Gregor Weber

 3.5 Sterne bei 121 Bewertungen
Autor von Stadt der verschwundenen Köche, Asphaltseele und weiteren Büchern.
Autorenbild von Gregor Weber (©Stephanie Füssenich/Quelle: Knaus Verlag)

Lebenslauf von Gregor Weber

Gregor Weber, bekannt als Hauptkommissar Stefan Deininger im „Tatort“, wurde 1968 in Saarbrücken geboren. Er ist Schauspieler, Koch und Schriftsteller. Außerdem ist er Stabsunteroffizier der Reserve. Sein Buch „Kochen ist Krieg“ über das Geschehen in deutschen Profiküchen wurde ein Bestseller. Mit „Feindberührung“ veröffentlichte er seinen ersten Kriminalroman. Sein aktueller Roman "Stadt der verschwundenen Köche" erschien im September 2015. Weber lebt mit seiner Familie in der Nähe von München.

Alle Bücher von Gregor Weber

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Cover des Buches Stadt der verschwundenen Köche (ISBN: 9783813506051)

Stadt der verschwundenen Köche

 (51)
Erschienen am 21.09.2015
Cover des Buches Asphaltseele (ISBN: 9783453270206)

Asphaltseele

 (29)
Erschienen am 12.09.2016
Cover des Buches Feindberührung (ISBN: 9783442747030)

Feindberührung

 (14)
Erschienen am 11.11.2013
Cover des Buches Kochen ist Krieg! (ISBN: 9783492264099)

Kochen ist Krieg!

 (10)
Erschienen am 01.03.2011
Cover des Buches Keine Vergebung (ISBN: 9783813504132)

Keine Vergebung

 (5)
Erschienen am 22.07.2013
Cover des Buches Feindberührung (ISBN: 9783641055981)

Feindberührung

 (0)
Erschienen am 23.05.2011

Neue Rezensionen zu Gregor Weber

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K

Rezension zu "Asphaltseele" von Gregor Weber

Anders
kaffeequeen98vor 13 Tagen

Inhalt:

Der Protagonist Ruben Rubeck ist Kriminalkommissar und arbeitet im Frankfurter Bahnhofsviertel. Doch nicht nur beruflich, auch privat verkehrt er im Milieu. Er hat ein Alkoholproblem und geht regelmäßig in Kneipen und Bordelle im Frankfurter Bahnhofsviertel. Als es eines Abends, genau dort, zu einer Schießerei kommt, ist Rubeck vor Ort. Mit dieser Schießerei wird eine Lawine der Ereignisse los getreten, die von Ruben Rubeck einiges abverlangen. Er wird von seiner Vergangenheit eingeholt und kämpft schließlich nicht nur um sein eigenes Leben. 

Meine Meinung:

Wir folgen dem Protagonisten Ruben Rubeck. Er schildert die Ereignisse aus der Ich-Perspektive und in Alltagssprache. Dies hat mich einige Male schmunzeln lassen, da die Sprache perfekt zum Setting des Frankfurter Bahnhofsviertels und zu dem Charakter an sich passt. Schnell konnte ich mich in Ruben Rubeck hineinversetzen und seine Gefühle nachvollziehen. Durch die Wahl der Sprache wurde das verstärkt.

Nachdem ich den Protagonisten auf den ersten Seiten kennengelernt habe, baute sich langsam der Spannungsbogen auf. Das Setting spielte immer wieder, gerade im Bezug auf Rubecks Alkoholkonsum, eine wichtige Rolle. Das war für mich komplett neu und interessant, da ich zuvor noch kein Buch gelesen hatte, welches im Milieu spielt. Die Dosis, in dem dies eingebunden wurde habe ich trotzdem als passend empfunden. 

Durch einzelne Kapitel, welche als Rückblenden gestaltet waren, wurde wieder Spannung aufgebaut. Erst zum Schluss erschloss sich die Bedeutung dieser Kapitel. Außerdem erschlossen sich damit einige Handlungen von Rubeck.

Insgesamt fand ich das Buch und vor allem die Idee der "Verdrängung" und dem "Umgang mit traumatischen Situationen" sehr gelungen. Dieser Idee hätte, meiner Meinung nach, während der gesamten Handlung mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden können. Dadurch, dass sich diese Intention erst ziemlich am Ende erschließen lässt, hat der Leser nicht so viele Berührungspunkte mit der Materie. Leider hat es mir zudem etwas an Spannung gefehlt. Viele Handlungsstränge haben sich zuvor abgezeichnet. 

Insgesamt habe ich das Buch dennoch gerne gelesen. Die 240 Seiten haben sich gut lesen lassen. Zu einem Lese-Highlight fehlte dem Buch allerdings das gewisse Etwas.

Insgesamt erhält "Asphaltseele" von mir gute 3,5/5 Büchern ;)

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Rezension zu "Asphaltseele" von Gregor Weber

Abgebrochen
elins_leseabenteuervor 2 Jahren

Ich habe noch nie (!) so ein schlechtes Buch gelesen. Es lag aber nicht an der Story, die ich bis zur Hälfte ganz okay fand, sondern an dem Schreibstil. Meiner Meinung nach zeichnet sich ein hardboiled Krimi/Thriller nicht durch Sätze, die immer wieder mit den Worten "verf****, versch***** oder besch*****" geschmückt werden, aus. Das sind zudem nicht die einzigen Wiederholungen😒

Für mich ein klares No Go und eine Enttäuschung im März. Ich gebe noch 1 gut gemeinten Stern für die Handlung, die, bis zum Punkt des Abbruchs, ganz in Ordnung war.

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Rezension zu "Asphaltseele" von Gregor Weber

"Kalte Faust des Rechts"
Thomas_Lawallvor 2 Jahren

Prohaska ist glücklich. In der Waffenkammer ist er der Chef und nun hat er Ruben Rubeck zu Gast in seinen heiligen Hallen. Der ewige Kriminalkommissar, welcher ohne Ambitionen, die Karriereleiter zu bemühen, bestens auskommt, gibt sich die Ehre und allem Anschein nach hat er sich entschlossen, seinen alten Schießprügel gegen die Kanone auszutauschen, die alle besitzen. 

Die P30 darf er sogleich am Schießstand ausprobieren. Trotz der aus dem Stehgreif erbrachten Leistung, hundert Kugeln ins Schwarze befördert zu haben, muss er Prohaska enttäuschen, der sich sicher war, dass er das Modell heiraten würde. Von wegen "Olle Rubeck goes einundzwanzigstes Jahrhundert". Dieser möchte nämlich lieber seine "Steinschleuder" SIG behalten, "die letzte P6 in ganz Hessen".

Diese wird gerade im kriminaltechnischen Institut untersucht, nachdem sie von der Tatortbereitschaft kassiert wurde. Vorläufig. Dabei ist ja alles klar. Es war reiner Zufall, dass Rubeck in die Schießerei geraten war. Zwei Schüsse hatte er abgegeben, die nicht einmal tödlich waren. Dumm nur, dass sich dies unmittelbar nach einem feucht-fröhlichen Besuch im "Schlabbekicker" abgespielt hatte. Zum Glück hatte er nur drei "Pilsbier" getrunken. Kleine natürlich ...

Seinen Helden beschreibt Gregor Weber als genügsamen Einzelgänger, kinderlos und natürlich geschieden. An Aufstiegsmöglichkeiten denkt er nicht im Traum. Während er sich früher als übermotiviert beschrieb, ist er heute eher untermotiviert. Auch ein Auto benötigt er nicht: "Wo soll ich privat schon groß hinwollen? Ich hab ja alles in der Nähe." Für alles andere gibt's ja schließlich U- und S-Bahn. 

Asphaltseele ist eine herrlich schräge Milieustudie im Frankfurter Bahnhofsviertel und eine Parodie auf das private und lebenspraktische Chaos eines beruflich erfolgreichen Superbullen, wobei dieser Vergleich etwas hinkt. Keinesfalls möchte Ruben dem "aus der Mode gekommenen Bild des miesen Straßenbullen entsprechen". Vielmehr IST er einfach ein solcher. Und einer, der einst bei der Bundeswehr in Auslandseinsätzen lernte, zu welchen Taten Menschen im Krieg fähig waren und sind.

Auf feinfühlige Ausdrucksweisen gehobener Sprachakrobaten verzichtet Gregor Weber gänzlich. Stattdessen bedient er sich umgangssprachlicher Direktheit und einer schrägen Metaphorik. Im Frankfurter Polizei(Bullen-)alltag muss man sich als Ordnungshüter schon einmal auf Veränderungen im "Nasendesign" oder gar auf eine "vorübergehende Neuanordnung der inneren Organe" einstellen. 

Eine "Asphaltseele" braucht unbedingt auch eine ebensolche Sprache. Dazu Zigaretten einer bestimmten Marke sowie das eine oder andere Bierchen samt Zubehör. Am liebsten natürlich in genanntem Etablissement.

Der Rezensent ist sich ganz sicher, dass sich der Autor und sein(e) Protagonisten dort regelmäßig treffen, um Gebrauchsanweisungen für den Lauf der Dinge zu erörtern. Beispielsweise ob es unumgänglich ist, "mal was unausgesprochen stehen zu lassen". Womöglich schafft man dann nämlich die "entscheidenden Meter bis zum nächsten sicheren Dach, ohne von der Scheißelawine erwischt zu werden." 

Das Buch wird seinem Titel gerecht. Ruben Rubeck ist ein Antiheld, der allerdings genau weiß, auf welcher Seite er steht. Die "kalte Faust des Rechts" schlingert nicht zuletzt deswegen kerzengerade in ein ebenso furioses wie trickreiches Finale.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Stadt der verschwundenen Köche

Stell dir vor, du könntest nie wieder dein Lieblingsessen schmecken, sondern dürftest dich nur noch von Pillen ernähren...

In "Stadt der verschwundenen Köche" erschafft Gregor Weber im Retro-Science-Fiction Stil eine Welt voller Spannung, in der nicht nur die Liebe zum Essen eine große Rolle spielt.
Carl Juniper erlebt einen absoluten Albtraum, als er nach einem Schiffbruch in einer ihm fremden Stadt landet, in der seine größte Leidenschaft, das Kochen, verboten ist. Essen funktioniert nur noch mit Pillen und Carl muss in den Untergrund abtauchen um endlich wieder zu erfahren, für was sein Herz am meisten schlägt.

Mehr zum Buch:
Carl Juniper ist Koch auf einem Luxusdampfer und trinkt sich durch die Hafenkneipen aller Kontinente. Bis er Schiffbruch erleidet und in einer seltsam fremden, düsteren Welt erwacht, in der die Lebensfreude wie ausgelöscht ist. Man ernährt sich von Pillen, denn anderes Essen, und damit das Kochen, ist streng verboten. Nur in geheimen Küchen gehen Köche ihrem gefährlichen Handwerk nach. Carl wird einer von ihnen. Im Untergrund findet er Freundschaft und seine große Liebe - und droht doch bald alles zu verlieren. 

Hungrig auf mehr? Hier gehts zur Leseprobe!

Mehr zum Autor:
Gregor Weber, bekannt als Hauptkommissar Stefan Deininger im „Tatort“, wurde 1968 in Saarbrücken geboren. Er ist Schauspieler, Koch und Schriftsteller. Außerdem ist er Stabsunteroffizier der Reserve. Sein Buch „Kochen ist Krieg“ über das Geschehen in deutschen Profiküchen wurde ein Bestseller. Mit „Feindberührung“ veröffentlichte er seinen ersten Kriminalroman. Sein aktueller Roman "Stadt der verschwundenen Köche" erschien im September 2015. Weber lebt mit seiner Familie in der Nähe von München.

Zusammen mit dem Knaus Verlag vergeben wir 25 Exemplare von "Stadt der verschwundenen Köche" unter allen Bewerbern*, die uns bis zum 20.09. folgende Frage beantworten:

Auf welches Essen könntest du niemals verzichten und warum?

Wir sind gespannt auf eure Antworten und drücken allen Bewerbern die Daumen! 

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet außerdem, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas versenden können.
541 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Gregor Weber wurde am 28. August 1968 in Saarbrücken (Deutschland) geboren.

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in 194 Bibliotheken

auf 28 Wunschzettel

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 4 Lesern gefolgt

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