Gregory Maguire

 3.9 Sterne bei 170 Bewertungen
Autor von Wicked, Wicked und weiteren Büchern.

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Cover des Buches Wicked9783608962109

Wicked

 (86)
Erschienen am 10.02.2018
Cover des Buches Wicked0061350966

Wicked

 (35)
Erschienen am 11.07.2011
Cover des Buches Son of a Witch0061714739

Son of a Witch

 (12)
Erschienen am 08.07.2011
Cover des Buches Mirror Mirror0060988657

Mirror Mirror

 (4)
Erschienen am 01.10.2004

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Rezension zu "Wicked" von Gregory Maguire

Buch abgebrochen, konnte mich absolut nicht fesseln. Anstrengender Schreibstil
Sandra8811vor einem Jahr

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich bin großer Fan von „Der Zauberer von Oz“ und war super neugierig auf die Vorgeschichte dazu.

Cover:
Das Cover ist einfach großartig! Es passt super zum Thema und man erkennt gleich, dass es sich um eine Geschichte aus der Welt des Zauberers von Oz handelt. Mir gefallen vor allem die geflügelten Affen sowie den Reiter auf dem Weg zur Stadt.

Inhalt:
Elphaba ist eine intelligente, aber leider grünhäutige junge Hexe. Sie wächst relativ abgeschieden von anderen Menschen in einem Wald auf. Als sie ihr Biologiestudium antritt, fällt ihr auf, dass der Zauberer von Oz immer stärkere Gesätze für Tiere verhängt und diese unterdrückt.

Handlung und Thematik:
Ich muss sagen, spätestens, als ich auf dem Cover oberhalb des Klappentextes las „Halten Sie einen Platz im Regal frei zwischen „Alice im Wunderland“ und „Der Hobbit“, es lohnt sich“, war ich total Feuer und Flamme für das Buch. Leider wurde ich jäh enttäuscht! Ich gestehe, ich habe das Buch auf Seite 165 abgebrochen, da ich weder Spannung noch fesselnde Charaktere oder Ereignisse wahrnahm. Die Handlung plätscherte einfach so dahin, es fehlte ein Ziel und es las sich mehr wie ein College-Teenie-Problembuch. Der Plot war überhaupt nicht interessant und hatte meines Erachtens nicht viel mit „Der Zauberer von Oz“ zu tun, außer dass der Zauberer erwähnt wurde. Ich habe mir dann noch die letzten 50 Seiten am Ende durchgelesen und muss sagen, die Seiten dazwischen waren wohl nicht gehaltvoll, da ich noch genau die handelnden Personen kannte und auch der Schluss sehr emotionslos geschrieben war. Ich hätte mir das Buch sparen sollen.

Charaktere:
G(a)linda und Elphaba waren wohl die Hauptcharaktere in diesem Buch. Ich konnte mit beiden nicht wirklich viel anfangen und sie waren mir eher egal, wenn überhaupt dann sogar ein wenig unsympathisch.

Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich bereits zu Beginn sehr anstrengend. Der Autor versuchte wohl es „alt“ klingen zu lassen, aber es war einfach nur schrecklich zu lesen. Zwischendurch fühlte ich mich wie in einer Parodie, weil ich dachte der Autor verarscht einfach nur die Story von „Der Zauberer von Oz“. Die Spannung fehlte völlig, es plätscherte einfach nur ohne wirkliches Ziel dahin. Auch bei den Beschreibungen der Gegenden fehlte mir etwas. Was mir gut gefiel, waren die kurzen Abschnitte und die netten Zeichnungen der Hexen zwischendrin. Das war es leider schon...

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich konnte mit dem Buch leider nichts anfangen, obwohl ich Fan von „Der Zauberer von Oz“ bin. Der Plot konnte mich nicht fesseln und die Charaktere waren auch nicht sympathisch. Ich habe das Buch abgebrochen und kann es leider nicht empfehlen.

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Rezension zu "Wicked" von Gregory Maguire

Die Geschichte der Hexen von Oz
Annejavor einem Jahr

Die magische Welt rund um das Land Oz, konnte mich bisher, wenn auch nur als Film, sehr begeistern. Die liebenswerten Bewohner, die Smaragdstadt und natürlich Dorothy aus Kansas, führten mich in eine unglaubliche Welt, in der natürlich auch das Böse herrschte. Die böse Hexe des Westens war für mich immer ein Mysterium, denn war sie schon immer böse? Warum war sie grün?

 

Alle Antworten bekam ich leider nicht, aber ein paar. Doch konnte das reichen, um mich zu überzeugen? Sagen wir mal, naja, denn die Geschichte nimmt der mir bekannten Story gehörig den Zauber weg, da sich zeigt, das es im Lande Ozeigentlich mehr schlecht als recht zugeht. Armut, Klasseneinteilungen für Bewohner, die TIERE sind und haufenweise Regeln, die der große mächtige Zauberer hervorbringt, boten mir einen Anblick des Grauens. Doch einen besonderen Schock hatten die ersten Seiten des Buches für mich, in welchem Dorothy, der Blechmann, der Löse und die Vogelscheuche darüber diskutierten, wer oder was die böse Hexe des Westens überhaupt sei. Von Misshandlungen bis hin zu der Behauptung sie sei ein Hermaphrodit, wird kaum etwas ausgelassen und ließ mir dementsprechend die Kinnlade runter klappen. 

 

Nach einer kleinen Recherche, durfte ich feststellen, da dieses Buch wegen seiner harten Ausdrücke nicht für Kinder geeignet ist. Dazu kommt, dass das Buch ein regiertes Oz zeigt und dabei nicht verheimlicht, das es auch hier Gesetze, Steuern und Regeln gibt. Da dies Kinder weniger interessieren dürfte, würden sie es wahrscheinlich eh schnell zur Seite legen.

 

Die Hauptgeschichte handelt schließlich von Elphaba, welche bereits als grünhäutiges Mädchen zur Welt kam. Wieso, konnte ich leider nicht herauslesen, wie sie allerdings zu dem wurde, was sie am Ende war, ist eine interessante Geschichte, welche so gesehen mit einem Jugendroman gleichzusetzen ist. Denn Elphaba studiert und wohnt in einer Akademie, in welcher sie wegen ihrer grünen Hautfarbe verspottet und gemieden wird. Trotzdem war sie für mich eine Person, über die ich gerne etwas las, da sie einfach ein herzensguter Mensch war. Sie wollte keine Tiere quälen und setzte sich stets für Menschen in ihrem Umfeld ein.

 

Ihr kennt doch bestimmt die Hexe, welche von Dorothy´s Haus getötet wurde? Auch diese Dame mit dem Namen Nessarose fand ihren Weg ins Buch. Sie war Elphabas Schwester und hatte wie sie ein klar erkennbares Merkmal.  Mit ihrem mitwirken hatte ich am Ende die Entstehung der beiden bösen Hexen des Landes. Aber auch  der Weg von Glinda, der guten Hexe des Ostens ist ein großer Teil der Geschichte. Für mich war dies wie ein Fest, da ich nun wusste, wie die einzelnen Hexen zueinander standen und was sie miteinander verband. 

 

Meine Beschreibungen klingen wie Belobigungen, doch das sind sie nur teilweise, denn neben der spannenden Story, stand eine unglaubliche schwere Schreibweise, welche selbst kurze Abschnitte enorm in die Länge zog. Ich hatte stellenweise das Gefühl, auf der Stelle zu gehen, da es einfach nicht vorangehen wollte. Auch die sehr detaillierten Beschreibungen machten das Ganze nicht besser, da sie meist zu ausufernd waren und es nicht schafften eine Person oder einen Gegenstand mit wenigen Worten zusammenzufassen. Ich verzweifelte regelrecht an einigen Kapiteln und überlegte mehr als einmal das Buch vorzeitig zu beenden. Doch hier war es die Neugier, die mich hielt und mir schließlich ein spannendes Ende bot.

 

Ein kleines Highlight bot mir allerdings eine Karte am Ende des Buches, welche mir zeigte, wie weitläufig das Land Oz eigentlich ist. Viele Orte tauchen im Buch auf und warten nur darauf entdeckt zu werden, da zumindest ich, viele nicht einmal kannte.

 


Mein Fazit

 

Dieses Buch bot mir eine völlig neue Einsicht in das Land Oz und seine Bewohner. Dabei behaarte der Autor jedoch nicht auf die magische Vorstellung der Filme, sondern gab dem Buch seinen ganz eigenen Charme. Trotzdem hätte ich mir eine etwas leichtere Schreibweise und eine weniger detaillierte Beschreibung gewünscht, da die Kombi aus Beiden, den Lesefluss extrem verlangsamten. Lesespaß hatte ich trotzdem, da die Geschichte um die Hexen von Oz einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterließen.

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Rezension zu "Wicked - Die Hexen von Oz" von Gregory Maguire

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt
Quinn_vor 2 Jahren

Meine Meinung:
Um eines vorweg zu sagen: Ich weiß nicht wie sich das Buch zur Story-Line des Musicals verhält. Leider habe ich das Musical nie gesehen (und leider läuft es auch in Deutschland nicht mehr) aber ich denke, das Buch und das Musical haben gewisse Parallelen, insbesondere bei den gröberen Handlungssträngen, jedoch bezweifle ich bei gewissen, eher anzüglichen Kapiteln, dass diese so im Musical dargestellt werden. Soviel dazu, für die, die es interessiert.
Womit wir aber auch schon bei dem Thema wären, warum ich dieses Buch gelesen habe. Zum Einen, wie unschwer zu erraten, stehe ich auf Musicals und hätte liebend gern "Wicked" auf einer der deutschen Musicalbühnen gesehen, zum Anderen, liebe ich die Geschichte des Zauberern von Oz und war gespannt darauf, diese von einer anderen Perspektive zu sehen. Ich finde jedoch, und das sollte an dieser Stelle dazu gesagt werden, solche "Märchenadaptionen" müssen sehr kritisch betrachtet werden. Sie spielen zwar in dem gleichen literarischen Universum, oft mit den gleichen Figuren, differenzieren sollte man meiner Meinung nach jedoch trotzdem dazwischen, was der Autor des Orignalwerkes und der Autor der Adaption ausdrücken wollten. Oft wird eine eigentlich schöne Geschichte von Adaptionen zerrissen oder mir als Leser kaputt gemacht, weil dem Autor des Originalwerks die Worte im Mund herum umgedreht werden und sie plötzlich eine ganz andere (vielleicht auch nicht gewollte) Intention bekommen. Das jedoch nur als Hinweis am Rande, denn ich habe versucht, "Wicked" vom "Zauberer von Oz" zu differenzieren und meine Sichtweise zu erweitern, anstatt Frank L. Baum (Autor vom "Zauberer von Oz") irgendwelche Intentionen böser Natur zu Unterstellen. Ich finde, beide Geschichten stehen für sich und so sollte man diese auch betrachten, als eine ergänzende Unterstützung zur Erweiterung der eigenen Sichtweise.

"Wicked" thematisiert die Frage, wie ein Bösewicht, wie die böse Hexe des Westens, eigentlich böse wird. Das Schöne ist, Gregory Maguire, bring die böse Hexe dem Leser Nahe. Dies beginnt schon damit, dass sie einen Namen bekommt, Elphaba. Elphaba ist zwar ein eher schwieriges Kind aber es lässt sich darüber streiten, ob sie als schwieriges oder gar böses Kind geboren wurde (schon allein die grüne Hautfarbe, die spitzen Zähne und die "Wasserallergie" lassen einige Interpretationen zu) oder ob sie einfach Pech hatte und in miss ständische Familienverhältnisse hineingeboren wurde. 
Die Entwicklung Elphabas mitzuerleben und sich selbst immer wieder die Frage zu stellen: Was macht einen Menschen zu einem bösen Menschen? Ist ein Mensch böse geboren oder nur ein Opfer seiner Umwelt?, ist höchst spannend gewesen und hat mich sehr bewegt.
Auch andere gesellschaftliche Missstände werden in Maguires Buch immer wieder thematisiert. Der Leser wird immer wieder zum Nachdenken angeregt und zum Interpretieren von Metaphern eingeladen. Dies hat mir sehr viel Spaß gemacht. Denn so war "Wicked" für mich viel mehr als nur ein fantasievolles Werk über eine fantastische Welt, die mich schon in ihrer Ursprungsform, im „Zauberer von Oz“ begeistern konnte.
Ein kleiner Minuspunkt ist nur im Erzählfluss zu vermerken. Einige Kapitel zogen sich schon etwas zäh dahin und manchmal wurde mir das Geschilderte auch zu viel - ich will jetzt keine Spoiler einbauen, bei manchen anzüglichen Szenen habe ich mich jedoch gefragt, ob diese für den Handlungsstrang wirklich nötig gewesen sind.

Abschließend sollte noch gesagt werden, dass sich dieses Buch, meines Erachtens nicht als "schlichte Unterhaltungslektüre" eignet, weil der Leser permanent aufgefordert wird bestimmte (gesellschaftliche) Strukturen zu hinterfragen und das Buch damit schon fast einen aufklärerischen Charakter bekommt.

Fazit:
Trotz des kleinen Punktabzugs, kann ich sagen, dass "Wicked" zu meinen Schätzen im Bücherregal gehört. Ich vergebe vier von fünf Sternen, sage aber noch einmal abschließend dazu, dass man berücksichtigen sollte, dass sich dieses Buch als reine Unterhaltungslektüre meiner Meinung nach nicht eignet.

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Gregory Maguire wurde am 09. Juni 1954 in Albany (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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