Gregory Hughes

 4.2 Sterne bei 40 Bewertungen
Autor von Den Mond aus den Angeln heben, Summertime of the Dead und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Gregory Hughes

Gregory HughesDen Mond aus den Angeln heben
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Den Mond aus den Angeln heben
Den Mond aus den Angeln heben
 (40)
Erschienen am 19.08.2011
Gregory HughesDen Mond aus den Angeln heben
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Den Mond aus den Angeln heben
Den Mond aus den Angeln heben
 (0)
Erschienen am 24.08.2011
Gregory HughesUnhooking the Moon
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Unhooking the Moon
Unhooking the Moon
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Erschienen am 29.04.2010
Gregory HughesSummertime of the Dead
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Summertime of the Dead
Summertime of the Dead
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Erschienen am 30.08.2012

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vivreavecdeslivress avatar

Rezension zu "Den Mond aus den Angeln heben" von Gregory Hughes

Den Mond aus den Angeln haben | Buchbesprechung
vivreavecdeslivresvor 8 Monaten


Wenn ihr nun den Klappentext gelesen habt, stimmt ihr mir bestimmt zu, wenn ich sage, dass dieses Buch einfach wunderschön klingt und einem schon nur vom Zuhören warm ums Herz wird. Vor einigen Jahren, vier vielleicht, habe ich dieses Buch bereits einmal gelesen. Diesen Herbst habe ich es gerereadert, eines der wenigen Bücher, die ich jemals ein zweites Mal gelesen habe. All die Jahre ist mir diese Geschichte als ein Lieblingsbuch in Erinnerung geblieben und auch jetzt ist es noch eines der schönsten und glücklichsten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich habe mich in Gregory Hughes Schreibstil verliebt, er beschreibt alles aus Sicht von Bob, ein Kind, das mehr durchschaut, als man denken könnte. Ich habe mich mit den Charakteren des Buches angefreundet und sie in mein Herz geschlossen. Auf der Reise nach New York haben Bob und die Ratte ein Ziel: Sie möchten ihren verschollenen Onkel Jerome de Bilier suchen, damit er sie gemeinsam aufnimmt und sie nicht getrennt an Pflegeeltern gebracht werden. Noch bevor sie in der Grossstadt ankommen, gewinnen sie einen ersten Freund, Joey. Der muss allerdings die Stadt für ein Paar Tage verlassen und die Ratte und Bob sind vorerst auf sich allein gestellt. Ziemlich schnell treffen sie auf Tommy, einen Gauner und schliessen sich ihm an. Sie erleben einiges und alles scheint irgendwie am Schnürchen zu laufen. Sie treffen auch auf Ice, den geliebten Retter der Ratte - und das nicht nur einmal. Um eine reale Geschichte zu sein, kommen natürlich zu viele Zufälle zusammen. Das kann einem schaurig aufregen, aber mir hat es nichts ausgemacht - nur gegen Schluss war es mir dann etwas zu viel des Guten. Zweimal wurden sie in einer der grössten Zeitungen New Yorks abgedruckt, weil sie in irgendwelche Konflikte verwickelt waren. So weit so gut, aber auf den letzten fünfzig Seiten wurde dann doch etwas übertrieben, ich möchte nicht spoilern, aber es kam zu Schüssen und Befreiungen mit unglaublichen Erfolgen, die niemals möglich scheinen. 
Doch für mich machte spätestens das wirkliche Ende alles wieder wett. Marie Claire, die Ratte, hat mich so berührt. Die Geschichte scheint so geglückt und dennoch so traurig. Das Gefühl, das mir das Buch gegeben hat, ist unvergleichlich. Kinder. Die Unvoreingenommenheit, die Spontanität, die Gelassenheit. Die Liebe zwischen dem Geschwisterpaar, die Freundschaft, die Freiheit. Ich bin sprachlos, es hat mich so glücklich gemacht dieses Buch zu lesen. Auf seine simple Art ist das Buch hoch philosophisch und wirklich lesenswert. Ich hoffe, ihr findet es noch irgendwo, zwischenzeitlich wurde dieses Buch meines Wissens nämlich nicht ausgelegt. Ein grosser Fehler, wie ich finde. https://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2018/02/den-mond-aus-den-angeln-heben.html

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Jetztkochtsies avatar

Rezension zu "Den Mond aus den Angeln heben" von Gregory Hughes

Rezension zu "Den Mond aus den Angeln heben" von Gregory Hughes
Jetztkochtsievor 6 Jahren

Das Buch beginnt wirklich toll. Ein wirklich gelungener Schreibstil, tolle Charaktere, ein schönes Setting mitten in Kanada, Indianer und eine etwas schräge Familie.
Wäre es so weiter gegangen, wäre das Buch schon allein wegen der Ratte für mich eines der Jahreshighlights geworden. Das kleine Mädchen ist herrlich schräg und respektlos.
Dummerweise startet dann eine Flucht quer durch Kanada und Nordamerika bis nach New York und diese Flucht eben konnte mich für ein Jugendbuch so gar nicht begeistern.
Ja, auch hier stimmt der Stil noch, die Figuren bleiben toll gezeichnet, aber die Geschichte nimmt für mich Wendungen, die ich in einem Jugendbuch einfach nicht gutheißen kann. Abgesehen davon, daß die Ratte jeden als Pädophilen beschimpft, der nicht schnell genug aus dem Weg geht und den Lesern suggeriert wird, daß es durchaus in Ordnung ist, vor dem Kinderheim zu fliehen, mitten in New York in einem Park zu schlafen und dass die meisten Gangster und fiesen Typen eigentlich ganz nett sind, wenn man ihnen nur eine Chance gibt, daß Selbstjustiz in manchen Fällen ganz ok ist und in Kinderheimen nur böse Menschen und Pädophile arbeiten.
Dieser Schwachsinn hat mir das ganze Buch verdorben, da konnte auch der begeisterte Eindruck zu Beginn des Lesens nichts mehr retten.
Diese Botschaft ist einfach nur fragwürdig und aus meiner Sicht für kindliche Leser ganz klar ungeeignet, da sie ein völlig falsches Bild der Wirklichkeit abgibt.
Ich habe wirklich keine Ahnung, was der Autor sich dabei gedacht hat, aber vermutlich nicht viel.
Mich stört es deutlich, abgesehen davon, daß mir das Ende auch überhaupt nicht gefiel, weil es nicht zur sonstigen Stimmung des Buches paßte.
Und obwohl es ein wirklich berührender Text ist und ich sonst immer bei solchen Texten weine, war ich hier über die ein oder andere Wendung so entsetzt, daß ich ausnahmsweise mal nicht in Tränen zerfloß.

Von mir ganz klar keine Leseempfehlung für Kinder.

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Ritjas avatar

Rezension zu "Den Mond aus den Angeln heben" von Gregory Hughes

Rezension zu "Den Mond aus den Angeln heben" von Gregory Hughes
Ritjavor 6 Jahren

Chaotisch, laut und leise, skurril und verwirrend und irgendwie anders, aber gut und manchmal auch traurig...so erschien mir die gemeinsame Reise mit Ratte und Bob.

Ratte heißt eigentlich Marie Claire und lebt mit ihrem Bruder (Robert=Bob) in Kanada, genauer Winnipeg. Sie liebt diese Stadt, die Menschen um sie herum und alle lieben und mögen Ratte. Sie ist laut und überdreht, spielt Fußball genauso gut wie Theaterstücke, spricht französisch und spanisch und kann ihren Bruder immer wieder um den Finger wickeln. Doch dann stirbt ihr geliebter Vater und sie begeben sich auf die Suche nach ihrem Onkel Jerome in New York. Sie wissen, dass er ein erfolgreicher Drogendealer sein soll und wollen nun in der Bronx und in anderen weniger guten Stadtteilen NY nach ihn suchen. Sie treffen dabei auf viele herrlich skurrile, aber liebenswerte Charaktere wie den Zigarrenschmuggler Joey und den Gauner Tommy. Mit allen schließen sie Freundschaft...besonders Ratte schafft es, sie in ihren Bann zu ziehen. Und dann trifft sie noch auf ihr Idol - Iceman, ein Rapper. Seine Lieder biept (fluchen darf sie nicht) sie mit Vorliebe laut mit. Trotz aller Freundschaften und Abenteuer verlieren sie nicht ihr Ziel aus den Augen und als es fast schon zu spät ist, bekommen sie eine heiße Spur.

Wild, laut und fantasiereich ist die Geschichte, nicht immer realistisch und doch mit einem typischen Ende oder fast typischen Ende. Man folgt den Figuren gern durch die Geschichte. Man bleibt am Ball, wenn es brenzlig wird und atmet durch, wenn die Gefahr gebannt ist und freut sich mit den Charakteren über die kleinen und großen Erfolge und muss immer wieder schmunzeln über die manchmal dreist-frechen Antworten von Ratte.

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