Gregor Sander Was gewesen wäre

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Inhaltsangabe zu „Was gewesen wäre“ von Gregor Sander

Die Geschichte beginnt heute in einem heruntergekommenen Luxushotel in Budapest. Zu ihrem vierundvierzigsten Geburtstag hat Astrid diesen Kurzurlaub von ihrer neuen Liebe, Paul, geschenkt bekommen. Ein paar Tage ohne ihre Kinder und ohne seine Arbeit. Mit dieser Reise will Paul auch einen Blick in ihre Vergangenheit riskieren - und bekommt mehr zu sehen, als ihm vielleicht lieb ist. Denn diese Geschichte beginnt auch vor fünfundzwanzig Jahren in der DDR auf einer wilden Künstlerparty, als sich Astrid Hals über Kopf in Julius verliebte. Und ganz ist dieser Julius aus ihrem Herzen nie verschwunden. Plötzlich ist alles, wie es nie war.Gregor Sander verschränkt Vergangenheit und Gegenwart, er erzählt von deutschen Lebensläufen, dass einem fast schwindelig wird. Dabei gelingen ihm zarte Bilder voller Überraschungen. Liebe, Freundschaft, Flucht und Verrat. Nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Auch nicht auf den zweiten, und nicht einmal auf den dritten.

Astrid wird in Budapest von ihrer Vergangenheit eingeholt: sie meint ihre große, vergangene Liebe in der Hotelbar zu sehen. Was nun?

— Gruenente

Gute Story, die jedoch leider durch die platte Sprache und oberflächliche Zeichnung der Figuren auf der Strecke bleibt...

— Marlida

Zu nüchterne Darstellung von gestern und heute

— woll-garten

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  • fünfundzwanzig Jahre im Leben einer Frau

    Was gewesen wäre

    Gruenente

    04. June 2015 um 16:53

    Astrid wächst in der DDR auf. Mit den normalen Teenager-Problemen, wie sie auch "Wessi"-Jugendliche haben. Ihre beste Freundin Jana stellt sie Julius vor und verliebt sich total in ihn.  Es kommt auch zu einer Beziehung, aber irgendwie klappt es nicht. Er macht Schluss, sie haut ab, es geht auf und ab. Irgendwann leben sie sich total auseinander. Über 20 Jahre später: Astrid führt ein zufriedenes Leben; zwei Kinder, ein liebevoller Lebenspartner (Paul), der ihr eine Tour nach Bdapest schenkt. Sie wohnen dort in einem Hotel, in dem Julian sich auch oft mit seinem Wessi-Bruder und Vater traf. Da sieht sie  tatsächlich Julian! Nach einigem Überlegungen trifft sie ihn auch... Kein typischer "DDR-Roman". Diese politische Konstellation verschärft nur einige Probleme. Ein Roman über eine große Liebe und darüber, das Astrid erst abschliessen kann, als sie sich ihr stellt. Nicht schlecht geschrieben, aber das Buch plätscherte für mich so dahin. Sagte mir irgendwie nichts.  Vor allem das Ende liess mich ein wenig im Regen stehen. Trotzdem zwei Zitate: "Sie hätte sich gerne mit Tobias gestritten, aber der schnarchte schon leise." "Dem gibst du dein Herz, und der macht Hackfleisch daraus, das weißt du, und du gibst es ihm trotzdem."

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  • Zu nüchtern

    Was gewesen wäre

    woll-garten

    01. September 2014 um 10:16

    Zu ihrem vierundvierzigsten Geburtstag hat Astrid einen Kurzurlaub in einem heruntergekommenen Luxushotel in Budapest von ihrer neuen Liebe, Paul, geschenkt bekommen. Ein paar Tage ohne ihre Kinder und ohne seine Arbeit. Mit dieser Reise will Paul auch einen Blick in ihre Vergangenheit riskieren - und bekommt mehr zu sehen, als ihm vielleicht lieb ist. Denn diese Geschichte beginnt auch vor fünfundzwanzig Jahren in der DDR auf einer wilden Künstlerparty, als sich Astrid Hals über Kopf in Julius verliebte. Und ganz ist dieser Julius aus ihrem Herzen nie verschwunden. Plötzlich ist alles, wie es nie war. Liebe, Freundschaft, Flucht und Verrat. Nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Auch nicht auf den zweiten, und nicht einmal auf den dritten.   Der Titel und auch das Cover sind treffend ausgesucht, das Bild ist schon fast eine direkte Einleitung ins erste Kapitel. Der Autor verwendet eine klare, fast schon nüchterne Sprache, sehr neutral aber recht deutlich. Nicht flüssig, eher abgehackt. Mir persönlich gefällt dieser Stil nicht besonders, dadurch erscheint das Buch eher wie ein Sachbuch als wie eine Geschichte, und man fühlt sich als Leser eher außen vor, wie ein Beobachter, der nicht so richtig einbezogen wird. Es gibt zwei Erzählstränge, in der Gegenwart der allwissende Erzähler, in der Vergangenheit die Ich-Erzählerin Astrid. Die Protagonisten lernt man im Gegenwartsstrang nicht so wirklich kennen, sondern eher über die Episoden in der Vergangenheit.   Insgesamt fand ich die Geschichte nicht besonders mitreißend, nur wenig interessant. Da wäre mehr drin gewesen. Ich denke, es hat einen Grund, warum das Buch bei einem Independent-Verlag erschienen ist. Weitere Bücher des Autors werde ich wohl nicht lesen.

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