Greta Zicari

 3.8 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Dämonenschicksal, Vampire sind überall und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Greta Zicari

Greta ZicariDämonenschicksal
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Dämonenschicksal
Dämonenschicksal
 (9)
Erschienen am 20.09.2012
Greta ZicariVampire sind überall
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Vampire sind überall
Vampire sind überall
 (1)
Erschienen am 12.05.2011
Greta ZicariFantasywelten
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Fantasywelten
Fantasywelten
 (0)
Erschienen am 01.02.2012

Neue Rezensionen zu Greta Zicari

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Rezension zu "Dämonenschicksal" von Greta Zicari

Gute Idee, zuviel Stoff
Eulenmailvor 6 Jahren

ZUM INHALT Eine ungewollte Schwangerschaft stürzt die junge Prinzessin Kassandra ins Unglück und in der Folge ihr Land in einen düsteren Krieg des Elends und Dämonenterrors. In dieser dunklen Zeit setzen sich an unterschiedlichen Orten junge Leute in Bewegung: Sie fliehen vor den Kriegswirren und dem Dämonenterror, machen sich auf die Suche nach einem besseren Leben und müssen dafür gefährliche Wege in Kauf nehmen. Auf ihren abenteuerlichen Reisen erleben die jungen Leute, was Liebe und Zusammenhalt bedeuten und dass es eine Macht gibt, die größer sein kann als die der Dämonen. Als sich ihre Wege kreuzen, müssen sie ihre unterschiedlichen Weltbilder überprüfen, und es kommt zu dramatischen Entdeckungen und Entwicklungen … (Quelle: http://www.net-verlag.de/romane-erzaehl.html )

MEINE ERWARTUNGEN Von einem Fantasyroman erwarte ich eigentlich immer, dass die neu erschaffene Welt dem Leser gut vermittelt wird. Sie sollte spannend, fremdartig und faszinierend sein. Das Gleiche gilt auch für die Charaktere. Da ich bislang noch keinen Fantasyroman mit Dämonen gelesen hatte, war ich doch sehr gespannt, ob mir das gefallen würde.

MEINE EINDRÜCKE Schon mit dem Prolog wird eine geheimnisvolle Spannung aufgebaut. Die Vorgeschichte zur eigentlichen Handlung wird wie in einem Märchen eingeleitet. Das schafft die richtige Stimmung für eine magische, fantastische Welt.

In Dämonenschicksal wird die Geschichte von sechs Jugendlichen beschrieben, die unterschiedlicher nicht sein könnten: ein Sklave, zwei Waisenkinder, ein Prinz und zwei Händlerskinder. Und doch merkt der Leser bald, dass sie alle etwas verbindet: denn jeder von ihnen kann Dämonen sehen, spüren oder sogar mit ihnen sprechen. Dies ist aber eigentlich Dämonenbeschwörern vorbehalten und so ahnen die jungen Leute, dass sie etwas Besonderes sind.

Schon im ersten Kapitel taucht der Leser vollständig in die neue Welt hinein, ohne jedoch zu viel von ihr zu erfahren. Das Augenmerk liegt deutlich auf den beschriebenen Figuren. In jedem Kapitel geht es zunächst um eine andere Gestalt, deren Leben ausführlich dargestellt wird. So braucht man schon gut 100-200 Seiten, um wirklich vollständig in den Roman eintauchen zu können. Das mag abschrecken, aber bei einer Gesamtzahl von über 600 Seiten relativiert sich das wieder deutlich.
Die Autorin gibt sich viel Mühe die verschiedenen Charaktere sorgfältig zu skizzieren. So zeichnet sich Dämonenschicksal nicht durch viel Aktion und Spannung aus. Vielmehr erinnert es an die schönen Kamerafahrten aus Herr der Ringe, mit denen der Zuschauer ganz in Ruhe Mittelerde genießen kann. So geschieht es auch hier: der Leser bekommt viel Zeit, sich mit den verschiedenen Schauplätzen und Figuren vertraut zu machen. Das ist auch absolut notwendig, denn bei insgesamt sechs Hauptfiguren kann man sonst schon mal den Überblick verlieren.

Dies war aber auch mein größtes Problem mit dem Buch. Ich habe erstaunlich lange gebraucht, bis ich alle Figuren auseinander halten konnte. Dabei ging mir etwas Emotion verloren. Lediglich zu einer Person konnte ich so etwas wie Empathie aufbauen, wenngleich sie eigentlich nicht wirklich sympathisch war. Die anderen verblassten ein wenig dabei und gerieten in den Hintergrund.

Nach und nach darf der Leser erleben, wie jeder seine Fähigkeiten entdeckt und wie er mit ihnen umgeht. Und eines kann ich schon mal sagen: jeder von ihnen nimmt sein Schicksal anders auf.

Dieser Roman war so ganz anders als alle Fantasyromane, die ich bislang gelesen hatte. Zwar finden sich auch vertraute Elemente wie Kriege, Könige und generell ein eher mittelalterliches Leben wieder. Aber die Geschichte, die sich in diesem Roman versteckt, ist wirklich etwas Besonderes. Greta Zicari hat es geschafft, eine ganz eigene kleine Welt zu erschaffen, die in sich stimmig und faszinierend ist.

FAZIT Wenngleich der Roman vor allem zu Beginn ein paar Längen aufweist und vielleicht ein, zwei Hauptcharaktere zu viel hat, so ist Dämonenschicksal dennoch ein Roman, den man genießen kann. Er lädt zum Träumen und Entfliehen in eine andere Welt ein. Wer detaillierte fantastische Welten mag, sollte sich den Roman einmal genauer anschauen. Mir war es manchmal ein Detail zu viel, daher vergebe ich 3 einhalb Sterne.

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Rezension zu "Dämonenschicksal" von Greta Zicari

Rezension zu "Dämonenschicksal" von Greta Zicari
Malibuvor 6 Jahren

Dämonen – gibt es sie? Man weiß es nicht und manchmal will man sowas auch gar nicht wissen. Vieles bleibt besser im Verborgenen, so dass man nicht so viele Ängste haben muss. Im Roman „Dämonenschicksal“ der jungen Autorin Greta Zicari ist es normal, dass Dämonen um die Menschen wimmeln, es ist an der Tagesordnung.

Um Himmels willen! - denkt der Leser gleich zu Anfang, wenn er die lange Liste der Namen der Personen sieht, die die Autorin gleich anfangs geschrieben hat. Doch es wird einem gleich klar, dass es schlimmer aussieht, als es ist – man findet schnell rein und auch die Personen prägen sich einem ein.

Man lernt die Waisenkinder Tartzys kennen, ein sympathischer Haufen. Sie treffen sich auch mit den anderen Waisenkindern aus dem Waisenhaus am anderen Ende der Stadt. Diese Kinder wurden ins Heim gegeben, da die Eltern in den Krieg ziehen mussten.

Mit ihrem bildlichen Schreibstil geleitet die Autorin den Leser Stück für Stück durch diese fantastische Welt. Auch wenn hier ein Krieg herrscht, hat man eine wunderschöne Landschaft vor Augen und viel Wesen, die man so nicht kennt. Dem Leser wird keine Grenzen für seine Fantasie gesetzt, es spielt sich alles gleich vor dem inneren Auge ab.

Der Roman erinnert manchmal etwas an einen historischen Zeitraum, man fühlt sich etwas zurückversetzt – doch die Sprache der Charaktere macht deutlich, dass dem nicht so ist. Es sind viele neuwertige Begriffe darin enthalten. Die Jugendlichen sind ihrem Alter auch weit voraus, die Autorin hat den Charakteren die nötige Stärke und Persönlichkeit zugewiesen. Das ist zugegebenermaßen wirklich nicht leicht bei so vielen verschiedenen Personen, dennoch ist es hier geschafft worden, was den Leser erfreuen mag.

Das Buch ist in mehreren Strängen gegliedert. Es erzählt einmal von den Waisenkindern rund um Yxes, Ry, Asure, Altin etc. aus Tarty, von Elrako und Furgal, die vom königlichen Hof fliehen und von Synarek, der bei den Dämonenbeschwörern haust und nur gehänselt wird von allen. Alle haben sie etwas gemeinsam – sie haben Angst vorm Krieg und fliehen daher. Bei Synarek sieht das etwas anders aus, er ist von allen auch der geheimnisvollste Charakter, der Leser hat seinen Spaß daran, mehr über ihn zu erfahren und wie es ihm weiterhin ergeht. Er hat Fähigkeiten, die an einen Dämonenbeschwörer denken lassen, doch woher er diese hat, kann er selbst nicht sagen, denn er wuchs von klein auf dort auf, wo er verhöhnt wird. An seine Kindheit hat er gar keine Erinnerung, liegt hier das Geheimnis?

Weiterhin wird von Zerroko und seiner guten Freundin Merinda erzählt, er kann Dämonen sehen und sie diese spüren. Bereits an dieser Stelle fragt man sich, was die Dämonen in dieser Geschichte bezwecken, irgendetwas muss passieren, wo diese ihre Hand im Spiel haben – das spürt man einfach!

Die Fantasy ist weder zu hoch gegriffen, noch zu flach – sie ist genau richtig gewählt und lässt einen richtig im Lesefluss versinken. Hat es einen einmal gepackt, vermag es einen nicht mehr loszulassen. So verfolgt man gebannt den Lauf der Dinge und wo es die Kinder/Jugendlichen hinzieht und was aus ihnen wird. Mit jeder Zeile wird es spannender und man kann dem Verlauf nur noch mit gespannten Augen folgen und fragt sich ständig, wann es wohl kracht oder wann die Personen eventuell aufeinander treffen?

Die Story ist aufgebaut, so dass junge und auch junggebliebene Fantasyfans diese geniessen können. Der Sprachstil ist leicht aufgebaut und lässt einen flüssig vorankommen, manchmal wirkt das viel Geschriebene jedoch doch bisschen zäh und man hakt an manchen Stellen. Man wird entführt in eine Welt voller Überraschungen und in welcher Dämonen an der Tagesordnung sind. Eigentlich ein Glück, dass das nicht der Wahrheit entspricht – doch, wer weiß, was sich so alles unter uns mischt?

Die losen Fäden schließen sich im letzten Drittel des Buches und es kommt einem auch nicht mehr so spanisch vor, warum die Autorin so viele Personen wählen musste für die Geschichte. Es erschließt sich einem, welche Rolle diese hier spielen. Auch der Titel des Buches wird einem gegen Ende klar und er passt wie die Faust auf das Auge, auch wenn man des Öfteren dachte, er kann doch gar nicht zu der Geschichte passen.

Für junge und junggebliebene Fans der Fantasy, die sich gerne in fremden Welten dahintreiben lassen möchten, ist dies das gefundene Lesefutter! Abschrecken lassen sollte man sich auf keinem Fall von diesem dicken Schinken, denn er hat es in sich!

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leseratte...s avatar

Rezension zu "Dämonenschicksal" von Greta Zicari

Rezension zu "Dämonenschicksal" von Greta Zicari
leseratte...vor 6 Jahren

„Dämonenschicksal“ ist der erste Roman der jungen Autorin Greta Zicari, die in ihrer Geschichte den Leser in eine fantastische Welt voller Geheimnisse entführt.
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Bereits nach den ersten 80 Seiten, die den Aufbruch der Reise markieren, fesselte mich die Geschichte, in deren Mittelpunkt viele ganz unterschiedliche junge Menschen stehen. Die einzelnen Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von hauptsächlich sechs Personen erzählt, die alle ihre besonderen Geheimnisse, Ängste, Träume und Wünsche haben. Diese unterschiedlichen Perspektiven sorgen für Abwechslung und den einen oder anderen Cliffhanger. Man lernt sie mit jedem Kapitel besser kennen und mögen, denn eigentlich sind sie alle auf ihre eigene Art sympathisch und interessant. Dabei wird sich wahrscheinlich jeder Leser mit unterschiedlichen Figuren anfreunden. Während mir beispielsweise Synarek anfangs recht unsympathisch war, lernte ich ihn doch mit der Zeit kennen und verstand seine Gefühle und Motive. Die Charaktere sind dabei glaubhaft dargestellt und vielschichtig ausgearbeitet, sodass ich mich mit vielen identifizieren konnte.
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Bei „Dämonenschicksal“ handelt es sich, wie der Name schon verrät, um einen fantastischen Roman. Dämonen spielen, als einzige magische Geschöpfe, eine wichtige Rolle. Sie sind gezwungen den Menschen zu dienen und sind diesen nicht unbedingt wohlgesonnen (dieser Aspekt erinnerte mich ein wenig an Bartimäus). Im Vordergrund steht jedoch das Schicksal der sechs jungen Menschen. Die Dämonen selbst lernt man kaum kennen. So spielt nur ein Jungdämon eine wichtige Rolle, der mich oft zum Lachen brachte.
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Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist als mittelalterlich zu beschreiben, da es weder Strom, noch fließend, warmes Wasser gibt. Fortbewegen kann man sich nur zu Fuß, Pferd oder per Kutsche. Diese Welt wurde atmosphärisch dicht dargestellt, sodass ich mich beim Lesen in die Geschichte versetzt fühlte. Einzig Wörter wie „Pappe“, „fit“, o. ä. störten mich ein wenig, da diese doch eher modern wirken. Allerdings traten sie nur vereinzelt auf und störten den Lesefluss nicht so sehr. Ansonsten liest sich die Geschichte über die gesamten 600 Seiten sehr flüssig. Die Sprache ist abwechslungsreich und anschaulich, sodass ich mir das Beschriebene sehr gut vorstellen konnte.
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Als Leser hat man anfangs noch keine Idee, warum gerade aus den Perspektiven genau dieser sechs jungen Menschen erzählt wird. Besonders gelungen empfand ich, wie es der Autorin gelingt den Leser anzuregen, genau darüber Vermutungen anzustellen. Erste Ideen entwickeln sich ganz langsam, wobei keine zu offensichtlichen Hinweise gegeben werden. Ganz im Gegenteil: Den eigenen Vermutungen wird viel Freiraum gelassen und durch überraschende Wendungen muss man diese immer wieder korrigieren oder sieht seinen Verdacht bestätigt. Dieses Rätselraten während des Lesens macht Spaß und wird am Ende belohnt. Ein Ende, das ich als sehr gelungen empfinde und welches die Geschichte gekonnt abrundet.
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Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich „Dämonenschicksal“ überrascht hat. Von der äußeren Gestaltung sprach (und spricht) es mich nicht an, doch der Roman überzeugt mich mit interessanten Charakteren und einer ungewöhnlichen Geschichte.

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