Gregory Maguire

 3.9 Sterne bei 161 Bewertungen
Autor von Wicked - Die Hexen von Oz, Wicked und weiteren Büchern.

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Wicked

Wicked

 (9)
Erschienen am 10.02.2018
Wicked - Die Hexen von Oz

Wicked - Die Hexen von Oz

 (71)
Erschienen am 01.02.2008
Wicked

Wicked

 (35)
Erschienen am 11.07.2011
Son of a Witch

Son of a Witch

 (12)
Erschienen am 08.07.2011
Mirror Mirror

Mirror Mirror

 (4)
Erschienen am 01.10.2004

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Rezension zu "Wicked - Die Hexen von Oz" von Gregory Maguire

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt
Quinn_vor 7 Tagen

Meine Meinung:
Um eines vorweg zu sagen: Ich weiß nicht wie sich das Buch zur Story-Line des Musicals verhält. Leider habe ich das Musical nie gesehen (und leider läuft es auch in Deutschland nicht mehr) aber ich denke, das Buch und das Musical haben gewisse Parallelen, insbesondere bei den gröberen Handlungssträngen, jedoch bezweifle ich bei gewissen, eher anzüglichen Kapiteln, dass diese so im Musical dargestellt werden. Soviel dazu, für die, die es interessiert.
Womit wir aber auch schon bei dem Thema wären, warum ich dieses Buch gelesen habe. Zum Einen, wie unschwer zu erraten, stehe ich auf Musicals und hätte liebend gern "Wicked" auf einer der deutschen Musicalbühnen gesehen, zum Anderen, liebe ich die Geschichte des Zauberern von Oz und war gespannt darauf, diese von einer anderen Perspektive zu sehen. Ich finde jedoch, und das sollte an dieser Stelle dazu gesagt werden, solche "Märchenadaptionen" müssen sehr kritisch betrachtet werden. Sie spielen zwar in dem gleichen literarischen Universum, oft mit den gleichen Figuren, differenzieren sollte man meiner Meinung nach jedoch trotzdem dazwischen, was der Autor des Orignalwerkes und der Autor der Adaption ausdrücken wollten. Oft wird eine eigentlich schöne Geschichte von Adaptionen zerrissen oder mir als Leser kaputt gemacht, weil dem Autor des Originalwerks die Worte im Mund herum umgedreht werden und sie plötzlich eine ganz andere (vielleicht auch nicht gewollte) Intention bekommen. Das jedoch nur als Hinweis am Rande, denn ich habe versucht, "Wicked" vom "Zauberer von Oz" zu differenzieren und meine Sichtweise zu erweitern, anstatt Frank L. Baum (Autor vom "Zauberer von Oz") irgendwelche Intentionen böser Natur zu Unterstellen. Ich finde, beide Geschichten stehen für sich und so sollte man diese auch betrachten, als eine ergänzende Unterstützung zur Erweiterung der eigenen Sichtweise.

"Wicked" thematisiert die Frage, wie ein Bösewicht, wie die böse Hexe des Westens, eigentlich böse wird. Das Schöne ist, Gregory Maguire, bring die böse Hexe dem Leser Nahe. Dies beginnt schon damit, dass sie einen Namen bekommt, Elphaba. Elphaba ist zwar ein eher schwieriges Kind aber es lässt sich darüber streiten, ob sie als schwieriges oder gar böses Kind geboren wurde (schon allein die grüne Hautfarbe, die spitzen Zähne und die "Wasserallergie" lassen einige Interpretationen zu) oder ob sie einfach Pech hatte und in miss ständische Familienverhältnisse hineingeboren wurde. 
Die Entwicklung Elphabas mitzuerleben und sich selbst immer wieder die Frage zu stellen: Was macht einen Menschen zu einem bösen Menschen? Ist ein Mensch böse geboren oder nur ein Opfer seiner Umwelt?, ist höchst spannend gewesen und hat mich sehr bewegt.
Auch andere gesellschaftliche Missstände werden in Maguires Buch immer wieder thematisiert. Der Leser wird immer wieder zum Nachdenken angeregt und zum Interpretieren von Metaphern eingeladen. Dies hat mir sehr viel Spaß gemacht. Denn so war "Wicked" für mich viel mehr als nur ein fantasievolles Werk über eine fantastische Welt, die mich schon in ihrer Ursprungsform, im „Zauberer von Oz“ begeistern konnte.
Ein kleiner Minuspunkt ist nur im Erzählfluss zu vermerken. Einige Kapitel zogen sich schon etwas zäh dahin und manchmal wurde mir das Geschilderte auch zu viel - ich will jetzt keine Spoiler einbauen, bei manchen anzüglichen Szenen habe ich mich jedoch gefragt, ob diese für den Handlungsstrang wirklich nötig gewesen sind.

Abschließend sollte noch gesagt werden, dass sich dieses Buch, meines Erachtens nicht als "schlichte Unterhaltungslektüre" eignet, weil der Leser permanent aufgefordert wird bestimmte (gesellschaftliche) Strukturen zu hinterfragen und das Buch damit schon fast einen aufklärerischen Charakter bekommt.

Fazit:
Trotz des kleinen Punktabzugs, kann ich sagen, dass "Wicked" zu meinen Schätzen im Bücherregal gehört. Ich vergebe vier von fünf Sternen, sage aber noch einmal abschließend dazu, dass man berücksichtigen sollte, dass sich dieses Buch als reine Unterhaltungslektüre meiner Meinung nach nicht eignet.

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L

Rezension zu "Wicked" von Gregory Maguire

Die böse Hexe des Westens
LenaSilbernaglvor 3 Monaten

Darum geht's:
Es ist die Geschichte der bösen Hexe des Westens aus dem Zauberer von Oz. 

Das Buch:
Das Buch hat mich schon immer interessiert. Ich bin damals durch das gleichnamige Musical darauf gestoßen. Vor kurzem habe ich mir also die Neuausgabe gegönnt und es endlich gelesen.
Ich kann nur alle vor diesem Buch warnen. Es ist nicht die süße, romantische Geschichte über Gleichheit und Freundschaft, die im Musical erzählt wird. Wer also eine Nacherzählung oder etwas ähnliches erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein.
Das Buch erzählt nichts über das wunderbare, freudestrahlende Oz, welches im "Der Zauberer von Oz" vermittelt wird. Diese Geschichte vermittelt eher den Eindruck etwas düsterer zu sein. 
Erzählt wird die Geschichte von Elphaba, die später zur bösen Hexe des Westens wird. 
Der Autor möchte scheinbar herausstellen, warum Elphaba böse wurde.
Das Land Oz wird aus einer komplett anderen Perspektive dargestellt. Und auch die Bewohner werden anders dargestellt als wie man sie kennt. 
Es geht in diesem Buch um Gesellschaftskritik und auch um Religionskritik. Mit Hintergrund Oz.
Der Zauberer wird hier auch anders dargestellt. Er ist nicht der liebevolle alte Mann. Sondern ein Despot, der den eigentlichen Regenten verstoßen hat und nun dabei ist, die Rechte der TIERE massiv einzuschränken.
Die Geschichte beginnt mit den Eltern Elphabas, die beide nicht wirklich liebenswert sind. Der Vater Frex wird als ständig abwesender Vater inszeniert. Melena - die Mutter - wird als Alkoholikerin mit ambivalentem Sexleben geschildert. 
Als Elphaba zur Welt kommt ist sie grün. Von da an muss sie gegen Vorurteile, Gerüchte und Hänseleien kämpfen. 
Von ihrer Mutter wird sie scheinbar nicht geliebt. Diese versucht auch sie zu ertränken - schafft das im Endeffekt trotzdem nicht. Dabei stellt sich auch heraus, dass Elphaba eine enorme Furcht vor dem Wasser hat. Warum wird jedoch nicht erklärt.
Alles in allem erscheinen Elphabas Eltern als wenig liebenswerte Charaktere. 
Im nächsten Kapitel erlebet man Elphaba dann als junge Erwachsene, die in Shiz studiert. Dort lernt sie auch einige TIERE kennen und auch einige Kollegen - darunter Glinda. 
Glinda erscheint zunächst etwas unsympathisch, da man sie in einer Episode mit Dr. Dillamond - einem GEISSBOCK - erlebt und sie nicht sehr freundlich zu ihm ist. 
Durch seltsame Umstände gelangen dann Glinda und Elphaba in ein Zimmer, welches sie sich teilen müssen.
Dabei erfährt der Leser mehr über Glinda, die nicht sehr schlau zu sein scheint. Ihr einziges Ziel im Leben scheint eine gute Heirat zu sein. Für politische Dinge interessiert sie sich nicht.
Unterdes ist der Zauberer zu einem Diktator geworden, den nicht alle Ozianer sympathisch finden. 
Auch Elphaba ist gegen diese Diktatur, spricht das jedoch auch offen aus. 
Später wird sie zu einer Rebellin. Die Untergrundbewegung versucht den Zauberer zu stürzen und das Land zu befreien. Es folgt eine Episode, in der Elphaba zu dieser Bewegung gehört.
Leider muss ich dazu sagen, dass sie nicht wirklich an der Sache beteiligt scheint. 
Am Ende versucht Elphaba die Schuld, die sie auf sich geladen hat zu begleichen. Wer den "Zauberer von Oz'" kennt, ahnt bereits wie dieses Buch enden wird. Obwohl das Ende doch etwas anders ist. 
   
 

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S

Rezension zu "Wicked - Die Hexen von Oz" von Gregory Maguire

Die Liebeserklärung
Schwester2001vor 5 Monaten

Für mich war das Buch eine Liebeserklärung an das Orginal. 

Man muss sich hineinfallen und davontragen lassen. 
Lest zuerst das Orginal und seit dabei ganz Kind und dann wird man dieses Buch mit anderen Augen sehen.




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Gregory Maguire wurde am 09. Juni 1954 in Albany (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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