Gregory Sherl Ab morgen ein Leben lang

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Inhaltsangabe zu „Ab morgen ein Leben lang“ von Gregory Sherl

Evelyn Shriner und Godfrey Burkes sind füreinander bestimmt. Doch das ahnen sie nicht, sie kennen sich nicht einmal. Evelyn ist Bibliothekarin und hat eine Schwäche für große Liebesgeschichten. Außerdem hat sie eine Obsession für Dr. Chins erstaunliche Vergegenwärtigungsapparatur entwickelt, mit der man seine romantischen Aussichten mit einem bestimmten Menschen sehen kann. Sie testet einen Mann nach dem anderen, doch laut Maschine ist der Richtige einfach nicht dabei … Godfrey arbeitet im Fundbüro. Obwohl er selbst ständig Dinge verliert. Er glaubt, sein Leben brauche mehr Struktur, also macht er seiner Freundin einen Heiratsantrag. Bevor diese Ja sagt, hat sie allerdings eine Bedingung: Sie sollen erst bei Dr. Chin einen Blick in ihre Zukunft werfen – um sicherzugehen, dass sie auch wirklich zusammengehören. Also macht sich Godfrey auf zu Dr. Chins Praxis. In der Schlange unterhält er sich mit einer bezaubernden Frau namens Evelyn, die ihm danach partout nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Und Evelyn gibt bei ihrer nächsten Sitzung einfach mal den Namen dieses Typen aus der Schlange an, der wirkte doch ganz nett. Wie hieß er noch mal, Godfrey Burkes? Doch eines hat Evelyn nicht bedacht: 'In Fällen von wahrer Liebe kann es zu Systemfehlern kommen.'

Ich habe dieses Buch nicht zu ende gelesen , es war mir einfach zu langweilig!

— engelchen9
engelchen9

Im Großen und Ganzen hat mir dieses Buch sehr gefallen - bis auf das Ende... hätte man sicherlich besser machen können.

— Gaensebluemchenliebe
Gaensebluemchenliebe

Ganz nett und ein interessanter Ansatz, aber das Ende kam zu abrupt...

— SentaRichter
SentaRichter

Interessante Idee aber da wäre mehr drin gewesen

— maggiterrine
maggiterrine

Abgedrehte, schräge Liebesgeschichte mit einer außergewöhnlichen Grundidee und liebenswert schrulligen Protagonisten.

— SalanderLisbeth
SalanderLisbeth

Anfangs war ich wenig begeistert, aber die Figuren sind so liebenswert, dass sich ich das Buch wirklich gerne gelesen habe.

— katha_dbno
katha_dbno

War nicht schlecht

— Sternenfee1000
Sternenfee1000

Ein wunderbares Buch, über die Entscheidungen des Lebens und wie man damit umgeht....Ich liebe es ♥

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt
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    Ab morgen ein Leben lang
    maggiterrine

    maggiterrine

    24. August 2016 um 14:52

    Als Kurzgeschichte wäre dieses Buch echt klasse gewesen. Als Film auch (Obwohl es dann wohl ziemlich dem Film "Vergiss mein nicht" geähnelt hätte)! Aber als Roman hat mich das Ganze einfach nicht umgehauen. Die Idee, seine eigene romantische Zukunft zu extrapolieren in einem nicht-futuristischem Setting ist klasse und (wie schon gesagt) hat mich an einen meiner Lieblingsfilme erinnert. Auch die ganze Stimmung, dieses Melancholische, hat mir wirklich gut gefallen! Wenn ich allerdings aufgefordert werden würde, die Handlung des Romans wiederzugeben, käme mir dabei unweigerlich die Frage in den Sinn, wie das Buch damit eigentlich 400 Seiten gefüllt hat. Deshalb hatte ich am Ende so ein bisschen das Gefühl um ein wirklich gutes Buch betrogen worden zu sein. Die Idee war da, die Atmosphäre war da aber das Buch verlief in zu geordneten Bahnen und hat trotz 400 Seiten nur einen Einblick in das Leben der Protagonisten gewährt. Eine tolle Kurzgeschichte, die leider 300 Seiten zu lang geraten ist.

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  • Die etwas andere Suche nach der großen Liebe!

    Ab morgen ein Leben lang
    Samy86

    Samy86

    04. January 2016 um 17:51

    Inhalt: <<  In Fällen von wahrer Liebe kann es zu Systemfehlern kommen. Ob es so klug ist, einem Arzt zu vertrauen, der an wahren Liebe glaubt? Wahrscheinlich eher nicht. Ich frage mich trotzdem – ganz kurz nur -, ob ich wohl gerade ein Systemfehler aufgrund von wahrer Liebe erlebt habe…>> Zitat Seite 183 Evelyn liebt ihren Beruf als Bibliothekarin und vor allem hat sie eine riesen Schwäche für Liebesromane. So ist es für sie ein enormes Glück, dass ausgerechnet Dr. Chin eine Vergegenwärtigungapparatur entwickelt hat, bei der man seine romantischen Aussichten mit einem bestimmten Menschen sehen kann. Evelyn testen einen Mann nach dem anderen, verbringt viele romantische Stunden in einer Traumwelt voller Hingabe und Glück, und dennoch sagt die Apparatur ständig, dass für sie nicht der Richtige mit dabei ist. Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit macht sich immer mehr in ihr breit, denn die Chance auf die Liebe ihres Lebens scheint in weiter Ferne zu sein. Godfrey abreitet in einem Fundbüro, obwohl er nicht gerade derjenige ist, der mit seinen Dingen pfleglich umgeht. Ständig kommt ihm etwas abhanden und scheint schier unauffindbar. Um diesem Zustand ein Ende zu bereiten, beschließt er kurzer Hand seine Freundin zu heiraten um seinem eigenen Leben mehr Struktur zu geben. Doch das Ganze muss erst die Probe durch den Vergegenwärtigungsapparat durchlaufen um auf Nummer sicher zugehen, dass diese Ehe bis ans Ende ihrer Tage bestehen bleibt. Durch einen Zufall begegnen sich Evelyn und Godfrey ausgerechnet in der Warteschlange bei Dr. Chin. Es folgen eine gute Unterhaltung, wahre Zweifel und eine Menge an Verwirrungen, denn Godfrey fühlt, dass er vor dem größten Fehler seines Lebens steht und Evelyn hingegen gibt einem spontanen Zufall eine Chance… Meine Meinung: Gregory Sherl ist mit seinem Debüt eine sehr skurrile, unterhaltsame und lustige Liebesromance gelungen, die man so schnell nicht mehr aus der Hand legen will und vor allem auch nicht mehr vergisst. Mir gefiel sehr gut, dass es nicht auf das typische kitschige Klischee heruntergetan wird, sondern mit einigen humorvollen Passagen, viel Witz und ausgefallenen Ideen, der Leser sehr viel Abwechslung geboten bekommt und nicht das all bekannte Null-acht-fünfzehn Liebesromangeplänkel  entstanden ist. Man ist von der ersten Seite an stark mit den Charakteren verbunden und wird ungehindert zu einem Teil der Handlung. Allein die Vorstellung, dass es vielleicht irgendwann einmal genau so eine Apparatur auf dem Markt geben wird, brachte meine Fantasy zum rollen und hatte mehr als nur ein Lacher auf seiner Seite. Die beiden Charaktere sind sehr unterschiedlich. Evelyn wirkte auf mich sehr strukturiert, sie weiß was sie will und dennoch findet sie es einfach nicht. Das sie dem Glück gerne auf die Sprünge hilft und die Art wie sie es macht, fand ich absolut genial, denn wenn ihr ein Ende bei einem ihrer Hörbücher, die sie für Blinde auf spricht nicht gefällt, so wird einfach einmal an dem Drehbuch herumgeschraubt und ein Happy End nach ihrem Geschmack kreiert. Leider funktioniert dies nicht so einfach im wahren Leben. Godfrey hingegen ist ein kleiner chaotischer Zeitgenosse und war mir gerade durch seine tollpatschige Art auf Anhieb sympathisch. Aber auch die anderen Charaktere, deren man während der Handlung so über den Weg läuft werden von dem Autor auf eine sehr spezielle und wundervolle Art in Szene gesetzt. Das Cover ist sehr viel versprechend, was ein Happy End dieses Romanes angeht, aber ob es wirklich dazu kommt oder ob die Vergegenwärtigungsapparatur doch andere Pläne mit den Beiden hat – mh – dass müsst ihr leider selbst herausfinden. Fazit: Ohne viel Schnick Schnack und altbekannten Klischees, zauberte Gregory Sherl einen durchweg lustigen, abwechslungsreich und sehr überzeugenden Roman, der absolut empfehlenswert ist. Mit tollen Charaktere, einer absolut gelungenen Handlung und viel Sinn für das Außergewöhnliche konnte er mich voll und ganz überzeugen und begeistern.

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  • Liebesgeschichte der völlig anderen Art!

    Ab morgen ein Leben lang
    SalanderLisbeth

    SalanderLisbeth

    11. November 2015 um 23:07

    In Gregory Sherls Debüt treffen Evelyn Shriner und Godfrey Burkes zufällig in der Praxis von Dr. Chin aufeinander. Dieser ist spezialisiert darauf, mit Hilfe einer Vergegenwärtigkeitsapparatur die romantischen Zukunftsaussichten mit einem bestimmten Menschen zeigen zu können. Evelyn ist auf der Suche nach der großen Liebe und testet einen Mann nach dem anderen. Godfrey dagegen ist auf Wunsch seiner Verlobten dort um einen Blick in ihre gemeinsame Zukunft zu werfen. Obwohl sie in der Schlange nur ein paar Worte wechseln bleiben sie sich im Gedächtnis und die Liebe äh Geschichte nimmt ihren Lauf. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten gelang es mir, mich auf die abgedrehte Geschichte einzulassen und habe sie sehr genossen. Gregory Sherls Debüt ist sicherlich eine typische Romantikkomödie, aber nicht zu schmalzig oder gar kitschig sondern punktet ganz oft mit Sprachwitz und skurrilen Ideen. Als Leser ist man hautnah dabei, da die Geschichte abwechselnd von den beiden Hauptprotagonisten Godfrey und Evelyn in der Ich-Form im Präsens erzählt wird. Gregory Sherl hat wirklich eine Händchen für absolut skurrile liebenswerte Figuren. Beispielsweise ist Evelyn Bibliothekarin, die in ihrer Freizeit Hörbücher für Blinde einspricht und dabei mal eben bei einigen Klassikern das Ende zum Guten abändert. Godfrey, der ständig Sachen verliert, arbeitet in einem Fundbüro. Auch einige Nebenfiguren wie z.B. Evelyn indischer Chef oder ihre beste Freundin Dot (eine Kleptomanin, die die Sachen aber nur ausleiht und immer wieder zurückbringt) werden sehr amüsant in Szene gesetzt, an einigen Stellen habe ich lauthals gelacht. Besonders begeistert hat mich die Mischung aus Komik und Tragik, mit der der Autor gekonnt spielt. Während Evelyn nach jemandem sucht, „der das große schwarze Loch in ihrem Inneren füllen kann“ , fehlt es Godfrey an Halt und Struktur und er versucht verzweifelt Madge zu lieben, „weil sie erkennt wer er sein könnte mit Ihrer Hilfe.“ Es gibt natürlich auch einige klischeehafte Passagen, manche Schrulligkeiten fand ich etwas überspitzt, aber das macht der Autor mit einer spritzigen Schreibe und teilweise fast poetischen Gedankengängen wieder wett. Die Apparatur mit samt der Praxis von Dr. Chin sind aber so laienhaft und altmodisch beschrieben, dass ich mich fragte, in welcher Zukunft das spielen soll und es unglaubhaft und absurd fand, andrerseits machte das auch vielleicht den besonderen Charme aus. Bücher auf der die Silhouette eines Pärchen abgebildet ist, sind ja sehr angesagt und weisen auf einen leichtfüßigen Liebesroman hin. ‚The Future for curious people‘ so der Originaltitel ist eine locker-lustige Geschichte mit einer außergewöhnlichen faszinierenden Grundidee. Spannend, wenn man sich selbst die Frage stellt, ob man sich die eigene Zukunft angucken würde. Schließlich würde man ja dadurch Fehler, Schmerz und Enttäuschungen vermeiden. Es stellt sich die Frage, sind gescheiterte Beziehungen nur Zeitverschwendung oder entwickeln wir uns daran weiter?

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  • Ein Blick in die Zukunft

    Ab morgen ein Leben lang
    katha_dbno

    katha_dbno

    04. August 2015 um 14:28

    Rezension auf Svenjas BookChallenge Cover Ich habe zugegebenermaßen einen kleinen Faible für Bücher, auf denen Silhouetten von Pärchen abgebildet sind. Sie sind schlicht, aber romantisch, und lassen einem genug Spielraum, sich die Protagonisten so vorzustellen, wie man es will. Folglich ist es kein Wunder, dass Ab morgen ein Leben lang sofort meine Aufmerksamkeit erregt hat. Die Art und Weise, wie die Frau ihr Bein anhebt, erinnert mich außerdem an Plötzlich Prinzessin, weil die Hauptfigur Mia dort der Meinung ist, dass man daran merkt, dass man den Richtigen gefunden hat, wenn der Fuß "flippt". Meine Meinung Der Anfang des Romans hat mir, ehrlich gesagt, nicht besonders gut gefallen. Es beginnt mit Evelyns Trennung von ihrem Freund, die wenig theatralisch und emotional, sondern eher ruhig und sachlich verläuft. Mir ist durchaus klar, dass Beziehungen nicht immer mit einem Riesenstreit enden, aber die Art und Weise, wie Adrian und Evelyn geschildert werden, hat sie emotional etwas abgestumpft wirken lassen. Auch die "Verlobung" von Godfrey und Madge war nicht ganz so, wie man sie sich vorstellt, da sie nicht mit einer romantischen Geste aufwarten kann und das (von Godfrey) gewünschte überschwängliche "Ja" von Madge ausbleibt. Stattdessen möchte sie ihre Gefühle und ihre Beziehung "prüfen" und nimmt den Antrag nur unter Vorbehalt an. Schon von diesem Moment an konnte ich sie nicht leiden. Welcher Mensch sagt so etwas?  Nach diesen ersten zwei Kapiteln, die mich nur bedingt begeistern konnten, musste ich meinen Ersteindruck jedoch revidieren: Evelyn stellt sich als sensible, nachdenkliche, einfühlsame, aber auch exzentrische Person heraus. Und auch Godfrey wächst einem durch seine kleinen Fehler, d.h. seine Vergesslichkeit und Verschrobenheit, ans Herz. Er ist nicht perfekt und sich dessen durchaus bewusst, was seinen Charme ausmacht. Allerdings kam es mir phasenweise so vor, als hätte er ein sehr geringes Selbstbewusstsein, da er öfter das Gefühl hat, er wäre seiner Freundin/Verlobten nicht würdig. Ich persönlich würde es eher umgekehrt betrachten. Vielmehr sollte Madge sich glücklich schätzen, jemanden wie Godfrey gefunden zu haben. Er gibt sich redlich Mühe, ihre Wünsche zu respektieren und zu erfüllen, und ist wirklich süß. Anstatt das anzuerkennen, ist Madge jedoch der Meinung, er würde sein Potential nicht ausschöpfen. Im Grunde zeigt sich daran, wie gänzlich unpassend die beiden füreinander sind. Umso offensichtlicher wird dadurch, wie perfekt Evelyn und Godfrey zueinander passen würden. Sie sind sich sehr ähnlich in ihrem Charakter, da sie beide nicht wirklich erwachsen werden wollen, immerzu Dinge vergessen, etwas verträumt und chaotisch sind und Entscheidungen treffen, über die manche eher den Kopf schütteln.  Das Problem ist nun, dass sie einander nicht kennen bzw. sich nur ein einziges Mal gesehen haben. Das ist im Prinzip auch das Besondere an ihrer Geschichte: sie verlieben sich ineinander, weil sie sich zunächst nicht persönlich, sondern über die Zukunftsapparatur von Dr. Chin kennen lernen. Diese Maschine zeigt, wenn man den Namen eines Menschen in ihn eingibt, in einem kleinen Film, wie der gemeinsame Weg aussehen würde. Auch wenn diese Futuristik an den Maßstäben der Realität gemessen noch recht abgedreht und abwegig erscheint, so konnte ich mich während des Lesens darauf einlassen und es als potentiell möglich in Betracht ziehen. Ich habe die skurrilen Szenarien, die der Apparat präsentiert hat, sogar sehr genossen, weil ich mir selbst häufig die Frage nach dem "Was wäre wenn?" stelle. Man hat deutlich gemerkt, dass Gregory Sherl beim Schreiben viel Spaß gehabt haben muss, als er sich die verschiedenen Plots ausgedacht hat. Auch wenn Evelyn und Godfrey sehr häufig Gebrauch von der Maschine machen und es entsprechend viele solcher "Dr. Chin Productions" gibt, sind sie aber sehr kurz gehalten und überlagern daher nicht das eigentliche Geschehen. Genau genommen sind sie bloß der Anstoß dafür, dass Evelyn und Godfrey einander suchen.   Typischerweise für eine romantische Komödie verläuft das Suchen und Finden nicht so unproblematisch wie erhofft, da einige "zufällige" Ereignisse ihnen Steine in den Weg werfen und Godfrey zudem noch immer verlobt ist. Verständlicherweise ist Madge wenig begeistert von Godfreys Umorientierung und erweist sich als durchtriebenes Miststück. Wenn ich sie schon zu Beginn nicht leiden konnte, dann hab ich sie spätestens ab da richtiggehend gehasst. Sie hat allerdings wesentlich dazu beigetragen, dass es gegen Ende ziemlich dramatisch geworden ist, was mir persönlich ganz lieb war. Ich bevorzuge es (meistens), wenn ein Roman mit Pauken und Trompeten endet und nicht still vor sich hinplätschert. Von daher war ich zufrieden.  Zwar habe ich jetzt nur wenige Worte über die übrigen Charaktere (von denen es auch nur eine geringfügige Anzahl gibt) und parallele Handlungsstränge verloren, aber das heißt nicht, dass die mir nicht gefallen hätten. Im Gegenteil war ich z.B. von Evelyns bester Freundin Dot sehr begeistert, weil sie eine wunderbare Person und Freundin ist (aufbauend, energisch und aufgedreht). In ihr und ihrer Liebes- und Lebensgeschichte schlummert meiner Meinung nach eigentlich auch das Potential für ein Spin-Off. Ebenso interessant fand ich die Beziehung von Godfrey zu seinen Eltern, denn sie spielen eine wesentliche Rolle für seine Charakterentwicklung. Das hat mir mal wieder gezeigt, wie prägend die Kindes- und Jugendzeit für die eigene Persönlichkeit sein kann.    Fazit Ab morgen ein Leben lang ist in vielerlei Hinsicht eine typische Romantikkomödie, zeichnet sich aber durch eine außergewöhnliche Idee und ebenso außergewöhnliche Charaktere aus. Dem Autor ist damit meine Vorstellung von der richtigen Mischung aus Gedankenspielen und Handlung getroffen, weshalb ich das Buch (trotz Startschwierigkeiten) mit Begeisterung verschlungen habe.

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  • Glaubst du an Futuristen ? Evelyn und Godfrey schon....

    Ab morgen ein Leben lang
    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    11. May 2015 um 22:15

    Lesen !! Lesen !!! Lesen !! Ich hätte niemals gedacht, dass ein Mann so ein tolles und tiefsinniges Buch schreiben kann. Klappentext: Evelyn Shriner und Godfrey Burkes sind füreinander bestimmt. Doch das ahnen sie nicht, sie kennen sich nicht einmal. Evelyn ist Bibliothekarin und hat eine Schwäche für große Liebesgeschichten. Außerdem hat sie eine Obsession für Dr. Chins erstaunliche Vergegenwärtigungsapparatur entwickelt, mit der man seine romantischen Aussichten mit einem bestimmten Menschen sehen kann. Sie testet einen Mann nach dem anderen, doch laut Maschine ist der Richtige einfach nicht dabei §Godfrey arbeitet im Fundbüro. Obwohl er selbst ständig Dinge verliert. Er glaubt, sein Leben brauche mehr Struktur, also macht er seiner Freundin einen Heiratsantrag. Bevor diese Ja sagt, hat sie allerdings eine Bedingung: Sie sollen erst bei Dr. Chin einen Blick in ihre Zukunft werfen um sicherzugehen, dass sie auch wirklich zusammengehören. Also macht sich Godfrey auf zu Dr. Chins Praxis. In der Schlange unterhält er sich mit einer bezaubernden Frau namens Evelyn, die ihm danach partout nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Und Evelyn gibt bei ihrer nächsten Sitzung einfach mal den Namen dieses Typen aus der Schlange an, der wirkte doch ganz nett. Wie hieß er noch mal, Godfrey Burkes? Doch eines hat Evelyn nicht bedacht: "In Fällen von wahrer Liebe kann es zu Systemfehlern kommen." Das Buch ist je nach Kapitel aus der Sicht von Evelyn oder Godfrey geschrieben. Mit Evelyns Sicht beginnt die Story: Sie macht mit ihrem Freund, dem erfolglosen Gitarristen Adrian, Schluss, weil eine Zukunftssitzung bei Dr. Chin gezeigt hat, dass diese mit Adrian nicht so rosig aussehen soll. Godfrey hingegen versucht seiner Freundin Madge einen Heiratsantarg zu machen. Sie will erst aber nach einer Sitzungen bei einem Futristen zusagen. Godrey trifft Evelyn und alles wird anders, als wie geplant.... Meine Meinung: Ich liebe es. Mit seinen ca. 400 Seiten ist das Buch nicht das Dünnste, aber ich habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Die Schreibart des Autors ist einfach genial. Vieles in dem Buch wird überzogen/sarkastisch/ironisch dargestellt und genau das machte mir so großen Spaß am Lesen. Besonders die Methoden, die Dr. Chin zur Zukunftsvorrausage verwendet, waren schon mehr als skurril und haben mich unweigerlich an Akte X erinnert. Viele Szenen könnten überspitzt wirken, aber der Autor schafften es immer wieder, diese nicht so wirken zu lassen, sondern eben einfach nur ein bisschen skurril. Die Charaktere fand ich spitze ! Besonders Evelyn und Godfrey habe ich gleich zu Anfang ins Herz geschlossen. Besonders ihn, da er mich schon sehr an mich selbst erinnert hat. Ich habe auch das Talent, ständig meine Sachen zu verlieren. Evelyn mochte ich wegen ihrer Liebe zu Büchern und dem Abändern trauriger Enden ind berühmten Literaturwerken. Eine Person konnte ich, besonders zum Ende hin, nicht ab....Madge. Sie war eine nervtötende Zicke, aber dennoch hat sie in die ganze Geschichte wunderbar hineingepasst. Bewertung/Fazit: Unbedingt lesen, wer skurilles und ungewöhnliches mag, denn die Methoden von Dr. Chin sind schon sehr weit abgehoben. Ich hatte wirklich sehr viel Spaß beim Lesen und habe des öfteren lauthals gelacht, weil alles in dem Buch sehr stimmig von der Komik und der Tragik war, aber auch, weil manche Momente zu "geil" waren. Wegen ein paar kleinen Mängeln, wie, dass sich die Hauptfiguren meiner Meinung nach zu spät kennenlernen und dann alles seh rasch geht, aber weil es eben so toll war, vergebe ich: 4 von 5 Sternen

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  • Die Sehnsucht nach der Zukunft

    Ab morgen ein Leben lang
    walli007

    walli007

    Nach neurowissenschaftlichen Erkenntnissen kann man unter Medikamenteneinfluss seine Zukunft lesen. Letztlich macht Evelyn deshalb mit dem Musiker Adrian Schluss, sie hat eine eher deprimierende Zukunft gesehen. Godfrey dagegen glaubt, seine Traumfrau schon gefunden zu haben. Dazu muss er nichts über die Zukunft wissen, er weiß jetzt, dass er sich mit ihr verloben möchte. Seine Freundin Madge sieht das etwas vorsichtiger und schickt ihn zu dem Futuristen Dr. Chin. In dessen Praxis trifft Godfrey auf Evelyn und er sieht eine Zukunft mit Madge, die ihm nicht so erstrebenswert scheint wie erhofft. Doch wie Dr. Chin gewarnt hat, wenn die wahre Liebe dazwischen kommt,  funktioniert das System nicht und in Evelyns und Godfreys Systeme ist die Liebe geraten. Manchen Menschen ist die Zukunft wichtig, anderen die Vergangenheit. Leben sollten wir doch eigentlich im Jetzt. Es scheint als seien Madge so auf die Zukunft und eine Sicherheit fixiert, dass sie das Jetzt nicht genießen können. Godfrey und Adrian machen sich diese Gedanken eigentlich nicht, sie leben mehr in den Tag hinein, zufrieden mit dem, was gerade da ist. Ist es ein mal wieder der Unterschied zwischen Männern und Frauen? Jedenfalls haben die Frauen was die Vergegenwärtigung der Zukunft angeht mit Sicherheit den größeren Forscherdrang. Doch zum Glück gibt es die wahre Liebe, die die Vorhersagen der Futuristen überflüssig macht. Die Idee des Romans überzeugt. Wer hätte nicht gerne einen Sieg der Liebe und den Ausblick auf ein natürlich nicht perfektes aber doch erfülltes Leben. Wer würde nicht gerne mit der Verliebtheit im Jetzt beginnen. Allerdings manchmal in recht kühlen Worten schildert der Autor seine Phantasien und Träume und gibt der Liebe einen logischen Bezug. Es fehlt ein wenig der gefühlvolle Schmelz, die Süße der wahren Liebe, die nur in kleineren Passagen durchscheint. Ein Buch, das zwar zu gefallen versteht, dem jedoch manchmal das gewisse Etwas fehlt.

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    • 3
  • Liebe bitte nur mit Garantie...

    Ab morgen ein Leben lang
    czytelniczka73

    czytelniczka73

    30. October 2014 um 14:59

    "Jeder Mensch,den man liebt,hinterlässt seine ganz eigenen Spuren,und die Erinnerung an ihm ist wie ein Geruch,ein Geschmack oder eine Farbe-unverwechselbar,aber nicht zu beschreiben"(Seite 18)   Inhalt: Evelyn Shriner und Godfrey Burkes sind füreinander bestimmt. Doch das ahnen sie nicht, sie kennen sich nicht einmal. Evelyn ist Bibliothekarin und hat eine Schwäche für große Liebesgeschichten. Außerdem hat sie eine Obsession für Dr. Chins erstaunliche Vergegenwärtigungsapparatur entwickelt, mit der man seine romantischen Aussichten mit einem bestimmten Menschen sehen kann. Sie testet einen Mann nach dem anderen, doch laut Maschine ist der Richtige einfach nicht dabei §Godfrey arbeitet im Fundbüro. Obwohl er selbst ständig Dinge verliert. Er glaubt, sein Leben brauche mehr Struktur, also macht er seiner Freundin einen Heiratsantrag. Bevor diese Ja sagt, hat sie allerdings eine Bedingung: Sie sollen erst bei Dr. Chin einen Blick in ihre Zukunft werfen um sicherzugehen, dass sie auch wirklich zusammengehören. Also macht sich Godfrey auf zu Dr. Chins Praxis. In der Schlange unterhält er sich mit einer bezaubernden Frau namens Evelyn, die ihm danach partout nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Und Evelyn gibt bei ihrer nächsten Sitzung einfach mal den Namen dieses Typen aus der Schlange an, der wirkte doch ganz nett. Wie hieß er noch mal, Godfrey Burkes? Doch eines hat Evelyn nicht bedacht: "In Fällen von wahrer Liebe kann es zu Systemfehlern kommen."   Meinung: Eine großartige,interessante Grundidee:Wenn es Möglich wäre unsere Beziehungen zu testen,ob sie auch in der Zukunft standhalten-würde das uns Schmerz und Enttäuschung ersparen,oder würde das uns die schönen(wenn auch vergänglichen )Momente rauben?Sind gescheitete Beziehungen nur Zeitverschwendung,oder brauchen wir die um uns weiter zu entwickeln? So schön und außergewöhnlich die Idee auch ist ,fand ich die Umsetzung leider nicht so großartig.Schöner Schreibstil und paar tiefgründige Gedanken,aber die Handlung doch sehr gewöhnlich,leicht skurill und vohersehbar.Das ergibt zusammen eine nette,leichtfüßige geschichte für zwischendurch,aber eigentlich steckt in diesem Buch viel mehr Potenzial.   Fazit: Schade um die schöne Grundidee,da konnte man wirklich viel mehr raus holen.      

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  • Ab morgen...

    Ab morgen ein Leben lang
    Kleine8310

    Kleine8310

    12. October 2014 um 20:47

    In "Ab morgen ein Leben lang" von Gregory Sherl geht es um die Protagonisten Evelyn Shriner und Godfrey Burkes. Evelyn arbeitet als Bibliothekarin und hat sich erst vor kurzem von ihrem Freund getrennt und ist nun auf der Suche nach dem richtigen Mann für sich. Godfrey hat seiner Freundin Madge gerade erst einen Heiratsantrag gemacht, aber ihre Antwort fiel für ihn nicht so aus wie erhofft, denn sie möchte, dass sie sich bei einem Arzt erst ihre gemeinsame Zukunft "vergegenwärtigen" lassen, um einen Fehler zu vermeiden. In der Praxis von Dr. Chin treffen Evelyn und Godfrey das erste Mal aufeinander und gehen einander auch danach nicht aus dem Kopf und schon in diesem Moment wird klar, dass das "Schicksal" etwas in andere Bahnen lenkt... Die Buchidee und die fantastische Umsetzung dieser Beziehungsversion in der Zukunft fand ich sehr spannend und war daher sehr auf die Geschichte gespannt. Leider erfährt man weniger über diese Erfindung, als mehr über die Charaktere Godfrey und Evelyn. Die Geschichte wird abwechseln aus der Sicht der beiden erzählt und hat sogar häufig etwas Humor in sich, was mich desöfteren zum Schmunzeln brachte.    Der Schreibstil von Gregory Sherl hat mir sehr gut gefallen, und ich bin auch leicht in die Geschichte reingekommen. Hingegen waren mir die Charaktere leider meist zu blass und da sie den Grossteil der Geschichte einnehmen ist das Gesamtbild für mich leider "nur" gut, aber nicht herausragend. Trotzdem ist diese Geschichte, allein schon der tollen Idee wegen, lesenwert.

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  • Eine Perle unter den Liebesgeschichten

    Ab morgen ein Leben lang
    safido

    safido

    19. September 2014 um 12:18

    Zum Inhalt: Evelyn Shriner arbeitet in einer Bibliothek und ist begeisterte Anhängerin von Vergegenwärtigungen. In der Praxis des Futuristen Dr. Chin lässt sie sich regelmäßig mithilfe einer Vergegenwärtigungsapparatur ihre romantische Zukunft mit jedem Mann, der ihr einfällt, zeigen und hofft, so die große Liebe zu finden. Doch der Richtige scheint bislang nicht dabei zu sein und auch die Zukunft mit ihrem aktuellen Freund Adrian ist nicht die, die Evelyn sich wünscht. Godfrey Burkes arbeitet in einem Fundbüro und hält Futuristen und Vergegenwärtigungen für Quatsch. Doch seine Freundin Madge besteht nach seinem Heiratsantrag darauf, dass die beiden sich in unterschiedlichen Praxen ihre gemeinsame Zukunft vergegenwärtigen lassen, bevor sie Ja sagt. Was weder Evelyn noch Godfrey bewusst ist, als sie sich in der Warteschlange bei Dr. Chin kennen lernen: In Fällen von wahrer Liebe kann es zu Systemfehlern kommen. Meine Meinung: »Dr. Chin präsentiert: Die Zukunft für Weitsichtige.« Und darunter steht: »Es ist leichter, sich für eine Zukunft zu entscheiden, wenn man die Optionen kennt.« (Seite 31/32) Was im ersten Moment vielleicht furchtbar kitschig und absolut stereotyp zu sein scheint, entpupp sich recht schnell als eine Perle unter den Liebesgeschichten. Eine Liebesgeschichte ohne Kitsch, mit ernsten Untertönen und blumigen Gefühlen. Eine Geschichte aus dem Leben. Ein Leben, das wir alle führen könnten, wenn es diese Vergegenwärtigungsapparaturen wirklich geben würde. Evelyn und Godfrey sind zwei echte Marken. Sie zeichnen sich durch ihre Eigenarten aus, sind wunderbar skurril und doch auf dem Boden geblieben. Und im Grunde wollen auch beide bloß das eine: die große Liebe finden und nie wieder los lassen. Die Nebendarsteller runden den bunten Charaktermix perfekt ab – allen voran Dot, Evelyns beste und kleptomanische Freundin. Und selbst die Figuren, die keinen richtigen Auftritt im Buch haben, sondern lediglich als Gedanken vorkommen, passen perfekt in die Geschichte. “Hätte es Futuristen schon vor der Heirat meiner Eltern gegeben, hätten sie es sich womöglich anders überlegt. Und wäre meine Mutter durch eine Vergegenwärtigung vorgewarnt gewesen, dass Mart Thigpen ihr einen Braten in die Röhre schieben und sie sitzenlassen würde, dann gäbe es mich womöglich gar nicht. Vielleicht ist das einer der Hauptgründe, warum all das für mich keinen Sinn ergibt. Es rührt an meine Existenz und die zarte, zweifelhafte, hypothetische Existenz meiner Nachkommen.” (Seite 62) Gregory Sherl führt den Leser gekonnt durch seine Geschichte und hat seine Grundidee solide umgesetzt. Er überzeugt durch seinen tollen Schreibstil, der humorig, ernst, sarkastisch, liebevoll, rasant, verwirrend, erleuchtend ist. “Ab morgen ein Leben lang” ist zwar nicht rasend spannend, aber zu jeder Zeit hoch interessant. Der Autor speist den Leser nämlich nicht bloß mit der ersten Begegnung von Evelyn und Godfrey und den daraus resultierenden Folgen ab. Es ziehen sich viele Fragen durch das Buch – manche offensichtlich, andere versteckt zwischen Zeilen, Taten und Gedanken. Kann man jemanden wirklich lieben, wenn man ihn nicht wirklich versteht? ist eine dieser Fragen. Auf diese und andere geht der Autor in seiner Geschichte ein. Auf die eine mehr, auf die andere weniger. Mal im großgesponnenen Bogen, mal in dem kleinen Kosmos des Einzelnen. Dabei verliert er seine Geschichte aber nie aus den Augen und kehrt immer wieder zum Geschehen zurück. “Gibt es überhaupt gute Vergegenwärtigungen oder werden sie alle heimlich von der Pharmaindustrie gesponsert, um den Verkauf von Antidepressiva anzukurbeln?” (Seite 198) Die Idee der Vergegenwärtigungen finde ich ungemein interessant. Was wäre wohl in der Welt los, wenn sich jeder seine romantische Zukunft mit wem auch immer zeigen lassen könnte? Würden wir, weil wir unser Liebesleben ja quasi beliebig steuern könnten, überhaupt noch die große, wahre Liebe erkennen? Sie zulassen, ohne uns ständig zu fragen, wie es wohl wäre, wenn wir Mr./Mrs. X unser Herz geschenkt hätten und nicht der Person, mit der wir vielleicht gerade im Bett liegen oder in der Küche frühstücken? Ich bin lange um “Ab morgen ein Leben lang” drum rum geschlichen, konnte mich nicht wirklich entscheiden, ob ich das Buch lesen möchte. Jetzt hab ich es gelesen, ohne dass mir eine Vergegenwärtigungsapparatur bei der Entscheidung geholfen hat, und bereue nicht eine Seite. Gregory Sherl hat ein wunderbares Buch über den Sinn und auch den Unsinn der Liebe und all ihre Facetten geschrieben. »Ob man glaubt, die Zukunft zu kennen oder nicht, es ist immer ein Sprung ins Ungewisse. Man muss dazu bereit sein.« (Seite 398) © bookwives.de

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  • (K)ein Liebesroman

    Ab morgen ein Leben lang
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    18. September 2014 um 14:20

    Gregory Sherls Buch hat mich bereits bezaubert, als ich noch gar nicht wirklich mit dem Lesen begonnen hatte. Das Vorwort und das Gedicht, mit dem das Buch beginnt, gefiel mir ausgesprochen gut. Dann brauchte ich allerdings doch eine gewisse Zeit, um mich auf diese zugegeben etwas abgedrehte Geschichte einlassen zu können. Man sieht sich die Zukunft mit einer bestimmten Person an und ist man zufrieden mit dieser lebt man glücklich weiter, zeigt sie gerade einen schlechten Moment und schon muß man etwas verändern, wird rastlos und ist der Meinung man lebe nicht ausreichend intensiv genug. Die Überlegung dahinter gefällt mir. Immer wollen wir mehr, besser, schöner, stärker, geliebter sein und unser Leben muß natürlich alle Versprechen der Filmindustrie in Hollywood an ein perfektes Leben erfüllen. Mir sagt das nicht zu. Zu einer Beziehung gehört auch das Furzen unter der Bettdecke, die Momente in denen man IHN am Liebsten erwürgen würde oder die Sekunden, in denen man sich fragt, was genau man da gerade anstellt, obwohl es einen überhaupt nicht glücklich macht. Das Buch hätte also durchaus die Grundlage geboten mich zu bezaubern und hinzureißen, leider vergeigt der Autor es auf den letzten Metern ein wenig, da wird es mir zu zuckerwattemäßig und vorallem ein wenig zu absurd, es widerspricht meinen Gefühlen im Hinblick auf Liebe, Leben und Leidenschaft auch ein wenig. Weshalb ich das Buch zwar durchaus unterhaltsam und gut, aber nicht so phantastisch fand, wie erwartet. Dennoch hat mich Herr Sherl zum Nachdenken angeregt, hat mich lächeln lassen und mich gefesselt. Seine Charaktere sind zwar wirklich nicht alle mein Fall, wenn ich auch Dot wirklich ins Herz geschlossen habe, trotzdem gefällt mir seine Art von den Figuren zu berichten. Er hat eine ganz besondere Art zu schreiben und Bilder ins Gehirn des Lesers zu zaubern, die mir wirklich gut gefallen hat. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt allerdings noch, der Umschlag, der mir von der Gestaltung her wirklich gut gefallen hat, ist super empfindlich. Ich trage die Bücher, die ich lese, immer mit mir herum, ich gehe pfleglich mit ihnen um, aber sie werden benutzt. Hier wirkte das grobe Papier sehr schnell abgeschabt und die blaue Farbe löste sich, bzw. es entstanden leichte Scheuerstellen, das störte mich.

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  • Liebenswerte Figuren, die mein Herz erreicht haben ...

    Ab morgen ein Leben lang
    SharonBaker

    SharonBaker

    05. August 2014 um 18:38

    Evelyn Shriner macht mit ihrem Freund Schluss, weil sie einen Blick in ihre romantische Zukunft geworfen hat und diese mit Adrian einfach schrecklich aussieht. Zur gleichen Zeit macht Godfrey Burkes seiner Freundin Madge einen unbeholfenen Heiratsantrag, denn er hat seine große Liebe schon gefunden. Allerdings hat Madge eine Bedingung, sie möchte ihre gemeinsame romantische Zukunft sehen und dann entscheiden. Godfrey ist alles andere als begeistert davon, lässt sich aber darauf ein. Bei Dr. Chin treffen so Evelyn und Godfrey zum ersten Mal aufeinander. Sie um ihre Verflossen zu testen, falls doch Mr. Right dabei war und Godfrey um sein versprechen einzulösen. Dabei wissen beide nicht, dass sie füreinander bestimmt sind und nur durch Verwicklungen und Zufälle wählen beide, bei einer Sitzung, den Namen des jeweils anderen und erleben einen Systemfehler, denn „In Fällen von wahrer Liebe kann es zu Systemfehlern kommen.“ Jetzt heißt es nur noch, sich zu finden? Zu den eigenen Gefühlen stehen? Und ist es wirklich die große Liebe? Welche Hand werden sie am Ende, in ihren eigenen halten? Eine ganz tolle Geschichte, die mich beim Lesen glücklich gemacht hat, denn man spürt die Liebe darin, den schrägen Humor und auch die Sicht auf unsere Gesellschaft, die nichts den Zufall überlassen möchte, sogar in der Liebe nicht. Erzählt wird das alles abwechselnd von Evelyn und Gregory, was ich unglaublich gut und witzig fand. Allein die passenden Überschriften, über den Kapiteln machten mir schon große Freude auf den Inhalt. Dabei erleben wir immer das verrückte Leben der Beiden, ihre Gedanken, ihre Sorgen und davon haben sie viele, ihre Wünsche und ihr ständiges Versuchen mit allem klarzukommen und den eigenen Platz im Leben zu finden. Da beide durch ihre Eltern und ihrer Kindheit sehr geprägt wurden, sind viele Dinge für sie nicht natürlich und oft sind sie verunsichert, oder fühlen sich ungeliebt. Sie wissen einfach nicht, was gut ist und was nicht. Da sieht man mal wieder wie viel Einfluss Eltern haben können, ohne sich dessen bewusst zu sein. Evelyn Shriner ist Bibliothekarin und hat ein Faible für Buchzitate und sie liebt es, Geschichten ein anderes Ende zu verpassen. Sie hatte eine Schwester, die sie nie kennengelernt hat, weil ihre Eltern erst nach deren Tod sich für ein weiteres Kind entschieden hatten. Ein Ersatzkind sozusagen und daran hat Evelyn zu knabbern, sie fühlt sich ungeliebt und meint, sie hat ein großes Loch in sich, und wenn sie zu viel liebt, könnte ihr Herz zu Stein werden. Ihre Eltern sind keine große Hilfe, da sie nicht merken das Sie ihre zweite Tochter so einengen und nicht bedingungslos lieben. Also sucht sie ständig Dr. Chin auf, um zu sehen, ob sie schon den Richtigen kennengelernt hat, um nicht nochmals jemanden ihr Herz zu schenken. Das macht Evelyn am Anfang recht ungewöhnlich, aber ihre verrückten Ideen und Ansichten wachsen einen schnell ans Herz und ihre verzweifelte Suche nach ihrem Platz im Leben und einer eigenen Familie konnte man einfach gut nachempfinden. Dann haben wir Godfrey, der in einem Fundbüro arbeitet, was irgendwie recht passend war, da er selber ständig alles vergisst. Er ist das Ergebnis eines Seitensprungs seiner Mutter, und da diese, ihm als Kind gesagt hat, sein Vater war ein Tier, denkt er, dass er dieselben Gene in sich trägt und über jede Frau herfallen würde, wenn er da nicht Madge hätte. Er ist der festen Annahme, dass seine Freundin in ihm den wahren Kerl sieht und ihn erdet, damit er nicht so wird, wie sein leiblicher Vater. Dabei merkt er gar nicht, dass er sich in seiner Beziehung gar nicht wohlfühlt und von Madge ständig herum gestupst wird, dass er sich verändern soll. Sie möchte eigentlich einen ganz anderen Kerl und versucht Godfrey dazu zubringen und ist immer mehr gefrustet, dass es nicht nach ihrer Nase geht und klappt. So ist auch Godfrey innerlich verzweifelt und er sucht einfach nur den einen Menschen, der nur ihn sieht, den leicht zerstreuten, aber sehr liebenswerten Typen. Diese Zwei Figuren wurden so herrlich mit Liebe und Leben gefühlt, dass ich sie einfach mochte und mit ihnen mitgelitten hatte. Der Humor des Autors war so herrlich zu lesen und ich fand es toll das der Blick in die Zukunft bei wahrer Liebe mit Systemfehlern behaftet ist. Wenn man genauer darüber nachdenkt, doch ein kritischer Aspekt in unseren Leben, immer alles vorher wissen zu wollen, um sich dann erst zu entscheiden, statt auf sein Gefühl zu hören und im Jetzt zu leben. Für mich ein absoluter Buchschatz und genau mein Ding gewesen, eine kleine Geschichte zum gern haben und immer wieder lesen. Toll fand ich für mich auch, dass die Zukunftseherei nicht zu viel Raum genommen hat, sondern eher Mittel zum Zweck war, denn Evelyn und Godfrey sind ihr die Stars.

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  • Wahre Liebe..?!

    Ab morgen ein Leben lang
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    16. July 2014 um 19:20

    Von der Suche nach der wahren Liebe... Und der Verlockung in die Zukunft zu schauen... Evelyn ist Bibliothekarin und hat eine große Schwäche für Dr.Chins Vergegenwärtigungsapparatur, bei der man Testen kann, wie dein Liebesleben mit der Person X in ein paar Jahren aussehen wird. Evelyn will unbedingt den richtigen Mann für sich finden und testet einen nach dem anderen an diesem Gerät, doch der richtige will partout nicht auftauchen... Godfrey arbeitet im Fundbüro und führt ein normales Leben. Als er seiner Freundin einen Heiratsantrag macht, sagt sie nur "Ja" unter einer Bedingung. Sie will zu Dr.Chin und die Zukunft der beiden testen, und erst wenn diese ihr gefällt will sie zusagen. In Dr.Chins Praxis trifft Godfrey auf Evelyn und die beiden gehen sich nicht mehr aus dem Kopf. Als Evelyn beschließt, dieses Mal Godfrey zu testen, hat sie das Kleingedruckte nicht gelesen... In Fällen von wahrer Liebe kann es zu Systemfehlern kommen! Die wahre Liebe finden, dass will jeder. Und mithilfe der Maschine von Dr.Chin kann man herausfinden, wer seine wahre Liebe ist! Doch ist das wirklich ein Segen, oder doch eher ein Fluch? Und bist du sicher, dass diese Maschine immer noch toll ist, wenn du dich von deinem Freund trennst, weil eure Zukunft nicht so aussieht, wie du es wolltest und jetzt noch ein schlimmeres Leben führst? Diese Fragen geisterten mir im Kopf herum,während ich das Buch las.  Ich glaube, so verlockend es wäre, ich würde keinen Blick in meine Zukunft werden. Wo bleibt da die Spannung? Wenn du dein ganzes Leben schon kennst, dann wird es dir doch irgendwann einmal zu langweilig. Zurück zum Buch: mich interessierte es schon eine Weile, die Idee hörte sich spannend und vor allem neu an, was bei den Liebesromanen ja doch eher selten ist. Als das Buch bei mir ankam fing ich wenig später schon an zu lesen und mir wurden erst einmal die Charaktere und deren Leben vorgestellt. Godfrey ist sehr leichtgläubig, hält eher den Mund, als seine Meinung zu äußern, auch wenn er das, was der andere sagt, gar nicht gut findet. Seine Freundin bestimmt hauptsächlich ihre Beziehung, Godfrey hat nicht viel mitzureden. Evelyn ist Bibliothekarin und da sie Bücher liebt, kam sie schon Anfangs gut bei mir an. Evelyn hat ein großes Herz, kann anderen nicht lange sauer sein und ist mit Hilfe von Dr.Chins Maschine auf der Suche nach ihrer großen Liebe. Die beiden Hauptcharaktere sind wirklich gut gewählt und sorgen für viele lustige, spannende und mitreißende Momente. "Ab morgen ein Leben lang" hat mir gut gefallen, die neue Idee war interessant und spannend und auch lustige Momente gab es in dem Buch. Was ich allerdings nicht so toll fand, war, dass sich das Buch an manchen Stellen doch sehr gezogen hat, da einfach nichts neues passiert ist. In diesem Buch lest ihr von Suche nach der wahren Liebe und der Verlockung, einen Blick in seine Zukunft zu wagen! Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 2 (gut )

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  • witzig und skurril

    Ab morgen ein Leben lang
    Manja82

    Manja82

    24. June 2014 um 17:49

    Kurzbeschreibung: Evelyn Shriner und Godfrey Burkes sind füreinander bestimmt. Doch das ahnen sie nicht, sie kennen sich nicht einmal. Evelyn ist Bibliothekarin und hat eine Schwäche für große Liebesgeschichten. Außerdem hat sie eine Obsession für Dr. Chins erstaunliche Vergegenwärtigungsapparatur entwickelt, mit der man seine romantischen Aussichten mit einem bestimmten Menschen sehen kann. Sie testet einen Mann nach dem anderen, doch laut Maschine ist der Richtige einfach nicht dabei … Godfrey arbeitet im Fundbüro. Obwohl er selbst ständig Dinge verliert. Er glaubt, sein Leben brauche mehr Struktur, also macht er seiner Freundin einen Heiratsantrag. Bevor diese Ja sagt, hat sie allerdings eine Bedingung: Sie sollen erst bei Dr. Chin einen Blick in ihre Zukunft werfen – um sicherzugehen, dass sie auch wirklich zusammengehören. Also macht sich Godfrey auf zu Dr. Chins Praxis. In der Schlange unterhält er sich mit einer bezaubernden Frau namens Evelyn, die ihm danach partout nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Und Evelyn gibt bei ihrer nächsten Sitzung einfach mal den Namen dieses Typen aus der Schlange an, der wirkte doch ganz nett. Wie hieß er noch mal, Godfrey Burkes? Doch eines hat Evelyn nicht bedacht: »In Fällen von wahrer Liebe kann es zu Systemfehlern kommen.« (Quelle: DuMont Buchverlag) Meine Meinung: Godfrey arbeitet in einem Fundbüro. Dabei passiert es ihm doch sehr oft selber, dass er etwas verliert. Um ein wenig Ordnung in sein Leben zu bringen macht er seiner Freundin Madge einen Heiratsantrag. Doch bevor diese Ja sagt möchte sie Dr. Chin, einen Futuristen konsultieren um einen Blick in die Zukunft zu wagen. Evelyn ist Bibliothekarin und großer Fan von Dr. Chins Zukunftsanzeiger. Immer wenn ein neuer Mann in ihr Leben tritt wird erst mal die Zukunft geprüft. Im Wartezimmer von Dr. Chin treffen Godfrey und Evelyn aufeinander und können einander nicht vergessen … Der Roman „Ab morgen ein Leben lang“ wurde vom Autor Gregory Sherl geschrieben. Es ist das Debütwerk des Autors. Die Charaktere sind wirklich gut gezeichnet. Godfrey ist sehr selbstironisch. Er arbeitet in einem Fundbüro, verliert aber selbst gerne mal so manche Dinge. Godfrey lässt ziemlich viel über sich ergehen, wehrt sich kaum. Man könnte ihn durchaus auch als ziemlich weich bezeichnen. Ich empfand ihn schon als ziemlich skurril. Evelyn ist ebenso ziemlich skurril. Sie ist Bibliothekarin und liebt Bücher sehr. Sie hat ein großes Herz und immer ganz tolle Ideen parat. Evelyn ist zudem auf der Suche nach dem perfekten Mann. Um den zu finden schaut sie immer in die Zukunft wenn sie einen neuen Mann kennenlernt. Auch die Nebenfiguren sind wirklich gut gelungen. Hier ist mir besonders Evelyns Freundin Dot, die eine Kleptomanin ist und einen herrlichen Humor besitzt, in Erinnerung geblieben. Der Schreibstil des Autors ist witzig und frisch. Es macht wirklich Spaß das Buch zu lesen. Nicht selten habe ich herzhaft lachen müssen. Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichten von Godfrey und Evelyn. Hierfür hat Gregory Sherl die Ich-Perspektive verwendet. Die Handlung selber ist sehr unterhaltsam. Es gibt immerzu Wendungen, die nicht vorhersehen lassen wie die ganze Geschichte am Ende wirklich ausgeht. Die eingebaute Liebesgeschichte ist richtig schön humorvoll, ja eigentlich wirklich sehr durchgeknallt. Das Ende ist gut so wie es ist. Ich finde es passend gewählt und habe das Buch zufrieden zugeklappt. Fazit: Letztlich kann ich sagen, „Ab morgen ein Leben lang“ von Gregory Sherl ist eine etwas andere Liebesgeschichte. Die doch skurrilen Charaktere, der frische Stil und eine Handlung, die nicht vorhersehen lässt wie das Ende sein wird, haben mich sehr gut unterhalten können. Durchaus lesenswert!

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  • Interessante Grundidee, aus der man mehr hätte machen können

    Ab morgen ein Leben lang
    Spatzi79

    Spatzi79

    24. June 2014 um 13:45

    Evelyn Shriner ist Bibliothekarin. Sie hat sich gerade von ihrem Freund getrennt und ist nun wieder auf der Suche nach dem richtigen Mann fürs Leben. Godfrey Burkes hat gerade seiner Lebensgefährtin Madge einen Heiratsantrag gemacht, doch diese sagt nicht sofort Ja, sondern besteht darauf, dass sie beide erst einmal zu einem der Ärzte gehen, bei denen man sich seine Zukunft „vergegenwärtigen“ kann. Bei dieser Methode gibt man den Namen eines Menschen in eine Maschine ein und die zeigt einem dann die gemeinsame Zukunft. Doch ob dies immer genauso zutrifft, bleibt offen, zeigt die Methode doch auch nur einen kleinen Ausschnitt aus einer möglichen Zukunft und jede Entscheidung, die man noch trifft, könnte alles wieder in andere Bahnen lenken. Evelyn und Godfrey treffen zufällig in der Praxis von Dr. Chin aufeinander und wechseln ein paar belanglose Worte. Dennoch bleiben sie einander im Gedächtnis und das Schicksal (oder doch der Zufall?) nimmt seinen Lauf. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Godfrey und Evelyn erzählt. Keinen der beiden Charaktere fand ich besonders liebenswert oder sympathisch, vor allem Godfrey ist irgendwie ein ziemlicher Schwächling, der sehr lange braucht, um wirklich mal eine eigenständige Entscheidung zu treffen und sich nicht ständig von anderen beeinflussen zu lassen. Evelyn ist eine Chaotin, hat aber durchaus interessante Anwandlungen, so liest sie zum Beispiel in der Bibliothek Hörbücher ein und beschließt dabei eben mal, dem einen oder anderen Klassiker ein anderes Ende zu verpassen. Neben diesen beiden kommt noch eine ganze Reihe skurriler Nebenfiguren zum Zug und macht die Geschichte noch verwirrender und verrückter. Den Grundgedanken, sich die Zukunft anhand bestimmter Parameter und der Kombination mit einem ausgesuchten anderen Menschen anzeigen zu lassen und so Fehler vermeiden und die Zukunft mit dem richtigen Partner planen zu können, fand ich spannend, in der Umsetzung war mir das zu wenig erklärt und damit nicht so recht nachvollziehbar. Auch wenn das natürlich Fiktion ist, hätte ich mir hier einfach etwas mehr Erklärungen gewünscht. So ruht die Geschichte komplett auf den Figuren und die tragen das Ganze meiner Meinung nach eben nicht ausreichend. Insgesamt aber eine locker-lustige Geschichte mit einer spannenden Grundidee, aus der man vielleicht noch etwas mehr hätte machen können!

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  • Für mich leider eine Enttäuschung

    Ab morgen ein Leben lang
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    31. May 2014 um 14:32

    Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut. Allein das Cover verspricht schon eine schöne und romantische Geschichte, und der Klappentext klingt auch recht verlockend. Vielleicht hatte ich daher einfach zu hohe Erwartungen an dieses Buch, die es dann leider nicht erfüllen konnte. Es geht in der Geschichte um Evelyn, die sich von ihrem Freund getrennt hat, und um Godfrey, der sich mit seiner Freundin Magde verloben möchte. Und es geht um eine außergewöhnliche Apparatur, mit deren Hilfe man in die Zukunft schauen und sehen kann, ob man mit seinem Partner glücklich wird. Genau in so einer Praxis begegnen sich Evelyn und Godfrey, die beide in die Zukunft blicken möchten. Diese Begegnung ist "schicksalhaft", so verspricht es auch der Klappentext. Die eigentliche Geschichte an sich finde ich immer noch schön und vielversprechend, aber im Buch wurde sie für mich leider sehr enttäuschend umgesetzt. Mit dem Erzählstil konnte ich mich leider gar nicht anfreunden; die ganze Story und die Charaktere sind so unglaublich schräg. Es mag sein, dass gerade dieses "Schräge" bei vielen Lesern gut ankommt, mir persönlich hat es überhaupt nicht gefallen. Die Figuren wirken zum Teil so unglaubwürdig und so verrückt, und die ganze Story zieht sich so in die Länge. Ich fand es manchmal so langweilig, dass ich das Buch am liebsten abgebrochen hätte. Ich habe es aber doch bis zum Ende gelesen und bin jetzt einfach nur froh, dass ich das Buch ins Regal stellen kann. Das spricht nicht gerade für das Buch. Bei guten Büchern bin ich fast ein bisschen traurig, wenn ich sie ausgelesen habe und denke noch lange an die Story zurück. Hier bin ich einfach nur froh, das Buch "geschafft" zu haben.  

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