Gregor Sander

 4.1 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Was gewesen wäre, Winterfisch und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Gregor Sander

Gregor SanderWas gewesen wäre
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Was gewesen wäre
Was gewesen wäre
 (11)
Erschienen am 03.02.2014
Gregor SanderWinterfisch
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Winterfisch
Winterfisch
 (3)
Erschienen am 01.03.2011
Gregor SanderAbwesend
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Abwesend
Abwesend
 (2)
Erschienen am 11.05.2009
Gregor SanderIch aber bin hier geboren
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Ich aber bin hier geboren
Ich aber bin hier geboren
 (1)
Erschienen am 13.09.2002
Gregor SanderTagebuch eines Jahres
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Tagebuch eines Jahres
Tagebuch eines Jahres
 (0)
Erschienen am 04.08.2014
Gregor SanderWinterfisch: Erzählungen
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Winterfisch: Erzählungen
Winterfisch: Erzählungen
 (0)
Erschienen am 01.02.2012
Gregor SanderGegenlicht
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Gegenlicht
Gegenlicht
 (0)
Erschienen am 01.04.2011

Neue Rezensionen zu Gregor Sander

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Gruenentes avatar

Rezension zu "Was gewesen wäre" von Gregor Sander

fünfundzwanzig Jahre im Leben einer Frau
Gruenentevor 3 Jahren

Astrid wächst in der DDR auf. Mit den normalen Teenager-Problemen, wie sie auch "Wessi"-Jugendliche haben.
Ihre beste Freundin Jana stellt sie Julius vor und verliebt sich total in ihn.  Es kommt auch zu einer Beziehung, aber irgendwie klappt es nicht. Er macht Schluss, sie haut ab, es geht auf und ab. Irgendwann leben sie sich total auseinander.
Über 20 Jahre später: Astrid führt ein zufriedenes Leben; zwei Kinder, ein liebevoller Lebenspartner (Paul), der ihr eine Tour nach Bdapest schenkt.
Sie wohnen dort in einem Hotel, in dem Julian sich auch oft mit seinem Wessi-Bruder und Vater traf.
Da sieht sie  tatsächlich Julian! Nach einigem Überlegungen trifft sie ihn auch...
Kein typischer "DDR-Roman". Diese politische Konstellation verschärft nur einige Probleme.
Ein Roman über eine große Liebe und darüber, das Astrid erst abschliessen kann, als sie sich ihr stellt.
Nicht schlecht geschrieben, aber das Buch plätscherte für mich so dahin. Sagte mir irgendwie nichts.  Vor allem das Ende liess mich ein wenig im Regen stehen.
Trotzdem zwei Zitate:
"Sie hätte sich gerne mit Tobias gestritten, aber der schnarchte schon leise."
"Dem gibst du dein Herz, und der macht Hackfleisch daraus, das weißt du, und du gibst es ihm trotzdem."

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woll-gartens avatar

Rezension zu "Was gewesen wäre" von Gregor Sander

Zu nüchtern
woll-gartenvor 4 Jahren

Zu ihrem vierundvierzigsten Geburtstag hat Astrid einen Kurzurlaub in einem heruntergekommenen Luxushotel in Budapest von ihrer neuen Liebe, Paul, geschenkt bekommen. Ein paar Tage ohne ihre Kinder und ohne seine Arbeit. Mit dieser Reise will Paul auch einen Blick in ihre Vergangenheit riskieren - und bekommt mehr zu sehen, als ihm vielleicht lieb ist. Denn diese Geschichte beginnt auch vor fünfundzwanzig Jahren in der DDR auf einer wilden Künstlerparty, als sich Astrid Hals über Kopf in Julius verliebte. Und ganz ist dieser Julius aus ihrem Herzen nie verschwunden. Plötzlich ist alles, wie es nie war. Liebe, Freundschaft, Flucht und Verrat. Nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Auch nicht auf den zweiten, und nicht einmal auf den dritten.

 

Der Titel und auch das Cover sind treffend ausgesucht, das Bild ist schon fast eine direkte Einleitung ins erste Kapitel. Der Autor verwendet eine klare, fast schon nüchterne Sprache, sehr neutral aber recht deutlich. Nicht flüssig, eher abgehackt. Mir persönlich gefällt dieser Stil nicht besonders, dadurch erscheint das Buch eher wie ein Sachbuch als wie eine Geschichte, und man fühlt sich als Leser eher außen vor, wie ein Beobachter, der nicht so richtig einbezogen wird. Es gibt zwei Erzählstränge, in der Gegenwart der allwissende Erzähler, in der Vergangenheit die Ich-Erzählerin Astrid. Die Protagonisten lernt man im Gegenwartsstrang nicht so wirklich kennen, sondern eher über die Episoden in der Vergangenheit.

 

Insgesamt fand ich die Geschichte nicht besonders mitreißend, nur wenig interessant. Da wäre mehr drin gewesen. Ich denke, es hat einen Grund, warum das Buch bei einem Independent-Verlag erschienen ist. Weitere Bücher des Autors werde ich wohl nicht lesen.

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giuliannas avatar

Rezension zu "Winterfisch" von Gregor Sander

Rezension zu "Winterfisch" von Gregor Sander
giuliannavor 7 Jahren

Mit "Winterfisch" ist Gregor Sander ein sehr lesenswerter Erzählband gelungen. In 9 Kurzgeschichten nimmt er uns mit auf eine Reise durch lauter außergewöhnliche Lebensgeschichten. Sie alle vereint das Thema Meer. Spielen sie doch allesamt im Ostseeraum, ob nun an der ostdeutschen Küste oder im kalten Finnland. Wir tauchen ein in Schicksale, lernen Menschen und ihre Lebensgeschichte kennen und gehen mit Sander auf die Suche nach den Sehnsüchten seiner Protagonisten. Leichtfüßig sind wir dabei nicht unterwegs. Die Erzählungen hinterlassen einen in Nachdenklichkeit, teilweise auch traurigem Mitgefühl. Wir tauchen ein in Schicksale, die nicht durch Geradlinigkeit und Lebensglück bestechen, sondern durch ihre Einzigartigkeit. Wir segeln auf der Ostsee und begeben uns nach Lappland auf die Suche nach einem Bruder, wir begleiten Trennungen und schauen zurück hinter Mauern und Kriege. Verborgenes wird ans Licht befördert und darin liegt das Geheimnis von Sanders Erzählungen. Sie nehmen einen mit und hallen nach. Unbedingte Leseempfehlung!

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