Greta Hansen Eine Liebe in der Normandie

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Inhaltsangabe zu „Eine Liebe in der Normandie“ von Greta Hansen

Es ist der Sommer nach dem ersten Weltkrieg. An der rauen Küste der Normandie, wo unter jedem Stein ein Geheimnis verborgen zu sein scheint, begegnet die Fischerstochter Mathilde dem Pariser Maler Roger. Eine große Liebe erwacht und inspiriert Roger zu seinem bislang besten Gemälde: »Mathilde mit Rosen«. Doch in Paris wartet eine Neiderin darauf, das junge Glück mit allen Mitteln zu zerstören ...

Ein gefühlvoller, aber nicht kitschiger Liebesroman für schwache Stunden.

— Barbara62
Barbara62

Bezaubernd schön!

— Monika58097
Monika58097

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  • Eine Liebe mit Hindernissen

    Eine Liebe in der Normandie
    Barbara62

    Barbara62

    Dieser zwar gefühlvolle, aber doch nicht kitschige Liebesroman spielt nach dem Ende des Ersten Weltkriegs in einem Fischerdorf in der Normandie und in Paris. Im Sommer 1919 ist Mathilde 18 Jahre alt. Ihre Familie ist seit Generationen als Austernfischer tätig, eine für alle Familienmitglieder harte Arbeit. Bei einem Spaziergang trifft sie den Maler Roger aus Paris, der verzweifelt versucht, das sich verändernde Meer auf seine Leinwand zu bannen. Die beiden jungen Leute verlieben sich ineinander und Mathilde wird seine Muse. Er malt das Bild "Mathilde mit Rosen" und sie verbringen einen unvergesslichen Sommer zusammen. Roger verspricht ihr zurückzukommen, wenn seine Ausstellung in Paris zu Ende ist, doch dann kommt alles anders... Eine Liebe in der Normandie ist für mich ein gut geschriebener, unterhaltsamer und auch sprachlich ansprechender Roman für zwischendurch. Besonders gut gefallen haben mir die herrlichen Landschaftsbeschreibungen aus der rauen Normandie und die faszinierende Schilderung des Paris der 1920er-Jahre.

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  • Normandie in Moll

    Eine Liebe in der Normandie
    Ulenflucht

    Ulenflucht

    08. August 2014 um 21:57

    "Normandie" war das Stichwort, das mich zu diesem Buch gebracht hat. In Verbindung mit dem frühen 20. Jahrhundert versprach es mir Melancholie und Glanz, Ländlichkeit und Mondänität. Und wohl keine andere Gegend kann man so gut durch die Malerei betrachten wie sie. Und genau darum geht es in diesem Buch. Ich erwartete also viel und durch die Aufmachung auch, dass es sich nicht um einen Kitschroman handelt und nicht nur um pure Unterhaltung. Ich wurde nicht enttäuscht, obwohl der erste Teil das Versprechen nicht halten konnte. Die Atmosphäre stimmt, man kann sich den Ort gut vorstellen, aber die Personen sind austauschbar. Vor allem Mathilde, die doch die Protagonistin ist, betrachtet man eher durch ein Fernglas. So kommt kaum Sympathie auf und die Liebesgeschichte von ihr und dem Maler Roger wirkt ziemlich platt. Und dann ist es auch noch mehr als vorhersehbar, dass sie unverheiratet schwanger wird und die reiche Jeanne aus Paris ihr Glück mit Roger zerstören will. Was die Autorin dann aber aus dieser Situation macht ist meist gelungen, aber nicht ohne Schwächen. Mathilde wächst und wird zur starken Frau, die sich im mondänen Deauville ein Leben aufbaut und in ihrer Zeit und ihrer Umgebung aufgeht. Dabei sei dahingestellt, wie sie als kleines, schüchternes Fischermädchen von 18 Jahren auf die Idee kam und woher sie die Kraft nahm, überhaupt solche Pläne zu machen. Was sich hier abzeichnet, setzt sich bei den anderen Figuren leider fort. Niemand könnte klischeehafter dargestellt sein als Jeanne de Barry, die Berufstochter, die Mathilde ihren Roger ausspannt und sie ins (scheinbare) Unglück stürzt. Auch für Roger kann man kaum Sympathie fühlen, zu oberflächlich wirkt er. Nicht selten sind es die Nebenfiguren, die vielen Maler und Künstler, die die Protagonisten überstrahlen. Die große Stärke des Buches ist die Atmosphäre, die die Schwächen der Charaktere herausreißt. Man fühlt sich durch viele Details und Beschreibungen in die Normandie des frühen 20. Jahrhunderts versetzt, die Zeit zwischen den Kriegen. Man bekommt Verständnis für die Personen und ihr Handeln und bekommt Frankreich und seine Gesellschaft anschaulich und interessant dargestellt. All das mit Hilfe einer zarten Melancholie und Langsamkeit, die wohltuend wirkt. Am Ende ist es ein Buch über eine Epoche und über die Entwicklung einer Frau. Ich hätte mir aufgrund ihrer Entwicklung fast gewünscht, dass sie und Roger sich nicht wiederfinden, sondern dass sie ihren Weg weitergeht, weiter wächst und eine neue Liebe findet. Das wäre nicht mal ein trauriges Ende gewesen, sondern ein kosequentes. So bleibt das Ende leider vorhersehbar, ändert aber nichts an vielen schönen Lesestunden in der Normandie. Oder so gut wie in der Normandie.

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  • Eine Liebe in der Normandie

    Eine Liebe in der Normandie
    Spatzi79

    Spatzi79

    22. August 2013 um 18:50

    Mathilde wächst in einem kleinen Fischerdorf in der Normandie auf. Es sind die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg, Millionen junger Männer sind gefallen, das Leben ist hart. Doch Mathilde und ihre Familie kennen es nicht anders, seit Generationen sind sie Austernfischer und ihr Leben damit dem Lauf der Gezeiten unterworfen. Eines Tages taucht der Maler Roger im Dorf auf. Nach den Schrecken des Krieges beschäftigt er sich nun nur noch mit seiner Malerei und er kommt nach Bonneville, um das Meer zu malen. Doch er verzweifelt beinahe daran, den richtigen Farbton zu treffen. Als er Mathilde begegnet, ist er von Anfang an fasziniert von ihr. Er freundet sich mit ihrer Familie an und Mathilde entwickelt sich immer mehr zu seiner Inspiration. Zwischen den beiden entwickeln sich tiefe Gefühle, doch Roger ist immer noch ein erfolgloser Maler und will erst seine Karriere vorantreiben, bevor er bei ihrem Vater um Mathildes Hand anhält. Zu diesem Zweck fährt er zurück nach Paris, wo eine Ausstellung seiner Werke geplant ist. Doch dann kommt alles anders als geplant und die Liebe der beiden wird auf eine lange, harte Probe gestellt. Mathilde ist eine wunderbare Hauptfigur, trotz aller Rückschläge und Widerstände entwickelt sie sich zu einer starken, selbstbewussten und selbständigen Frau in einer Zeit und einer Gegend, in der dies nicht unbedingt üblich war. Mit Roger konnte ich zugebenermaßen nicht so viel anfangen, zu oft versank er mir in Selbstmitleid und Passivität. Dennoch war auch er gut geschildert und seine Handlungen durchaus nachvollziehbar. Greta Hansen alias Tania Schlie hat einen wunderschönen, ruhigen, aber eindringlichen Roman geschrieben. Die beiden Szenerien, zum einen die raue Normandie, zum anderen das vergnügungssüchtige Paris der 20er Jahre, schildert sie beide so einfühlsam, dass man sich als Leser fühlt, als wäre man direkt dabei. Geschickt werden reale Figuren dieser Zeit, wie zum Beispiel Coco Chanel, in die Handlung mit eingebunden. Auch die vielen Maler, die in den Sommermonaten aus Paris in die Normandie flüchteten und dort ihre Inspiration suchten, beruht auf Tatsachen. Aus all diesen Details ergibt sich eine atmosphärisch wunderbar dichte Geschichte, die mich absolut begeistern konnte!

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  • "Meine Gefühle für ihn sind wie eine offene Wunde, die sich nicht schließen lässt."

    Eine Liebe in der Normandie
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    03. August 2013 um 08:08

    1919 in der Normandie/Frankreich: Die 18-jährige Mathilde lebt mit ihren Eltern und zwei Schwestern vom Fischfang. Der Vater ist Austernfischer, und die ganze Familie muss mit anpacken, um den Lebensunterhalt zu sichern. Es ist ein hartes und arbeitsreiches Leben. Eines Tages begegnet Mathilde bei einem Strandspaziergang dem jungen Maler Roger. Die beiden verlieben sich ineinander und planen ihre Zukunft. Doch Roger muss noch einmal nach Paris zurück, denn dort findet eine Ausstellung seiner Bilder statt. Danach möchte Roger sich in Paris eine Wohnung suchen, in der Mathilde und er leben können. Doch es kommt alles ganz anders. Mein Leseeindruck: Ein wundervolles Buch! Ich kann nur jedem, der nicht-kitschige Liebesromane gerne liest, diesen Roman ans Herz legen. Es ist eine bezaubernd schöne Geschichte, die mich tief bewegt und berührt hat. Dabei ist die Handlung wirklich realitätsnah und kein bisschen kitschig oder albern. Ich konnte mich sehr gut in die Figuren hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Die Figuren selbst sind sehr schön ausgearbeitet. Sie wirken echt und lebendig. Der Roman spielt hauptsächlich in der Normandie und auch in Paris. Beim Lesen hatte ich fast das Gefühl, selbst dort zu sein. Die Beschreibungen der rauen Küste in der Normandie und im Gegensatz dazu das aufregende und pulsierende Leben in Paris wirken sehr echt und lebensnah. Ich habe es wirklich genossen, diesen schönen Roman zu lesen! Jetzt freue ich mich darauf, noch weitere Bücher der Autorin zu entdecken!

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  • wieder ein tolles Buch

    Eine Liebe in der Normandie
    robbylesegern

    robbylesegern

    29. July 2013 um 21:39

    Mittlerweile ist " Eine Liebe in der Normandie " das dritte Buch dieser Autorin , das ich lese und auch dieses Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es spielt Anfang des 20. Jahrhundert in der Normandie.Der "große Krieg" ist gerade vorbei und hat in dem kleinen Fischerort Bonneville eine große Lücke hinterlassen, da viele junge Männer nicht aus dem Krieg zurückgekommen sind. Die Menschen dieses Dorfes leben vom Austernfang, an dem meist die ganze Familie beteiligt ist. Auch die Familie von Mathilde lebt vom Fischfang und teilt das karge und arbeitsreiche Leben einer Fischerfamilie.Bei einem Spaziergang oberhalb der Klippen trifft Mathilde eines Tages den Pariser Maler Roger, denn es zieht immer mehr Maler an die raue Küste der Normandie.Mathilde lernt Roger kennen und lieben und sie versprechen sich die Ehe. Da Roger aber noch sehr wenig Erfolg als Maler hat, versucht er in Paris seine Bilder zu verkaufen und eine Wohnung für Mathilde und ihn zu finden, um sie dann nachzuholen. Greta Hansen hat eine sehr informative und unterhaltsame Art zu schreiben. Der Leser erfährt in diesem Buch viel über die Austernfischerei, das raue und entbehrungsreiche Leben der Menschen in der Normandie und stellt immer wieder starke Frauen in den Mittelpunkt ihrer Geschichten. Die Figuren sind facettenreich und lebensnah beschrieben, was mir immer wieder ausgesprochen gut gefällt. Sicherlich ist die Geschichte ein bisschen vorhersehbar , aber ich finde sie hat einen hohen Unterhaltungswert und somit kann ich dieses Buch wieder wärmstens für den Urlaubskoffer empfehlen.

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  • Bezaubernd schön

    Eine Liebe in der Normandie
    Monika58097

    Monika58097

    28. July 2013 um 19:51

    Es ist Sommer, der erste Sommer nach dem Ersten Weltkrieg. Mathilde, eine junge Frau, die mit ihren Eltern und ihren Geschwistern in Bonneville lebt, einem kleinen Ort an der Küste der Normandie. Die Familie lebt, wie viele andere auch, von der Austernfischerei. Eine beschwerliche Arbeit, doch alle packen mit an. Eines Tages trifft Mathilde auf Roger. Roger, ein Maler, der in Paris lebt und in der Normandie nach neuen Inspirationen sucht. Die beiden verlieben sich ineinander und versprechen sich sogar die Ehe. Während seiner Zeit in Bonneville gelingt es Roger, ein einmaliges Bild zu schaffen: "Mathilde mit Rosen". Roger muss zurück nach Paris. In einer Herbstausstellung will er versuchen, möglichst viele seiner Bilder zu verkaufen. Von dem Erlös will er für sich und Mathilde eine Wohnung mieten, doch es kommt anders. Bevor Roger seine große Liebe Mathilde traf, war er mit Jeanne zusammen. Jeanne, die Tochter aus reichem Haus, die immer bekommt, was sie will. Sie erfährt recht schnell, dass Roger eine andere liebt und kann diese Schmach, diese Demütigung nicht verwinden. Sie erfindet eine Schwangerhaft und Roger fühlt sich verpflichtet zu ihr und dem ungeborenen Kind zu stehen. Mathilde schreibt er lediglich einen einen Abschiedsbrief. Mathildes Begegnung mit Roger ist jedoch nicht ohne Folgen geblieben, doch sie versucht ihr Leben zu meistern. Damit ihr Kind nicht unehelich auf die Welt kommt, heiratet sie Albert. Sie liebt ihn nicht, doch Albert ist ihr ein herzensguter Mann. Als Albert viel zu früh stirbt und Mathilde sich die Chance bietet, eröffnet sie im Nachbarort Deauville eine Pension. Eine Pension, die schnell an Beliebtheit in Künstlerkreisen gewinnt, doch wird sie jemals die Liebe ihres Lebens, wird sie Roger vergessen können? "Eine Liebe in der Normandie" ist der Roman um eine große Liebe zwischen einem Maler und einer Fischerstochter. Es ist einer dieser leisen Romane, die mich immer wieder begeistern. Greta Hansen lässt viel Lebensgefühl in diese Geschichte einfließen. Das karge und rauhe Leben der Austernfischer, die bei Wind und Wetter draußen sind, um sich und ihre Familien ernähren zu können. Man sieht sie vor sich, diese Menschen, die so sehr mit der Natur verbunden sind. Später die Künstler, die im Roman alle Mathildes Pension aufsuchen. Die Künstler, die kein Geld haben und sich doch der Kunst verschrieben haben. Man hat beim Lesen das Gefühl dabei zu sein, ihnen beim Malen über die Schulter zu schauen. Ein wunderschöner Roman, eine wunderschöne Liebesgeschichte. Erschienen im Piper-Verlag.

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