU auch artig beschlossen. Aber was haben die USA gemacht? Sie haben ihren Handel mit Russland ausgeweitet. Das muss man erstmal hinkriegen! Die sagen uns, „Ihr müsst Wirtschaftssanktionen beschließen“ - und weiten in der Zeit ihren Handel aus.“ (S. 154) Themen, die u.a. in den Buch besprochen werden: Gysis SED-Vergangenheit, seine familiären Hintergründe, den Euro, Merkels (EU-)Politik. Enthalten sind auch einige Fotos von Gysi bei verschiedenen Gegebenheiten. Auf den letzten ca. 50 Seiten sind einige Reden Gysis abgedruckt: Z.B. dessen Rede im April 1998 im Deutschen Bundestag „Ein Kontinent ist nicht über das Geld zu einen“ (S. 171) Und im Anhang befindet sich eine ca. vierseitige Chronologie mit den wichtigsten Eckdaten seines Lebens. Meine Meinung: Interessante Einblicke in aktuelle Themen, den Politikbetrieb, Gysis Leben und Einstellungen. Fazit: Lesenswert.

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