Grimaldi

 4.5 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Bran, Macha und weiteren Büchern.

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Bran
Bran
 (12)
Erschienen am 01.03.2016
GrimaldiMacha
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Macha
Macha
 (8)
Erschienen am 30.05.2017
GrimaldiSarah
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Sarah
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 (0)
Erschienen am 26.02.2019

Neue Rezensionen zu Grimaldi

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sweetpiglets avatar

Rezension zu "Macha" von Grimaldi

Macha
sweetpigletvor 10 Monaten

Stell Dir vor, du lebst jahrelang glücklich in deiner Welt, und auf einmal taucht eine andere Spezies auf und beansprucht alles für sich. Einfach so, ohne erkennbaren Grund. Genau so ergeht es den Protagonisten in "Macha" und ihrer Welt Errance. Dies ist bereits der zweite Comic vom Gespann Grimaldi & Maike Plenzke und bezieht sich auf die selbe Welt wie in "Bran", aber keine Sorge, es handelt sich um eine Vorgeschichte, kann also ohne Probleme gelesen werden.
Besonders beeindruckend fand ich schon die Aufmachung des Comics, in festem Einband, mit einer grandiosen fröhlichen Farbgestaltung macht er schon beim betrachten einen echt guten Hingucker! Und diese Gestaltung zieht sich auch im Band selbst fort, was somit im starken Kontrast zum Inhalt steht, denn dieser ist alles andere als bunt und fröhlich. Die Menschen erobern Errance und missachten jegliche Rechte der Einwohner.
Schon auf den ersten Seiten konnte mich  Macha als Protagonistin überzeugen, denn sie ist nicht nur unglaublich stark, kämpferisch und selbstbewusst, sondern auch Gestaltwanderlin. So kann sie zwischen menschlicher Gestalt und der eines Fuchses hin und her wandeln, aber auch die anderen Bewohner der Insel haben ihre fantastischen Seiten. Machas Partner, ebenfalls Gestaltwandler, wird in einem vom Mensch verursachten Krieg verletzt und so zieht Macha los, um ihn zu retten. Auf dieser Abenteuerreise begleiten wir Macha, und glaubt mir, das Ende ist faszinierend.
Das besondere an "Macha" sind vor allem die Bilder und Farbspiele. So kommt Maike Plenzke ohne Outlines aus, was die Natürlichkeit nochmal unterstreicht. Auch ohne viel Text ist für den Leser deutlich was die Bilder uns sagen möchten. Für mich steht auf jeden Fall fest, dass ich mir auch "Bran" noch zulegen werde, welches in chronologischer Reihenfolge der Nachfolger ist. 

Fazit:Ein Comic der mit einem erstem Thema, der Zerstörung von Kultur und Ausleben von Habgier, den Nerv der Zeit trifft, aber durch sein Setting das fantastische Element mit einbezieht. Durch tolle, farbenprächtige Bilder und einer spannenden Storyline, fehlt es diesem Werk an nichts! Eine ganz klare Leseempfehlung!

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klaudia96s avatar

Rezension zu "Macha" von Grimaldi

Ein Schicksal ohne Wiederkehr ...
klaudia96vor einem Jahr


Inhalt


Auf der unberührten Insel Errance können alle Kreaturen in Frieden leben. Aufgrund ihrer verschiedenartigen Kräfte sind sie weit über die Natur verstreut – bis die Menschen unter der Führung ihres Königs eindringen. Schnell werden nicht nur Bäume gefällt, sondern auch die Kreaturen, die sich den Eindringlingen in den Weg stellen. Ein Krieg zieht heran – und mittendrin ist die Füchsin Macha, die eigentlich nur die Liebe ihres Lebens retten will. Doch sie ist der Schlüssel zu etwas viel Größerem …


Meine Bewertung


Ich würde töten für einen neuen Teil dieser Comics. Na gut, vielleicht doch nicht ganz so drastisch, aber nachdem ich schon „Bran“ von Flora Grimaldi und Maike Plenzke verschlungen habe, hatte ich auch an „Macha“ große Erwartungen. Und es passiert selten, dass eine Geschichte, auf die ich mich dermaßen freue und so viele Hoffnungen reinstecke, diese noch um Längen übertrifft.


„Macha“ erzählt die Vorgeschichte zu „Bran“ und behandelt somit ausführlicher die titelgebende Protagonistin, die Bran in seinem Band auch schon einen kleinen Teil ihrer Vergangenheit erklärt. Dieser wird jetzt stärker beleuchtet, ebenso wie der Krieg zwischen Menschen und Kreaturen, der ein wichtiges Schlüsselelement führt die Entwicklung beider Bände ist. Dabei lernt man jetzt aber auch die Protagonistin besser kennen, die aus ihrer Fuchsgestalt in eine menschliche wechseln kann. Ronan, ihr Liebhaber, kommt dabei auch nicht zu kurz.


Sehr interessant fand ich den krassen Kontrast, den Macha zwischen den beiden Bänden bietet. Im Prequel ist sie nämlich noch deutlich lebenslustiger und mitfühlender, kümmert sich rührend um jeden, der verletzt ist, hat aber keine Hemmungen, auch mal die Fäuste zu schwingen. Ihre offene Art hat sie mir hier noch sympathischer gemacht. Vor allem die Liebe zu Ronan hat man auch in den Zeichnungen transportiert gespürt. Ronan ist dagegen schon etwas zurückhaltender, will auch nicht in einen Krieg ziehen, sondern lieber ein abgeschiedenes Leben mit Macha führen. Doch ihre Schicksale steuern auf einen tiefen Abgrund zu, und ich fand es sehr berührend, zu sehen, wie Macha an ihre Kräfte aus dem Edelstein gelangt ist, die ihr eine außergewöhnliche Fähigkeit verleihen, mit der sie das Geschick im Krieg wenden könnte.


Auch in diesem Band hat mir die Aufmachung wieder einmal sagenhaft gut gefallen. Die einzelnen Panels wurden mit viel Liebe zum Detail gestaltet, vor allem die verschiedenen Kreaturen stachen gut heraus. Auffällig ist, dass dieser Band viel heller wirkt als „Bran“, was den Kontrast zwischen den Zeiten noch einmal unterstreicht. Auch das Vorsatzpapier mit dem Blättermuster hat sehr gut gepasst und die Papierqualität war wieder einmal sehr hochwertig und hat das Lesen erleichtert, sowie die Bilder unterstützt.


„Macha“ ist so eine außergewöhnliche Geschichte mit vielen versteckten Details, Anspielungen auf Bran, wunderschönen Orten, Kreaturen, Träumen, dass man es gar nicht aus der Hand legen will. Mich haben die Charaktere in ihrer Vielschichtigkeit mitreißen können, ebenso wie die Story, die viele Überraschungspunkte hatte. Alles in allem ein absoluter Schmökergenuss!

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klaudia96s avatar

Rezension zu "Bran" von Grimaldi

Der Fluch der Hochmütigen ...
klaudia96vor einem Jahr


Inhalt


Als Kronprinz seines Königreichs auf der Insel Errance hat Bran alles, wovon er träumen kann – abgesehen vom Thron seines Vaters. Der weigert sich, die Krone an seinen arroganten und verzogenen Sohn abzugeben. Doch als er bei der Jagd einen Hirsch mit goldenem Geweih erspäht, weiß Bran, wie er sich beweisen kann. Nur sein Hochmut bringt ihn zu Fall – getroffen von einem mächtigen Fluch, kann ihm nur das Fuchsmädchen Macha helfen, seine wahre Gestalt zurückzuerlangen …


Meine Bewertung


Wenn Lea von Liberiarium von Comics schwärmt, spitze ich immer ganz genau die Ohren. Über ihre Youtube-Videos habe ich schließlich auch zu „Bran“ gefunden, einem Comic von Flora Grimaldi und Maike Plenzke aus dem Hause Carlsen Comics, der mich schon durch den Zeichenstil sehr angesprochen hat. Als ich dann auch noch erfuhr, wie märchenhaft dieses Werk ist, musste ich es einfach lesen!


Was mich sofort in den Bann gezogen hat, waren tatsächlich die Panels und die unheimlich eindrucksvollen Bilder. Der Stil erinnert sehr an Tuschezeichnungen, ist weich, beeindruckt aber auch durch düstere Farben und nimmt damit den dunklen Märchenton der Insel Errance gut auf. Die Hardcovergestaltung ist sehr hochwertig mit einer hohen Papierstärke und wunderschönem Vorsatzpapier im Raben- bzw. Federnmuster, das natürlich perfekt auf Bran zugeschnitten ist.


Die Figuren mochte ich hierbei auch wahnsinnig gern. Bran ist anfangs zwar ein arroganter und verzogener Bengel, aber man merkt ihm an, wie sehr er sich vor seinem Vater beweisen und keine Schwäche zeigen will. Als er schließlich verflucht wird aufgrund seines eigenen Hochmuts und seiner Dummheit, trifft er auf das Fuchsmädchen Macha. Auch Macha ist clever, lebt risikoreich, setzt sich aber für andere ein – und kann Bran einfach nicht ausstehen. Die Zickereien der beiden waren unheimlich unterhaltsam und ich musste sehr oft sehr laut lachen, weil es einfach urkomische Situationen gab. Gleichzeitig fand ich auch die Entwicklung schön, die sie in einem langsamen Tempo vollzogen haben. Der kleine Twist mit Brans Fluch war außergewöhnlich und hat für interessante Szenen gesorgt.


Die Welt von Errance hat mich wirklich in ihren Bann gezogen und ich finde die Geschichte großartig! Leider war das Ende für mich dann viel zu schnell vollzogen. Als ich auf der letzten Seite ankam, dachte ich, ich hätte versehentlich etwas überblättert, aber nein, es ist tatsächlich sehr rasch abgehandelt. Ich finde es aber sehr passend zum düsteren Märchenanstrich, dass man kein reines Happy End erwarten darf.


„Bran“ war für mich der erste Comic, den ich rezensiere, und hat es auch sehr verdient! Auf die Fortsetzung freue ich mich schon, bzw. eher auf das Prequel „Macha“, in dem man hoffentlich noch mehr von dem Fuchsmädchen erfährt, das mich mit seiner Vorgeschichte schon in diesem Band überzeugen konnte. Eine klare Leseempfehlung für Comic-Fans und alle, die es werden wollen!

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Gespräche aus der Community

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LuisaGrimaldis avatar

Hallo liebe LovelyBookerInnen,


es war einmal ... im vergangenen Jahr zu Weihnachten, als im Fernsehen wieder all die schönen DEFA-Märchen gesendet wurden. Ich nahm mir mein Märchenbuch vor, das bereits seit meiner Kindheit im Bücherschrank steht, und las seit langer Zeit wieder darin. Und bei einigen Märchen beschlichen mich Gedanken, die ich zuvor auch schon hatte. Zum Beispiel:


Wieso, verflixt, tritt der Froschkönig die Prinzessin nicht in den HIntern, nachdem sie ihn belogen, beleidigt und am Ende gegen die Wand geklatscht hat? Da steht er da, ist nicht mehr der glibberige Frosch, sondern ein wunderschöner Prinz und - BLING - Liebe! Sofort. Sie liebt ihn aufgrund seines schönen Äußeren und er heiratet sie auch noch! Hallo? Das kann sich so nicht zugetragen haben. Nicht, wenn der Prinz kein nicht mal erwähenswerter Volltrottel war.

Und König Drosselbart. Der kidnappt die Prinzessin, die ihn wie viele andere verhöhnt hat, weil sie nicht heiraten will. Und niemand fragt, wieso sie das eigentlich getan hat? Eine garstige, eingebildete Person soll sie sein - aber WARUM will sie denn niemanden heiraten? Das muss doch eine Ursache haben - jenseits der Hochnäsigkeit.

Und Rapunzel. Ab in den Turm mit ihr. Prinz unten. Zopf runter. Zopf rauf und mit ihm der Prinz. Liebe! Hochzeit. Rapunzel steht auf gerademal einer dreiviertel Seite.

Ich habe irgendwo gelesen oder gehört, dass die Märchen der Grimms ursprünglich viel länger waren. Sie sollen jedoch der Zensur zum Opfer gefallen sein, die in jedem seither verstrichenen Jahrhundert an etwas anderem etwas zu bemäkeln hatte.

Mein Gedanke bei der geplanten und absolut spannenden Unternehmung war, dass all die (ohne Zweifel wunderbaren) Märchen so viel Potenzial für mehr Gefühl bergen. Außerdem hatte ich Lust, meine Lieblingsmärchen mit Erotik zu würzen (na klar... die haben das früher auch schon getan, wahrscheinlich noch viel hemmungsloser).


Mir ist wichtig zu sagen, dass ich jedes Märchen mit echter Liebe zum jeweiligen Märchen geschrieben habe. Euch lade ich nun ganz herzlich zu meiner Leserunde ein. Lest meine Interpretation von:

Dornröschen
König Drosselbart
Schneewittchen
Aschenputtel
Der Froschkönig
Rapunzel

In manchen Märchen hat mich meine Fantasie angestiftet, ein bisschen weiter von der ursprünglichen Geschichte abzuweichen. Nichtsdestotrotz habe ich alle Märchen Märchen sein lassen, d.h. sie spielen in der Zeit von "Es war einmal".


Lasst mich mit Eurer Bewerbung wissen, welches Euer Lieblingsmärchen ist und warum Ihr gerade dieses Märchen besonders mögt.

Voraussetzungen:
  • Die Märchen enthalten erotisch explizite Passagen. Ihr solltet daher 18 Jahre oder älter sein.
  • Ihr rezensiert das Buch (Eure Gedanken sind hierbei wichtig, denn der Inhalt steht im Buch) und veröffentlicht Eure Rezi auf LovelyBooks, auf Amazon und/oder anderen Buchhandelportalen und gern auch auf Eurem Blog.
Ich bin ganz gespannt!

LIebe Grüße
Luisa Grimaldi a.k.a. Alexa McNight

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