Gregor Sander Ich aber bin hier geboren

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Inhaltsangabe zu „Ich aber bin hier geboren“ von Gregor Sander

Gregor Sander zeichnet nicht weniger als ein Porträt der heutigen Zeit. Geschichten aus West und Ost versammeln sich dabei wie selbstverständlich zu einer gemeinsamen Stimme.
'Und so reisten wir in dieser Nacht in Städte, deren Namen unglaublich klangen und die für mich unerreichbar bleiben würden. Für immer, wie ich dachte. Nach New York, London und Madrid. Vera nannte Venedig, wegen der Kunst, und mir gefiel das, auch weil die Stadt ein Synonym für die Liebe ist und wir in diesem Moment ja zusammen fuhren. Diese Orte blieben Schatten an einem weiß gedeckten Tisch.'

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  • Rezension zu "Ich aber bin hier geboren" von Gregor Sander

    Ich aber bin hier geboren

    Rainbow

    13. March 2012 um 11:43

    Es ist schön, von zuhause zu lesen. Für mich hat “Ich aber bin hier geboren” zwar diesen Heimatbonus, aber dennoch denke ich, dass auch ein Leser, der nicht von der Ostseeküste oder aus Berlin kommt, dieses Gefühl vermittelt bekommen kann – denn die Menschen, die Sander beschreibt, sind exemplarisch, sind ein Stück weit wir. Vielleicht ist es auch einfach schön, von uns zu lesen. Seine kurzen Erzählungen lesen sich manchmal wie ein kleiner Roadmovie und manchmal wie eine winzige Momentaufnahme. Es sind diese Art Erzählungen, die man im Zug liest, mit wehmütigen und hoffnungsfrohen Gedanken oder an Abenden, die man am liebsten trinkend am Strand verbringt um auf den Morgen zu warten: ein wenig einsam vielleicht, melancholisch, aber doch gespannt, was kommt. Gregor Sander schreibt viel von Menschen, von kurzen Abschnitten ihres Lebens und wie sie damit umgehen. Dabei erfährt der Leser nur wenig über die Protagonisten und manche Hintergründe und Motivationen bleiben im Dunkeln. Umso spannender ist es, ihre Gedankenwelt zu erforschen und zu überlegen, warum sie sich eben so verhalten. An einigen Stellen gibt er auch Hinweise, was vorher gewesen sein mag und wenn die Vergangenheit zwar die Gegenwart beeinflusst, befinden sich Sanders Figuren immer im Jetzt: vielleicht ein Jetzt wie vor 20 Jahren, vielleicht aber auch ganz anders. Er erzählt vom Gehen und vom Bleiben und auch wenn man selbst zu jung ist, um die DDR und die Wende miterlebt zu haben, regen die kleinen Geschichten zu 'Was-wäre-wenn'-Spielereien an. Dabei beschränken sich seine Themen aber nicht auf die deutsch-deutsche Geschichte, sondern beschreiben Ereignisse, Gedanken und Gefühle, die den meisten von uns nicht ganz fremd sein dürften. Mit wenigen einfachen Worten gelingt es dem Autor wunderbar, Stimmungen einzufangen, sodass die Erzählungen nicht nur zum Nachdenken einladen, sondern es möglich machen, die Geschichten zu fühlen. Sie hinterlassen Eindrücke, die bleiben. Es mag vage sein, zerbrechlich und nicht jedermanns Sache; es mag anders sein, als alles, was man sonst liest; es mag ein Experiment sein - aber es lohnt sich, sich darauf einzulassen.

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