Greta Zicari , Weise Maria Dämonenschicksal

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Inhaltsangabe zu „Dämonenschicksal“ von Greta Zicari

Eine ungewollte Schwangerschaft stürzt die junge Prinzessin Kassandra ins Unglück und in der Folge ihr Land in einen düsteren Krieg des Elends und Dämonenterrors. In dieser dunklen Zeit setzen sich an unterschiedlichen Orten junge Leute in Bewegung: Sie fliehen vor den Kriegswirren und dem Dämonenterror, machen sich auf die Suche nach einem besseren Leben und müssen dafür gefährliche Wege in Kauf nehmen. Auf ihren abenteuerlichen Reisen erleben die jungen Leute, was Liebe und Zusammenhalt bedeuten und dass es eine Macht gibt, die größer sein kann als die der Dämonen. Als sich ihre Wege kreuzen, müssen sie ihre unterschiedlichen Weltbilder überprüfen, und es kommt zu dramatischen Entdeckungen und Entwicklungen …

Fazit: Eine fesselnde und vielschichtige Geschichte rund um Dämonen und einer Gruppe Jugendliche, welche es bestens versteht, seine Leser zu unterhalten.

— Bellexr
Bellexr

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    Dämonenschicksal
    Eulenmail

    Eulenmail

    18. March 2013 um 12:52

    ZUM INHALT Eine ungewollte Schwangerschaft stürzt die junge Prinzessin Kassandra ins Unglück und in der Folge ihr Land in einen düsteren Krieg des Elends und Dämonenterrors. In dieser dunklen Zeit setzen sich an unterschiedlichen Orten junge Leute in Bewegung: Sie fliehen vor den Kriegswirren und dem Dämonenterror, machen sich auf die Suche nach einem besseren Leben und müssen dafür gefährliche Wege in Kauf nehmen. Auf ihren abenteuerlichen Reisen erleben die jungen Leute, was Liebe und Zusammenhalt bedeuten und dass es eine Macht gibt, die größer sein kann als die der Dämonen. Als sich ihre Wege kreuzen, müssen sie ihre unterschiedlichen Weltbilder überprüfen, und es kommt zu dramatischen Entdeckungen und Entwicklungen … (Quelle: http://www.net-verlag.de/romane-erzaehl.html ) MEINE ERWARTUNGEN Von einem Fantasyroman erwarte ich eigentlich immer, dass die neu erschaffene Welt dem Leser gut vermittelt wird. Sie sollte spannend, fremdartig und faszinierend sein. Das Gleiche gilt auch für die Charaktere. Da ich bislang noch keinen Fantasyroman mit Dämonen gelesen hatte, war ich doch sehr gespannt, ob mir das gefallen würde. MEINE EINDRÜCKE Schon mit dem Prolog wird eine geheimnisvolle Spannung aufgebaut. Die Vorgeschichte zur eigentlichen Handlung wird wie in einem Märchen eingeleitet. Das schafft die richtige Stimmung für eine magische, fantastische Welt.In Dämonenschicksal wird die Geschichte von sechs Jugendlichen beschrieben, die unterschiedlicher nicht sein könnten: ein Sklave, zwei Waisenkinder, ein Prinz und zwei Händlerskinder. Und doch merkt der Leser bald, dass sie alle etwas verbindet: denn jeder von ihnen kann Dämonen sehen, spüren oder sogar mit ihnen sprechen. Dies ist aber eigentlich Dämonenbeschwörern vorbehalten und so ahnen die jungen Leute, dass sie etwas Besonderes sind. Schon im ersten Kapitel taucht der Leser vollständig in die neue Welt hinein, ohne jedoch zu viel von ihr zu erfahren. Das Augenmerk liegt deutlich auf den beschriebenen Figuren. In jedem Kapitel geht es zunächst um eine andere Gestalt, deren Leben ausführlich dargestellt wird. So braucht man schon gut 100-200 Seiten, um wirklich vollständig in den Roman eintauchen zu können. Das mag abschrecken, aber bei einer Gesamtzahl von über 600 Seiten relativiert sich das wieder deutlich. Die Autorin gibt sich viel Mühe die verschiedenen Charaktere sorgfältig zu skizzieren. So zeichnet sich Dämonenschicksal nicht durch viel Aktion und Spannung aus. Vielmehr erinnert es an die schönen Kamerafahrten aus Herr der Ringe, mit denen der Zuschauer ganz in Ruhe Mittelerde genießen kann. So geschieht es auch hier: der Leser bekommt viel Zeit, sich mit den verschiedenen Schauplätzen und Figuren vertraut zu machen. Das ist auch absolut notwendig, denn bei insgesamt sechs Hauptfiguren kann man sonst schon mal den Überblick verlieren. Dies war aber auch mein größtes Problem mit dem Buch. Ich habe erstaunlich lange gebraucht, bis ich alle Figuren auseinander halten konnte. Dabei ging mir etwas Emotion verloren. Lediglich zu einer Person konnte ich so etwas wie Empathie aufbauen, wenngleich sie eigentlich nicht wirklich sympathisch war. Die anderen verblassten ein wenig dabei und gerieten in den Hintergrund. Nach und nach darf der Leser erleben, wie jeder seine Fähigkeiten entdeckt und wie er mit ihnen umgeht. Und eines kann ich schon mal sagen: jeder von ihnen nimmt sein Schicksal anders auf. Dieser Roman war so ganz anders als alle Fantasyromane, die ich bislang gelesen hatte. Zwar finden sich auch vertraute Elemente wie Kriege, Könige und generell ein eher mittelalterliches Leben wieder. Aber die Geschichte, die sich in diesem Roman versteckt, ist wirklich etwas Besonderes. Greta Zicari hat es geschafft, eine ganz eigene kleine Welt zu erschaffen, die in sich stimmig und faszinierend ist. FAZIT Wenngleich der Roman vor allem zu Beginn ein paar Längen aufweist und vielleicht ein, zwei Hauptcharaktere zu viel hat, so ist Dämonenschicksal dennoch ein Roman, den man genießen kann. Er lädt zum Träumen und Entfliehen in eine andere Welt ein. Wer detaillierte fantastische Welten mag, sollte sich den Roman einmal genauer anschauen. Mir war es manchmal ein Detail zu viel, daher vergebe ich 3 einhalb Sterne.

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  • Rezension zu "Dämonenschicksal" von Greta Zicari

    Dämonenschicksal
    Malibu

    Malibu

    13. February 2013 um 11:36

    Dämonen – gibt es sie? Man weiß es nicht und manchmal will man sowas auch gar nicht wissen. Vieles bleibt besser im Verborgenen, so dass man nicht so viele Ängste haben muss. Im Roman „Dämonenschicksal“ der jungen Autorin Greta Zicari ist es normal, dass Dämonen um die Menschen wimmeln, es ist an der Tagesordnung. Um Himmels willen! - denkt der Leser gleich zu Anfang, wenn er die lange Liste der Namen der Personen sieht, die die Autorin gleich anfangs geschrieben hat. Doch es wird einem gleich klar, dass es schlimmer aussieht, als es ist – man findet schnell rein und auch die Personen prägen sich einem ein. Man lernt die Waisenkinder Tartzys kennen, ein sympathischer Haufen. Sie treffen sich auch mit den anderen Waisenkindern aus dem Waisenhaus am anderen Ende der Stadt. Diese Kinder wurden ins Heim gegeben, da die Eltern in den Krieg ziehen mussten. Mit ihrem bildlichen Schreibstil geleitet die Autorin den Leser Stück für Stück durch diese fantastische Welt. Auch wenn hier ein Krieg herrscht, hat man eine wunderschöne Landschaft vor Augen und viel Wesen, die man so nicht kennt. Dem Leser wird keine Grenzen für seine Fantasie gesetzt, es spielt sich alles gleich vor dem inneren Auge ab. Der Roman erinnert manchmal etwas an einen historischen Zeitraum, man fühlt sich etwas zurückversetzt – doch die Sprache der Charaktere macht deutlich, dass dem nicht so ist. Es sind viele neuwertige Begriffe darin enthalten. Die Jugendlichen sind ihrem Alter auch weit voraus, die Autorin hat den Charakteren die nötige Stärke und Persönlichkeit zugewiesen. Das ist zugegebenermaßen wirklich nicht leicht bei so vielen verschiedenen Personen, dennoch ist es hier geschafft worden, was den Leser erfreuen mag. Das Buch ist in mehreren Strängen gegliedert. Es erzählt einmal von den Waisenkindern rund um Yxes, Ry, Asure, Altin etc. aus Tarty, von Elrako und Furgal, die vom königlichen Hof fliehen und von Synarek, der bei den Dämonenbeschwörern haust und nur gehänselt wird von allen. Alle haben sie etwas gemeinsam – sie haben Angst vorm Krieg und fliehen daher. Bei Synarek sieht das etwas anders aus, er ist von allen auch der geheimnisvollste Charakter, der Leser hat seinen Spaß daran, mehr über ihn zu erfahren und wie es ihm weiterhin ergeht. Er hat Fähigkeiten, die an einen Dämonenbeschwörer denken lassen, doch woher er diese hat, kann er selbst nicht sagen, denn er wuchs von klein auf dort auf, wo er verhöhnt wird. An seine Kindheit hat er gar keine Erinnerung, liegt hier das Geheimnis? Weiterhin wird von Zerroko und seiner guten Freundin Merinda erzählt, er kann Dämonen sehen und sie diese spüren. Bereits an dieser Stelle fragt man sich, was die Dämonen in dieser Geschichte bezwecken, irgendetwas muss passieren, wo diese ihre Hand im Spiel haben – das spürt man einfach! Die Fantasy ist weder zu hoch gegriffen, noch zu flach – sie ist genau richtig gewählt und lässt einen richtig im Lesefluss versinken. Hat es einen einmal gepackt, vermag es einen nicht mehr loszulassen. So verfolgt man gebannt den Lauf der Dinge und wo es die Kinder/Jugendlichen hinzieht und was aus ihnen wird. Mit jeder Zeile wird es spannender und man kann dem Verlauf nur noch mit gespannten Augen folgen und fragt sich ständig, wann es wohl kracht oder wann die Personen eventuell aufeinander treffen? Die Story ist aufgebaut, so dass junge und auch junggebliebene Fantasyfans diese geniessen können. Der Sprachstil ist leicht aufgebaut und lässt einen flüssig vorankommen, manchmal wirkt das viel Geschriebene jedoch doch bisschen zäh und man hakt an manchen Stellen. Man wird entführt in eine Welt voller Überraschungen und in welcher Dämonen an der Tagesordnung sind. Eigentlich ein Glück, dass das nicht der Wahrheit entspricht – doch, wer weiß, was sich so alles unter uns mischt? Die losen Fäden schließen sich im letzten Drittel des Buches und es kommt einem auch nicht mehr so spanisch vor, warum die Autorin so viele Personen wählen musste für die Geschichte. Es erschließt sich einem, welche Rolle diese hier spielen. Auch der Titel des Buches wird einem gegen Ende klar und er passt wie die Faust auf das Auge, auch wenn man des Öfteren dachte, er kann doch gar nicht zu der Geschichte passen. Für junge und junggebliebene Fans der Fantasy, die sich gerne in fremden Welten dahintreiben lassen möchten, ist dies das gefundene Lesefutter! Abschrecken lassen sollte man sich auf keinem Fall von diesem dicken Schinken, denn er hat es in sich!

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  • Rezension zu "Dämonenschicksal" von Greta Zicari

    Dämonenschicksal
    leseratte...

    leseratte...

    01. February 2013 um 22:42

    „Dämonenschicksal“ ist der erste Roman der jungen Autorin Greta Zicari, die in ihrer Geschichte den Leser in eine fantastische Welt voller Geheimnisse entführt. . Bereits nach den ersten 80 Seiten, die den Aufbruch der Reise markieren, fesselte mich die Geschichte, in deren Mittelpunkt viele ganz unterschiedliche junge Menschen stehen. Die einzelnen Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von hauptsächlich sechs Personen erzählt, die alle ihre besonderen Geheimnisse, Ängste, Träume und Wünsche haben. Diese unterschiedlichen Perspektiven sorgen für Abwechslung und den einen oder anderen Cliffhanger. Man lernt sie mit jedem Kapitel besser kennen und mögen, denn eigentlich sind sie alle auf ihre eigene Art sympathisch und interessant. Dabei wird sich wahrscheinlich jeder Leser mit unterschiedlichen Figuren anfreunden. Während mir beispielsweise Synarek anfangs recht unsympathisch war, lernte ich ihn doch mit der Zeit kennen und verstand seine Gefühle und Motive. Die Charaktere sind dabei glaubhaft dargestellt und vielschichtig ausgearbeitet, sodass ich mich mit vielen identifizieren konnte. . Bei „Dämonenschicksal“ handelt es sich, wie der Name schon verrät, um einen fantastischen Roman. Dämonen spielen, als einzige magische Geschöpfe, eine wichtige Rolle. Sie sind gezwungen den Menschen zu dienen und sind diesen nicht unbedingt wohlgesonnen (dieser Aspekt erinnerte mich ein wenig an Bartimäus). Im Vordergrund steht jedoch das Schicksal der sechs jungen Menschen. Die Dämonen selbst lernt man kaum kennen. So spielt nur ein Jungdämon eine wichtige Rolle, der mich oft zum Lachen brachte. . Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist als mittelalterlich zu beschreiben, da es weder Strom, noch fließend, warmes Wasser gibt. Fortbewegen kann man sich nur zu Fuß, Pferd oder per Kutsche. Diese Welt wurde atmosphärisch dicht dargestellt, sodass ich mich beim Lesen in die Geschichte versetzt fühlte. Einzig Wörter wie „Pappe“, „fit“, o. ä. störten mich ein wenig, da diese doch eher modern wirken. Allerdings traten sie nur vereinzelt auf und störten den Lesefluss nicht so sehr. Ansonsten liest sich die Geschichte über die gesamten 600 Seiten sehr flüssig. Die Sprache ist abwechslungsreich und anschaulich, sodass ich mir das Beschriebene sehr gut vorstellen konnte. . Als Leser hat man anfangs noch keine Idee, warum gerade aus den Perspektiven genau dieser sechs jungen Menschen erzählt wird. Besonders gelungen empfand ich, wie es der Autorin gelingt den Leser anzuregen, genau darüber Vermutungen anzustellen. Erste Ideen entwickeln sich ganz langsam, wobei keine zu offensichtlichen Hinweise gegeben werden. Ganz im Gegenteil: Den eigenen Vermutungen wird viel Freiraum gelassen und durch überraschende Wendungen muss man diese immer wieder korrigieren oder sieht seinen Verdacht bestätigt. Dieses Rätselraten während des Lesens macht Spaß und wird am Ende belohnt. Ein Ende, das ich als sehr gelungen empfinde und welches die Geschichte gekonnt abrundet. . Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich „Dämonenschicksal“ überrascht hat. Von der äußeren Gestaltung sprach (und spricht) es mich nicht an, doch der Roman überzeugt mich mit interessanten Charakteren und einer ungewöhnlichen Geschichte.

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  • Rezension zu "Dämonenschicksal" von Greta Zicari

    Dämonenschicksal
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    14. January 2013 um 08:04

    “Dämonenschicksal” ist ein Fantasyroman aus der Feder der jungen Autorin Greta Zicari. Gebunden umfasst es 612 Seiten und ist seit dem 20.September 2012 für alle Fantasy Leser erhältlich. Ich danke der Autorin sehr, dass ich mit diesen unterschiedlichen Protagonisten durch die Lande ziehen konnte und die Geheimnisse jedes Charakters entschlüsseln durfte. Drei Protagonisten sind es zuerst, um welche sich die Erzählungen drehen, im Laufe des Buches kommen noch ein paar hinzu. Die erste Protagonistin ist Yxes, diese lebt in einem Waisenhaus zusammen mit vielen Kindern, jeden Alters und jeden Geschlechts. Auch ihr Zwillingsbruder Altin ist dort aufgewachsen. Jeder glaubt das Yxes die Ältere, der Beiden ist, da Altin sehr schwächlich wirkt und ständig krank wird. Als, eines Tages, die Betreuer der Waisenhäuser vor dem Krieg fliegen und ihre Schützlinge zurücklassen, machen auch Yxes und Altin sich mit einer großen Gruppe von Kindern auf dem Weg in die Hauptstadt Porli, doch der Krieg kommt immer näher … Synareks zu Hause ist eine Burg im Lande Flabka. Er verrichtet niedere Arbeiten und fühlt sich einfach unterfordert. Seine Interesse gilt der Dämonenbeschwörung, doch dafür müsste er lesen und schreiben können. In seiner kleinen Kammer übt er fleißig, denn ein wenig schreiben kann er schon. Für alle ist er dort der Prügelknabe und harte Strafen bekommt er am Leib zu spüren. Als ein großes Dämonenfest stattfindet, kann er die anwesenden Dämonen spüren, jedoch denken alle er sei besessen. Synarek beginnt mit Kräften zu spielen, welche für andere tödlich sein könnten … Eine Geschichte ist im ganzen Land bekannt und das ist die der Prinzessin Kassandra und ihrem Bastardsohn Elrako. Niemand weiß, wer der Vater des Kindes ist und Kassandra hat anscheinend dieses Wissen mit in den Tod genommen - ihr Junge lebt nun in der Festung der Hauptstadt Porli. Elrako wird von allen missachtete, denn jeder gibt ihm die Schuld am Krieg zwischen den Ländern. Zusammen mit seinem Freund Furgal will er fliehen und in den fernen Ländern ein neues Leben anfangen. Die Flucht aus dem Schloss gestaltete sich schwierig und der Umweg zu dem Zimmer seiner Mutter ist waghalsig. Es gelingt ihm, ein paar wertvolle Sachen entwenden zu können. Mit dem Kutscher Caleb geht es auf die weite Reise, ob er dort ein neues Leben beginnen kann … Wie ihr seht, besteht Greta Zicaris Buch nicht nur aus einem Protagonisten, sondern aus vielen. Auch ich habe zuerst gestaunt über die vielen Charaktere, zumal alle merkwürdige Namen haben. Aber die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich schnell jeden lieb gewonnen habe. Die Namensliste, am Anfang des Buches, habe ich gar nicht beachtet, da ich schauen wollte, ob die Handlung so erzählt wird, dass man jede Situation genau dem Charakter zuordnen kann. Mir ist nur der ständige und sehr schnelle Wechsel zwischen den unterschiedlichen Charakteren sehr negativ aufgefallen. Bei längeren Kapiteln wäre mir das Lesen noch leichter gefallen und ich hätte mich besser in die Charaktere einfühlen können. Die einzelnen Beschreibungen der Protagonisten und ihrem Umfeld machten es mir leicht deren Handlungen nachzuvollziehen. Auch begann ich, im Verlauf der Geschichte, die Verbindungen und Wege zwischen den Kindern zu sehen und war gespannt, wie sie zusammenfinden werden und was dann noch alles geschieht. Egal, um welchen Charakter es sich gerade dreht, ob um die oben genannten Protagonisten oder die später Dazukommenden namens Merinda und Zerroko - alle scheinen die Dämonen spüren zu können oder in irgendeiner andern Art und Weise mit ihnen in Verbindung zu stehen. Viele Überraschungen hat Greta Zicari eingebaut, wo vorher nur kleine Hinweise versteckt waren, wurde später ein großes Rätsel gelöst, was mich als Leserin sehr mitriss und faszinierte. Nun habe ich so viele Protagonisten kennengelernt und starke Nebencharaktere noch dazu, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte, welcher mir am ehesten zusagt. Jeder hat gute und schlechte Seite an sich, so wie im wahren Leben auch, aber die Erzählungen über Synarek haben mich sehr interessiert, da er von Anfang an die größte Entwicklung durchmacht. Gerat Zicaris Schreibstil ist leicht und sehr flüssig, wenn mir auch vereinzelt Worte untergekommen sind, welche nicht in die Zeit oder das Umfeld passten, so war ich doch so in der Geschichte versunken, dass es mich nicht weiter gestört hat. Für mich ist die Handlung einzigartig, vielleicht lese ich zu wenig aus diesem Genre, aber mir ist bisher noch keine untergekommen, mit derer ich “Dämonenschicksal” vergleichen könnte. Durch den Schluss des Buches wage ich zu hoffen, dass Greta Zicari noch einen zweiten Teil von “Dämonenschicksal” schreiben wird und es würde mich sehr freuen dann auch diesen wieder lesen zu dürfen.

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  • Rezension zu "Dämonenschicksal" von Greta Zicari

    Dämonenschicksal
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. January 2013 um 16:35

    Zu Beginn des Buches erschreckte mich zunächst eine seitenlange Namensliste der mitwirkenden Personen in der Geschichte und ich fragte mich, ob es möglich sein würde den Überblick zu behalten. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es gut gelang und ich nur bei zwei, drei ähnlich klingenden Namen manchmal ins Stolpern geriet. Die Erzählungen in den überwiegend 4 unterschiedlichen Handlungssträngen mit ihren jeweiligen Charakteren, führen den Leser durch im Krieg stehende Länder mit Dämonen und ihren Beschwörern. Die Namen der Länder und Charaktere klingen fremdartig, so wie es sich für eine Fantasy-Welt gehört. Sehr positiv hervorzuheben sind die Ausarbeitung und Entwicklung der relevanten Charaktere, sowie die Idee der Geschichte selbst. Die Protagonisten, und davon gibt es einige, sind detailliert mit ihren Gedanken und Gefühlen, als auch optisch geschildert. Der Autorin gelingt es durch ihre Beschreibungen, dass man von Beginn an in die Geschichte eintaucht und Anteil an den Geschehnissen und Menschen nimmt. Durch das junge Alter der meisten Protagonisten und dem, was sie teilweise erleiden und erleben müssen, entsteht eine dichte und etwas düstere Atmosphäre die sich mit einer stets unterschwelligen Spannung durch das ganze Buch zieht. Etwas störend und vor allem unpassend in einer Welt ohne Strom und Autos, dafür aber mit Karren, Kutschen und Kerzen, empfand ich Begriffe wie „Kutsche parken“ oder „Kindertagesstätte“. Während die Dämonen passend zur Geschichte beschrieben wurden, nämlich gefährlich und eher hässlich, geriet einer als rosa Ball mit rosa Flügelchen und rosa Hühnerbeinen doch extrem aus der Art und wirkte kitschig. Das sind aber kleinere Kritikpunkte, die den guten Gesamteindruck der Geschichte nicht sehr beeinflussen. Den Leser erwarten 73, teils kurze, Kapitel und jedes Mal wenn ich dachte, dass ich nur noch ein weiteres Kapitel lesen wollte, fand ich mich bereits mehrere weiter als ursprünglich geplant – so nahm mich die Geschichte gefangen! „Dämonenschicksal“ ist der Debütroman einer noch sehr jungen und sehr talentierten Autorin. Da das Ende der Geschichte zwar ohne Cliffhanger endet aber doch eine Fortsetzung erwarten lässt, freue ich mich schon auf einen zweiten Teil. Von mir gibt es eine klare Lese-Empfehlung!

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  • Rezension zu "Dämonenschicksal" von Greta Zicari

    Dämonenschicksal
    Bellexr

    Bellexr

    04. January 2013 um 18:04

    Auf der Suche . Die ungewollte Schwangerschaft von Prinzessin Kassandra sorgt für Streit mit den benachbarten Königreichen und so dauert es auch nicht lange, bis im Königreich Saranda selbst der Krieg ausbricht. Die junge Yxes wächst zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Altin in einem Waisenhaus auf. Als der Krieg immer näher rückt und die Erzieher die Flucht ergreifen, beschließen auch Yxes und ihre Freunde in die Hauptstadt zu fliehen. Der junge Elrako gilt als unehelicher Sohn von Prinzessin Kassandra und verbrachte sein bisheriges Leben mehr oder weniger in Gefangenschaft am königlichen Hof von Saranda. Eines Tages entschließt er sich zusammen mit seinem Freund Furgal zur Flucht. Synarek ist seit vielen Jahren Sklave von Meister Zarm’buck in Flabka und immer wieder den Hänseleien andere Jugendlicher ausgesetzt. Doch anstatt daran zu zerbrechen, machen die Demütigungen den jungen Mann immer stärker und bald stellt Synarek fest, dass er über dämonische Fähigkeiten verfügt. . Drei verschiedene Handlungsstränge erzählen drei absolut unterschiedliche Geschichten von jungen Menschen, die ums Überleben während der Kriegszeiten in Saranda kämpfen. Der Geschichte von Greta Zicari ist eine ausführliche, alphabetische Auflistung der mitwirkenden Personen vorangestellt, was durchaus notwendig ist, denn die vielen fremden Namen und die Fülle der Mitwirkenden bereiten einem schon einen etwas schwierigen Einstieg. Allerdings versteht es die Autorin wirklich sehr gut, ihren Protagonisten schnell Konturen zu geben, was mit dazu beiträgt, dass man sich recht bald in der Geschichte zurechtfindet. . Zumal auch der Schreibstil der Autorin nach anfänglicher Holprigkeit sehr flüssig, fesselnd und wunderbar unterhaltsam wird. Anfangs stolperte ich über die eine oder andere Formulierung, wie z. Bsp. „… die Kutsche für sie in den Ställen zu parken …“ (Seite 121) oder aber auch Wortwiederholungen innerhalb eines Satzes. Dies ließ jedoch recht schnell nach und bald schon hatte die Geschichte rund um Yxes, Synarek und Elrako eine regelrechte Sogwirkung. . Natürlich rätselt man von Beginn an, wie denn nun diese unterschiedlichen Handlungsstränge zusammenpassen sollen. Da sind einmal Yxes und Altin, die sich zusammen mit anderen Kinder und Jugendlichen aus dem Waisenhaus auf den beschwerlichen Weg in die Hauptstadt machen und auf ihrem Weg natürlich auch einigen Gefahren ausgesetzt sind. Und ganz offensichtlich hat Altin etwas zu verbergen. Dann sind da Elrako und Furgal, der eine eher etwas vorsichtig veranlagt, der andere dagegen umso mutiger und risikobereiter. Die Beiden begegnen dem Kutscher Caleb, der sie in Windeseile aus der Hauptstadt wegbringt und ihnen gegenüber auch sonst ziemlich hilfsbereit auftritt. Doch können sie ihm wirklich trauen, zumal Caleb anscheinend auch mit Dämonen im Bunde steht? Und dann der Waisenjunge Synarek, der wahrlich kein leichtes Leben hat, ständig Schlägen und Demütigungen ausgesetzt ist und dann plötzlich merkt, dass er sich den Kräften der Dämonen habhaft machen kann. . Natürlich verbinden sich im Verlauf der rund 600 Seiten dauernden Geschichte die Wege der Jugendlichen, die Handlungsstränge finden immer mehr Verknüpfungspunkte und Greta Zicari verbindet diese Erzählstränge wirklich sehr gut durchdacht und geschickt. Nach und nach erhält man auch eine Vorstellung davon, in welche Richtung die Story laufen wird, wie die verschiedenen Handlungen zusammengehören. Und die Story überrascht nicht nur durch eine abwechslungsreiche, nicht vorhersehbare Handlung, sondern auch durch den Ideenreichtum der Autorin. Ihr gelingt es problemlos, vor dem inneren Auge eine Fantasiewelt entstehen zu lassen, in der man sich ein wenig in das Mittelalter zurückversetzt fühlt, in der Dämonen wie selbstverständlich von Dämonenbeschwörern unter Kontrolle gehalten werden und von den meisten Menschen gar nicht erst wahrgenommen werden. . Neben der fesselnden und fantasiereichen Story überzeugen ebenso die Charaktere. Greta Zicari hat nicht gerade wenige Figuren in ihre Geschichte integriert und anfangs fällt es einen hier wirklich schwer, den Überblick zu behalten. Doch schon bald nehmen Yxes, Elrako, Zerroko, Synarek, Caleb und all die anderen Mitwirkenden Konturen an, entwickeln sich zu eigenständigen Persönlichkeiten, die einem schnell sympathisch werden und die einen auch im Verlauf der Geschichte durchaus in ihrem Verhalten überraschen können. . Fazit: Eine fesselnde und vielschichtige Geschichte rund um Dämonen und einer Gruppe Jugendliche, welche es bestens versteht, seine Leser zu unterhalten.

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  • Rezension zu "Dämonenschicksal: Fantasyroman" von Greta Zicari

    Dämonenschicksal
    Principessa de la Luna

    Principessa de la Luna

    01. December 2012 um 09:44

    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, auch wenn ich anfängliche Probleme hatte und so gar nicht in die Geschichte hineinkommen konnte.
    Bin sehr angetan von dem Schreibstil und den Ideen der Autorin, deswegen kann ich mit Stolz 4 Sterne verteilen :)

  • Rezension zu "Dämonenschicksal: Fantasyroman" von Greta Zicari

    Dämonenschicksal
    merlin78

    merlin78

    09. November 2012 um 07:20

    Im Land Saranda herrscht Krieg. Seit der gescheiterten Vermählung Prinzessin Kassandras mit dem Prinzen von Torkulda leben die Menschen in Armut und ohne Hoffnung auf eine Veränderung. Wer ohne Rang und Namen zur Welt kommt, wird gleich für den Kriegsdienst gemustert, Angst und Schrecken sind an der Tagesordnung. So auch bei den Kindern aus Tarty. Yxes lebt mit ihrem Bruder Altin in dem hiesigen Waisenhaus. Sie ist dort aufgewachsen und gehört inzwischen zu den ältesten Bewohnern. Als plötzlich die Erwachsenen aus dem Ort verschwinden, machen sich große Sorgen breit. Kommt der Krieg nun auch zu ihnen? Zusammen mit einer großen Schar Kinder machen sich die Geschwister auf den Weg in die Hauptstadt, ohne zu wissen, was sie dort erwarten wird. Elrako hat sein Leben bisher im Verborgenen des königlichen Hofes von Saranda verbracht. Seine Geburt als unehelicher Sohn von Prinzessin Kassandra hat den Krieg ausgelöst. Doch er will sein Leben nicht in Gefangenschaft verleben. Ermutigt durch seinen Freund Furgal wagt er den gefährlichen Schritt in eine fremde Welt und beginnt das Abenteuer seines Lebens. Synarek ist seit vielen Jahren ein Sklave des Meisters Zarm`buck in Flabka. Nach langer Zeit der Hänseleien und Demütigungen durch seine Mitgefährten ist aus dem einst schüchternen Jungen ein starker Mann geworden, der mit einem Mal feststellen muss, dass er sich der Macht von Dämonen bedienen kann. Oder ist er von einem Dämon besessen? Autorin: Greta Zicari wurde 1991 in Mailand / Italien geboren und lebt seit ihrem zweiten Lebensjahr in Deutschland. Schreiben gehörte schon seit ihrer Kindheit zu ihren größten Hobbies. Mit dem Werk "Dämonenschicksal" ist ihr gleich ein interessanter Fantasy-Roman gelungen, der im September 2012 beim net-Verlag veröffentlich worden ist. Auf über 600 Seiten entführt die junge Autorin den Leser in eine glaubhafte neue Welt um Menschen, Sklaven und Dämonen. Mit Hilfe kurzer Kapitel, ständig wechselnden Szenenbildern und einer sehr lebendigen und emotionsreichen Erzählweise gelingt es Frau Zicari, den Leser gut zu unterhalten. Eine Vielzahl von Charakteren wird äußerst realistisch und bildlich beschrieben. Die Spannung in der Geschichte wird unterschwellig gehalten und bietet durch großen Ideenreichtum viel Raum für eigene Spekulationen und Vermutungen. Charaktere, die zu Beginn eher nebensächlich wirkten, werden zu festen Größen und fügen sich solide in die Erzählung ein. Auch wenn die Geschichte einen lebhaften Handlungsverlauf aufweist, ist es nicht so leicht, die Seiten weg zu lesen. Besonders durch die Massen an Personen ist es etwas anstrengend, immer den Durchblick zu behalten. Dennoch wachsen die Charaktere ans Herz und bereiten Freude, Trauer und Mitgefühl. Mit der besonderen Beziehung zwischen Dämonen und Menschen, beschreitet die Autorin neue Wege. In diesem Roman bleiben die Menschen die Herrscher über die starken und mächtigen Wesen. Zum Schluss wünsche ich mir eine Fortsetzung, denn nach einer langen Reise mit Yxes, Altin, Zerrokko, Merinda, Synarek, Elrako, Furgal, Caleb, Twigo, Tzandari, Damonuli, Elevandra, Mo, Ry und vielen mehr bleiben noch so viele Fragen offen. Fazit: Spannend, überaus realistisch und voller Gefühl. Ein Buch, das den Leser entführt und gleichzeitig glaubhaft unterhält. Ich freue mich schon jetzt auf neue Werke aus der Feder von Frau Zicari .

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