Gregor Spörri The Lost God

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Inhaltsangabe zu „The Lost God“ von Gregor Spörri

Die Welt befindet sich in Aufruhr. Misswirtschaft und Überschuldung reißen Staaten in den Abgrund. Vonkorrupten Politikern, skrupellosen Wirtschaftsmagnaten, kriminellen Banden, religiösen Fanatikern, sozialer Not und Unruhen gegeißelt, verlieren die Menschen zusehends jede Zuversicht. Da erscheint am Himmel ein mysteriöses Objekt – und die Welt gerät in einen Strudel unvorstellbarer Ereignisse ...

Ein sehr gelungener Thriller, der auch für nicht Sci-Fi-Leser sehr zu empfehlen ist, da die futuristischen Elemente erst sehr spät auftreten

— harakiri

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    The Lost God

    R_Manthey

    11. July 2015 um 15:34

    Das wird witzigerweise Erich von Däniken in diesem spannenden Mystery-Thriller in den Mund gelegt als er gerade einen edlen Tropfen schlürfend den zur Hälfte fortgerissenen Balkon seines Chalets besichtigt. Der "Tag der Verdammnis" hat bereits begonnen. Und uns bliebe übrigens auch nicht mehr viel Zeit, wenn sich dieser Tag wirklich so darstellen sollte, denn die Geschichte in diesem Buch soll sich wohl noch im laufenden Jahr abspielen. Glaubt man dem Autor, dann war er 1988 in Ägypten und untersuchte geheimnisvolle Kräfte in der Cheops-Pyramide. Doch er entdeckte solche Schwingungen oder ähnliche Effekte nicht. Stattdessen wurde er am letzten Tag seiner Reise in die Wüste gelockt, wo ihm in einer Siedlung jemand, der einst als Grabräuber unterwegs war, einen riesenhaften mumifizierten Finger zeigte. Dieses angebliche Fundstück kann man als fotografischen Beweis auf der Innenseite des Schutzumschlags bewundern. Dass einst Riesen die Erde bevölkert haben sollen, steht ja bereits in der Bibel. Spörri nimmt seinen angeblichen oder wirklichen Fund nun zum Ausgangs- und Endpunkt seiner Geschichte und verbindet sie mit der Rückkehr außerirdischer Besucher, wie sie zum Beispiel von Däniken noch für dieses Jahr erwartet. Egal, ob man das nun glaubt oder belächelt, Spörri schreibt spannend. Seine Geschichte orientiert sich weitestgehend an den einsetzenden globalen Vorgängen auf der Erde, nachdem man erstmals auf sie zurasende Objekte entdeckte. Die Helden wechseln, es existiert keine durchgehende Handlung. Auf diese Weise kann der Autor ganz verschiedene Geschichten an ganz verschiedenen Orten in den großen Kontext der außerirdischen Bedrohung einflechten. Dabei kommt er auch auf das sich verändernde Klima auf der Erde und die Beziehungen zwischen den verschiedenen Religionen zu sprechen. Diese politisch wenig korrekten, aber gerade deshalb interessanten Diskussionen zwischen den verschiedenen Protagonisten passen zwar in die hier verbreitete Endzeitstimmung, doch sie wirken gelegentlich etwas aufgesetzt, weil sie nicht immer zur Handlung und meistens auch nicht zu den jeweils handelnden Personen passen wollen. Das ändert aber nichts daran, dass man dieses Buch, wenn man denn solche Geschichten mag, als sehr spannend und fesselnd empfinden wird. Wir sollten besser hoffen, dass die außerirdischen Besucher aus diesem Buch uns nicht so bald belästigen.

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  • Rezension zu "The Lost God" von Gregor Spörri

    The Lost God

    Die_Buecherfresser

    30. October 2012 um 19:55

    "Gnadenlose Weltuntergangsstimmung ohne 0815 Hollywood Klischee …" ** Inhalt: Die Welt verändert sich schlagartig, als neunzehn geheimnisvolle Kugel aus dem Weltall auf die Erde treffen. Den Menschen ist direkt klar, dass es sich dabei nur um Außerirdische handeln kann! Plötzlich finden unzählige Menschen ihren Tod, die Natur tobt wie verrückt. Während vereinzelnde Menschen langsam dem Geheimnis der Fremden auf die Spur kommen, wird die Gefahr von Stunde zu Stunde nur größer … ** Story 4/5 Spannung 4.5/5 Charaktere 4/5 Endzeit 5/5 Idee 4.5/5 Umsetzung 3.5/5 ** Meinung: “The Lost God” ist das erste Science Fiction/Endzeit Projekt von Gregor Spörri, der Bekanntheit durch seinen “Gruselfinger” Fund erlangte. Bei diesem Mystery Thriller handelt es sich um eine fiktive Endzeitgeschichte, in der der Autor seine Recherchen und Erlebnisse mit eingebracht hat. ** Die Geschichte beginnt zunächst harmlos, man taucht in verschiedene Perspektiven ein und damit auch in die unterschiedlichen Leben. Doch alle Schicksale steuern auf ein Geschehnis zu, das die gesamte Menschheit betrifft, denn plötzlich landen neunzehn mysteriöse Kugeln auf der Erde. Forscher und Staaten sind sich schnell sicher, dass es sich dabei nur um Außerirdische handeln kann. Während ein amerikanischer Forscher sich die riesigen Kugel näher anschaut, um ihren Zweck zu verstehen, sterben auf einmal immer mehr Menschen. Die Natur tobt und im Weltall schippert das wiederbelebte Raumschiff Atlantis durch das All, während sich ihre Besatzung hoffnungslos mit ansehen muss, was unten mit der Erde geschieht … und genau dann beginnt das Chaos erst seine wahre Seite zu zeigen. Es geht um Leben, um jedes Leben, um die Welt. ** Die Geräusche des Waldes waren verstummt. Sonnenstrahlen drangen dünn wie Zwirn durchs vermoderte Dach, warfen zuckende Lichtpunkte über den Boden der Hütten. Über ihm erschien ein Klumpen rohes Fleisch … (Seite 145) ** “The Lost God” ist ein knallharter Science Fiction Roman mit einer sehr brutalen Art von Endzeitstimmung. Es gibt hier keinen Hollywood Helden, der die Welt mit zwei Händen rettet, sondern eher eine düstere Version von einer möglichen “Realität”. Im Roman fließen viele Details aus den Recherchearbeiten des Autors mit ein, was man eindeutig merkt! Der Autor setzt den Schwerpunkt nicht auf Charaktere, sondern auf die Handlung, auf das Ende der Welt. Somit liest sich das ganze Geschehen wie ein Blockbuster ohne Happy End, womit ich bei dieser Thematik sicherlich nicht zu viel verrate. ** Gelungen ist vor allem die Spannungsgewalt des Romans. Die Antworten kommen nach und nach, zögerlich und schüren so den Effekt des Weltuntergangs. Der Leser bleibt lange Zeit ebenso ahnungslos wie die Menschheit in “The Lost God”. Es sterben unzählige Charaktere, zu denen der Leser immer wieder eine Verbindung entwickelt. Das Thema macht der Titel, sowie der Klappentext deutlich klar: Aliens und der kommende Weltuntergang. Im Grunde nicht neues im Science Fiction Bereich und dennoch liest sich “The Lost God” etwas anders. Durch die Recherchen zu dem Roman wurden in “The Lost God” viele Information und wissenswertes miteingebaut. Das Buch ist nichts für Leser, die einfach nur Popcornkino erwarten. Das Buch liest sich gut, strengt aber eindeutig an, denn es gibt unzählige Informationen. Einerseits fand ich gerade diesen Aspekt erfrischend, und vor allem intressant, aber höchstwahrscheinlich wird nicht jedem Leser diese Informationsflut auf 495 Seiten gefallen. Zudem fand ich es recht schwierig das ganze Wissen zu verarbeiten. Was ist wissenschaftlich echt, was pseudo wissenschaftlich? Aus diesem Grund vergebe ich auch nur 4 Sterne, denn trotz Spannung, knallhartem Weltuntergang und viel Gewalt und Tod, war es mir teils wirklich zu viel an Informationen und einer zu dick aufgetragenen wissenschaftlichen Note. ** Nachdem es Ned nicht gelungen war, einen weiteren Kontakt zu David Goldstein herzustellen, hatte er sich kurzerhand entschlossen, seine Zelte im Warrumbungle Nationalpark abzubrechen und nach Hause zu fahren. (Seite 221) ** Insgesamt ist “The Lost God” ein lesenswerter Endzeitroman. Allerdings merkt man dem Autoren an, dass es sich dabei um sein erstes Projekt handelt. Hier und da hackt es etwas im Text bzw. liest es sich nicht wie ein Roman, sondern an manch einer Stelle wie ein wissenschaftlicher Text. Als Leser spürt man das Herzblut, das der Autor in diesen Roman gesteckt hat, doch genau dieses Herzblut ist es wohl, das mich ab und an etwas erschlagen hat. Ich vergebe 4 Punkte. Die Geschichte könnte man, mit Abzug der vielen wissenschaftlichen Infos, ausgezeichnet verfilmen, auch wenn Hollywood dabei auf ein Happy End verzichten müsste ;-) ** »Was ist das?«, wiederholte Russell seine Frage. »Das – sind – Glas – Linsen!« …kchsss… »Wie – bei – dem – Zylinde«…kchsss… »im – All!« Parker zählte, rechnete hoch und überlegte. (Seite 308) ** Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, jedoch oft sehr wissenschaftlich gehalten. Es gibt viele unterschiedliche Perspektivenwechsel und Blickwinkel, sodass man eine weltweite Sicht über das Chaos erhält. Zudem gibt es am Anfang, sowie am Ende der Geschichte viel Zusatzwissen, die auch die Recherchen des Autoren näher beleuchten. Allerdings gibt es viel Dialoge und Gespräche, in denen extrem viel Wissen an den Leser weiter gereicht wird, was ab und an den Lesefluss zügeln kann. ** Das Cover ist etwas dick aufgetragen, spiegelt im Grunde aber den Inhalt wieder. Der Umschlag bietet zudem auch auf der Innenseite noch etwas, was auch auf den Inhalt des Romans zutrifft, wo am Ende beispielsweise mehrere Fotos abgedruckt wurden. Der Titel “The Lost God” macht Sinn und wird innerhalb der Geschichte auch wieder aufgegriffen, wenn der Autor beginnt seine Theorien mit einzubauen. ** »Die Welt ist riesig, mein Sohn, und Australien groß. Ich glaube nicht, dass sie an jede einzelne Haustür anklopfen werden.« (Seite 404) ** Fazit: 4 Sterne für “The Lost God”, einem spannenden und knallharten Science Fiction Roman, der das Ende der Welt debattiert. Beim Lesen sollte man sich darauf gefasst machen, dass der Roman sehr gnadenlos geschrieben wurde. Einen Stern Abzug gibt es jedoch für einen etwas zu großen Schwall an wissenschaftlichen Details innerhalb der Geschichte. “The Lost God” ist ein Leseerlebnis für die harten Leser unter uns, die gerne mal auf große Gefühle und Heldentum verzichten wollen! Rezi folgt.

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  • Rezension zu "The Lost God" von Gregor Spörri

    The Lost God

    Leseratte88

    30. May 2012 um 17:41

    Brandaktuell - Provozierend - Enthüllend - Zynisch - Böse! Der Inhalt des Buches hält, was der Werbekleber auf dem Umschlag verspricht: 'The Lost God - Tag der Verdammnis' von Gregor Spörri ist definitiv keine Lektüre für Ignoranten des aktuellen Zeitgeschehens, selbsternannte Weltverbesserer und Zweckoptimisten. Der erste Strang der Endzeit-Geschichte fühlte sich für mich sehr persönlich an, spielt er doch in der heutigen, von politischen Unruhen, Korruption, Finanzdesastern, organisierter Kriminalität, Armut und einer zunehmend religiösen Fundamentalisierung dominierten Welt. Seite um Seite führen die zum Teil auf köstliche Weise überzeichneten Protagonisten dem nichtsahnenden Leser vor Augen, wieviel Schmutz an den Händen der Krone der Schöpfung klebt. Doch kaum hat man diesen Strang der Story verinnerlicht, blickt desillusioniert dem nächsten Morgen und den Nachrichten entgegen, die nichts anderes verkünden als in dem Buch bereits geschrieben steht, lässt der Autor bereits den nächsten Hammer auf uns niederkrachen. Der zweite Strang scheint mit dem ersten zunächst nichts zu tun zu haben, spielt er teilweise doch im nahen Weltraum und entwickelt sich aus purer Fiction. Glaubt man dem Autor, stammt seine Inspiration dazu von einem schauerlichen Relikt, dass er im Jahre 1988 im ägyptischen Bir Hooker aufgestöbert hat. Und um eben dieses Relikt dreht sich zum Schluss alles. Zwar dauert es seine Zeit, bis die tragischen Helden der Geschichte sich aus den Handlungssträngen und agierenden Figuren herauszupulen vermögen, doch kaum ist das geschehen, fiebert man mit ihnen mit, hadert mit jedem ihrer Schicksalsschläge, als wären es die eigenen. Spannung und Dramatik steigen in einer steilen Kurve an, und das Ende, an dem alles miteinander verschmilzt und sich der tiefere Sinn von 'The Lost God' offenbart, darf ohne Übertreibung als gigantisch bezeichnet werden. Der Autor überzeugt bei fast jedem Thema mit detailliertem Wissen. Was bei ähnlich konzipierten Büchern (z.B. von Frank Schätzing) leider oft ins Uferlose führt, hält der Schweizer bewusst unter Kontrolle und schaffte es damit sogar, mich für Dinge weit außerhalb meiner bisherigen Erfahrungsgebiete zu interessieren. Gregor Spörri glänzt in seinem Debütroman mit bildhafter Sprache, enormer Spannung und spitzzüngiger Zivilisationskritik. Dabei nimmt er auch bei brisanten Themen kein Blatt vor den Mund und nennt kritisierte Personen und Institutionen vorbehaltlos bei ihren richtigen Namen, was ihm von Sympathisanten dieser Kreise sicherlich negative Kritiken einbringen wird.

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  • Rezension zu "The Lost God" von Gregor Spörri

    The Lost God

    lenchen_196

    11. April 2012 um 17:32

    *Wer fürchtet sich nicht vor den Aliens?* Ich habe das Buch bei einer Testleser-Aktion bei Facebook gewonnen. Das Werk ist derart reichhaltig an Informationen und es gibt so viele parallele Handlungen, dass man erst nicht recht weiß, was und wie alles zusammenhängt. Der österreichische Fotokünstler und Umweltschützer Maximilan Lindner macht seine Entdeckungen in den Wäldern Indonesiens, was ihm auch fast das Leben kostet. Der australische Jungastronom Ned Kelly erblickt am Himmel ein neues Objekt, vermutlich einen Satelliten unbekannter Herkunft. Die "hohen Tiere" wie Barack Obama oder Papst Benedikt XIV sind auch vertreten, allerdings machen sie im Roman nicht viel Lärm. Besonders interessant fand ich die (angeblich) reale Geschichte aus dem Reisetagebuch des Schweizer Autors Gregor Spörri mit einem mysteriösen Fund in den ägyptischen Pyramiden und ihre Weiterentwicklung. Hier wünschte ich mir übrigens mehr konkrete und sachliche Erklärungen, was leider im Laufe des Lesens nicht passierte. Die Ereignisse überschlagen sich. Auf den ersten Blick kann man diese verschiedenen Erzählstränge nicht miteinander verbinden. Und das ist auch nicht im Sinne des Autors. Obwohl es alles natürlich in einem (schockierenden) Zusammenhang bleibt, lässt Gregor Spörri die Leser erst ziemlich lange im Dunkeln tappen. Der Autor baut gekonnt die Spannung auf und hält die Leser immer auf Trab. Die ständig wechselnde Erzählperspektive trägt dazu bei. Die Charaktere sind nicht besonders tief gestrickt, aber das ist auch nicht nötig für diesen Katastrophenthriller, wo im Zentrum des Sujets nicht die Personen, sondern die grausamen Ereignisse stehen. Es liest sich ohnehin schnell und ist fesselnd, man überfliegt die Seiten ohne es zu merken. Der Autor beschreibt jede Einzelheit so detailliert (manchmal zu detailliert), dass es scheint, er hat das Thema sehr gut recherchiert und überhaupt viel zu viel über das Problem der Invasion der Fremden nachgedacht. Wie es auch sein soll, um die Leser überzeugen zu können. Wer von uns hat sich in seiner Kindheit nicht vor Aliens gefürchtet? Aber die Vision von Gregor Spörri übersteigt alle möglichen Spekulationen zu diesem Horrorthema. Die Aliens kommen nicht plötzlich von irgendwo an, sie sind schon längst hier. Man hofft insgeheim, dass so was nie passieren würde. Der Schluss ist aber schonungslos. Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite bestehen. Die düstere Story ist grandios beschrieben, sie lässt einen in die Mitte der Geschehnisse einfühlen. Die vielen Dialoge der Protagonisten um die heutigen brennenden Situationen, die man auch als das Schwerpunkt-Programm des Autors bezeichnen könnte, machen einige schwierige politische Diskussionen einfacher und verständlicher. Der Schreibstil ist flüssig, genauso interessant und leicht zu lesen, obwohl der Autor die vielen vielseitigen Informationen auch preisgibt. Das Glossar und einige Bilder zum Roman fand ich äußerst hilfreich. Es gibt auch eine Webseite zum Buch mit viel mehr interessanten Informationen.

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  • Rezension zu "The Lost God" von Gregor Spörri

    The Lost God

    silver111

    15. March 2012 um 17:25

    Am Himmel wird ein unbekanntes Objekt entdeckt, anfängliche Vermutungen, es müsse sich um einen Satelliten handeln, können nicht bestätigt werden. Da sich die Herkunft des mysteriösen Objektes nicht klären läßt, stellt die US Regierung innerhalb weniger Monate eine bemannte Raummission zusammen. Die Atlantis mit ihrer fünfköpfigen Besatzung hat die Aufgabe, das Objekt in Augenschein zu nehmen, zu bergen und zur Erde zu bringen. Doch fast zeitgleich zum Start der Raummission überschlagen sich die Ereignisse. "The lost God" ist eine faszinierende, spannende und düstere Zukunftsvision, die mich von der ersten Seite an gepackt hat. Einmal mit dem Buch begonnen, ist es fast unmöglich es wieder beiseite zu legen. Die vielen verschiedenen Handlungsstränge und Erzählperspektiven machen das Lesen abwechslungsreich und die Cliffhanger zwingen einen immer weiter zu lesen. Die Charaktere sind realitätsnah geschildert, viele kleine Details machen sie lebendig und authentisch. Der Erzählstil ist flüssig und interessant zu lesen, die Spannung baut sich kontinuierlich auf und bleibt bis zur letzten Seite bestehen. Ab einem gewissen Punkt lief bei mir das Kopfkino, so ist z. B. der Start der Atlantis, der Countdown so detailliert und spannend geschildert, ich hatte das Gefühl live dabei zu sein. Beim Lesen entwickelt sich eine Eigendynamik, es ist fast unmöglich mit dem Lesen aufzuhören. "The lost God" ist sehr gut recherchierter Thriller der eine fast unerträgliche Spannung bietet, die bist zum Ende bestehen bleibt und den Leser atemlos zurückläßt. Da das Buch rund um eine wahre Begebenheit aufgebaut ist, um das Relikt von Bir Hooker, bleibt genug Raum für eigene Spekulationen und Mutmaßungen....

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  • Rezension zu "The Lost God" von Gregor Spörri

    The Lost God

    juna_schmidt

    01. March 2012 um 15:29

    The Lost God von Greogor Spörri ist ein packender Mysterie-Thriller mit Sci-Fi-Elementen, der eine schonungslose Zukunftsvision unserer Erde zeichnet. Ich habe den Roman vorab schon einmal lesen dürfen und möchte euch meinen Eindruck schildern. Zum Inhalt: Etwas nähert sich in rasender Geschwindigkeit der Erde. Einge Wissenschaftler haben davon Kenntnis genommen, doch die Weltbevölkerung wird nicht informiert. Die Menschen haben auch kaum Zeit, sich mit größeren Problemen zu beschäftigen, da sie alle mit ihren individuellen Sorgen zu kämpfen haben. Die Welt ist durch Wirtschaftskrisen, religiösen Fanatismus und Korruption bereits geschwächt und als es zur Katastrophe kommt, verstärken diese Faktoren die Situation nur noch. Das, was sich der Erde nähert, scheint von einem anderen Stern zu sein... The Lost God - Tag der Verdammnis ist düster, grausam und böse, gleichzeitig realitätsnah, hervorragend recherchiert und bis zur letzten Seite spannend. Es ist zu empfehlen, sich nicht allzu sehr mit den Charakteren anzufreunden. Ohne zu viel zu verraten, die Katastrophe, die über die Erde hineinbricht, fordert einige Opfer. Der Roman basiert auf realen Ereignissen, die der Autor Gregor Spörri im Rahmen einer Ägyptenreise 1988 erlebt hat. Diese hängen mit einem mysteriösen Relikt zusammen, dessen Bedeutung zu Beginn nicht wirklich klar ist. Diese realen Ereignisse verbindet der Auor mit fiktionalen Elementen, so dass eine spannende Zukunftsvision entsteht. Stilistisch erinnert The Lost God an Frank Schätzings der Schwarm. Die Erzählperspektive wechselt immer wieder, Charaktere aus den unterschiedlichsten Winkeln der Welt und darüber hinweg kommen zu Wort. Auffallend sind die insbesondere im technischen Bereich hervorragend recherchierten Hintergrundinformationen, die verständlich sind und die Geschichte auch in ihrem fiktiven Elementen realistisch erscheinen lässt. Es gibt sehr viele Charaktere, immer wieder treten neue Personen auf, die zum Teil dem öffentlichen Leben entstammen und auf wahren Persönlichkeiten beruhen. Durch die Vielzahl der Charaktere gelingt es dem Autor immer wieder extreme politsiche Inkorrektheit einzubringen, ohne das man den Roman schockiert zur Seite legt. Dies geschieht meist im Dialog mit einer weiteren Person, die die Meinung des politischen inkorrekten Redners ganz und gar nicht teilt. Diese Dialogsituationen führen beim Leser dazu, sich selbst mit der Thematik auseinandersetzen zu müssen. Einige Auffassungen sind dabei sehr extrem, insbesondere im religiösen Bereich. Dennoch muss man dabei bedenken, dass es sich um einen Zukunftsroman handelt, der auch mögliche Szenarien des religiösen Fanatismus mit einschliesst. Insgesamt ist The Lost God ein bis zur letzten Seite spannender Thriller mit Sci-Fi und Mysterie-Elementen, der mich für Stunden gefesselt hat. Ideal für alle die spannende und etwas düstere Bücher mögen und gleichzeitig schon immer mal ein Raumschiff betreten, dem Präsidenten der USA über die Schulter blicken und mysteriöse Geheimnisse lösen wollten. Der Roman The Lost God: Tag der Verdammnis von Gregor Spörri erscheint am 10. März und kostet 24,90 Euro. Tipp: Wer sich vorab schon einmal einen Eindruck verschaffen möchte kann dies auf der sehr zu empfehlenden Homepage zum Buch thelostgod.ch. Auf der Website findet man mehrere Leseproben und Hörproben, gelesen von Dietmar Wunder. Aber auch Hintergrundinformationen zum Autor, zu den wahren Fakten der Geschichte und dem geheimnisvollen Relikt können dort eingesehen werden.

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