In dem autobiografisch inspirierten Roman schildert der aus dem australischen Gefängnis entflohene Schwerverbrecher, der sich nun Lin nennt, sein Leben in Bombay, das durch verschiedene Stationen, seine Liebe zur indischen Kultur und Sprachen, seinen Freundschaften und der Liebe zu Klara geprägt ist.
Die Schilderungen sind intensiv und sehr plastisch, nicht selten brutal, aber in der Summe war es mir insgesamt zu langatmig - nicht weil es langweilig ist, sondern weil Episode an Episode gereiht ist und die winzige Klammer ist die Liebe/Freundschaft zur Schweizerin Klara, die aber auch sehr zerrissen oder fast fragmentarisch immer wieder eingestreut ist.
Lin ist für mich leider auch kein Charakter, der mich fesselt, geschweige denn mir sympathisch - zu lapidar wird der kriminelle Aspekt seiner Vergangenheit und Gegenwart abgehakt und stellenweise haben mich auch - fast im Kontrast - seine Lebensweisheiten gestört.




















