Gregory David Roberts Im Schatten des Berges

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Inhaltsangabe zu „Im Schatten des Berges“ von Gregory David Roberts

Eine Liebeserklärung an Bombay und an das Leben!„Shantaram“ hat Millionen Leser auf der ganzen Welt berührt. Die Geschichte von Lindsay Ford, dem Australier, der aus dem Gefängnis ausbrach, in Mumbai untertauchte, als Arzt im Slum arbeitete und um die Liebe seines Lebens kämpfte, lebt in ihren Herzen weiter. Lindsay Ford wurde zu Shantaram, und die Stadt Mumbai zu seiner Heimat. Am Ende verlor er einen Menschen, den er über alles liebte, wie einen Vater verehrte: den Mafiaboss Khaderbhai.Zwei Jahre sind seitdem vergangen, und seit Khaderbhai nicht mehr mehr da ist, bekämpfen sich die verschiedenen Gangs der Stadt immer unerbittlicher, die Gewalt eskaliert. Auf der Suche nach einem Ausweg begegnet Lin einem heiligen Mann, der alles infrage stellt, was Lin zu wissen glaubte. Am liebsten würde er die Stadt verlassen, ein neues Leben beginnen. Doch zwei Dinge halten ihn zurück: Karla, seine große Liebe, und ein fatales Versprechen, das er nicht brechen kann ...

Atmosphärisch gut, aber ein endloses Geschwafel.

— wandablue
wandablue

Fazienierde Fortsetzung von Shantaram , Facettenreich und Aufregend, voller schmerzlicher Verluste.....

— Arietta
Arietta

Tolle Fortsetzung von "Shantaram"

— Rubine
Rubine

Gute Geschichte aber zu lang...

— marpije
marpije

Es ist, als hätte Roberts die Wahrheit in Worten gefunden und schenkt sie uns, eingebettet in seiner eigenen, faszinierenden Geschichte.

— Tasmetu
Tasmetu

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  • Endloses Geschwafel

    Im Schatten des Berges
    wandablue

    wandablue

    15. February 2017 um 10:10

    Endloses Geschwafel.Lin, Shantaram genannt, möchte aus der kriminellen Sanjay Company aussteigen. Dass dies nicht ganz einfach sein wird, kann man sich denken. Das Ganze spielt im früheren Bombay und das Beste, was ich von diesem Roman sagen kann, ist, dass man das Menschengewusel der Großstädte in Indien wirklich gut nachvoll-ziehen kann. Atmosphärisch ist der Roman gut aufgestellt. Ob der Autor aber auch gut schreiben kann, muss jeder selber beantworten, der das Buch liest. Ich meine, er hat einen zähen Plot entwickelt mit zahlreichen Verästelungen und einem Irrenhaus an Personal, einer Staffage, die für die Handlung unerheblich ist. Lin will aus der kriminellen Vereinigung aussteigen und trifft seine alte Jugendliebe wieder. Seine aktuelle Gespielin wird glücklicherweise vom Autor (für den Leser schmerzlos) entsorgt. Dass Lin die derzeitige Partnerin eigentlich nicht liebt und dann doch und dann doch wieder nicht, weil er immer und ewig nur Karla liebt, ist nur einer der ärgerlichen Punkte des Romans. Das Paar Karla/Lin ist nämlich unerträglich langweilig. Was dem Roman abgeht und was ihn letztlich nichtssagend macht, sind die fehlenden Personenzeichnungen. Keiner dieser Hunderte von auftretenden Personen hat ein Leben. Sie bekommen schnell einige Eigenschaften verpasst und verschwinden wieder. Es ist viel Bewegung im Roman, alle laufen, fahren, rennen, gewissermaßen sinnfrei von A nach B nach C, D bis Z. Ich habe 500 Seiten gelesen und es passiert nichts. Dh. natürlich passiert was, man wechselt die Lokalitäten, trinkt und dealt und dröhnt sich voll und ist voller wichtiger Scheinaufträge und Scheinaktivitäten. Aber nichts davon ist wesentlich, der Zug fehlt. Es ist beliebig. Der Erzählstil ist sehr pathetisch und personalisiert quasi alles, das Licht, den Wind, die Jahreszeiten, die Natur. Der Autor flicht pseudophilosophische Betrachtungen und Lebensweisheiten in seine Erzählung ein, die, bei Licht betrachtet, hohle Nüsse sind. Eines versteht der Autor perfekt: er sagt mit vielen Worten gar nichts. Fazit: Ein ziemlich hohler Roman mit viel Blendwerk. Ich habe nach 500 Seiten das Handtuch geschmissen. Kategorie:  Unterhaltung Verlag: Goldmann, 2017

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    • 5
  • Spannend und umfangreich wie ich es erwartet hatte

    Im Schatten des Berges
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. December 2016 um 21:23

    Nachdem ich Shantaram gelesen hatte, war für mich klar, das ich auch dieses Buch in Angriff nehmen möchte. Das Cover ist eigentlich recht "schlicht" gehalten, schwarzer Hintergrund und darauf die rote Zeichnung, hat mir aber gleich auf Anhieb sehr gut gefallen. Aber auch die Aufmachung hat mir gut gefallen, mit dem doppelt abnehmbaren Buchumschlag, sehr interessant und so etwas sieht man nicht jeden Tag. Natürlich sind die fast 1000 Seiten erstmal eine Ansage und ich habe auch zwei mal darüber nachgedacht, das Buch eben nicht zu lesen, ich bin froh mich für das Buch entschieden zu haben.Der Schreibstil ist wieder sehr detailreich, vieles wird in die Länge gezogen, was auch schon in dem ersten Buch etwas gewöhnungsbedürftig war. Ich habe mich jedoch schnell daran gewöhnt, was man von der Vielzahl der Charaktere nicht unbedingt behaupten kann. Besonders im ersten drittel des Buches kommen so viele Charaktere vor, dass man schon fast den Faden verliert. Aber die Charaktere werden alle so ausführlich beschrieben, dass viele von ihnen einfach im Gedächtnis bleiben. Lin den wir schon aus Shantaram kennen, ist natürlich in guter alter Manier, wieder in jede Menge verstrickt. Lin macht auf jeden Fall eine sehr deutliche Entwicklung durch, die man jedoch für meinen Geschmack auch etwas eher, hätte beginnen können.Es dreht sich viel um die Gewalt, die auf Bombays Straßen herrscht und Lin und seine Freunde stecken bis zum Hals mit drin. So viele Menschen streben, werden verletzt und verschwinden von der Bildfläche, das war einfach der Wahnsinn. Aber es gibt auch gute Seiten in der Geschichte, auf die man zwar oftmals zu kurz kommen aber umso bedeutungsvoller waren. Im Großen und Ganzen war das Buch auf jeden Fall spannend, unterhaltsam und vor allem eine tolle Fortsetzung des ersten Buches. Aber ich hätte mir trotzdem hier und da gewünscht, dass der Autor eben nicht so abschweift und manche Abschnitte nicht so sehr in die Länge gezogen worden wären.Ich denke auch, Shantaram gelesen zu haben ist ein großer Vorteil aber kein unbedingtes muss. Wer den Schreibstil mag und gerne mehr von Lin und den anderen Charakteren erfahren möchte sollte allerdings auch das erste Buch lesen.Fazit:Ein tolle Fortsetzung, die aber auch gut ohne den Vorgänger gelesen werden kann. Man kommt wieder mit jeder Menge Gewalt in Kontakt, das manchmal etwas verstörend war aber einfach zu der Geschichte gehört. Der Autor schafft es einen zu fesseln und hat mich mit dem Ende auch nochmal begeistern können!

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  • Unterhaltsame Fortsetzung

    Im Schatten des Berges
    Sagittaria

    Sagittaria

    19. December 2016 um 16:36

    Die Fortsetzung zu "Shantaram". Den ersten Teil habe ich leider nicht gelesen, weshalb es mir zunächst schwer viel in die Geschichte hineinzukommen. Nach einiger Zeit habe ich dies jedoch geschafft.Lin hat im letzten Buch anscheinend schon einiges durchgemacht. Lin ist der Hauptcharakter und wie begleiten ihn bei seinen nicht ganz legalen Aktivitäten durch Indien und auch Sri Lanka. Verlust spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle und auch der Leser spürt diesen Verlust deutlich. Man erfährt vieles über die indische Kultur und Mentalität, die sich doch deutlich von der westlichen unterscheidet. Die Suche nach sich Selbst spielt in diesem Buch auch eine wichtige Rolle, jedoch nicht das Hauptthema des Buches.Ich würde jedoch jedem Empfehlen das erste Buch zu lesen, da ich doch einige Probleme hatte in die Geschichte hineinzufinden.Im großen und ganzen war es jedoch eine unterhaltsame Geschichte.

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  • Legt durch Authentizität eine komplett neue Welt offen!

    Im Schatten des Berges
    Nadl17835

    Nadl17835

    18. December 2016 um 20:15

    Dies ist der Nachfolger des Bestsellers Shantaram und obwohl ich den ersten Band nicht gelesen hatte, gefiel mir dieser ganz gut und ich hatte keine großen Verständnisprobleme. Am Anfang war es ziemlich schwierig mit der Menge an Personen klar zu kommen, weil das doch ganz schön viele sind und nach und nach mehr dazu kommen. Aber man gewöhnt sich daran und nach dem Anfang hatte ich zumindest keine Schwierigkeiten mehr beim Erkennen der Protagonisten. Das Buch ist ziemlich dick. Dementsprechend lang ist die Geschichte und es reihen sich viele Handlungen aneinander. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Inhaltlich ist die Geschichte geprägt von Schmerz, Hass, Mord, Tod, Drogen, Mafiaclans, Kriminalität und Korruption. Es gibt allerdings auch schöne Momente, wie die sehr lehrreichen Seiten des Philosophen Idriss, der die Frage nach dem Sinn des Lebens in seiner Komplexität behandelt, sowie die Suche und das Finden des inneren Friedens, auch wenn ein noch so großer Sturm der Vergangenheit und der Erinnerung in einem tobt, mehrfach thematisiert. Erstaunlich ist dieses Festhalten und Klammern an den Frieden, angesichts der Tatsache, dass die Welt von Bombay und außerhalb gezeichnet ist durch Mord und Totschlag und den ganz alltäglichen Verlusten von geliebten Menschen und dem scheinbar nie endenden Schmerz dessen. Fraglich zurückgelassen hat mich die Länge bzw. Beginn und Ende des Buches. Ich fand keinen logischen Sinn darin. Irgendwann beginnt die Geschichte irgendwo, zwei Jahre nach Shantaram und dann hört sich völlig unvermittelt auf. Auch wenn der Abschluss einleuchtend und schön geschrieben ist, fehlt mir die Begründung hinter der Entscheidung das Ende genau dort einzuleiten und nicht woanders.

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  • Fesselnd und voll dunkler Gewalt

    Im Schatten des Berges
    Arietta

    Arietta

    16. December 2016 um 17:56

    Meine Meinung zum Autor: Der Autor Roberts, saß selbst wegen schweren Raubes im Gefängnis in Australien aus dem ihm die Flucht nach Indien gelang, dort fand er Zuflucht. Schon sein Erstlingswerk „ Shantaram „ trägt teilweise Autobiografische Züge , die auch in seiner Fortsetzung „ Im Schatten des Berges einfließen“ . Sein Hauptprotagonist trägt seinen Spitznamen Lin. Sein Schreibstil ist klar und ohne zu beschönigen, teilweise schon etwas poetisch, seine Handlung und die Personen fühlen sich Authentisch an. Alles ist sehr Gehaltvoll, Bildhaft und Facettenreich beschrieben. Er hält uns das Bild von Indien vor Augen, auf der eine Seite Reichtum, Armut die in den Slums endet, und die Hölle der Verbrechen. Ein Buch das einem beim Lesen sehr forderte und beanspruchte. Fesselnd und spannend, auch wenn es hin und wieder mal Längen gab. Er berichtete sehr Ausführlich, das Leben in Indien mit seinen Sitten und Gebräuchen, wie wir es uns Europäer nicht vorstellen können. Hier herrscht viel Insiderwissen, das spürt man. Meine Meinung zum Inhalt. Man spürt das Lin auf der Suche nach dem Guten ist und aus dem Alten Leben aussteigen möchte, die Hölle der Verbrechen hinter sich lassen möchte, was gar nicht so einfach ist. Seine sehr schöne Gespräche mit dem weißen Mann Idriss der auf dem Berge lebt, mit ihm erörterte philosophische und religiöse Themen, die Dialogische fand ich sehr schön, sie zeigen das Lin auf dem richtigen Weg ist. Das eintauchen in das wahre Indien, mit den wahren Lebensbedingungen, Sitten und Gebräuchen. Lin der den Wärmsten in den Slums hilft , hat mich berührt, er ist für sie da wenn sie ihn brauchen, halfen ihm auch als Diva die Millionärstochter in Gefahr war, hier zeigte sich die wahre Verbundenheit der Menschen zu Lin. Es gibt viele Schattenseite in dem Buch, ich glaube nur durch sein Insiderwissen und weil er selbst verstrickt war, konnte er so ausführlich über die Mafia, die Verbrechen, der Krieg der Bandenclans, wo jeder jeden bekämpft so glaubhaft rüber bringen, allein die Korruptheit der Beamten war erschreckend, aber sehr glaubhaft und echt dargestellt. Lin ist in der Zwickmühle, seine Gefühle zu Lisa und Klara kamen mir sehr zerrissen vor, jede von ihnen liebte er auf seine Weise. Lin erlebt auch viel trauriges und seine Verluste sind sehr schmerzhaft, man fühlte das er über tiefe Geühle verfügt und nicht so Eiskalt und gerissen ist wie er sich gibt. Ich hoffe das Lin seinen Weg finden wird und das sich am Ende des Buches alles zum Guten fügen wird. Aber dies muss jeder Leser für sich selbst heraus finden.

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  • Tolle Fortsetzung von "Shantaram"

    Im Schatten des Berges
    Rubine

    Rubine

    14. December 2016 um 18:59

    Die Geschichte von Lin aus "Shantaram" geht weiter. Da mir der erste Teil schon sehr gefallen hatte, habe ich mich über diese Fortsetzung sehr gefreut. Und wieder wurde ich nicht enttäuscht.Linbaba hatte ja im letzten Teil schon einiges durchgemacht. Khaderbai ist tot und mit dem neuen Mafiaboss kommt er nun so gar nicht klar. Wir begleiten Lin wieder bei seinen selten legalen Aktivitäten in Indien, machen einen kurzen Abstecher nach Sri Lanka und philosophieren mit ihm auf dem Berg beim Priester Idriss. Wieder muss Lin ein paar schmerzhafte Verluste verkraften ( und ebenso der Leser ), aber er findet auch immer wieder glückliche Momente. Die sympathischen indischen Abenteuer, die er so nebenbei erlebt, bilden einen guten Ausgleich zu der Härte der Gangsterwelt, in der er sich bewegt. Ich habe mit ihm gebangt, gehofft und gezittert, und so manches Mal den Kopf geschüttelt über seine Gedanken und Entscheidungen. Trotzdem blieb er immer ein sympathischer Protagonist, dem man wünscht, endlich innerlich zur Ruhe zu kommen und sein Glück zu finden.Dabei erfährt man wieder einiges über die indische Kultur und Mentalität, wenn auch weniger als im ersten Band. Der Schwerpunkt des Buches liegt diesmal auf religiösen und philosophischen Fragen, mit denen Lin sich viel auseinandersetzt. Er selbst gibt zwar an, nicht spirituell veranlagt zu sein, befindet sich aber ständig auf Sinnsuche. Dabei erfährt er einiges von den verschiedenen Religionen, doch seine persönliche Wahrheit findet er schließlich woanders.Es handelt sich aber bei "Im Schatten des Berges" nicht um ein religiöses Buch; diese Themen sind fein in die Geschichte eingewoben, so dass man sie erst wahrnimmt, wenn man schon mittendrin ist. Das Buch ist trotz der vielen Charaktere und schwierigen Themen nie langweilig, was auch auf den tollen Schreibstil zurückzuführen ist. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich konnte wieder total abtauchen und einige Zeit lang jeden Tag in Indien sein.Ich würde in jedem Fall empfehlen, den ersten Band zuerst zu lesen, da viele Personen von dort auch hier wieder vorkommen. Es ist auch sehr hilfreich zu wissen, was Lin vorher schon alles erlebt hat, um zu verstehen, warum er sich nun so verhält, wie er es tut. Trotzdem kann man das Buch aber bestimmt auch ohne diese Vorkenntnisse verstehen, denn es gibt auch genug neue Personen und Geschichten, die hier entwickelt werden.Für mich war es wieder ein tolles Leseerlebnis. Jeder, der "Shantaram" geliebt hat, der wird "Im Schatten des Berges" ebenfalls grandios finden!

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    • 3
  • Gute Geschichte aber zu lang...

    Im Schatten des Berges
    marpije

    marpije

    14. December 2016 um 15:19

    Lindsay Ford , ein Australier welche aus den Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses ausbrach ist im Indien untergetaucht , hier hat er seine neue Heimat gefunden zwischen des örtlichen Mafia-Klans und verschiedenen Gangs. Er hat sich in die gefährliche Welt sehr gut eingepasst, aber er will nicht das ganze Leben in Slums von Indien verbringen, Lin will weg... Ich habe die erste Teil von die Geschichte " Shantaram "  nicht gelesen und ich glaube darum das Buch hat mir einige Probleme gemacht, die größte das war der Vielfalt  von die Personen , die Charaktere sind sehr verschieden und ich muss mehrere Passage doppelt lesen , weil sonst komme ich in Verwirrung. Der Schreibstil ist gut aber langatmig, die Geschichte zieht sich sehr in die Länge , manchmal über mehrere Seiten ist nicht passiert , stellenweise für mich zu philosophisch , ab und zu kommt Spannung und Schwung aber das dauert nicht lange... Die Stimmung ist sehr bedrückend und traurig , die große Maß von Gewalt , Korruption, pure Brutalität und Folter geben die Geschichte sehr schwarze Ton, die hohe Konsum von Dogen von allem und in jeder möglichen Variationen , das leben wo der Angst hat der Oberhand gewonnen, wo die welche sollen für die Gerechtigkeit sorgen sind kaufbar, wo regiert nur Geld , wo die Waffen sind immer greifbar trübt die Atmosphäre sehr  und sogar die Liebe kann die nicht aufhellen. Traurige Geschichte über die dunkle Seite von unseren Welt , für mich eindeutig zu lang und deshalb zäh und langatmig.

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  • Es ist, als hätte Roberts die Wahrheit in Worten gefunden und schenkt sie uns, eingebettet in seiner

    Im Schatten des Berges
    Tasmetu

    Tasmetu

    08. December 2016 um 08:40

    Diese Rezension ist eine Kopie des Originals aus tasmetu.deNachdem "Shantaram" eines meiner absoluten Lieblingsbücher war, habe ich nun jahrelang auf die Fortsetzung gewartet. Wie auch schon beim ersten Band ist es schwierig, ihn zusammen zu fassen oder detaillierter über den Inhalt zu sprechen. Nicht nur wegen seiner enormen Länge (gut 1000 Seiten), sondern auch wegen seiner Komplexität und Vielschichtigkeit.Auch in diesem Buch hat mich das Autobiographische sehr gereizt. Lin, der Protagonist, erlebt sehr viel, auch viel Schlechtes und viel Illegales und man weiß nie so genau, was der Autor jetzt tatsächlich erlebt hat und was er mit seinem dichterischen Talent hinzugefügt hat.Eben dieses Talent hat mich auch diesmal absolut von den Socken gehauen. Roberts Schreibstil ist einfach unglaublich. Er schreibt ehrlich und direkt, nimmt kein Blatt vor den Mund und doch ist es poetisch und philosophisch. Immer wieder gibt es Zitate oder Absätze, die einen vollkommen sprachlos zurücklassen. Es ist, als hätte Roberts die Wahrheit in Worten gefunden und schenkt sie uns, eingebettet in seiner eigenen, faszinierenden Geschichte."Im Schatten des Berges" (genau wie "Shantaram" damals) ist nicht nur eine spannende, interessante Geschichte eines flüchtigen Verbrechers, der in Indien ein neues Leben voller Gefahren und Liebe und Freunden und Verlust gefunden hat, sondern auch ein Buch voller Weisheit. Hier fand ich den zweiten Band viellecht sogar noch stärker als den ersten, auch wenn meine Erinnerung an diesen nicht mehr ganz frisch ist. Denn in "Im Schatten des Berges" lernt Lin eine Art Guru kennen, mit dem viele philosophische Gespräche geführt werden, was das Buch durchaus bereichert hat.Manchmal waren mir die Sprüche aber auch zu viel. Es gab einige Seiten, in denen er mit seinen Freunden - meist Karla, die natürlich immer noch eine große, große Rolle in seinem Leben spielt - eine Art Spiel spielt, bei dem sie sich mit philosophischen Sprüchen "battlen" und das war beim ersten Mal noch cool, beim dritten Mal nur noch nervig. Es fühlte sich so an, als wollte Roberts unbedingt seine gesammelte Zitatsammlung in dieses Buch quetschen.Nichtsdestotrotz schafft er es doch, dass man sich in den 1000 Seiten nicht langweilt. Das schafft er nicht nur mit der Schönheit seiner Sprache, sondern auch mit lebensechten Charakteren. Viele von ihnen kannte ich schon aus dem ersten Band und manche lernte ich neu kennen. Man lernt, einige zu hassen und andere zu lieben. Man sieht und fühlt wie Lin.Auch hier gab es wieder einen kleinen Minuspunkt, denn obwohl Roberts die Frauen seiner Geschichte mit sehr viel Respekt portraitiert, stellt er sie doch immer wieder als diese unverständlichen, mystischen, in Rätseln sprechenden Wesen dar. Die Dialoge mit Lisa und Karla waren oft mehr als verwirrend und in meinen Augen etwas verzerrt dargestellt.In diesem Buch standen, neben vielen anderen Themen, vor allem Verlust und Wahrheit im Mittelpunkt, was durchaus interessant war, aber mir fehlte ein wenig der Shantaram aus dem Slum, den ich im ersten Band so lieben gelernt habe.Alles in allem war es aber wieder einmal ein wundervolles Buch, das mein Herz höher schlagen ließ und mich mit nach Indien genommen hat und mich vermutlich für den Rest meines Lebens nicht mehr loslassen wird. Roberts schafft es einfach, einen zu packen und nachhaltig zu verändern. Ich bin von ihm und seiner Arbeit schwer beeindruckt und hoffe, dass wir noch mindestens ein weiteres Buch bekommen werden.Verlust und Wahrheit, Liebe und Entscheidungen -Roberts lässt uns in seiner Geschichte verschwinden und lässt uns vor seiner Weisheit und seiner Sprache staunen

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  • Shantaram zwei

    Im Schatten des Berges
    Ritja

    Ritja

    29. November 2016 um 12:32

    Wer "Shantaram" gelesen hat, wird in diesem Buch schnell die Charaktere wiedererkennen und einen leichten Einstieg haben. Ohne die Vorkenntnisse wird es wahrscheinlich etwas schwerer die Verknüpfungen zwischen den Charakteren zu verstehen.  Auch in dem zweiten Buch zu seinem Leben hat es Gregory Roberts geschafft mich einzufangen und mitzunehmen. Sein Schreibstil ist sehr gut und flüssig und so klar und deutlich, dass man das Gefühl hat, den Straßenlärm, die Gefahren und die Freude spüren und hören zu können. Es geht auch diesmal um seine große Liebe Karla, seine Freunde und sein Leben in Indien. Die Clankämpfe, die Morde, die Brände und die Korruption sind auch diesmal wieder ein Bestandteil  der Geschichte. Trotzdem schaffte er es, dass auch der Humor bei dieser Geschichte nicht zu kurz kommt. Ich musste immer wieder über die Handlungen und Eigenheiten von Didier & Co. schmunzeln. Einen größeren Raum gibt er den Gedankenflügen. Immer wieder wird es philosophisch und manchmal ziehen sich diese Diskussionen über mehrere Seiten. Teilweise fand ich dies zu langatmig und wenig spannend.  Phasenweise erinnerte mich leider die Geschichte an einen amerikanischen Blockbuster. Einer gegen alle. Ein Held, der alle rettet. Ein Mann, der von der bösen Seite zur guten Seite wechselt. Kann sich ein Mensch derart ändern? Es wirkte nicht echt und realistisch und leider litt die Geschichte etwas darunter. Trotzdem:  Wer einfach nur eine spannende Geschichte, die in Indien spielt, lesen möchte, hat hier genügend Seiten (988) und Abenteuer, um abzutauchen. 

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