Gregori Varcas Das kleine Biest - Erotik-Roman

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Inhaltsangabe zu „Das kleine Biest - Erotik-Roman“ von Gregori Varcas

Anke ist dreizehn Jahre alt. Sie wächst wohlbehütet bei ihren Eltern und dem Onkel auf. Ein unschuldiger, hübscher Engel mit einer unbändigen Neugier auf das Leben und die Liebe. In ihrer aufreizenden Naivität wird sie zu einer Verlockung und Gefahr für die Männer ihrer Umgebung. Das Mädchen entwickelt sich zu EINEM KLEINEN BIEST. Die Folgen sind dramatisch. Obendrein prägen dunkle Geheimnisse ihre Familie. Aus schícksalhaften Verstrickungen entwickelt sich ein hochspannender, hocherotischer Roman mit einem unerwarteten Ende. LOLITA im Hier und Jetzt.

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  • Rezension zu "Das kleine Biest - Erotik-Roman" von Gregori Varcas

    Das kleine Biest - Erotik-Roman
    kiki62

    kiki62

    03. October 2012 um 15:25

    Bibliografisches: • erscheinen 2011 im Verlag DeBehr • umfasst 410 Seiten Zum Inhalt: Das 11-jährige Mädchen Anke wächst in einem eher problematischen Elternhaus auf. Ihre Mutter ist alkoholabhängig, ebenso wie ihr Vater, der dazu auch noch gewalttätig wird. Ihr Onkel Thomas, der im oberen Stockwerk des Hauses lebt, trägt gemeinsam mit ihrer Mutter ein Geheimnis. Anke wird neugierig, wie das so ist zwischen Männern und Frauen. Um etwas darüber zu erfahren, geht sie sowohl zu ihrem Vater wie auch zum Onkel. Beide möchten ihr eine Antwort darauf geben. Doch als die Mutter Anke und ihren Vater in einer heiklen Situation überrascht, eskaliert die Situation. Schnell wird klar, dass die alten Bilder bei Anke’s Mutter wieder aufreißen. Der Vater kommt durch die zweideutige Aussage seiner Tochter ins Gefängnis. Anke spürt mehr und mehr, dass sie eine bestimmte Macht über die Männer hat. Noch weiß sie nicht genau, warum bestimmte Dinge passieren. Doch sie spielt ein gefährliches Spiel, das für die Männer in ihrer Umgebung zu einer großen Gefahr werden kann. Und sie nutzt ihre Anziehungskraft aus. Dabei wird ihr die Gefahr erst viel zu spät bewusst. Cover und Umsetzung der Thematik: In diesem Roman wurde die Thematik der Lolita aufgegriffen. Unschuld und Verführung. Ein Mädchen beginnt neugierig zu werden. Dass Männer von der Unschuld und Naivität von Mädchen angezogen werden, ist nichts Neues. Doch wie gefährlich diese pädophilen Neigungen für die Männer werden können, zeigt dieser Roman. Auch die Gefahr, der sich die heranwachsenden Mädchen aussetzen wird hier thematisiert. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an. Es wirft Fragen nach unserem gesunden Verhältnis zu Sex und Erotik auf. Auch die Wirkung von pornografischen Filmen auf die Menschen ist hier eine Denkanregung. Das Mädchen auf dem Einband sieht jedoch eher nach einem Mädchen von 16 oder 17 Jahren aus. Ein kindlicheres Motiv wäre wohl günstiger. Der Anfang wirkt teilweise etwas verwirrend. Hat man jedoch die Mitte des Buches erreicht, muss man weiter lesen, da der Leser wissen will, wie sich die Handlung fortsetzt. Das Ende des Buches ist unerwartet und kann vom Leser nicht schon vorausgesetzt werden. Genau das ist es, was dieses Buch lesenswert macht. Außerdem liegen viele Diskussionspunkte in diesem Buch versteckt. Einige wurden bereits oben genannt. Der Autor hat ein brisantes Thema aufgegriffen und verarbeitet. Die erzählte Geschichte kann bei jedem Leser in der Nachbarschaft finden. Sprachlich ist das Buch einfach gestaltet. Dies ist jedoch gerechtfertigt, da die Thematik schon sehr hoch angebunden ist. Sprachliche Ausgefallenheit würde die Rezeption erschweren. Im Gegensatz zum Inhalt steht jedoch der zweite Satz des Klappentextes. Wie kann ein Mädchen in einem Elternhaus wohlbehütet aufwachsen, wenn die Eltern regelmäßig in Unmengen Alkohol verbrauchen? Die Übereinstimmung zwischen Klappentext und tatsächlichem Inhalt sollte bestehen. Persönliche Wertung: Es war für mich ein lesenswertes Buch. Wer jedoch Erotik zur Unterhaltung erwartet, wird bei dieser Lektüre enttäuscht. Viel mehr regt das Buch zum Nachdenken an. Es werden beim Leser Fragen nach unserem Verhältnis zu einer gesunden Sexualität, zu Reife und Unreife gestellt. Wie wird mit dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs bei den zuständigen Behörden umgegangen? Werden Hinweise richtig gedeutet oder wird vielmehr einfach nur das interpretiert, was man hören und verstehen will? Sehr heikel, sowohl für Behörden, Opfer und vermeintliche Täter. Für den anspruchsvollen Leser, der mehr als nur Unterhaltung will, die richtige Lektüre.

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