Gregory Bassham Die Philosophie bei Harry Potter

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Inhaltsangabe zu „Die Philosophie bei Harry Potter“ von Gregory Bassham

Der große Kampf ist vorbei. Das Gute hat gesiegt und so ist es nun an der Zeit innezuhalten, um einen Blick auf eines der bedeutendsten literarischen Phänomene unserer Zeit zu werfen und zu erkennen welche Magie hinter den unsterblichen Büchern von Joanne K. Rowling steckt. Die Philosophie bei Harry Potter zeigt, dass viel mehr in den mehr als 5000 Seiten und bald 8 Filmen über den kleinen Zauberlehrling steckt, als man mit bloßem Auge beim ersten Lesen erfassen kann. Und daher rührt schließlich auch der große Erfolg der Bücher und Filme, die nicht nur Kinder und Jugendliche sondern Erwachsene gleichermaßen faszinieren. Selbst die Großen Zauberer an den Universitäten befanden Harry Potter, seine Entwicklung und seine Abenteuer würdig, um sich damit zu beschäftigen. Was sie darin fanden, waren große Ideen und Erkenntnisse über alle wichtigen Dinge, die uns das Leben lehrt: Mut, Freundschaft, Gerechtigkeit, Liebe und Ehrgeiz verbinden sich mit der Frage nach Gut und Böse, Freiheit und Tod. So erweist sich Joanne K. Rowling nicht nur als eine großartige Geschichtenerzählerin, sondern beschäftigt sich durchaus mit Konzepten, die unser Leben jeden Tag aufs Neue bestimmen. *Was ist Liebe und warum gilt sie als mächtigster Zauber der Welt? *Was treibt die Mächtigen wie Dumbledore oder Lucius Malfoy an? *Was ist Realität - was Illusion? *Genießen die kleinen Zauberer im Zauberinternat eine gute Erziehung? *Ist es wirklich wie Dumbledore sagt, dass unsere Entscheidungen viel mehr über uns verraten als unsere Fähigkeiten?

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  • Rezension zu "Die Philosophie bei Harry Potter" von Gregory Basham

    Die Philosophie bei Harry Potter
    MickeyK

    MickeyK

    Die Philosophie bei Harry Potter Erstmal die allgemeinen Infos: das Buch umfasst 18 Aufsätze, die sich, wie schon der Buchtitel verrät, mit der Philosophie in der Reihe beschäftigen. Geschrieben wurden sie von erwachsenen Fans, die meisten davon Dozenten an verschiedenen Hochschulen in den USA. Die Sprache kann durchweg als gehoben bezeichnet werden und vor dem Übersetzer habe ich großen Respekt: ich wäre an nicht wenigen Stellen wahrscheinlich heillos verzweifelt. Einige Stellen musste ich auch in der deutschen Fassung häufiger lesen, um sie zu verstehen. Zu den Aufsätzen lässt sich folgendes schreiben: teilweise sehr interessant, zeitweise skurril und ein kleiner Teil absolut überflüssig. Zu den sehr interessanten Aufsätzen zähle ich bspw. die Titel "Liebestrank Nr. 9 3/4", "Entscheidung für die Liebe: die Erlösung des Severus Snape" und vor allem "Patriotismus, Hausloyalität und die Verpflichtung der Zugehörigkeit". Diese Aufsätze zeigen Aspekte, die einem beim ersten Lesen der Bücher wahrscheinlich gar nicht wirklich auffallen und einem Details zeigen, die einen gewissen "Aha-und Stimmt-Effekt" erzeugen. Als skurril empfand ich u.a. die Artikel "Ist Dumbledore schwul? Wer kann das wissen?" und "Harry Potter, radikaler Feminismus und die Macht der Liebe". Ich war teilweise doch sehr verblüfft, dass sich Fans wirklich darüber echauffierten, dass Dumbledore schwul sein soll. Selbst wenn das so wäre, wen interessiert es und welche Rolle hat dies in der Reihe gespielt? Meiner Meinung nach: überhaupt keine! Zudem empfinde ich die Interpretation, dass Dumbledore in Grindelwald verliebt gewesen sein soll, als vollkommen überzogen, aber das ist jedem Fan der Reihe natürlich selbst überlassen. Auch die Feminismusdebatte und die Geschlechterklischees sollte man mit einem Augenzwinkern lesen. Zudem zeigt der Teil: "Sirius Black: Mensch oder Hund" einige Denkfehler in der Harry Potter-Reihe auf, die einem beim Lesen kaum auffallen würden. Als vollkommen überflüssig empfand ich den Teil "Ausbildung in Hogwarts: Die Guten, die Bösen und die Hässlichen", in welchem ein Vergleich zwischen der (fiktiven) Zaubererschule und einer realen Schule vorgenommen wird. So manche Unterstellungen, u.a. "Die Schule ist zu gefährlich" / "Es gibt zu wenige qualifizierte Lehrer" / "Die Schüler erhalten keine umfassende Bildung" können auch ganz einfach auf heutige Schulen und Lehrer übertragbar sein. Wenn dieser Aufsatz allerdings als Seitenhieb auf die heutige Schulpolitik sein soll, dann gelingt ihm das vortrefflich! Letztendlich kann man in jeden Satz der Harry Potter-Romane etwas hineininterpretieren, auch wenn die Autorin, und davon bin ich überzeugt, sich bei weitem nicht so viele Gedanken an machen Stellen ihrer Bücher gemacht hat, wie einige Fans das tun. Alles in allem ist "Die Philosophie bei harry Potter" ein Buch, das für (erwachsene!) Fans sicherlich interessante Aspekte beinhaltet. Man sollte allerdings alle 7 Bände gelesen haben, da sich die Aufsätze hauptsächlich auf den 7. Teil beziehen und somit Lesern, die bspw. erst am 5. Band angekommen sind, sehr viel vorwegnehmen. Kindern und Jugendlichen würde ich von dem Buch abraten, da die Aufsätze teilweise doch sehr trocken und kompliziert geschrieben wurden.

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