Gregor Müller

 4.9 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Völkerschau.
Autorenbild von Gregor Müller (© Jamal Cazaré)

Lebenslauf von Gregor Müller

Gregor Müller wurde 1987 in Lichtenstein geboren und lebt seit über 10 Jahren in Leipzig. Nach einem Studium der Klassischen Archäologie arbeitete er mehrere Jahre als Rechercheur und Redaktionsassistent für Fernsehdokumentationen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. „Völkerschau“ ist seine erste Publikation und der Auftakt zu einer Reihe historischer Kriminalromane, die in Leipzig an der Wende zum 20. Jahrhundert angesiedelt sind.

Alle Bücher von Gregor Müller

Cover des Buches Völkerschau (ISBN: 9783839226490)

Völkerschau

 (21)
Erschienen am 12.02.2020

Neue Rezensionen zu Gregor Müller

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Rezension zu "Völkerschau" von Gregor Müller

Blick hinter die Fassade der bürgerlichen Gesellschaft in Leipzig um die Jahrhundertwende
Suszivor 7 Monaten

Leipzig, um die Jahrhundertwende:

Die aufgrund einer Infektion erblindete und damit arbeitslose Lehrerin Hannah, kann durch die geerbte Wohnung ihres Onkels ganz gut leben, zusätzlich bessert sie ihre kleine Rente durch die Untervermietung eines Zimmers an den Kriminalcommissar Joseph Kreiser auf. Dieser ist aktuell mit der Suche nach einem von der Völkerschau verschwundenen Afrikaner zu tun. Dann wird die Leiche des bekannten Unternehmers Carl August Georgi im Lindenauer Vergnügungslokal Charlottenhof gefunden. Die Klärung dessen hat selbstverständlich höchste Priorität. Hannah unterstützt den Commissar in den allabendlichen Gesprächen durch kluge Gedanken und Überlegungen.

Der Einstieg in das Buch fällt leicht und es liest sich auch sehr gut! Erschreckend ist die Zur-Schaustellung der Menschen (im Prolog besonders eindringlich dargestellt), nur weil sie aus anderen Ländern stammen.

Der Commissar und Hannah bilden schon in den ersten Zeilen ein, wie ich finde ein super Team - das ein bisschen an Sherlock Holmes und Dr. Watson erinnert. Hervorzuheben ist die fundierte Recherche, was die Leipziger Örtlichkeiten betrifft. Dem damaligen Zeitgeist entsprechende, heute eher unübliche Wörter und Formulierungen bereichern das Buch zusätzlich und fügen sich die die Gesamtbeschreibung ohne gestelzt zu wirken.

Mich hat dieses Buch gut unterhalten und ich empfehle es gern weiter!

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Rezension zu "Völkerschau" von Gregor Müller

Völkerschau
Petroelvor 7 Monaten

Leipzig 1898: Eigentlich hat Kriminalcommissar Joseph Kreiser mit dem verschwundenen Afrikaner aus dem Zoo schon alle Hände voll zu tun. Dieser sollte dort in der Völkerschau zu bestaunen sein. Doch dann wird kurz darauf die Leiche des Industriellen Carl August Georgi im Lindenauer Vergnügungslokal Charlottenhof gefunden. Besteht ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen? In einer von Umbruch geprägten Zeit sucht Kreiser nach Antworten und stößt dabei auf menschliche Abgründe. 

Eine Völkerschau in der "Exotische Menschen" begafft wurden als Sensation der damaligen Zeit. Und daheraus fehlt einer..... 

Besonders suspekt: Er kann deutsch, ist gebildet. Und ein Anderer, ein angesehener Unternehmer ist tot. Könnten die beiden Verbrechen etwas miteinander zu tun haben?

Völkerschau, aus heutiger Sicht menschenverachtend, in der damaligen Zeit aber eine Sensation, dient als Hintergrund des historischen rimi in Leipzig.

Auf der Suche nach dem Täter zeigt uns Kommisar Kreiser das Leipzig der Jahrhundertwende. Kreiser ermittelt in allen sozialen Kreisen und stößt nicht immer auf Verständnis. 

Besonders für Kenner des jetzigen modernen Leipzig, erschließen sich neue und alte Perspektieven der Stadt.

Ich kann mit gutem Gewissen das Buch weiter empfehlen.

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Rezension zu "Völkerschau" von Gregor Müller

Spannende deutsche Geschichte
Streiflichtvor 7 Monaten

Von der deutschen Geschichte weiß ich zwar einiges, aber immer wieder denke ich, dass es noch viel zu wenig ist. Ich mag allerdings keine drögen Geschichtsbücher und bin daher immer froh, wenn ich Romane lesen kann, die in der Vergangenheit spielen. Ich liebe Krimis und Thriller, umso mehr, wenn ich dabei auch noch was erfahren oder lernen kann. Autor Gregor Müller hat nicht nur einen spannenden, unterhaltsamen und gut lesbaren Schreibstil, es gelingt ihm auch, authentisch über die  deutsche Vergangenheit zu schreiben. Sein Kriminalcommissar Joseph Kreiser wirkt wie aus dem Leben gegriffen und man mag ihn sofort. Gemeinsam mit Staatsanwalt Gustav Möbius ermittelt er im Mordfall an einem reichen Industriellen. Nach und nach zeigt sich, dass auch die Reichen einiges zu verbergen haben, dass Frauen zu der Zeit kaum Rechte haben und dass ein Schwarzer sich in Leipzig gut verstecken kann...

Besonderer Clou dieses Kriminalromans ist es, dass die Ermittlungen nicht direkt beschrieben werden, sondern von Kreiser erzählt werden. Er wohnt bei der ehemaligen Lehrerin Hannah, die aufgrund einer Augenerkrankung blind wurde und nun nicht mehr arbeiten kann. Um ihre Pension aufzubessern, hat sie ein Zimmer an Kreiser vermietet, der früher ihr Schüler war. Allabendlich berichtet er ihr von seinen Ermittlungen und berät mit ihr Fragestellungen und Probleme. So kommt die weite Welt in ihr Wohnzimmer und lenkt sie von ihrer erzwungenen Untätigkeit ab. Gleichzeitig hilft sie mit ihrem wachen Geist und hat so manch guten Einfall.

Gut gefallen hat mir auch, wie die damaligen Lebensumstände, Gedanken und Welten der verschiedenen Menschen dargestellt werden. Es wirkt immer authentisch und ganz nah am Geschehen. Gregor Müller hat hier nicht nur gut recherchiert, sondern auch bestens geschrieben. Als Leser ist man mit dabei im Jahr 1898 und wird zugleich spannend unterhalten! Dafür gibt es für diesen besonderen Roman eine klare Leseempfehlung von mir!

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches VölkerschauG

Am 12.02.2020 erscheint mit "Völkerschau" mein erster historischer Kriminalroman im Gmeiner-Verlag. Gern möchte ich mit der Community von Lovelybooks das Buch gemeinsam lesen, wozu ich 20 Rezensionsexemplare (wahlweise E-Book oder Taschenbuch) verlose, die vom Verlag zur Verfügung gestellt werden.

Liebe Leser,

wie auch immer ihr die Verlosungsfrage beantwortet habt, ich bin mir sicher, dass euch der historische Roman "Völkerschau" etwas für euren Geschmack bieten wird. Ich habe mich für einen Mix aus noch bestehenden, heute zweckentfremdeten und auch fast vergessenen Orten für die Handlung entschieden.

Bitte lasst mich doch wissen, wie euch die Settings gefallen. Aber mich interessiert natürlich jede Art von Input - ob zu Figuren, Handlung, oder Was-auch-immer. Da ich in den nächsten Wochen das Material für die Lesungen zusammenstelle werde, hat euer Feedback übrigens auch direkten Einfluss auf meine Lesungen. Lasst mich gern wissen, was ihr für die für eine Lesung am besten geeigneten Stellen haltet. 

Am Ende der Leserunde würde eine aussagekräftige Rezension hier und auf den einschlägigen Verkaufsportalen natürlich enorm helfen. Ich freue mich auf eine spannende Zeit und wünsche euch gute Unterhaltung.

Gregor Müller

342 BeiträgeVerlosung beendet

Community-Statistik

in 28 Bibliotheken

auf 6 Wunschzettel

von 1 Lesern gefolgt

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