Gregory Maguire Wicked

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Inhaltsangabe zu „Wicked“ von Gregory Maguire

When Dorothy triumphed over the Wicked Witch of the West in L. Frank Baum s classic The Wizard of Oz, we heard only her side of the story. But what about her arch-nemesis, the mysterious Witch? Where did she come from? How did she become so wicked? And what is the true nature of evil? Following the traditions of Gabriel Garcia Marquez, John Gardner, and J.R.R. Tolkien, Wicked is a richly woven tale that takes us to the other, darker side of the rainbow as novelist Gregory Maguire chronicles the Witch s odyssey through the complex world of Oz - where people call you wicked if you tell the truth. Gregory Maguire creates a fantasy world so rich and vivid that we will never look at Oz the same way again. Wicked is about a land where animals talk and strive to be treated like first-class citizens, Munchkinlanders seek the comfort of middle-class stability, and the Tin Man becomes a victim of domestic violence. And then there is the little green-skinned girl named Elphaba, who will grow up to becomes the infamous Wicked Witch of the West, a smart, prickly and misunderstood creature who challenges all our preconceived notions about the nature of good and evil.

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    Wicked
    booksnstories

    booksnstories

    auch zu lesen bei booksnstories Es wäre falsch abzustreiten, dass meine Begeisterung für das Musical maßgeblich für die Kaufentscheidung von Maguires Roman war. WICKED war, ist und wird immer eines meiner Lieblingsmusicals sein. Gerade aus diesem Grund ist es mir wichtig, an dieser Stelle deutlich zu machen, dass der Roman ziemlich wenig mit dem Musical gemeinsam hat. Die Protagonisten sind größtenteils identisch, deren Beziehungen zueinander und die Bedeutung, die sie einnehmen, unterscheiden sich jedoch teilweise gravierend. Viele Musical-Fans waren mehr als enttäuscht von dem Roman, daher sei gesagt: Wer den feschen Fiyero mag, dem alle Frauenherzen zufliegen – im Roman ist er eher ein Außenseiter, wird sogar in bester Highschoolmanier verprügelt und ist bestimmt nicht das Objekt irgendeiner weiblichen Begierde. Wer von der wunderbaren Freundschaft zwischen Elphaba und Glinda gerührt ist – sie existiert im Buch so gut wie nicht. Während es im Musical vor dem unvermeidlichen Tod der grünen Hexe einen herzzerreißenden Abschied zwischen den beiden gibt, endet die Freundschaft, die eigentlich kaum mehr als eine Schulbekanntschaft ist, im Roman mit einem Streit aus dem der Autor den Leser mit einem schlichten “…und sie sahen sich nie wieder” verabschiedet. Deprimierend. Grob kann man daher also sagen, alles was man an dem Musical liebt – wizige Dialoge, wahre Freundschaft, ein hoffnungsvolles Ende, dass einen (gottverdammt) zu Tränen rührt und die Erkenntnis, dass Elphaba nur ein Opfer der äußeren Umstände ist – wird man im Roman vergeblich suchen. Dort hat man stattdessen Charaktere, die dem Leser zwar schon so etwas wie Sympathie entlocken, denen der Autor aber einfach keinen glücklichen Moment gönnt. JEder einzelne ist vom Schicksal gebeutelt, dort wird betrogen, daktatorisch unterdrückt, gestorben und gelitten. Gute Laune bekommt man da wirklich nicht. Ebenso wenig bei Maguires gewöhnungsbedürftigem Schreibstil. Ich möchte von mir behaupten, dass ich mit der englischen Sprache gut zurecht komme, da ich viele englische Romane lese und die meisten Filme und Serien im Original schaue. Aber dieser Roman hat mir wirklich zugesetzt. Ich habe ihn nun zum zweiten Mal gelesen und etliche Sätze oder ganze Passagen mehrere Male wiederholt und weiß teilweise noch immer nicht, was der Autor mir eigentlich sagen will. Da gibt es Wortneuschöpfungen, dort wird einfach mal ein Buchstabe weggelassen. Ähnlich Anstrengendes ist mir bisher nur mit “A Clockwork Orange” untergekommen. Ob diese Dinge auch bei Maguire ein bewusstes Stilelement sind – who knows. Doch nicht nur von der sprachlichen Seite betrachtet, fällt es manchmal schwer dem Romantext zu folgen. Auch inhaltlich gibt es den ein oder anderen Widerspruch oder Dinge, die sich erst am Ende voll und ganz erschließen, ohne eigentlich von großer Bedeutung zu sein. So verstehe ich auch nach mehrmaligem Nachlesen noch immer nicht, wie der Zauberer Elphabas Vater sein kann, wenn er erst nach ihrer Geburt mit dem Ballon nach Oz gelangt. Zwar bemüht sich Maguire im Abschluss der Reihe (“Out of Oz”) mit einem Zeitstrahl für Klarheit zu sorgen, aber für mich steht das Ganze auf sehr wackligen Füßen. Ich rede mir ein, dass die Antwort in irgendeiner Passage verborgen liegt, die ich einfach sprachlich nicht verstanden habe. Doch nun die Antwort auf die Frage, warum ich dem Buch trotzdem eine so gute Bewertung gebe. Man muss Maguire Tribut für das zollen, was er geschaffen hat. “Der Zauberer von Oz” ist wie keine andere Geschichte im amerikanischen Bewusstsein verankert. Es gehört Mut dazu, sich ein solches Werk zu eigen zu machen. Und an Vorstellungskraft mangelt es Maguire beileibe nicht. Oz ist kein zweites Wunderland. Oz ist ein Ort, an dem es hinter der Fassade an allen Ecken und Enden politisch und gesellschaftlich gährt. Maguire macht aus dem Zauberer einen skrupellosen Despoten, der Minderheiten unterdrückt und gesamte ethnische Gruppen wegen Bodenschätzen aus ihrem Land vertreibt oder gar ermorden lässt. Der religiöse Fanatismus des Vater und das lasterhafte Treiben der Mutter stellen die Weichen für alles, was ihren Kindern Elphaba und Nessarose später widerfährt. So sieht es fast so aus, als hätten die Schwestern gar keine andere Wahl gehabt, als zu den bösen Hexen des Westens und Ostens zu werden. Und dies ist das zentralen Thema des Romans: Was ist die Natur des Bösen und woher kommt es? Was wird uns als böse verkauft, obwohl es im Kern vielleicht sogar gut ist? Dies mag sehr philosophisch erscheinen, aber in Anbetracht dieser Fragestellung ist der Roman einfach brilliant. Wenn Baums “Der Zauberer von Oz” Ausdruck des amerikanischen Bewusstseins ist, so richtet Maguire mit seinem komplexen Bild des Landes Oz und Elphaba als Ausgeburt der “wickedness” ihrer Umgebung die Kritik an die amerikanische Gesellschaft selbst. Und wenn man sich dies einmal vor Augen geführt hat, begreift man auch, was der Roman tatsächlich aussagen soll.

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  • Rezension zu "Wicked" von Gregory Maguire

    Wicked
    Maya89

    Maya89

    06. January 2011 um 10:27

    Eine unglaublich tolle Geschichte! Noch habe ich sie nicht zu Ende gelesen, aber war gerade erst im Musical und so emotional wie Buch und Lieder die Geschichte von Elphaba und Glinda erzählen, kann man Wicked einfach nicht nicht mögen! Was steckt wirklich hinter der bösen Hexe aus "Der Zauberer von Oz"? Wer schon die Geschichte von Löwe, Blechmann, Vogelscheuche und der jungen Dorothy liebte, wird von Maguires Werk begeistert sein. GROßARTIG!!

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  • Rezension zu "Wicked" von Gregory Maguire

    Wicked
    Jolene

    Jolene

    25. June 2008 um 15:23

    Ich habe sehr sehr lange gebraucht, mich in dieses Buch einzulesen, weil es sich am Anfang sehr schleppte. Ab der Hälfte hat es mich dann aber doch gepackt, und selbst, obwohl man das Ende zu kennen glaubt, kann das Buch doch noch überraschen.

  • Rezension zu "Wicked" von Gregory Maguire

    Wicked
    NonBeliever

    NonBeliever

    07. June 2008 um 16:36

    the stunning biography of a stunning person - revolutionary, visionary, rebelious, wronged by life .... fascinating, excellent - putting the whole wizard of oz story into the shadow. one of the best reads i've ever had!!
    the other side to fairy tales!

  • Rezension zu "Wicked" von Gregory Maguire

    Wicked
    Leela

    Leela

    03. March 2008 um 16:38

    "Wicked" gefällt mir außerordentlich gut; allein wegen der unvergleichlichen und sympathischen Elphie, der Protagonistin dieses Buches, hätte es eigentlich schon 5 Sterne verdient. Es ist nur schade, dass man eigentlich weiß, wie die Geschichte ausgeht - ich hätte mir ein besseres Ende für Elphaba gewünscht und außerdem die Klärung mancher Fragen, die zum Schluss offengeblieben sind. Wer ist denn nun Yackle und welche Rolle spielt sie in der Geschichte? Was wird aus Nor? etc. Zum Glück gibt es eine Fortsetzung zu "Wicked" ("Son of a Witch"), die diese Fragen hoffentlich beantwortet. Ich werde die Fortsetzung auf jeden Fall lesen, denn "Wicked" hat mich absolut überzeugt. Man lernt Oz aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen und verfolgt das Leben einer vermeintlich "bösen" Hexe mit, die eigentlich gar nicht "böse" ist. All das setzt Maguire großartig um, sein Schreibstil weiß zu überzeugend und schwankt zwischen wissenschaftlich-trocken und herrlich-ironisch. Ein rundum gelungenes Buch; no objections here.

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  • Rezension zu "Wicked" von Gregory Maguire

    Wicked
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. October 2007 um 16:05

    Ich persoenlich mochte diese Buch super gerne. Es ist so interessant eine andere Seite zu einer bekannten Geschichte zu lesen. Teilweise ist das Buch schwerer nachzuvollziehen und man muss sich definitiv etwas Zeit zum lesen nehmen. Freunde von mir haben das Buch nach 20 Seiten weggelegt, weil sie den Faden verloren hatten (in beiden Faellen war ihre Mutersprache englisch!). Das Buch ist sehr politisch und duester, aber das mag ich gerade daran. Es zeigt wie schnell Leute nach ihrem Aussehen beurteilt und missverstanden werden. Nachdem man Wicked gelesen hat, wird man den "Zauberer von Oz" niemals im gleichen Licht sehen. Gut und Boese wird nicht mehr so einfach voneinander zu trennen sein.

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