Grete Pfennig Das Rätsel des Afghans

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Inhaltsangabe zu „Das Rätsel des Afghans“ von Grete Pfennig

Fazit: Komplexe,spannend erzählte Story über einen rätselhaften Afghan,auf dessen Suche sich ein äußerst sympathisches Ermittlerpaar begibt.

— Bellexr
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  • Die letzte Offenbarung Mohammeds

    Das Rätsel des Afghans

    Bellexr

    15. January 2015 um 18:20

    „… Dereinst wird ein Hirte den Teppich bringen. Er stammt von Mohammed selbst und wird euch den Weg weisen zum Paradies, den Heiden zum Höllenfeuer und den Ketzern zum Untergang. …“   Anwältin Grete Pfennig wird von ihrer Kanzlei beauftragt, den Fall des Teppichgaleristen Eschenbach zu übernehmen. Dieser glaubt, dass ihm jemand nach dem Leben trachtet, seine Ehefrau dagegen will ihn gegen seinen Willen in eine psychiatrische Klinik einweisen lassen. Der Grund hierfür sind Eschenbachs irrwitzige Ufo-Theorien, mit denen er die erfolgreiche Galerie in den Ruin treibt. Im Iran hatte Eschenbach einen alten Afghan ersteigert und meint in seinem Muster ein Ufo entdeckt zu haben, was die prähistorische Anwesenheit Außerirdischer auf der Erde beweisen würde.  Eine islamitische Sekte hingegen sieht in dem Teppich etwas ganz anderes. Sie ist überzeugt, dass in dem jahrhundertealten Afghan eine geheime Sure verborgen ist, die letzte Offenbarung des Propheten Mohammeds. Grete engagiert den Detektiv Frederick Molban mit der Hintergrundrecherche und ehe es sich die Beiden versehen, stecken sie mitten in einem Entführungsfall und müssen einen möglichen Glaubenskrieg verhindern.   Ein Schäfer findet in Alamut in einer Felsspalte einen uralten Teppich. Eine islamistische Sekte glaubt daraufhin, dass die Legende um die letzte Offenbarung des Mohammeds nun in Erfüllung geht und versucht alles, in den Besitz dieses Teppichs zu gelangen. Doch der Teppichhändler Eschenbach hat diesen bereits auf einem Basar in Teheran erstanden. Dank der guten Vernetzung gelingt es der Sekte, Eschenbachs Galerie aufzuspüren und den Teppich samt Teppichhändler in ihren Besitz zu bringen.   Die couragierte wie eigenwillige Anwältin Grete Pfennig und der Philosoph, Yogalehrer und Detektiv Frederick Molban, der von allen nur F. genannt wird und gerne mal zur Nervenberuhigung einen Joint raucht, begeben sich auf Spurensuche. Und diese gestaltet sich wahrlich nicht einfach oder gar ungefährlich. Eschenbach bleibt wie vom Erdboden verschwunden, doch ihre hartnäckigen Ermittlungen, die auch des Öfteren recht unkonventionelle Wege einschlagen, bringt sie auf die Spur der radikalen Sekte. Deren Anführer, Scheich Tabrizi, glaubt fanatisch an die letzte Offenbarung des Mohammed und legt dafür bewusst einige Hinweise aus der Sure zu seinen Gunsten aus.   Die Geschichte entwickelt sich recht tempo- und ereignisreich und neben den Ermittlungen des originellen Ermittlerduos Grete und F. verfolgt man zudem die Geschehnisse rund um den jungen Rahim, der in die Fänge der Sekte gerät und dem Sohn von Scheich Tabrizi. Hamid kann den fatalistischen Vorstellungen seines Vaters nicht folgen, doch fehlt ihm der Mut, sich gegen den brutalen Scheich aufzulehnen.   Die Geschichte wirkt von Anfang bis Ende gut recherchiert und durchdacht, auch wenn sie anfangs ein wenig fantastisch anmutet in Bezug auf Außerirdische und der letzten Offenbarung. Der Schreibstil ist durchweg einnehmend, packend und oft auch recht humoristisch. Gerade die Passagen, welche Grete selbst zu Wort kommen lassen und sie sich über das Verhalten ihres Partners F. auslässt, sind äußerst unterhaltsam. Dies lockert die kurzweilige Story immer mal wieder ein wenig auf, ohne dass dabei  die Spannung auf der Strecke bleibt. Diese hält sich während des gesamten Thrillers auf einem relativ hohen Niveau. So fantastisch die Story anfangs daherkommt, so schlüssig und interessant entwickelt sie sich weiter und zum Schluss bleiben in dem vielschichtigen Thriller keine Fragen mehr offen.   Fazit: Eine komplexe und  spannend erzählte Story über einen rätselhaften Afghan, auf dessen Suche sich ein äußerst sympathisches Ermittlerpaar begibt.

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