Gregor Sakow Wie Mann seine Sklavin findet. Und behält.

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Inhaltsangabe zu „Wie Mann seine Sklavin findet. Und behält.“ von Gregor Sakow

Wie Mann seine Sklavin findet. Und behält. Neben seinen SM-Romanen und Kurzgeschichten hat Gregor Sakow nun auch ein Handbuch geschrieben: für dominante Männer, die auf der Suche sind nach ihrer Sklavin. Das Buch ist ein Leitfaden, der von der Kontaktaufnahme über Treffpunkte bis hin zur ersten Nacht führt – und zum Morgen danach. Aufgrund eigener Erfahrungen formuliert der Autor Leitsätze. Sie dienen dem Leser zur Orientierung auf der Jagd nach seiner Beute, der geliebten Sklavin. Zudem werden zahlreiche kleine Aufgaben gestellt. Diese helfen dem Jäger, ein aussagekräftiges Profil zu gestalten, mit dem er seine Beute anlocken kann. In seiner unverwechselbaren Art zu schreiben, erzählt der Autor von den vielen Fallstricken, die zwischen Lust und Schmerz gespannt sind. Außerdem streut er kleine Geschichten ein, die den Kampf der Geschlechter in schaurig-schönem Licht erscheinen lassen. Der Leser verbringt eine aufschlußreiche Nacht in einer Bar, zusammen mit ei-nigen Sklavinnen, die das Buch durch ihre erfrischenden O-Töne bereichern. Anschließend begleitet er alle Akteure auf ihrem Weg hinaus in den anbrechen-den Tag. Das Handbuch ist ein unverzichtbares Hilfsmittel für alle Männer, die zum er-sten Mal Ausschau halten nach einer Sklavin. Aber auch der erfahrene Dom wird zahlreiche neue Ideen entdecken, die ihn auf seinem Weg zur Meisterschaft ein ganzes Stück weiterbringen.

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  • Rezension zu "Wie Mann seine Sklavin findet. Und behält." von Gregor Sakow

    Wie Mann seine Sklavin findet. Und behält.

    Kittie

    04. February 2012 um 12:52

    Review: Mit der folgenden Review werde ich ein paar meiner eigenen Regeln brechen, aber es musste der Tag kommen, an dem dies passieren wird. Mich wundert es nur, das es gerade bei einem schlechten Buch passiert. Bevor man aber etwas negativ kritisiert, soll man erst einmal loben. Vorher sollte ich doch schreiben, was 'Wie Mann seine Sklavin findet. Und behält.' für ein Buch ist. Es ist einer dieser Ratgeber, die meinen anderen Menschen zwischenmenschliche Begebenheiten zuerklären oder für Lebenslagen Tipps zu geben. Solche Ratgeber an sich sind mir schon immer zweifelshaft, denn da sitzt Einer, der schreibt sich irgendwas zusammen und dies soll für möglichst viele Menschen eine gewisse Allgemeingültigkeit haben oder es gibt auch welche, die meinen auf jede Frage die Antwort zu kennen. Finde ich grausam, denn da kann sich jeder irgendwas zusammenspinnen und ein Buch drüber schreiben. Irgendwann muss dann auch mal Sakow auf den Gedanken gekommen sein, einen BDSM-Ratgeber zu schreiben, der einem Tipps geben soll, eine SM-Gespielin zu finden und, eben wie der Buchtitel noch anhängt, zu behalten. Na ob das was wird..? Denn wertvolle Tipps liefert das Buch meiner Ansicht nach erst gegen Ende und dann auch nur auf wenigen Seiten. Das war das Lob - kommen wir nun zur Kritik. Zwei Dinge haben mich am meisten aufgeregt. Die Erste ist, das Sakow hier einen auf Kumpel macht. Er versucht es zwar noch zu umgehen, indem er selber schreibt, dass er beim förmlichen "Sie" bleibt, aber der Aufbau dieses Ratgebers ist so, dass Sakow einem zu einem Drink einlädt und er das fiktive Bildnis schafft, dass man mit ihm in einer Bar sitzt, ein bisschen was trinkt und von einer netten Barkeeperin bedient wird, welche die Frauensorte mit "normalen" sexuellen Neigungen vertreten soll. Mit von der Party sind noch drei andere Frauen, die jeweils unterschiedliche Vorlieben, die man in der BDSM-Szene finden kann, vertreten und ab und an dafür Beispiele in Form von Erlebnissen liefern. Die Idee mit den unterschiedlichen Frauen ist gut und mag es auch gut veranschaulichen, aber dieser Blödsinn mit in der Bar rumsitzen und Mädels erzählt dann mal, ging mir schon ziemlich gegen den Strich, weil es ist wie ein schlechtes Theaterstück und dieses Kumpelhafte passt da einfach nicht. Manche mögen sich dort gut abgeholt fühlen, aber ich kann so etwas nicht ernstnehmen. Weil ich würde mich nicht mit einem Ratgeberschreiber in eine Bar setzen und dann über BDSM-Spielereien philosophieren wollen. Das zweite Ding ist, dass Sakow sich hier zu sehr selbst beweihräuchert. Er nimmt eigene Erlebnisse als Beispiele und das hat dazu noch so ein Augenzwinkern, welches zeigen soll, was er doch für ein toller Hecht ist und schon alles erlebt hat. Es ist kein Problem eigene Erlebnisse als Beispiele zu nehmen, aber man sollte es dann doch anders verpacken bzw. nicht drauf hinweisen, was Mann irgendwann mal mit einer Frau erlebt hat. Hier kommt dann auch wieder das Kumpelhafte mit dazu - Sakow ist kein Kumpel von mir und was interessieren mich seine sexuellen Erlebnisse. Damit aber noch nicht genug, denn Sakow ist auch ein kleiner Geschichtenerzähler. Damit meine ich jetzt nicht mal, dass er auch SM-Romane und SM-Kurzgeschichten schreibt (oder auch Drehbücher wo seine "Filme" dann schon wesentlich besser ausfallen), sondern er schweift ab und bringt ein bisschen zu viel Phantasie mit rein - was besonders gegen Ende ganz schlimm wird, denn es wirkt deplaziert. War nicht wirklich schön zu lesen und auch das Buch zu Ende zu lesen, hat mir einiges abverlangt, denn meiner Ansicht nach steht in den meisten Kapiteln viel Bla-bla drin. Habe oft 3-5 Seiten gelesen und musste es dann kopfschüttelnd weglegen, weil vieles kommt mir einfach nicht richtig bzw. zeitgemäß mehr vor. Wobei ich mir jetzt hier nicht anmaßen möchte alles besser zu wissen - ich meine die BDSM-Szene ist groß und auch mit im Wandel und Sakow ist da doch noch eine andere Generation und da gibt es einfach unterschiedliche Auffassungen. Die Spielregeln mögen zwar noch die Selben sein, aber vieles läuft heute doch anders und dabei ist das Buch gar nicht mal so alt. Ist dann auch ein Knackpunkt wem dieser Ratgeber nun ansprechen soll. Demjenigen, der nichts mit BDSM anfangen kann, könnte es vielleicht als Hilfe fürs "normale" Dating nehmen, da werden dann aber manche Dinge, die mit den Frauen passieren oder was sie beschreiben, sehr befremdlich sein und es könnte sich das falsche Bild von den frauenprügelnden Perversen bilden. Ein Dom, der schon länger aktiv ist, wird hier auch keinen Mehrwert finden, denn die sollten schon ihre Gespielin gefunden haben und könnten sich höchstens gegen Ende ein bis zwei doch gute Ratschläge mitnehmen, aber dafür lohnt sich die Anschaffung des Buches nicht und auch nicht es durchzulesen. Eine Sub (und meine lieben Freunde von Buecher-Forum.com hiermit ist nicht der Stapel ungelesener Bücher gemeint) hätte auch nicht so viel von diesem Buch, denn es richtet sich doch mehr an die Doms und es könnte einer Sub vlt. die ein oder andere Erkenntnis bringen, aber diese kann man auch auf andere Art und Weise erlangen. Blieben da noch die Anfänger-Doms, denen könnte es hier eine Hilfe sein, aber dem gegenüber steht das Internet wo man die selben Tipps (und auch bessere) in einschlägigen Foren findet. Ist dann sogar kostenlos und man kann schon leichte Kontalte knüpfen, die einen dann besser ranführen. Denn letztlich bleibt dieses Buch auch nur Theorie und Mann muss raus und, wie Sakow es sagen würde, auf die Jagd gehen. Was bleibt abschließend noch zu sagen? Doch eine Sache habe ich dort noch - Sakow lädt dazu ein, dass man das eben Gelesene noch einmal verinnerlicht und kleine Aufgaben erfüllt. Diese Aufgaben sehen so aus, dass man z. B. Gedanken oder eigene Handlungsweisen ins Buch hinschreibt. Da hat er immer graue Kästen frei gelassen, in denen man rumkritzeln kann. Das ist dann doch nette Idee und so eine Interaktion ist besser, als das man in seiner Gedanken-Lesewelt mit Sakow an einer Bar sitzt und sich Drinks genehmigt. Reißt letztlich dennoch nicht genug raus. Im Ganzen ist es ein schlechtes Buch und war für mich Zeitverschwendung. Und da ich es schon wieder kommen sehe, dass ich nachher seltsame Mails bekomme - was irgendwie immer bei "außergewöhnlichen" Themen passiert - meine Reviews haben keine Allgemeingültigkeit und ich habe auch nicht von allem dem Masterplan. So müssen meine Ansichten auch nicht von allen geteilt oder als richtig empfunden werden. Ich glaube, dass dann auch nicht mehr, mehr zu sagen gibt.

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