Greta Ley Verbunden

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Inhaltsangabe zu „Verbunden“ von Greta Ley

Helen weiß nicht, wie ihr geschieht, als sie bei ihrer Abschlussprüfung auf den jungen, attraktiven Ben trifft. Sie soll den gefährlichen Seelenlosen in einer schmerzvollen Prozedur zähmen und so zum Sklaven machen. Doch Bens Blick lässt Helens Herz höherschlagen. Sie glaubt, seine Stimme in sich zu hören und spürt, dass eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihnen besteht. Wie kann das sein? Wo Seelenlose doch keine Gefühle und kein Herz haben?
Helen schafft es nicht, gegen Bens Anziehungskraft anzukämpfen. Als Ben ihr auch noch das Leben bei einem Überfall rettet, ist es um sie geschehen. Helen holt den Seelenlosen als Haussklaven zu sich. Wider jeder Vernunft verliebt sie sich in den Unsterblichen.
Auch Ben ist weder herz- noch gefühllos. Seine Sorge gilt Helen. Weiß er doch um die besondere Verbindung, die zwischen Menschen und Unsterblichen entstehen kann und um die Gefahr, die diese mit sich bringt …

Gelungener Auftakt, der auch für sich stehen kann: Spannend, flüssig geschrieben,

— Insi

Eine interessante Dystopie, deren Idee gelungen umgesetzt wurde. Eine Leseempfehlung für Dystopie-Fans.

— silvandy

Eine wunderbar geschriebene Dystopie!

— Lienne

Verbotene Liebe in herzlosen Zeiten

— Finja_Herzschmerz

Mischung aus interessanter Dystopie und romantischer Love-Story

— ulla08
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  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gelungener Auftakt, der auch für sich stehen kann

    Verbunden

    Insi

    30. September 2016 um 11:54

    Meine Meinung:Greta Ley hat einen sehr flüssigen Stil, der ohne viele Schnörkel auskommt. An ein paar Stellen wäre ich auch mit ein paar Adjektiven weniger ausgekommen, aber es war nicht zu störend.Schnörkellos ist auch die Gesellschaft, die Greta Ley hat entstehen losen. Alles ist klar strukturiert, einheitlich, es gibt zahlreiche Vorschriften und die Bürger werden ständig kontrolliert. Sie greift dabei auch Themen auf, die unsere Gesellschaft aktuell beschäftigen. Besonders bezeichnend ist dabei die Rolle der Medizin und das vorgehen der Ärzte. Das war an manchen Stellen durchaus erschreckend.Während es dazu sehr viele Infos gab, wurde nur wenig auf die Gesellschaftsordnung an sich eingegangen. Zwar bekommt man ein klares Bild von der Rolle der Unsterblichen/Seelenlosen, allerdings fällt alles andere ein bisschen hinten runter.Das fand ich schade, da genau das für mich eine wichtiger Punkt einer Dystopie ist.Die Handlung der einzelnen Personen und der Ablauf der Story stehen im Vordergrund. Die Story als solche ist durchweg spannend und ich habe das Buch in ein Tag und einem Rutsch gelesen. Greta Ley schafft es, den Spannungsbogen durchgehend oben zu halten. Dafür bleiben aber in meinen Augen die Charaktere ein wenig zu blass.Leseempfehlung?Ja. Verbunden ist ein gelungener Dystopie-Auftakt. Das Buch kann für sich alleine stehen und ist abgeschlossen. Die Fortsetzung möchte ich aber auf jeden Fall lesen.

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  • Eine beeindruckende und überwältigende Dystopie

    Verbunden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. July 2015 um 13:25

    Ich suchte ein Buch was in der Zeit von Januar 2015 bis Juni 2015 erschienen ist, und es sollte aus dem Bookshouse - Verlag sein, damit ich die Nebenaufgabe der Bookshouse - Challenge lösen kann. Helen und Ben stand schon seit erscheinen auf meiner Wunschliste, also habe ich es nun genutzt und mir dieses Buch gekauft. Und ich habe diesen Kauf keine Sekunde bereut.  Schon beim Lesen des Prologs war ich gefesselt. Die Hauptprotagonisten Helen und Ben waren mir sofort ans Herz gewachsen.  Wir befinden uns in einer Welt, die von einem allmächtigen Regime kontrolliert wird. Alle menschlichen Regime - treuen Bewohner sehen in diesem Regime die Befreiung der Menschheit und akzeptieren alles ungefragt. Denn es gibt auch noch die unterdrückte Rasse der "Seelenlosen" Unsterblichen, die nach Aussagen des Regimes alles Monster, Tiere, verachtungswürdige Kreaturen sind und nur in einem gezähmten Zustand existieren dürfen! Und als angehende Regime - treue Ärztin ist es Helens Pflicht , wenn sie die Prüfung bestehen will, was ja ihr Ziel ist,  solch eine Zähmung durchzuführen! Und dabei begegnet sie Ben, der der Seelenlose ist, an dem sie diese Zähmung durchführen soll. Und plötzlich ist nichts mehr so wie Helen es gelernt hat. Ihre Welt wird völlig auf den Kopf gestellt. Denn die Wahrheit ist eine andere als das Regime vermittelt! Das Buch ist spannend, fesselnd von einer erdrückenden Zukunftsaussicht durchzogen, an deren Horizont die Hoffnung hell durchschimmert und diese Hoffnung und Stärke trägt den Namen Liebe! Eine einzigartige Art der Liebe und innere Verbundenheit, wie sie stärker nicht sein könnte.  Die Handlung und die Welt sind fantastisch gewählt! Noch nie habe es etwas derartiges gelesen! Ich war begeistert. Mit geschickten Worten erklärt uns Greta Ley,  warum die Welt so ist wie sie ist und auch warum sie so geworden ist. Eine perfekte schriftstellerische Leistung.  Die Story ist beeindruckend, weil sie einen zeigt wie stark die Liebe sein kann! Es war eine wahre Augenfreude dieses Buch zu lesen. Ich bin freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil. Fazit: Eine einzigartige Liebes - Dystopie, die einen sofort in den Bann zieht! Eine eindeutige Kauf - und Leseempfehlung! Mich hat das Buch nachhaltig beeindruckt, dafür bekommt es von mir 6 von 5 Feen!

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  • dystopische Welt mit tollen, neuen Ideen/4,5 Sterne

    Verbunden

    hexe2408

    03. July 2015 um 23:38

    Helen lebt in einer Welt, die unserer auf der einen Seite ähnlich, auf der anderen Seite ganz fremd erscheint. Durch die strenge Führung des Regimes konnten einige Dinge deutlich verbessert werden, andere Sachen sind jedoch durch die großen Veränderungen einfach in Vergessenheit geraten. Eine Zusammensetzung, die spannend zu entdecken ist. Mitten drin sind auch die Ungezähmten und gezähmten Unsterblichen, die das Leben im Regime angenehmer machen für alle Seiten – naja zumindest für alle, die auf der Sonnenseite stehen. Helen sollte in ihrer Abschlussprüfung nur einen Seelenlosen zu einem gezähmten, ungefährlichen Unsterblichen machen. Eigentlich nichts wirklich Besonderes, wenn es sich nicht ausgerechnet um Ben gehandelt hätte, der sie auf eine eigenartige, verbotene Weise anspricht, berührt und dazu führt, dass sie beginnt zu zweifeln, zu forschen und zu hinterfragen. Die Welt steht vor einem möglichen Wandel und Helen muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen wird.   Die dystopische Welt, in die man als Leser eintaucht ist sehr interessant und vielseitig aufgebaut. Einige Dinge erkennt man problemlos aus unserer Zeit wieder, anderes hat sich einfach weiter entwickelt, wie man es für eine zukünftige Welt eben erwarten würde. Anderes jedoch ist so unvorstellbar, wie faszinierend. Durch das Serum, das von den Unsterblichen gewonnen wird, können schlimme Krankheiten geheilt werden und auch andere Probleme im gesundheitlichen Bereich spielen kaum mehr eine Rolle. Ein längeres Leben bekommt man nebenbei auch gleich noch mit. Viele tolle Effekte, die jedoch nicht für alle nur Vorteile haben. Die „Seelenlosen“, wie sie vom Regime genannt werden, werden einer schmerzhaften Prozedur unterzogen und das keineswegs freiwillig, nur damit die Regimebürger ihren Lebensstil erhalten können. An die Zeit vor der Revolution denkt man nur wenig, die meisten hinterfragen nicht und nehmen das, was sie beigebracht bekommen, einfach hin, wie es nun mal ist. Man kann es ihnen vielleicht nicht verübeln, weil sie es einfach nicht besser kennen, umso spannender war es da aber nach und nach zu erfahren, wie eigentlich alles einmal gewesen ist, was sich verändert hat und wodurch diese Veränderungen eingetreten sind. Verfahren in der Medizin, die für uns völlig normal sind, kennt man im Buch zum Beispiel nicht mehr, eine seltsame Vorstellung, wo es doch heute so normal ist.   Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, ich habe mich gleich wohl gefühlt in der Geschichte. Durch die Perspektivwechsel erfährt man sowohl von Helen, als auch von Ben sehr viel. Man kann Einblick in ihre Gedanken und Gefühle nehmen und weiß damit häufig mehr von den beiden, als sie vom jeweils anderen. Im Verlauf der Geschichte lernt man die sympathischen Protagonisten immer besser kennen. Besonders gut gefallen hat mir, dass Helen, die in einer regimetreuen Familie aufgewachsen ist, anfängt ihre eingetrichterten Ansichten zu hinterfragen. Für sie ist nicht alles starr und festgefahren, manchmal lohnt es sich auch um die Ecke zu schauen. Neben den packenden Ereignissen bleibt auch immer ein wenig Raum für die Liebe, die viele der Erlebnisse still begleitet und sie ein bisschen erträglicher macht. Die Mischung aus gefährlichen Situationen, wegweisenden Entscheidungen und zärtlichen Momenten sorgt für viel Abwechslung in der Geschichte. Besonders gut gefallen hat mir, dass immer wieder auch kritische Themen angesprochen werden, die für unsere Zeit selbst relevant sind. Auch wenn die Welt, in die man eintaucht nicht sehr realistisch erscheint, so sind viele der erwähnten Ereignisse, die von der Zeit her in unserer Zukunft geschehen sollen und für die Menschen im Buch in der Vergangenheit passiert sind, nicht so weit hergeholt. Es klingt teilweise schlimm und könnte dramatische Auswirkungen haben, doch wer weiß schon, was alles passieren könnte, in welcher Form auch immer. So wird man neben dem Lesevergnügen auch noch zum Nachdenken angeregt.   Eine tolles Buch, das vielseitig, abwechslungsreich und spannend gestaltet ist. Neben der sich entwickelnden Liebesgeschichte gibt es viele packende, temporeiche Elemente, die den Figuren einiges abverlangen. Man kann auf jeden Fall gespannt sein, wie es wohl weiter gehen wird.  

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  • Spannender Auftakt

    Verbunden

    Insi

    30. June 2015 um 23:04

    Meine Meinung: Greta Ley hat einen sehr flüssigen Stil, der ohne viele Schnörkel auskommt. An ein paar Stellen wäre ich auch mit ein paar Adjektiven weniger ausgekommen, aber es war nicht zu störend. Schnörkellos ist auch die Gesellschaft, die Greta Ley hat entstehen losen. Alles ist klar strukturiert, einheitlich, es gibt zahlreiche Vorschriften und die Bürger werden ständig kontrolliert. Sie greift dabei auch Themen auf, die unsere Gesellschaft aktuell beschäftigen. Besonders bezeichnend ist dabei die Rolle der Medizin und das vorgehen der Ärzte. Das war an manchen Stellen durchaus erschreckend. Während es dazu sehr viele Infos gab, wurde nur wenig auf die Gesellschaftsordnung an sich eingegangen. Zwar bekommt man ein klares Bild von der Rolle der Unsterblichen/Seelenlosen, allerdings fällt alles andere ein bisschen hinten runter. Das fand ich schade, da genau das für mich eine wichtiger Punkt einer Dystopie ist. Die Handlung der einzelnen Personen und der Ablauf der Story stehen im Vordergrund. Die Story als solche ist durchweg spannend und ich habe das Buch in ein Tag und einem Rutsch gelesen. Greta Ley schafft es, den Spannungsbogen durchgehend oben zu halten. Dafür bleiben aber in meinen Augen die Charaktere ein wenig zu blass. Leseempfehlung? Ja. Verbunden ist ein gelungener Dystopie-Auftakt. Das Buch kann für sich alleine stehen und ist abgeschlossen. Die Fortsetzung möchte ich aber auf jeden Fall lesen.

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  • Leserunde zu "Verbunden: Helen und Ben 1" von Greta Ley

    Verbunden

    bookshouse Verlag

    Niemals hätte ich gedacht, dass es möglich ist, so zu empfinden: Tief, rein, allumfassend, und doch darf es nicht sein. Wie kann etwas falsch sein, das sich so richtig anfühlt? Helen weiß nicht, wie ihr geschieht, als sie bei ihrer Abschlussprüfung auf den jungen, attraktiven Ben trifft. Sie soll den gefährlichen Seelenlosen in einer schmerzvollen Prozedur zähmen und so zum Sklaven machen. Doch Bens Blick lässt Helens Herz höherschlagen. Sie glaubt, seine Stimme in sich zu hören und spürt, dass eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihnen besteht. Wie kann das sein? Wo Seelenlose doch keine Gefühle und kein Herz haben? Helen schafft es nicht, gegen Bens Anziehungskraft anzukämpfen. Als Ben ihr auch noch das Leben bei einem Überfall rettet, ist es um sie geschehen. Helen holt den Seelenlosen als Haussklaven zu sich. Wider jeder Vernunft verliebt sie sich in den Unsterblichen. Auch Ben ist weder herz- noch gefühllos. Seine Sorge gilt Helen. Weiß er doch um die besondere Verbindung, die zwischen Menschen und Unsterblichen entstehen kann und um die Gefahr, die diese mit sich bringt … Text-Leseprobe PDF-Leseprobe Flipping-Book-Leseprobe Zur Autorin: Greta Ley wurde 1981 in Braunau am Inn geboren. Sie studierte Lehramt und ist hauptberuflich als Lehrerin tätig.Mit ihren beiden Kindern und ihrem Ehemann lebt sie im beschaulichen Eggelsberg und schreibt mit Begeisterung fantastische Geschichten und lustige Frauenunterhaltung. Greta Ley freut sich über jeden Besucher auf Facebook. Bei dieser Leserunde gibt es mindestens 7 E-Books von "Verbunden - Helen & Ben 1" im Wunschformat* zu gewinnen. Greta Ley steuert zusätzlich unter allen Bewerbern 1 signiertes Taschenbuch bei. * Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 7 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 30 Interessenten wird ab weiteren 5 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 30 Anfragen 8 E-Books, bei 35 Interessierten 9 E-Books, … Bitte achtet darauf, dass ihr euren Bewerbungsbeitrag in dem Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" erstellt, da wir eure Bewerbung ansonsten nicht werten können. Wir würden uns freuen, wenn ihr außerdem der Leserunde folgen würdet, damit ihr die Auslosung nicht verpasst. Da manche von euch leider keinen E-Book Reader haben, hier ein kleiner Tipp von uns. Amazon bietet auch die Kindle App für PC, Smartphone oder Tablet an. So kann man das Buch auch auf dem Rechner im mobi-Format lesen. Gern könnt ihr euch in unserer Gesamtübersicht umsehen. Oder besucht einfach unseren Blog. Auf Facebook findet ihr uns auch. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde. Euer bookshouse - Team *** Wichtig *** Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zu der Teilnahme in der Leserunde (posten in den Abschnitten) und dem anschließenden Rezensieren des Buches. Wir versenden nicht an Packstationen und übernehmen keine Haftung für den Postversand. Vielen Dank für euer Verständnis. Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt. Die Wiedergabe des Buchinhalts ist keine Rezension. http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

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    • 90
  • Verbunden

    Verbunden

    laraundluca

    15. May 2015 um 08:14

    Inhalt: Helen weiß nicht, wie ihr geschieht, als sie bei ihrer Abschlussprüfung auf den jungen, attraktiven Ben trifft. Sie soll den gefährlichen Seelenlosen in einer schmerzvollen Prozedur zähmen und so zum Sklaven machen. Doch Bens Blick lässt Helens Herz höherschlagen. Sie glaubt, seine Stimme in sich zu hören und spürt, dass eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihnen besteht. Wie kann das sein? Wo Seelenlose doch keine Gefühle und kein Herz haben? Helen schafft es nicht, gegen Bens Anziehungskraft anzukämpfen. Als Ben ihr auch noch das Leben bei einem Überfall rettet, ist es um sie geschehen. Helen holt den Seelenlosen als Haussklaven zu sich. Wider jeder Vernunft verliebt sie sich in den Unsterblichen. Auch Ben ist weder herz- noch gefühllos. Seine Sorge gilt Helen. Weiß er doch um die besondere Verbindung, die zwischen Menschen und Unsterblichen entstehen kann und um die Gefahr, die diese mit sich bringt … Meine Meinung: Der Schreibstil ist angenehm locker und leicht und wunderbar zu lesen. Den Prolog fand ich unnötig, er hat leider die ganze Spannung herausgenommen. Ich mag es nicht sonderlich, wenn man schon zu Beginn weiß, wie die Geschichte ausgeht. Auch wenn man es vorher vielleicht schon erahnen kann, ist es doch etwas anderes, es schwarz auf weiß zu sehen. So fehlte mir hier das Mitfiebern, Hoffen und Bangen, da das Ende von vornherein feststand. Das einzige was ich bei dem Roman etwas vermisst habe, sind die Gefühle. Die kamen bei mir nicht an. Ich fühlte die Verbindung nicht, was die beiden Hauptfiguren verband, was sie fühlten. Das war etwas schade. Ich mag Bücher, bei denen ich so richtig mitfiebern und mitleben und -leiden kann. Das war hier leider nicht der Fall. Ansonsten gefiel mir die Idee sehr gut. Es gab trotz allem noch einige Überraschungen und spannende Szenen. Die Autorin hat hier eine interessante und vor allem grausame Welt geschaffen. Meine Neugier war geweckt und ich wollte diese Welt erkunden, die Geheimnisse ergründen und herausfinden, was mit den Menschen und der Welt passiert ist. Ben und Helen mochte ich von Anfang an sehr, auch wenn sie mir durch die fehlenden Emotionen bis zum Schluss etwas fremd blieben und ich nicht so nah an sie herankam. Helen ist eine großartige Frau, die nicht so gefühlskalt wie die restlichen Menschen ist und einfach nicht in diese Welt zu passen scheint. Das hat sie mir sofort sympathisch gemacht. Auch ihren Bruder Victor mochte ich sehr, meinen Helden der Geschichte, ohne den Ben und Helen nie so weit gekommen wären.   Fazit: Eine interessante und - trotz des vorweggenommen Endes - spannende Dystopie mit kleinen Schwächen.  

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  • Eine interessante Dystopie, deren Idee gelungen umgesetzt wurde.

    Verbunden

    silvandy

    14. May 2015 um 22:10

    Inhalt: Helen weiß nicht, wie ihr geschieht, als sie bei ihrer Abschlussprüfung auf den jungen, attraktiven Ben trifft. Sie soll den gefährlichen Seelenlosen in einer schmerzvollen Prozedur zähmen und so zum Sklaven machen. Doch Bens Blick lässt Helens Herz höherschlagen. Sie glaubt, seine Stimme in sich zu hören und spürt, dass eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihnen besteht. Wie kann das sein? Wo Seelenlose doch keine Gefühle und kein Herz haben? Helen schafft es nicht, gegen Bens Anziehungskraft anzukämpfen. Als Ben ihr auch noch das Leben bei einem Überfall rettet, ist es um sie geschehen. Helen holt den Seelenlosen als Haussklaven zu sich. Wider jeder Vernunft verliebt sie sich in den Unsterblichen. Auch Ben ist weder herz- noch gefühllos. Seine Sorge gilt Helen. Weiß er doch um die besondere Verbindung, die zwischen Menschen und Unsterblichen entstehen kann und um die Gefahr, die diese mit sich bringt … Meine Meinung: Die Autorin Greta Ley hat den Prolog wunderschön geschrieben, da sie die richtigen Worte findet, um die Gefühle von Helen zu beschreiben. Der Schreibstil ist locker und leicht, so dass man die Geschichte gut lesen kann. Beim Lesen findet man sich dann sofort mit im Geschehen, welches in einer entfernten Zukunft spielt. Helen ist in der City aufgewachsen, welche vom Regime kontrolliert wird. Die „Seelenlosen“, die von ihrer Art her durchaus ein bisschen an Vampire erinnern, werden zu Sklaven gemacht. Dem Leser wird aber erst nach und nach erklärt, was es mit dem System, dem Regime und den sonstigen Verhältnisse auf der Erde auf sich hat. Das hat zusätzlich für Spannung gesorgt, da man als Leser immer auf weitere Erklärungen hoffte. Im Regime herrscht ständige Kontrolle, die man sich so heute eigentlich gar nicht mehr vorstellen kann. Ferner ist festzustellen, dass in dieser Gesellschaft eine Brutalität herrscht, die einfach so hingenommen wird, weil die Menschen es nicht anders kennen. Helen und Ben sind facettenreich charakterisiert und kommen sympathisch rüber. Daneben habe ich Helens Bruder Viktor direkt ins Herz geschlossen. Inhaltlich findet man neben der Liebe zweier Charaktere, die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten angehören, die Thematik bezüglich der Diktatur, aber auch der Rebellion. Die Geschichte selber ist interessant erzählt und ich fieberte durchaus mit, für welchen Weg sich Helen und Ben wohl entscheiden würden. Hier muss ich jedoch einen Kritikpunkt anbringen, denn leider greift der Prolog schon etwas weit vor und nimmt der Geschichte ein wenig die Spannung. Fazit: Eine interessante  Dystopie, deren Idee gelungen umgesetzt wurde.  Eine Leseempfehlung für Dystopie-Fans.

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  • Eine wunderbar geschriebene Dystopie! Für alle Dystopie-Fans ein Muss!

    Verbunden

    Lienne

    09. May 2015 um 18:35

    Helen weiß nicht, wie ihr geschieht, als sie bei ihrer Abschlussprüfung auf den jungen, attraktiven Ben trifft. Sie soll den gefährlichen Seelenlosen in einer schmerzvollen Prozedur zähmen und so zum Sklaven machen. Doch Bens Blick lässt Helens Herz höherschlagen. Sie glaubt, seine Stimme in sich zu hören und spürt, dass eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihnen besteht. Wie kann das sein? Wo Seelenlose doch keine Gefühle und kein Herz haben? Helen schafft es nicht, gegen Bens Anziehungskraft anzukämpfen. Als Ben ihr auch noch das Leben bei einem Überfall rettet, ist es um sie geschehen. Helen holt den Seelenlosen als Haussklaven zu sich. Wider jeder Vernunft verliebt sie sich in den Unsterblichen. Auch Ben ist weder herz- noch gefühllos. Seine Sorge gilt Helen. Weiß er doch um die besondere Verbindung, die zwischen Menschen und Unsterblichen entstehen kann und um die Gefahr, die diese mit sich bringt … Meine Meinung: Ich lese sehr gerne Dystopien und muss sagen, dass  ich "Verbunden - Helen & Ben" absolut klasse fand! Der Schreibstil ist wunderbar angenehm, flüssig und kreiert eine interessante Atmosphäre, die mich dazu veranlasst hat, immer weiterlesen zu wollen. Es hat mich sehr neugierig gemacht, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Die Spannung blieb durchgehend erhalten. Helen ist mir sehr sympathisch! Kämpfernatur und absolut mutig. Auch Ben und Viktor sind toll gestaltete Charaktere, die mir sehr ans Herz gewachsen sind! Rundum gut gelungen. Die Idee zum Buch finde ich interessant und gut ausgearbeitet. Es passt alles sehr gut zusammen. Fazit: Eine wunderbare Dystopie, die ich sehr gern gelesen habe! Für alle Dystopie-Fans ein Muss!

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  • Verbunden

    Verbunden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. May 2015 um 14:11

    Inhalt: Helen steht vor ihrer Abschlussprüfung zur Medizinerin. Als sie den Seelenlosen Ben auf schmerzhafte Weise zähmen soll, der sie mit seinen blauen Augen komplett aus dem Konzept bringt, bringt sie es kaum übers Herz. Sie kann nicht glauben, dass er kein Herz hat und so gefährlich ist, wie ihr das Regime weismachen will, weswegen sie ihn als Hausdiener zu sich nach Hause holt. Und schon nach kurzer Zeit weiß Helen: Sie hat sich in ihn verliebt. Auch Ben hegt tiefe Gefühle für Helen. Wird sie stark genug für die Wahrheit über ihre Liebe sein? Wem kann sie vertrauen? Ben oder dem Regime? Meine Meinung: „Verbunden – Helen und Ben“ ist der erste Teil einer Reihe. Wir befinden uns in der Zukunft, in der das „Regime“ die Macht über die Menschen hat und jeder so ziemlich überall überwacht wird. Es gibt kaum noch Krankheiten von „früher“ und auch Schwangerschaften kennen die Menschen nicht mehr. Denn es gibt eine Lösung für alles: das Serum. Dadurch leben die Menschen länger und werden kaum mehr krank. Die Idee hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere haben mich allerdings nicht ganz so erreicht, wie ich es mir gewünscht hätte. Helen und Ben mochte ich schon, vor allem anfangs, aber sie blieben mir bis zum Ende ein wenig fremd bzw. wurden mir im Laufe der Geschichte ein wenig fremd. Dagegen war mir Viktor, Helens Bruder, total sympathisch. Er ist mir sofort ans Herz gewachsen und hat im Buch auch eine größere Rolle gespielt. Was mich am meisten gestört hat, war der Prolog. Das Ende des Buches hätte richtig spannend werden können, weil mehrere Enden möglich gewesen wären, doch der Prolog zeigt dem Leser schon genau wie es ausgeht. Das fand ich ein bisschen schade, weil es die Spannung komplett genommen hat. Fazit: Den Schreibstil und die Idee fand ich super, die Charaktere nicht komplett gelungen aber auch ganz gut und realistisch. Das Ende ist zwar nicht sehr überraschend, aber es gibt einige spannende Szenen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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  • Dystopie mit viel Gefühl und Drama

    Verbunden

    Sternchenstaub

    28. April 2015 um 12:56

    Meine Meinung Wenn ich mich nicht völlig irre, dann ist dies meine erste Rezension zu einer Dystopie. Ich weiß überhaupt nicht, warum ich mich so selten an diese Bücher wage, meist sind sie wirklich sehr gut. 'Verbunden – Helen und Ben' ist mir schon letztes Jahr aufgefallen, als es in der Programmvorschau bei Bookshouse auftauchte. Erst war ich ein wenig skeptisch, doch nachdem ich von einer Leserunde zu dem Buch hörte, wollte ich mich doch endlich ans Lesen wagen.Ich war bereits vom Anfang positiv überrascht. Der Prolog ist wirklich wunderschön geschrieben. Die Autorin findet genau die richtigen Worte um die Gefühle von Helen zu beschreiben. Der Schreibstil von Greta Ley ist im Allgemeinen wirklich toll. Ich kam rasend schnell durch die Handlung und hätte am liebsten keine einzige Pause gemacht. Immer wenn ich aufhören musste, konnte ich es kaum erwarten das Buch wieder in den Händen zu halten.Das Buch ist zwar eine Dystopie, aber es handelt zu einem Großteil von den Gefühlen der beiden Protagonisten Helen und Ben – wie der Titel ja bereits verrät. Außerdem ist dieses Buch der beste Beweis dafür, dass man für eine schöne und romantische Liebesbeziehung in einem Buch, nicht unbedingt detaillierte Sexszenen braucht.Die neue Welt, in die Greta Ley uns führt, ist äußerlich betrachtet perfekt … zumindest für Menschen. Sieht man aber genauer hin, dann trügt der Schein ganz gewaltig. Für mich ist es undenkbar in einer Welt zu leben, in der man bei allem was man tut kontrolliert wird. Das Gefühl wäre furchtbar und genau so fühlte es sich beim Lesen auch an. Es war regelrecht bedrückend sich dieses System vorzustellen. Doch nicht nur die ständige Kontrolle fand ich schlimm, sondern auch die Brutalität, die in dieser Gesellschaft herrscht und die einfach so hingenommen wird, weil die Menschen es nicht anders kennen.Man merkte beim Lesen deutlich, dass Hauptprotagonistin Helen eigentlich nicht so wirklich in ihre zugedachte Rolle dieser Gesellschaft passt. Sie wurde mir allein deshalb sofort sympathisch. Im Gegensatz zu anderen, zeigte sie Mitgefühl und ihr gesamtes Denken ist nicht so benebelt von den Vorstellungen der alles überwachenden Regierung. Ihre Gefühle wurden sehr gut erklärt und das sorgte dafür, dass man ihre Entscheidungen sehr gut nachvollziehen konnte. Ben ist ein Unsterblicher. Im Gegensatz zu den Menschen, dürfen die Unsterblichen nicht frei sein. Als er den Kontrolleuren in die Hände fällt, ist sein Schicksal eigentlich besiegelt. Doch seine Begegnung mit Helen ändert alles und auch wenn er plötzlich nicht mehr frei ist, sondern als Sklave dient, sind seine Gefühle für sie das Wichtigste für ihn. Ben gibt einen perfekten Gegenpart zu Helen ab. Er ist geheimnisvoll, weiß Dinge, die sonst kaum einer weiß und würde lieber sterben, als Helen in Gefahr zu bringen. Für mich als Romantikerin ist er einfach perfekt.Die Idee zu dieser dystopischen Welt ist sehr gut und im Zusammenspiel mit mystischen Wesen, in diesem Fall die Unsterblichen, auch für mich vollkommen neu. Greta Ley führte den Leser zielsicher und ohne Stolperstellen durch die Handlung. Ihre Erklärungen waren nachvollziehbar und logisch erklärt. Ihre Hauptcharaktere waren sehr sympathisch und man fühle sich wohl mit ihnen.Für mich persönlich könnte die Geschichte auch schon abgeschlossen sein, denn die Autorin hat es geschafft ein Ende ohne fiesen Cliffhanger zu kreieren, das man auch problemlos so belassen könnte. Trotzdem freue ich mich natürlich sehr auf Band 2, denn ich bin schon sehr gespannt, wie sie die Geschichte weiterlaufen lässt und was die Protagonisten noch alles erleben werden.Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und verdiente 5 Sternchen.

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  • ein wenig zu oberflächig

    Verbunden

    katze-kitty

    Helen, Tochter des obersten Zentralmediziner wächst sorglos nach den Regeln des Regimes auf. Nie hat sie auch nur ansatzweise irgendetwas in Frage gestellt. Die ändert sich grundlegend, als Helen bei einer Prüfung den den Seelenlosen Ben zähmen soll. Die brutale und schmerzhafte Prozedur soll Ben in einen Sklaven verwandeln. Helen spürt irgendwie eine Verbundenheit zu Ben und holt ihn als Haussklave zu sich ins Haus. Helen merkt schnell das sie mehr empfindet und ein Seelenloser doch nicht so ist, wie man es sie gelehrt hat. Aber Ben hat auch ein Geheimnis, denn er war auf einer geheimen Mission, als er geschnappt wurde. Gibt es für die beiden eine gemeinsame Zukunft ? "Verbunden- Helen und Ben " ist eine Geschichte von Greta Ley, die weit in der Zukunft spielt. Das Regime hat die Regierung der Citys übernommen, Seelenlose (sie erinnern an Vampire, obwohl dieser Begriff nicht fällt) werden zu Sklaven gemacht. Die "alten" Dinge, wie Operationen, Schwangerschaften, Krankheiten haben keine Bedeutung. Alles wird mit einem Serum geregelt. In diesem Buch geht es sowohl um die Liebe zwischen zwei unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, als auch um Diktatur und Rebellion. Die Geschichte an sich fand ich interessant und war auch neugierig wie der Weg ist, den Ben und Helen einschlagen. Durch den Prolog ist einem aber leider die Spannung etwas abhanden gekommen, denn der erzählt eine Sichtweise , nachdem viel passiert ist und so kann man sich das Ende schon denken. Mein Lieblingscharakter ist Viktor, Helens Bruder. Er war mir sehr sympathisch. Zu Ben und Helen habe ich nicht den richtigen Zugang gefunden. Die Persönlichkeiten der beiden waren mir zu oberflächig und haben mich nicht erreicht.  Der Schreibstil ist sehr einfach und es mangelte mir ein wenig an Tiefe. Ich konnte mich nicht so richtig damit anfreunden. Alles in allem vergebe ich aber noch gute drei Sterne, da die Geschichte für mich interessant war und ich auch neugierig auf den Verlauf war.

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    • 2
  • Dystopie mit Herz

    Verbunden

    annlu

    Wir befinden und in der Zukunft: Die Menschen wissen, dass es Unsterbliche gibt. Seit der Revolution haben sich die Menschen die Unsterblichen zu Untertan gemacht. Ihre Kraft, ihre Selbstheilungskräfte und ihre Schnelligkeit nutzen ihnen nichts mehr, sobald sie der Zähmung unterworfen werden. Helen ist 19 und möchte Ärztin des Regimes werden und steht mitten in der Abschlussprüfung, als sie das erste Mal selbst die Grausamkeit der Zähmung miterlebt. Als Teil ihrer Prüfung muss sie einen gefangenen Ungezähmten der Prozedur unterziehen. Seine spitzen Eckzähne werden ihm genauso entfernt, wie seine Finger- und Zehennägel. Die zusätzliche Blutentnahme und die Gabe eines Serums lässt den Seelenlosen als traurigen Fleischhaufen zurück, der Helen in Gedanken anfleht, ihn zu töten. Doch das bringt sie nicht über sich. Helen wird von Schuldgefühlen geplagt, die sie nicht mehr schlafen lassen. Der Unsterbliche Ben wird in eine Landwirtschaftszone verwiesen, um dort seine Sklavenarbeit zu verrichten. Der Gedanke an Ben lässt Helen nicht mehr los, sodass sie ihn als Haussklaven zu sich holt. Dadurch ist sie hin und hergerissen zwischen den Vorstellungen, mit denen sie aufgewachsen ist und den neuen Erkenntnissen, die auch für mich als Leserin manchmal überraschend kamen. Und dann ist da noch Bens geheimnisvolle Mission und die Tatsache, dass er eine Sensitive in Helen sieht. Wie wird sich ihre Zukunft entscheiden? Das Buch steigt recht schnell in die Handlung ein. Das Regime, die Verhältnisse auf der Erde und das System werden nicht sofort erklärt. Vielleicht gerade das hat mir den Einstieg ins Buch erleichtert, da ich so sehr gespannt darauf war, wann wieder neue Erklärungen kommen würden. Das Wort Vampir wird nie gebraucht – die Seelenlosen haben allerdings sehr viele Eigenschaften, die den klassischen Vampiren zugeschrieben werden. Der Prolog verweist bereits auf eine Zukunft, in der Ben und Helen zusammen sind, aber nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen, da das Regime alles beherrscht und alles beobachtet. Helen muss sich gegen ihre Vergangenheit und all das entscheiden, wovon sie meinte, dass es das Richtige sei. Das „böse Erwachen“ mit der Erkenntnis, dass das Regime, das sie vorher in so hohen Ehren hielt, gar nicht so gut ist, wie sie dachte, ist typisch für Dystopien, die ich schon kannte. Die Handlung und Dialoge sind in einer eher einfachen Sprache geschrieben. Es gibt selten störende Abschweifungen oder längere Beschreibungen, die nicht in die Szene passen.   Er gab Momente, in denen ich dachte, die Beschreibungen der Zukunft und den Verlauf der Geschichte durchschaut zu haben. Dann kam eine neue Offenbarung von Ben, die mich überrascht hat...und genau solche Überraschungen mag ich an einem guten Buch. Alles in allem war es ein leicht zu lesendes Buch, dessen Geschichte zwar nicht einzigartig und noch nie dagewesen ist und mich in einigen Punkten auch an Bücher erinnert hat, die ich bereits gelesen habe, dessen Geschichte aber sehr nett war.

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    • 2
  • "Verbunden" ist der erste Teil einer Dystopie um Helen und Ben

    Verbunden

    Romanticbookfan

    05. March 2015 um 10:18

    Helen steht kurz vor ihrer Abschlussprüfung zur Medizinerin. Ihre Aufgabe ist es, einen gefährlichen so genannten Seelenlosen zu zähmen. Doch als sie in Bens blaue Augen blickt, kann sie die Aufgabe fast nicht durchführen, denn Ben berührt etwas tief in ihr. Als er ihr später noch das Leben vor drei Angreifern rettet, holt Helen ihn in ihr Haus als ihren Diener. Sie kann ihre Gefühle nicht länger leugnen: Sie hat sich in ihn verliebt. Auch Ben hat tiefe Gefühle vor Helen, doch um sie zu schützen, möchte er ihr nicht die Wahrheit über seine Mission und die Unsterblichen erzählen... Meine Meinung: Helen ist sehr im System gefangen, denn ihre Eltern nehmen hier hohe Stellungen ein und machen sogar Propaganda für das System. Doch bei ihrer medizinischen Abschlussprüfung ändert sich alles, denn sie sieht zum ersten Mal Ben, der ihr Leben verändert. Ben hat eine Mission und wusste, dass die Gefahr besteht, gefangen genommen zu werden. Dennoch hat er nicht erwartet, auf jemanden wie Helen zu treffen, zu der er sofort eine besondere Verbindung spürt. Die beiden kommen sich langsam näher, doch Ben möchte Helen um jeden Preis beschützen. Die Gefahr, entdeckt zu werden, ist immer präsent und sorgt so für viel Spannung. Dennoch hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr Initiative von Helen gewünscht. Natürlich muss sie sich gegen ein System und stellvertretend dafür auch gegen ihren gefühlskalten Vater stellen, dem sie jahrelang vertraut hat. Andererseits liebt sie Ben aufrichtig und ihn dann wie einen Sklaven behandeln zu müssen, kann sich für sie nicht richtig anfühlen und tut es ja auch nicht. Leider geht für mich im letzten Teil die Aktion gegen das Regime etwas unter. Es wurde zwar besprochen, was genau unternommen werden soll, aber der Effekt des Ganzen wurde gar nicht richtig beschrieben, was ich schade fand. Fazit: Verbunden - Ben & Helen ist ein dystopischer Auftakt, in dem paranormale Elemente geschickt mit einer düsteren Zukunftsvision gemixt wird. Es wirkte für mich noch etwas unfertig und so warte ich sehnsüchtig auf Band 2 und bin gespannt, wie es mit Helen und Ben weiter geht.

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  • Greta Ley hat mich mit diesem Buch gefesselt und ich konnte mich nicht davon lösen

    Verbunden

    Swiftie922

    04. February 2015 um 20:04

    Inhalt : Helen weiß nicht, wie ihr geschieht, als sie bei ihrer Abschlussprüfung auf den jungen, attraktiven Ben trifft. Sie soll den gefährlichen Seelenlosen in einer schmerzvollen Prozedur zähmen und so zum Sklaven machen. Doch Bens Blick lässt Helens Herz höherschlagen. Sie glaubt, seine Stimme in sich zu hören und spürt, dass eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihnen besteht. Wie kann das sein? Wo Seelenlose doch keine Gefühle und kein Herz haben? Helen schafft es nicht, gegen Bens Anziehungskraft anzukämpfen. Als Ben ihr auch noch das Leben bei einem Überfall rettet, ist es um sie geschehen. Helen holt den Seelenlosen als Haussklaven zu sich. Wider jeder Vernunft verliebt sie sich in den Unsterblichen. Auch Ben ist weder herz- noch gefühllos. Seine Sorge gilt Helen. Weiß er doch um die besondere Verbindung, die zwischen Menschen und Unsterblichen entstehen kann und um die Gefahr, die diese mit sich bringt … Meine Meinung : In Verbunden geht es um Helen, die nach ihrer Abschlussprüfung auf den sehr gut aussehenden Ben trifft und merkt, das zwischen ihnen eine Verbindung besteht. Doch dann gibt es da noch das Regime, das die Bürger schützt und dafür jedes Detail aus dem Leben der Bürger haben will. Helen ist eine von den Bürgern, ihre Eltern sind hohe Beamte und sie macht alles um es ihnen recht zu machen. Das es da noch "Seelenlose" gibt, die als Sklaven dienen ist für sie normal. Sie will Ärztin werden und soll durch eine Prüfung einen Seelenlosen zähmen. Doch den sie bekommt ist kein einfacher. Dann trifft sie wieder auf Ben, der auf einer Mission ist und gefangen genommen worden ist und nun Helen wieder als Ärztin gegenüber steht.. Helen will Ärztin werden und lebt seit sie denken kann unter dem Regime. Ihre Eltern haben einen hohen Status und sie versucht alles um es ihnen recht zu machen. Ben ist auf einer Mission und wird aber gefangen genommen. Er kann sich aber vorstellen was mit ihm passieren wird und nimmt aber alles in Kauf. Als er seine Ärztin sieht, die ihn zähmen soll und er spürt sofort diese Verbindung zwischen ihnen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm und hat mich direkt in diese Welt geführt, in der das Regime das sagen hat und in denen anderen Lebensbedingungen herreichen und die Menschen danach leben müssen. Das Buch ist aus der Sicht von Helen aber auch im Wechsel mit Ben, dadurch kann man beiden Charakteren näher sein und sie so besser kennen lernen. Die Spannung hat sich langsam im Buch gesammelt und ist im Verlauf immer mehr geworden. Die Liebe zwischen den beiden wird stärker und man merkt, dass das Regime nicht so leicht aufzuhalten ist und sie kämpfen müssen um ihr Glück zu bekommen. Das Cover ist sehr schön mit den zwei Personen, die Ben und Helen darstellen. Der Schriftzug ist ein toller Hingucker und hat mich quasi dazu eingeladen es lesen zu wollen. Das Ende hat noch einmal sehr viel Spannung versprochen und es wurde nicht langweilig. Die Autorin hat es bis zur letzten Seite geschafft mich am Buch festsitzen zu lassen und ich habe Helen und Ben sehr in mein Herz geschlossen  Fazit : Verbunden - Helen und Ben ist ein fesselnder Fantasy Roman, der mich schon nach wenigen Seiten in seinen Bann gezogen hat.

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  • Romantische Liebe in einer fremdbestimmten Welt

    Verbunden

    ulla08

    14. January 2015 um 18:39

    Das Regime beschützt seine Bürger und bestimmt dafür im Gegenzug jedes noch so kleine Detail ihres Lebens. Helen hinterfragt dieses System nicht. Als Tochter eines hochrangigen Beamten tut sie alles, um ihre Eltern zufrieden zu stellen. Das sogenannte „Seelenlose“ den Menschen als Sklaven dienen, ist für die junge Frau so selbstverständlich, wie die ständige Überwachung, der sie sich bereitwillig unterwirft. Als angehende Ärztin muss sie in einer Prüfung ein einziges Mal einen Seelenlosen zähmen, danach sollte sie dies eigentlich nie wieder tun müssen. Voller Entsetzen stellt sie fest, dass man ihr einen extrem wilden und gefährlichen Mann zugeteilt hat. Helen kann nicht anders und leitet die schmerzvolle Prozedur ein. Aber Ben geht ihr nicht mehr aus dem Kopf … Ben ist auf einer geheimen Mission, als man ihn gefangen nimmt. Er weiß, was man mit ihm machen wird und hat dieses Risiko bewusst in Kauf genommen. Womit er nicht gerechnet hat, ist eine wunderschöne, junge Ärztin namens Helen. Er erkennt sofort, dass sie etwas ganz Besonderes ist. Seine Gefühle intensivieren sich, als das Schicksal sie erneut zusammenführt. Aber kann und darf er darüber sein eigentliches Ziel vergessen? „Verbunden – Helen und Ben 1“ ist entgegen meiner Erwartungen keine typische Vampir-Love-Story sondern eine interessante Dystopie mit einem leichten Fantasy-Anteil. Greta Ley präsentiert eine Welt, die nur auf den ersten Blick fremdartig wirkt. Wie weit sind wir eigentlich noch von einer totalen Überwachung entfernt, die uns unter dem Deckmantel des Strebens nach Sicherheit verkauft wird? Die Einteilung der Menschen in ein Zweiklassen-System ist beklemmend. Hier zeigt sich deutlich, wieviel Macht Sprache haben kann: Es ist vielleicht für einen guten Demagogen nicht schwierig zu begründen, warum ein „Unsterblicher“ eine Gefahr für Menschen ist. Die Bezeichnung „Seelenloser“ macht es aber erst möglich, ihn wie ein (seelenloses!) Ding zu behandeln, ihn unter schrecklichen Schmerzen zu verstümmeln und ihn damit zu „zähmen“, ihn als Sklave in Fesseln zu legen und nach Belieben zu benutzen. Das dahinter etwas ganz anderes steckt, wird dem Leser relativ schnell klar … Auch die Gedanken zur Medizin finde ich in der Geschichte außerordentlich spannend. Die Ausbildung der Ärzte konzentriert sich mehr oder weniger auf eine einzige „Heilmethode“. Das Wissen um andere Behandlungsmöglichkeiten ist völlig verloren gegangen und Helen muss sich sogar dafür verantworten, dass sie einen jungen Patienten durch Bens Hilfe mit einer „antiken Technik“ rettet. (Wenn das nicht mal Parallelen zur heutigen „Gerätemedizin“ und den bedenkenlosen Einsatz von Antibiotika als Allheilmittel aufzeigt …) Fast schon perfide und heute gar nicht mehr so schwer vorstellbar ist die Reglung, dass nur „perfekte“ Menschen sich fortpflanzen dürfen. Ihre Gene sollen keinerlei Defekte aufweisen und die Befruchtung findet im Labor statt. Beklemmend ist hier die Definition von „Defekt“. Wer legt das eigentlich fest? Dass all diese Einschränkungen bei den Menschen Widerstand hervorrufen, verwundert natürlich nicht. Aber bei einem System, dass allmächtig zu sein scheint, ist es mehr als schwierig, sich aufzulehnen. Man kann den Leuten, die sich angepasst haben, weil sie um ihr Leben fürchten, oder aber, weil sie es einfach nicht besser wissen, keinen Vorwurf machen. Das wird in der Geschichte sehr deutlich. Unter dem Aspekt der Dystopie verdient die Geschichte von Greta Ley auf jeden Fall 5 Punkte. Leider gibt es in meinen Augen ein kleines „aber“: Die wachsende Beziehung von Helen und Ben nimmt im Buch einen großen Raum ein. Sie sind ja schließlich auch die Titelhelden. Allerdings haben sie mich mehr als einmal irritiert. Beide wirken sehr (!!!) jung. Bei Helen ist das fast noch verständlich, schließlich ist sie extrem behütet aufgewachsen. Ben dagegen ist über 500 Jahre alt und gilt als außerordentlich gefährlich. Dass ein solcher Mann trotz seiner aufkeimenden Liebe zu Helen sich so angepasst gibt, fand ich sehr schwer vorstellbar. Erst mit Hilfe von Helens Bruder Vik schaffen es die beiden schließlich, … (*grins* Nö. Mehr sage ich nicht. Das wäre sonst ein echter Spoiler!) Vielleicht lese ich mittlerweile zuviele "erotische" Romanzen, aber die Unschuld, mit der sich Helen und Ben sehr lange begegnen, fand ich für zwei verliebte Erwachsene nicht wirklich glaubwürdig. Für mich wurde erst sehr spät im Buch klar, warum Sex für Helen zu Beginn eigentlich kein Thema war. Bei Ben habe ich es (ehrlich gesagt) bis zum Schluss nicht so richtig verstanden. Dabei geht es mir hier nicht darum, krampfhaft irgendwelche expliziten Szenen in das Buch einzufügen, sondern eher darum, dass Teile der Geschichte schließlich auch aus Bens Sicht erzählt werden. Von ihm hätte ich schon den einen oder anderen Gedanken zum Thema erwartet. Gerade weil auf deutliche Schilderungen verzichtet wird und in der Liebesgeschichte die Betonung eher auf der romantischen Seite liegt, dass Buch sich aber intensiv mit den Folgen beschäftigt, die das Leben unter einem totalitären System nach sich ziehen könnte, ist die Geschichte in meinen Augen auch für junge Leser geeignet. Dazu passt, dass sich Helen im Laufe der Zeit mehr und mehr von ihren Eltern emanzipiert, eine Thematik also, die vor allem für Jugendliche interessant ist. Fazit: Insgesamt habe ich voller Spannung verfolgt, ob und wie Helen und Ben, trotz aller Widerstände durch das übermächtige Regime, einen Weg finden ein Paar zu werden und in Freiheit zu leben. Die Welt, die Greta Ley entworfen hat, finde ich faszinierend. Die Love-Story hat in meinen Augen kleinere Schwächen, die allerdings gegen Ende weniger werden, weil sich dort einige Dinge aufklären. Zusammengefasst finde ich das Buch gut und es erhält damit von mir 4 Punkte und eine Leseempfehlung, die auch für Jugendliche gilt. Der Titel „Verbunden – Helen und Ben 1“ weist darauf hin, dass es noch eine weitere Folge geben wird. Ich bin ehrlich gespannt, wie es weitergeht möchte und unbedingt wissen, wie sich die Welt, in der sie leben, weiterentwickelt.

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