Gregor Weber Stadt der verschwundenen Köche

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Inhaltsangabe zu „Stadt der verschwundenen Köche“ von Gregor Weber

Ein Roman über Freundschaft, Liebe und die pure Lust am Essen Endlich: Erfolgsautor Gregor Weber („Kochen ist Krieg“) kehrt zurück in die Küche, aber anders als gedacht! In seinem neuen Roman, einer rasanten Mischung aus Retro-Science-Fiction à la Jules Verne, Steampunk und märchenhafter Parallelwelt, erzählt er mit überbordender Fantasie von Intrigen und Gaunereien in einer Welt, in der Kochen eigentlich verboten ist, Köche aber mit Gold aufgewogen werden. Atemlos verfolgt der Leser die Abenteuer von Carl Juniper, der sich nach einem Schiffsbruch vor Kap Hoorn in einer fremden Welt wiederfindet

Eher nicht überzeugend, wenn auch fantasiereich!

— DiewirklichwichtigenDinge
DiewirklichwichtigenDinge

Über Neuanfang, wahre Freundschaft, Liebe und die Bestimmung seinen Weg zu gehen.

— Solara300
Solara300

Gute Idee, schöne Momente, wenn es aber wirklich interessant wird, gönnt sich der Roman die Längen nicht, die an anderer Stelle zu viel sind

— ChubbChubb
ChubbChubb

Der Roman hat seine Längen, ist aber mal etwas völlig anderes und bietet eine Menge Liebe, Freundschaft, Verwirrung, Seltsames und Essen <3

— EmelyAurora
EmelyAurora

Lässt für mich viele Fragen offen... vielleicht auch gewollt...

— Zkwosch
Zkwosch

Ein bisschen Dystopie , ein wenig Steampunk und etwas Küchenlatein. Nicht übel, aber das Ende hätte ich gerne etwas ausführlicher gehabt.

— Seniza
Seniza

Eine tolle Geschichte über die Begeisterung und die Leidenschaften des Lebens ;)

— Aleshanee
Aleshanee

Ein tolles Buch, wenn auch im ersten Moment ein wenig verwirrend. Aber das legt sich und man will einfach weiterlesen!

— Kaddi
Kaddi

Sicher kein Buch für jeden - Ich fand es genial! Einzigartig, schön, unbeschreiblich, leidenschaftlich und voller Phantasie.

— Aniday
Aniday

Hält leider gar nicht was der Klapptext verspricht :(

— kirara
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    Stadt der verschwundenen Köche
    DiewirklichwichtigenDinge

    DiewirklichwichtigenDinge

    29. June 2017 um 21:30

    Der Schiffskoch Carl Juniper ist ein forscher Typ, der offenbar seinen Job als Koch sehr gut macht. Er wacht nach einem Schiffbruch, bei dem er im kalten Wasser eigentlich hätte ertrinken sollen, in einer anderen, unbekannten Welt auf. Dort hat er Glück und wird von Bren, einem mutigen Einwohner, aufgelesen und aufgenommen.  Bren begibt sich damit selbst in Gefahr, weil in dieser Welt so gut wie alles außer arbeiten, schlafen und "einnehmen" einer Breimahlzeit verboten ist. Der Genuss ist hier vollkommen ausgeschaltet. Sowohl das Essen, als auch Zwischenmenschlichkeit finden eigentlich gar nicht statt. Selbst verheirateten Paaren ist es nicht erlaubt, zusammen zu leben.  Carl gelingt es, in dieser seltsamen Welt Fuß zu fassen, einen Job zu finden und sich zu arrangieren. Bis er durch Zufall auf eine Küche stößt, in der ein paar finstere und ruppige Gesellen kochen und fluchen was das Zeug hält. Die High Society hat so nämlich doch Zugang zu Gaumenschmaus und Fleischeslust.  Hier fühlt der Koch sich gleich wohl und ist ganz in seinem Element. Da er in illegalen Gefilden gelandet ist, muss er sich natürlich erst einmal beweisen.  Dann trifft er auch noch die Liebe seines Lebens... aber kann er bei ihr bleiben? Meine Meinung zum Buch: Leider ist dieses Buch absolut nicht meins gewesen.  Ich bin sehr beeindruckt davon, dass Gregor Weber eine neue Welt geschaffen hat, die schlüssig und detailreich daher kommt. Die Idee, dass eine Masse an Menschen einfach nur mit dem nötigsten gefüttert wird, um zu funktionieren - Genuss ist zum Überleben schließlich nicht zwingend erforderlich - ist interessant. Ebenso ist es nachvollziehbar, dass es dann doch eine privilegierte Gruppe gibt, die Zugang zu allem hat und diesen in vollen Zügen genießt. Irgendwie ist die Welt auch in Wirklichkeit manchmal ähnlich, oder nicht? Man merkt, dass der Autor selbst Koch ist. Ich habe selbst mal eine Gastronomieausbildung gemacht und weiß, dass der Ton in Küche und Service rau sein kann. Die Art, wie die Köche hier sprechen, fand ich sehr krass und eher abstoßend. Vielleicht ist das auch die Art, wie sie im echten Leben sprechen, wenn keine Frau anwesend ist...das würde ich zumindest nicht ausschließen. :-) Achtung, kleiner Spoiler: Außerdem mag ich es nicht so gern, wenn eine Liebesgeschichte so "holter die polter" die große Liebe des Lebens mit völliger Ergebenheit und verstehen ohne Worte etc. funktioniert. Vielleicht bin ich dafür zu pragmatisch.  Spoiler Ende Carl Juniper ist mir eher unsympathisch gewesen und auch zu den meisten anderen Charakteren habe ich keinen Zugang gefunden. Gut fand ich allerdings das Ende! Es ist ja nicht wirklich leicht, ein gutes Ende für ein Buch hinzubekommen. Das ist Gregor Weber hier meiner Meinung nach gelungen. 

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  • Wenn eine Welt dir ein neues Tor öffnet....

    Stadt der verschwundenen Köche
    Solara300

    Solara300

    09. September 2016 um 08:13

    Kurzbeschreibung Was wäre wenn... Genau da fängt es bei dieser fantastisch umgesetzten Geschichte an. Denn wäre Carl Juniper niemals in einen Schiffbruch geraten, wäre er niemals in der düsteren und doch fantastischen Welt gelandet, in der er nicht nur auf jede Menge neuer Technologien stößt, sondern auch noch herausfindet das Kochen eine Strafe ist und der Genuss von echten Lebensmittel sehr streng geahndet wird. Ja und genau dorthin entführt uns diese wunderbare Geschichte mit einem Steam Punk Anteil und einer Parallelen Welt, die einen in den Bann nimmt. Cover Das Cover hat mich sofort angesprochen, sei es jetzt von den dampfenden Töpfen und der sorgsam zusammengestellten Farbwahl die das ganze einfach treffend ins Licht rückt, oder dem an sich sonderbaren Titel der meine Neugier geweckt hat. Einfach gelungen und passend zum Inhalt Schreibstil Der Autor Gregor Weber hat einen flüssigen Schreibstil der einen mitnimmt zu einem Koch, der sich niemals träumen ließ, das Kochen eine Straftat sein kann. Sehr gelungen die Idee wie ich finde und mit den Elementen gut gemischt.  Meinung Wenn eine Welt dir ein neues Tor öffnet.... Dann sind wir bei Carl Juniper mit seinen 28 Jahren der aus Bristol kommt. So gut so weit. Er hat einen Job der ihn erfüllt und liebt es auf dem Meer unterwegs zu sein. In jedem Hafen ein anderes Mädchen, das ist Carls Welt. Allerdings diese Welt ändert sich schlagartig, als sein Schiff in Seenot gerät und Carl Schiffbruch erleidet. Und nun wird es interessant, nicht wie ihr alle denkt wacht Carl an einem Strand auf, sondern mitten in einem Park in London. Das an sich wäre ja schon sehr seltsam, denn wie kann ein Schiffbrüchiger bewusstlos einfach in einen Park mitten in London gelangen... Nun ja... und genau hier sind wir in der fantastischen neuen Parallelwelt wo es Carl hin verschlagen hat. Denn ein gewisser Bren findet ihn und nimmt sich seiner an. Zum Glück für Carl, den durch Bren erfährt er nicht nur das dies kein London ist wo er kennt und dann das es hier Menschen gibt, die mit Neuankömmlingen die nicht in der Spur laufen nicht gerade freundlich verfahren wird. Denn die Tanned Necks sorgen nicht nur für Ordnung. Hier gibt es ein strenges Regelwerk was für Carl schon schwer zu akzeptieren ist. Aber in Bren der immer mehr zu der Erkenntnis gelangt das Carl ihm wirklich die Wahrheit erzählt wächst eine gute Freundschaft und jeder versucht dem anderen zu helfen. Zwischenzeitlich steht aber Carl vor der Aufgabe sich einzufügen und ja nicht aufzufallen, dafür hat er zwar gefälschte Papiere, aber immer noch keinen Job. Den in der neuen Welt gibt es nur noch zwei Einheiten aus Pulver und Wasser bestehend. Essen gibt es nicht und jeder der es versucht wird bestraft. Da könnt ihr euch Carls Gesicht vorstellen und ich muss zugeben, da war ich auch nicht gerade begeistert. Denn Essen kann  nicht nur köstlich riechen, sondern auch schmecken. Die Menschen werden allerdings in der Welt wie Sklaven gehalten und nur mit Maßeinheiten abgespeist. Echt schlimm, da helfen auch die Errungenschaften der Dampfgleiter nicht die sich dort bewegen. Für mich ein toller Eindruck in eine Parallelwelt die hier entstanden ist. Zum einen lernt Carl, dass man für seine Überzeugungen kämpfen muss und zum anderen lernt man auch Bren kennen. Den hier wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Fazit Sehr empfehlenswert und gelungen umgesetzt!!! Über Neuanfang, wahre Freundschaft, Liebe und die Bestimmung seinen Weg zu gehen. 5 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Stadt der verschwundenen Köche"

    Stadt der verschwundenen Köche
    Zsadista

    Zsadista

    25. August 2016 um 17:46

    Carl Juniper, seines Namens Schiffkoch auf dem alten Frachter „Birmingham“. Da er seine Anstellung auf dem Luxusdampfer im Bett einer Hure verpennt hat, bleibt ihm nur noch dieser Job. In einem Sturm geht das Schiff unter und er überlebt als einziger der Besatzung. Als er meint in einem Strudel zu ertrinken kommt er mitten in London wieder zur Besinnung. Ein Mann, Bren, hilft ihm auf und nimmt den verwirrten Carl mit nach Hause. Doch das London, in dem sich Carl nun befindet ist nicht mehr jenes, aus dem er kam. Alles ist anders und er muss sich ein neues Leben aufbauen. Durch Zufall fällt er mehr oder weniger durch eine Tür und glaubt seinen Augen nicht. In dem London, in dem er sich befindet kennt keiner mehr Essen. Es gibt als Nahrung nur noch Einheiten. Und nun steht er in einer Küche mit Köchen, richtigem Essen und einer Bratpfanne in seinem Gesicht. Als er wieder zu sich kommt überschlagen sich die Ereignisse. „Stadt der verschwundenen Köche“ ist ein Roman aus der Feder des Autors Gregor Weber. Das Cover ist ein richtiger Hingucker und der Titel macht neugierig. Die Inhaltsangabe hört sich spannend an. Leider passt die Inhaltsangabe nicht ganz auf den Inhalt, denn die erste Zeile stimmt schon nicht. Carl ist kein Koch auf einem Luxusdampfer, sondern auf einem Frachter, die Einheiten sind keine Pillen, sondern Pulver und das Kochen ist nicht streng verboten, sondern überhaupt erst gar nicht bekannt. Wenn man das Buch nicht tiefgründig liest, liest es sich ganz gut. Wenn man allerdings etwas darüber nachdenkt kommen ziemlich viele Punkte auf, die nicht klar sind oder einfach nicht passen. Durch Abschnitte, die kursiv gedruckt sind, weiß man zum Anfang schon, dass Carl wieder in „seine“ Welt zurück fällt. Diese Abschnitte handeln von einem Hospital, in dem Carl mittlerweile untergebracht ist und dort als Harold P. Mulrooney benannt wird. Wirklich gefallen haben mir die Seiten nicht, da ich deswegen bereits wusste, dass Carl wieder zurückkommt. Das hat am Anfang schon die Spannung genommen. So erging es mir zumindest.Carl selbst ist auf der einen Seite ein Haudegen ohne Ende. Auf der anderen Seite unendlich lahm. Als er dann im neuen London ankommt, fügt er sich ohne große Nachfragen in seine Situation hinein. Es ist, als würde sein Hirn einfach abschalten. Es ist hier jetzt so, also ist es jetzt eben so. Man fragt oder denkt nicht mehr nach. Ich fand das etwas fade. Die restlichen Charaktere mutierten so dahin daher. Polly mutierte von der feinen Chefin der Kellnerschaft zur schießwütigen Piratin. Der harte Chef der Truppe Black Ralph mutierte zum hirnlosen Überfallkommando. Lemmy, der harte Koch mutierte zum zahmen Entführten. Viele Punkte in der Geschichte waren einfach unausgereift. Ich hab mich echt gefreut auf das Buch und am Anfang fand es auch wirklich klasse. Doch von Seite zu Seite kippte meine Euphorie in die andere Richtung. In dem Buch sind irgendwie keine großen Überraschungen, keine große Spannung vorhanden. Die letzten 50 Seiten sind auch so dermaßen „schnell“ geschrieben, als wäre am Ende zu wenig Zeit bis zum Abgabezeitpunkt des fertigen Buches übrig geblieben und der Autor hätte nur noch schnell alles fertig getippt. Die Handlungen werden absolut unlogisch und das Ende ist einfach nur schlecht. Sorry, aber besser kann ich es nicht ausdrücken. Ich habe nichts gegen offene Enden, aber das war wirklich nichts. Weder wird in dem parallelen London, noch im normalen London irgendetwas aufgeklärt. Es bleiben nur Fragen über und lose Erzählstränge. Auch hätte ich mir während der kompletten Handlung mehr Informationen und Hintergründe gewünscht. „Eine hinreißende Liebeserklärung an die pure Lust am guten Essen“ steht auf dem Rücken. Das stimmt, die Zubereitung vom Essen nahm sehr viel Platz im Buch ein. Gerüche, Küchengeräte und Garnierung waren dem Autor hier wichtig. Leider hat dann die Liebe zur restlichen Geschichte etwas darunter gelitten. Mein Fehler war auch ein bisschen, dass ich mir den Roman in die Richtung Steampunk vorstellte. In dem alternativen London kennt man zwar keine Elektrizität, sondern alles ist Dampf betrieben, dies alleine macht jedoch keinen Steampunk Roman aus. Das muss ich mir aber selbst zu Lasten legen, ich wollte es nur erwähnen, falls ein Leser auf Grund des Covers und diversen Leseproben darauf kommen sollte. Die Geschichte selbst hätte sehr viel Potential gehabt. Leider wurde nicht ganz so viel draus gemacht. Schade eigentlich. Das Buch in dieser Form konnte mich nicht leider nicht wirklich überzeugen.  

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  • Es fehlt ein bisschen was...

    Stadt der verschwundenen Köche
    ChubbChubb

    ChubbChubb

    19. May 2016 um 20:49

    Carl Juniper erleidet Schiffbruch und findet im London einer Steampunk-Paralellwelt wieder. Das schlimme für den Koch: Hier gibt es nur Retortenessen! Bis Juniper eines Tages doch in eine Küche stolpert. Die gehört zu einer streng geheimen Untergrundorganisation - und Juniper will unbedingt Mitglied werden. "Stadt der verschwundenen Köche" kommt mit einer recht neuen, guten Idee daher. Das Buch hat vor allem zu Beginn einige Längen. Viel Zeit geht für die Beschreibung von Junipers neuem Lebensstil im Parallel-London drauf, bis dann endlich der interessante Teil beginnt: Die Untergrund-Koch Organisation. Über die hätte ich gerne viel viel mehr gewusst. Aber dann ist auch schon wieder alles vorbei und es beginnt ein neuer Handlungsabschnitt und dann ist das Buch auch schon zu Ende. Und es bleiben so viele Fragen offen - warum ist die Parallelwelt so strukturiert, wie sie strukturiert ist? 

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  • Teilweise langatmig, dann aber doch spannend!

    Stadt der verschwundenen Köche
    EmelyAurora

    EmelyAurora

    15. April 2016 um 01:47

    Erster Satz: Dass er jemals wieder die sanfte Wärme eines Frühlingstages auf der Haut spüren, mit geschlossenen Augen lächeln und nichts als den Augenblick fühlen würde, hatte er sich lange Zeit nicht vorstellen können.  Inhalt: Eine hinreißende Liebeserklärung an die pure Lust am guten Essen Carl Juniper ist Koch auf einem Luxusdampfer und trinkt sich durch die Hafenkneipen aller Kontinente. Bis er Schiffbruch erleidet und in einer seltsam fremden, düsteren Welt erwacht, in der die Lebensfreude wie ausgelöscht ist. Man ernährt sich von Pillen, denn anderes Essen und damit das Kochen, ist streng verboten. Nur in geheimen Küchen gehen Köche ihrem gefährlichen Handwerk nach. Carl wird einer von ihnen. Im Untergrund findet er Freundschaft und seine große Liebe - und droht doch bald alles zu verlieren. Meinung: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar angefragt, weil es mir ein Versprechen zugewispert hat. Es hat mir zugesäuselt, dass es anders ist als alles, was ich bisher gelesen habe und dass es mich in eine verkorkste und doch interessante Welt mit magisch anmutenden Erfindungen führt. Und, was soll ich sagen? Das Buch hat die Versprechen gehalten! Wenn es auch zwischendrin deutliche Längen aufwies, so konnte es mich doch fesseln und hat mich nachdenklich und leicht verwirrt zurückgelassen. Aber dazu später mehr! Der Roman beginnt mit einer Art vorrausblick. Das Erste Kapitel handelt davon, dass Carl Juniper friedlich auf einer Holzbank sitzt und sich über den Frühling freut. Mich hat dieses erste Kapitel etwas verwirrt, denn ich wusste das Gelesene nicht einzuordnen. Zu dem Zeitpunkt wusste ich auch noch nicht, dass die Geschichte VOR diesem Ereignis spielt. Das wurde mir dann im nächsten Kapitel klar. Carl Juniper war mir recht sympathisch, obwohl er ein eher ungewöhnlicher Protagonist ist (zumindest für mich). Er ist Schiffskoch, genießt die Freuden des Lebens und ist an sich ein harter Kerl, wenn es denn sein muss. Innerlich ist er hingegen ein freundlicher und nachdenklicher Mensch, was mir sehr gut gefallen hat. Nachdem Juniper Schiffbruch erlitten hat, findet er sich als einziger in einem Rettungsboot wieder. Nach einiger Zeit gerät er in eine Strömung, verliert das Bewusstsein und findet sich in einem sowohl bekannten als auch fremden London wieder. Er wird von einem Mann namens Bren gefunden. Dieser nimmt ihn freundlicherweise auf und hilft ihm, sich in der Stadt zurecht zu finden. Allerdings kauft er Juniper seine Geschichte nicht ab und bleibt misstrauisch. In dem fremden London gibt es keine Elektrizität. Stattdessen werden die diversen Maschinen mit Dampf betrieben, wodurch ein schönes Steampunk-Feeling entsteht. Es gibt Flugschiffe und Schwebebahnen! Und siese werden auch eindrucksvoll beschrieben. Juniper beginnt, sich in der trüben und stumpfsinnigen Welt, in der es keine Lebensfreude zu geben schint, zurechtzufinden. Durch zufall gerät er schließlich in eine Geheime Küche. Durch diverse Umstände wird er dort als Koch angestellt und trifft die Liebe seines Lebens! Doch dann wird ihr Bruder, ein Freund von Juniper entführt und Juniper begibt sich mit seiner großen Liebe und einigen anderen auf die Suche nach ihm... Insgesamt war das Buch sehr unvorhersehbar und hat mich immer wieder überrascht! Ständig geschah etwas unvorhergesehenes und es gab hin und wieder eine Wendung in der Geschichte, was ich wirklich sehr gut fand. Meiner Meinung nach ist jedoch das Abenteuer viel zu kurz gekommen und diverse Küchenszenen wurden etwas zu breit erläutert, sodass ich mir teilweise wie in einem Kochbuch vorkam... Die Story hatte etwas Dystopie-Charakter, da die Gesellschaft, in der Juniper gelandet ist, sehr seltsam ist und die Bürger im Ungewissen lässt, sie ausbeutet und kleinhält. Außerhalb dieser Gesellschaft tobt ein erbitterter Krieg, der für meinen Geschmack viel zu wenig erklärt wurde. Juniper und co stolpern kurz durch, doch die Gründe für den Krieg bleiben eher ungewiss. Auch die Gesellschaft an sich wurde weniger erklärt, was sie teilweise unglaubwürdig gemacht hat. Die Charaktere hingegen haben mich sehr beeindruckt! Sei es der Unterwelt/Kochchef oder die Geliebte Junipers, sie alle hatten Charakter und ich habe sie in mein Herz geschlossen! Das Ende des Romans hat mich etwas verwirrt zurückgelassen, da es ziemlich viel Interpretationsspielraum lässt. (ACHTUNG SPOILER HOCH 10!!: Ich bin jetzt zu dem Schluss gekommen, dass Juniper schon ziemlich zu Beginn des Buches gestorben ist und dass der Rest nur fantasiert war, weil er so lange auf See herumgetrieben ist... Sicher bin ich mir da aber nicht xP ) Schreibstil: Es wird weitestgehend aus Junipers Sicht geschrieben, allerdings schwenkt "die Kamera" ein paar Mal zu einem anderen Charakter. Dies hat mir recht gut gefallen, da man dadurch auch mal einen kurzen Blick in die anderen Köpfe werfen konnte, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen.  Zwischen den Kapiteln der Haupthandlung tauchten immer wieder Kapitel auf, in denen ein Blick in die zukünftigen Geschehnisse geworfen wurden, die aber meist recht verwirrend oder ohne Bezug zur momentanen Handlung waren. Was ich davon halten soll, weiß ich nicht. Vom Aufbau der Gechichte her hätte dieser wichtige Bestandteil der Geschichte sonst allerdings keinen Platz gefunden. Cover: Das Cover finde ich ganz interessant. Man sieht eine düstere Küche, die dampfbetrieben ist und seltsame Gerätschaften beinhaltet. Es steigt weißer Dampf auf und der Titel prangt in coolen verschnörkelten Lettern darüber.  Bewertung: 3 von 5, da das Abenteuer zu krz und die Küchenszenen sehr langathmig waren und viele Aspekte nicht geklärt wurden. Die Story an sich hätte definitiv mehr verdient!

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  • | Abgebrochen | Stadt der verschwundenen Köche

    Stadt der verschwundenen Köche
    pelia

    pelia

    29. February 2016 um 08:13

    Erster Satz: Yorkshire 1915 "Dass er jemals wieder die sanfte Wärme eines Frühlingstages auf der Haut spüren, mit geschlossenen Augen lächeln und nichts als den Augenblick fühlen würde, hatte er sich lange Zeit nicht vorstellen können." Meine Meinung zum Buch: Ich breche eigentlich nur sehr selten Bücher ab, vor allem keine Rezensionsexemplare, da ich mir diese bewusst aussuche. Ich bin in der Story überhaupt nicht voran gekommen. Der Schreibstil ist nicht nur gewöhnungsbedürftig, sondern auch extrem ermüdend. Bereits nach 20 Seiten war ich extrem angepisst, sodass ich für mich entschieden habe, "Stadt der verschwundenen Köche" abzubrechen. Der Grund, warum ich das Buch abgebrochen habe, war nicht nur der Schreibstil. Die Idee hinter der Story ist nach wie vor extrem cool. Es ist definitiv eine etwas andere, skurrile Story die mir auch wirklich gut gefallen hat, die mich aber leider in keinster Weise berührt hat. Bei mir kamen einfach keine Gefühle an. Es war mir egal was mit Carl Juniper passiert ist bzw. noch passieren könnte. Stadt der verschwundenen Köche von Gregor Weber war leider nicht mein Fall. Fazit: Gregor Weber hätte in seinem erlernten Beruf - Koch - bleiben sollen, anstatt einen auf Autor zu machen. In meinen Augen war das leider nichts! Das Buch erhält von mir 1 von 5 Federn!

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  • Alles eine Frage der Zutaten

    Stadt der verschwundenen Köche
    JokersLaugh

    JokersLaugh

    Man nehme: - einen Protagonisten (grobschlächtig, mit rauer Oberfläche; Füllung: wenig Intelligenz aber viel Alkohol) - eine Handvoll Nebencharaktere (farblos!) - eine Rahmenhandlung (als Fundament) - eine kleine Portion Welt (Sorte: "Alternativ-Steampunk-London"; auch hier möglichst farb- und detaillos!) - zwei große Löffel Potenzial und eine Tasse Kreativität - eine Prise Leidenschaft für die Thematik - zwei/drei Tropfen Tiefe (hierbei sparsam sein!!!) - eine Tüte "Instant Love", gemischt mit einer Messerspitze Romantik und einem gestrichenen Teelöffel Sex (Klasse: II; alles möglichst unoriginell) - ganz viel Seemannsjargon, "piratige" Beleidigungen etc. (damit ruhig großzügig sein) - ein paar verfeindete "Gangs", die im Untergrund arbeiten und etwas Geheimes/Verbotenes tun - mindestens zwei "Gang-Bosse" (hier darauf achten, dass die Hüllen möglichst bunt und schillernd sind, die Füllung aber vor der Zubereitung entfernt wurde) - eine Dose Krieg und Knarren-Action (sollte überraschend und ohne Vorwarnung auftauchen!) - sehr viele Zufälle (für die richtige Konsistenz) Tipp: Sollten sich an irgendeiner Stelle aus unerfindlichen Gründen vernünftige Antworten oder Erklärungen im Plot befinden, fischen Sie diese so gut es geht heraus und kippen Sie 2 Flaschen Unglaubwürdigkeit (Jahrgang 1915/1916) darüber. Alles in eine Schüssel geben, dann einfach wild schütteln. Zum Schluss in ein plötzliches und unbefriedigendes Ende pressen und bei geringer Emotions-Temperatur leicht erwärmen. Heraus kommt entweder eine besonders lange und hanebüchene Folge One Piece... oder die Stadt der verschwundenen Köche. Bei diesem Rezept verhält es sich natürlich wie mit allem: Über Geschmack lässt sich streiten. Meiner wurde hier nun mal leider nicht getroffen. Das soll aber nicht heißen, dass andere dieses Abenteuer nicht genießen können. Mein Vorschlag: Probieren und selbst entscheiden! :)

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    • 13
  • Ein Buch zum genießen

    Stadt der verschwundenen Köche
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. January 2016 um 15:43

    Ein Roman über Freundschaft, Liebe und die pure Lust am Essen Endlich: Erfolgsautor Gregor Weber („Kochen ist Krieg“) kehrt zurück in die Küche, aber anders als gedacht! In seinem neuen Roman, einer rasanten Mischung aus Retro-Science-Fiction à la Jules Verne, Steampunk und märchenhafter Parallelwelt, erzählt er mit überbordender Fantasie von Intrigen und Gaunereien in einer Welt, in der Kochen eigentlich verboten ist, Köche aber mit Gold aufgewogen werden. Atemlos verfolgt der Leser die Abenteuer von Carl Juniper, der sich nach einem Schiffsbruch vor Kap Hoorn in einer fremden Welt wiederfindet Der erste Satz "Dass er jemals wieder die sanfte Wärme eines Frühlingstages auf der Haut spüren, mit geschlossenen Augen lächeln und nichts als den Augenblick fühlen würde, hatte er sich lange Zeit nicht vorstellen können." Meine Meinung: Dieses Buch ist eindeutig eine Hommage an die Helden die täglich in der Küche stehen. Die Idee dieses Romans hat mich sofort gepackt, eine Welt in der Menschen nicht wirklich etwas über die Existenz verschiedener Lebensmittel wissen und in der sogar das kochen verboten ist. Die Menschen haben weder Spaß noch einen Genuss in ihrem Leben, alles wird kontrolliert und ein lächeln sucht man hier vergebens. Im Untergrund findet Carl allerdings Freunde mit denen er seiner Leidenschaft, dem Kochen, nachgehen kann. Die Kämpfe die zwischen verfeindeten Banden statt finden, hätten meiner Meinung nach etwas mehr ausgebaut werden könne. Das Ende war sehr offen gehalten, was mir persönlich sollte es bei einem Einzelband bleiben nicht sonderlich gefällt. Fazit... Gregor Weber hat hier eine wirklich wunderschöne Geschichte geschrieben, die einem auch nachdenklich stimmen lässt...Was wäre wenn ich in eine Welt kommen würde in der meine Leidenschaft verboten wäre?

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  • Ein Buch zum Genießen

    Stadt der verschwundenen Köche
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    10. December 2015 um 10:59

    Carl Juniper ist Schiffskoch und genötigt auf einem alten Kahn anzuheuern, der prompt untergeht. Als einziger überlebt Juniper, nur von einem Meeresstrudel erfasst zu werden. Doch plötzlich ist er nicht mehr im Ozean, sondern prallt auf den harten Boden des Greenwich Parks in London. Dort stellt er fest, dass alles sich verändert hat. Kinder werden vom Staat erzogen, Arbeiter ackern stupide vor sich hin und Essen gibt es nicht mehr, nur noch Einheiten, ein angerührter, geschmackloser Brei. Erst als Juniper in eine geheime Küche stolpert findet er den Genuss und seine Lebensfreude wieder und trifft obendrein die Liebe seines Lebens. Aber Köche sind zu einem Leben im Untergrund verdammt und stets in der Gefahr, entführt zu werden. Ein Leben ohne Essen, ein Leben ohne Kochen, ohne Geschmack und Genuss. Gerade zur Weihnachtszeit klingt das für mich so furchtbar wie einleuchtend. Neid und Ehrgeiz wird gleichermaßen unterdrückt, der Mensch selbst zu nicht mehr als einer Einheit gemacht, die produzieren soll. Eine Erlösung, ein Etwas, auf das hingearbeitet wird, gibt es in dieser Welt nicht. Die Arbeiter bekommen von der Oberschicht nichts mit und stellen auch keinerlei Fragen. Sie haben das Nachdenken selbst schlicht vergessen. Und ausgerechnet ein Schiffskoch, der sich Zärtlichkeiten bei Hafenhuren sucht und gerne mal einen über den Durst trinkt landet in dieser Welt. Diese Mischung aus Seemann und eben auch nicht Seemann, denn Juniper hat vom Seefahren selbst keinerlei Ahnung, macht ihn bereits zum Zwitterwesen. Genauso die Leidenschaft für das Meer und der stille Traum, irgendwann irgendwo mit einer Frau sesshaft zu werden. Von Anfang an, so kam es mir vor, wandelt Juniper zwischen den Welten, was die Reise in die zweite Welt nur verdeutlicht. Denn auch dort kommt Juniper nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz gut zu Recht, findet sich ein in den Alltag aus Arbeit, Tageskarten und den immer gleichen Einheiten. Er lebt und lebt doch nicht. Das Entdecken der Küche ist wie ein Erwachen für ihn. Eine Bestätigung, dass er sich sein bisheriges Leben nicht nur eingebildet hat, eine Art Wiedergeburt, als Mensch und als Koch. Und als Liebender. Die zwei Welten sind hier gleichzeitig getrennt und doch verwoben. Der Zugang durch das Gefühl des Ertrinkens und durch das Wasser selbst ist im Grunde das einzige fantastische Element. In der Parallelwelt, die genauso gut eine Zukunftsvision sein könnte, arbeitet alles mit Dampf, Elektrizität existiert nahezu nicht. Die Luft beißt und die vielen Fabriken erinnern an die industrielle Revolution. Darin ist Juniper, hier wir dort, zwischen seinen Erinnerungen und denen seiner Umwelt gefangen, gehört nirgends ganz dazu und sucht sich doch immer einen Platz – über das Kochen. Dabei lässt der Erzähler durchblicken, dass er durchaus in der Lage wäre, die entscheidende Frage des Endes zu beantworten, ist er doch nur scheinbar personal und driftet hier und da zu anderen Personen ab, wirft neue Erzählstränge auf, die ohne Ende bleiben, und erschafft ein Mysterium, das den Leser noch lange nach der letzten Seite beschäftigt. Das Ende ist, wie vielen an dem Roman, reine Ansichtssache, dem fantastische positiven oder realistisch nüchternem Blick des Lesers überlassen. So gelungen dies auch ist und so sehr mich die Geschichte gefesselt hat, bleiben Ungereimtheiten und Leerstellen, diese kleinen Momente der Irritation, die dieses gute Buch von einem brillanten trennen. Vielleicht eine große Stärke des Romans aber am Ende eben auch seine Schwäche. Dennoch lege ich das Buch allen, die gerne lesen und leben, gerne kochen und genießen, gerne in andere Welten abtauchen, ohne gleich Vampirzähne sehen zu wollen, ans Herz. Es ist es wert, gelesen zu werden.

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  • Ungewöhnlich, skurril und auf jeden Fall lesenswert!

    Stadt der verschwundenen Köche
    Aleshanee

    Aleshanee

    08. December 2015 um 07:02

    Der erste Satz "Dass er jemals wieder die sanfte Wärme eines Frühlingstages auf der Haut spüren, mit geschlossenen Augen lächeln und nichts als den Augenblick fühlen würde, hatte er sich lange Zeit nicht vorstellen können." Denn Carl Juniper, Schiffskoch mit Leib und Seele, hat ein wahrlich unglaubliches Erlebnis hinter sich. Die Einleitung des Buches ist schon sehr genial und beginnt in der Gegenwart, im Yorkshire des Jahres 1915. Harold P. Mulrooney ist der glückliche Überlebende Officer eines Seegefechtes; zumindest laut Erkenntnissen der Navy. Seine eigenen Erinnerungen, so unglaublich sie auch erscheinen mögen, zeigen ihm eine ganz andere, haarsträubende Geschichte, die ihn als Carl Juniper die letzten Monate in einer anderen Wirklichkeit, ja einer anderen Zeit, das Leben gelehrt haben! Während man als Leser in Junipers Erinnerungen eintaucht, kommen immer wieder kleine Einblicke in die Gegenwart, in der er verzweifelt versucht, Wahrheit in sein diffuses Gedächtnis zu bringen ... denn obwohl die Navy darauf besteht, dass er der vermisste Officer Mulrooney ist, weiß er selbst ganz genau, dass seine Erlebnisse niemals nur einem Traum entsprungen sein können. Carl Juniper hat als Schiffskoch aus Bristol auf der "Birmingham" im Jahr 1913 im Südatlantik um Kap Horn Schiffbruch erlitten und ist danach mitten in einem völlig anderen London aufgewacht. Er ist ein starker Charakter, erwachsen aus der harten Schule seines Lebens, leidenschaftlichler Koch und wird gerne von den angenehmen Seiten des Lebens verführt. Er entspricht keinem typischen Helden, Athleten oder Schönling, sondern einem rauen Burschen der das Leben genießt, zupacken kann und schon viel von der Welt gesehen hat! "Juniper hatte sich nie für Nautik interessiert. Immer nur für die Freiheit der Seefahrt, den frischen Wind und die in Schnaps und wilde Küsse getränkten Häfen." S. 17 Das unbekannte London hält einige ungewöhnliche Überraschungen bereit: Schwebebahnen, Dampftechnik, ein strenges System und, eine wahre Tragödie für den Feinschmecker: eine freudlose Welt ohne Essen. Zumindest keine geschmackvolle Mahlzeit, sondern ein aus Pulver und Tabletten hergestellter Brei ohne Geschmack und Genuß. Genau wie das Leben, dass diese "Pseudo-Londoner" führen, denn Vergnügen oder Freude kennt keiner von ihnen wirklich. Alles wird eisern kontrolliert und rationalisiert und ein Lächeln sucht man vergeblich in dieser grauen Welt: einer perfekt funktionierenden Gesellschaft, in der man nur durch Ignoranz überlebt. "Ich stelle mir oft Fragen, aber es gibt keine Antworten. Und irgendwann muss man aufhören, sich zu fragen, sonst wird man verrückt. Die Dinge sind, wie sie sind." S. 103 Der Start in die Geschichte hat richtig viel Spaß gemacht, zwischendrin hat es sich etwas gezogen, da manche Szenen etwas umständlich umschrieben werden, aber Gregor Weber hat immer wieder Überraschungen parat, die der Handlung neue Wendungen und Richtungen geben. Gerade als Carl Juniper wieder den Spaß und die Leidenschaft des Kochens entdeckt, war die Lebendigkeit sehr ausdrucksvoll beschrieben. Der Schreibstil ingesamt ist manchmal etwas derb, denn einige Charaktere sind in ihrem Wesen eher einfach gestrickt, dabei aber aber ehrlich und offen in ihrer Leidenschaft. Es ist eine sehr eigenwillige Schreibweise, die aber flüssig zu lesen ist und mir gut gefallen hat. Denn das Leben ist Begeisterung, Temperament und Liebe zu den Dingen, die unser Innerstes berühren und diese Geschichte ist eine Akklamation an die menschlichen Sinne, die es auszufüllen gilt und der Freude an unserem Tun. Das Ende zieht sich dann nochmal ein bisschen, bleibt aber trotzdem spannend mit einem runden Abschluss. Fazit Eine sehr ungewöhnliche Geschichte mit außergewöhnlichen Charakteren. Der Autor hat sehr viel in die Handlung gepackt, was nicht alles konsequent zu Ende gebracht wurde - die Botschaft ist aber durchaus angekommen: Lebe mit Leidenschaft! © Aleshanee Weltenwanderer

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  • Leserunde zu "Stadt der verschwundenen Köche" von Gregor Weber

    Stadt der verschwundenen Köche
    Tasmetu

    Tasmetu

    Stell dir vor, du könntest nie wieder dein Lieblingsessen schmecken, sondern dürftest dich nur noch von Pillen ernähren... In "Stadt der verschwundenen Köche" erschafft Gregor Weber im Retro-Science-Fiction Stil eine Welt voller Spannung, in der nicht nur die Liebe zum Essen eine große Rolle spielt. Carl Juniper erlebt einen absoluten Albtraum, als er nach einem Schiffbruch in einer ihm fremden Stadt landet, in der seine größte Leidenschaft, das Kochen, verboten ist. Essen funktioniert nur noch mit Pillen und Carl muss in den Untergrund abtauchen um endlich wieder zu erfahren, für was sein Herz am meisten schlägt. Mehr zum Buch: Carl Juniper ist Koch auf einem Luxusdampfer und trinkt sich durch die Hafenkneipen aller Kontinente. Bis er Schiffbruch erleidet und in einer seltsam fremden, düsteren Welt erwacht, in der die Lebensfreude wie ausgelöscht ist. Man ernährt sich von Pillen, denn anderes Essen, und damit das Kochen, ist streng verboten. Nur in geheimen Küchen gehen Köche ihrem gefährlichen Handwerk nach. Carl wird einer von ihnen. Im Untergrund findet er Freundschaft und seine große Liebe - und droht doch bald alles zu verlieren.  Hungrig auf mehr? Hier gehts zur Leseprobe! Mehr zum Autor: Gregor Weber, bekannt als Hauptkommissar Stefan Deininger im „Tatort“, wurde 1968 in Saarbrücken geboren. Er ist Schauspieler, Koch und Schriftsteller. Außerdem ist er Stabsunteroffizier der Reserve. Sein Buch „Kochen ist Krieg“ über das Geschehen in deutschen Profiküchen wurde ein Bestseller. Mit „Feindberührung“ veröffentlichte er seinen ersten Kriminalroman. Sein aktueller Roman "Stadt der verschwundenen Köche" erschien im September 2015. Weber lebt mit seiner Familie in der Nähe von München. Zusammen mit dem Knaus Verlag vergeben wir 25 Exemplare von "Stadt der verschwundenen Köche" unter allen Bewerbern*, die uns bis zum 20.09. folgende Frage beantworten: Auf welches Essen könntest du niemals verzichten und warum? Wir sind gespannt auf eure Antworten und drücken allen Bewerbern die Daumen!  * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet außerdem, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas versenden können.

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  • Das etwas andere Kochduell

    Stadt der verschwundenen Köche
    bieberbruda

    bieberbruda

    12. November 2015 um 15:47

    Die "Stadt der verschwundenen Köche" ist eine Art Liebeserklärung an das Kochen und Essen. Wer möchte schön in einer Welt mit geschmackloser Einheitsnahrung leben? Die Story: Der Schiffskoch Carl gerät Anfang des 19. Jahrhunderts in Seenot. Sein Schiff kentert und er scheint dem Tode geweiht - bis er plötzlich mitten in einem Park in London aufwacht. Wie ist er vom Meer in den Park gekommen? Zum Glück trifft er auf Ben, der ihn aufnimmt und ihm die eigenartige Version Londons erklärt. Zu Carls großen Entsetzen gibt es in dieser sonderbaren Welt auch keine Köche oder Restaurants - alle Mahlzeiten (bzw. Einheiten) bestehen aus einer geschmacklosen Pampe, die nur angerührt werden und auch die Auswahl an Getränken ist extrem eingeschränkt. Doch dann macht er in einer dunklen Seitengasse eine überraschende Entdeckung und stolpert in ein großes Abenteuer... Meine Meinung: Am Cover kann man es schon etwas erahnen: Das sonderbare London erinnert beispielsweise mit seinen Fortbewegungsmitteln an eine Steampunk-Version der Metropole. Die Ereignisse, die sich in der Stadt abspielen sind herrlich abgedreht und die Idee, dass die Köche im Untergrund als eine Art Straßengang agieren finde ich genial. Leider wurde es mir am Ende etwas zu Action-lastig, deshalb ziehe ich einen Stern ab. Ganz zum Schluss gibt es einen großen Knall, den ich natürlich nicht verraten werde. Die Aussicht, dass ich mein Leben lang das gleiche, geschmacklose Essen zu mir nehmen müsste, finde ich etwas erschreckend. Dafür esse ich viel zu gerne und auch die Abwechslung ist mir wichtig. Aber nach der Lektüre genießt man den nächsten Bissen deshalb einfach umso mehr ;-) Fazit: Eine Hommage an die Helden der Küche! Sympathische Charaktere, eine herrlich abgedrehte Story und ein überraschendes Ende. Ich vergebe 4 Sterne

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  • Ein Retro-Sci-Fi-Roman vom Feinsten!

    Stadt der verschwundenen Köche
    AngiF

    AngiF

    Carl Juniper hätte eigentlich seinen Dienst als Chef Entremetier auf der SS City of Rio de Janeiro (Passagierdampfer) antreten sollen, doch hat das Ablegen am 15.02.1913 verpasst – ein Mix aus Champagner, Opium und Isobel waren schuld ... Daraufhin heuert er auf einem abgewrackten Schiff als Schiffskoch an, um wieder an Geld zu kommen. Mit besagtem Schiff, der SS Birmingham erleidet Carl dann prompt Schiffbruch in der Nähe von Kap Hoorn. Allein auf seinem Rettungsfloß gerät Carl in einen Sog, einen Strudel und fällt und fällt, wohin? Als er die Augen wieder aufschlägt sagt ihm ein junger Mann, der sich al Bren vorstellt, er sei in London mit Themse und Greenwich Park doch ohne King Georg V. dafür mit dem High Council und Dampfgleitern. Carl ist irritiert, verzweifelt und dies zu Recht. Doch Bren ist ebenso verunsichert, über seinen plötzlichen Gast und wie er die Situation, die nicht ungefährlich ist, händeln soll. Im Jahre 1915 befindet sich Carl in einem Hospital der Marine, man behauptet dort, er heiße Harold P. Mulrooney, und sei Petty Officer, Kochsmaat auf der HMS Good Hope und hätte Schiffbruch erleidet. Welche Geschichte ist nun wahr? Zunächst erzählt uns Carl Juniper seine Version der Story. Ich habe unglaublich schnell in die Geschichte hinein gefunden, der Schreibstil gefällt mir sehr gut, er ist flüssig und der Text in schöner Sprache verfasst. Der Autor Gregor Weber hat eine phantastische Welt, eine Parallelwelt erschaffen, in der es kein Essen und keine Köche mehr gibt und einen Protagonisten, der sich fragt, wer er ist. Eine wunderbare Geschichte, die ein Mix ist voller Phantasie, Futuristik, Retro-Science-Fiction, Psychologie, Liebe, Werten und Komik. Die Situationen sind manchmal bedrohlich und düster aber immer wieder auch voller Humor und Gefühlen. Mein Lieblingszitat: "Aber was bedeutete überhaupt noch das, was er kannte oder erinnerte? Man konnte nicht im Südatlantik verschwinden, danach in London aus dem Himmel stürzen und dann glauben, die Welt wäre noch die, die man kannte." Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch fünf von fünf möglichen Sternen. Gregor Weber hat mich durchgehend ausgezeichnet unterhalten mit einer völlig neuartigen Geschichte, einer fabelhaften anderen Welt und lässt mich der Frage nachgehen, was ist uns wichtig im Leben? Worauf können wir nicht verzichten? Das Buch ist in gewisser Art und Weise fast schon philosophisch und hat sich zu einem meiner Lieblingsbücher gemausert, ganz sicher werde ich es bald noch einmal lesen. Sehr gerne empfehle ich es weiter, Fans von Jules Verne und klassischer Sci-Fi-Literatur werden es lieben, davon bin ich felsenfest überzeugt.

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  • In einer Welt, in der Kochen illegal ist

    Stadt der verschwundenen Köche
    Whovian

    Whovian

    21. October 2015 um 19:17

    Zum Inhalt: Carl Juniper ist Schiffskoch. Er trinkt gerne, er befasst sich gerne mit Frauen und er kocht gerne.  Als das Schiff, auf dem er sich befindet sinkt, scheint er zu ertrinken und landet stattdessen in einer anderen Welt, einem anderen London. Doch wo ist das Essen hin? Statt den Köstlichkeiten, die er gewohnt ist, bekommt er in dieser Welt sogenannt "Einheiten". Diese bestehen im Grunde genommen nur aus Pulver und Pillen. Das Ganze ist relativ geschmacksneutral und das Wort "Essen" existiert nicht. Scheinbar. Zufällig stößt er auf Köche, die Gangs angehören und im Untergrund kochen. Doch dann wird einer der Köche entführt und Carl und Polly, die Frau, in die er sich verliebt hat, suchen zusammen mit ein paar weiteren nach dem verschwundenen Koch.  Meine Meinung:  Anfangs hat mich der Schreibstil und die ganze Idee begeistert. Ich habe mich sehr darauf gefreut, dieses Buch zu lesen. Allerdings war ich vom Ende unglaublich enttäuscht. Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt, das Ende kam zu schnell und es wurden mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Zusätzlich war mir der Protagonist relativ unsympathisch. Ich habe auch nicht begriffen, wie er das System dieser Welt und die Menschen kritisieren konnte, bezüglich dessen, dass sie nichts hinterfragen, da er seinen Aufenthalt einfach hingenommen hat und nicht nach einer Möglichkeit der Flucht suchte. Mir ging auch seine Beziehung etwas zu schnell. Generell hat meine Begeisterung gegen Ende stark abgenommen. Eine gute Idee und auch der Schreibstil des Autors hat mir meistens zugesagt, nur leider ist die Umsetzung meiner Meinung nach nicht besonders gut gelungen. 

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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