Grimaldi Bran

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Inhaltsangabe zu „Bran“ von Grimaldi

In der fantastischen Welt von Errance wird ein arroganter junger Prinz in einen Raben verwandelt und nur eine Hexe, die sich in einen Fuchs verwandeln kann, ist in der Lage den Bann zu brechen. "Bran" ist ist das Debüt von Flora Grimaldi und der jungen deutschen Zeichnerin Maike Plenzke, die die Welt von Errance farbenfroh und elegant umsetzt.

Der Comic war einfach zu kurz, das Ende für mich zu unvollständig. Dafür sind die Zeichnungen aber wirklich großartig!

— RikeRandom
RikeRandom

Eine tolle Geschichte, verpackt in bunten Bildern.

— Elizzy
Elizzy

Ein wunderschöner Comic mit toller Geschichte und netten Figuren!

— Zalira
Zalira

Beeindruckende Zeichnungen und fantastisch mystische Geschichte

— TheUjulala
TheUjulala

Tolle Zeichnungen, Tolle Erzählung, aber ein paar Seiten mehr hätten diesem Album gut getan.

— buechermarie
buechermarie

Witziges Comic mit atemberaubenden und fantasievollen Zeichnungen!

— Sireadh
Sireadh

Ein herrliches französisches Comic mit tiefgreifenden Hintergrund.

— dia78
dia78

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  • Nicht schlecht, aber weit weniger gut als „Macha“

    Bran
    RikeRandom

    RikeRandom

    10. August 2017 um 13:46

    Diese und andere Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog Anima Libri - Buchseele Vergangene Woche gab es hier auf dem Blog ja bereits die Rezension zu „Macha“, dem Prequel zum heutigen Comic: „Bran“ von Flora Grimaldi und Maike Plenzke. Die Vorgeschichte rund um die Heilerin/Gestaltwandlerin Macha konnte mich ja schon voll und ganz überzeugen, dementsprechend hoch waren dann auch meine Erwartungen an „Bran“. Dieses spielt lange Zeit nach „Macha“, ebenfalls auf der Insel Errace, einem ursprünglich paradiesischen Ort, der von allerlei phantastischen Wesen bewohnt wird, mit dem Einzug der Menschen aber plötzlich von Gewalt und Zerstörung heimgesucht wird. Nach einem langen, langen Krieg sind die ursprünglichen Bewohner der Insel in den Verbotenen Wald zurückgedrängt und die Menschen haben nichts außer Verachtung mehr für sie übrig. Das zeigt sich auch an Bran, Sohn des Königs, der keinerlei Skrupel hat Mütter und Kleinkinder in den Kerker werfen zu lassen, wenn der Verdacht besteht, dass das Kind ein ‚Monsterbaby‘ ist. Und mal eben so den Burgfrieden riskieren und auf der Jagd nach ‚besonderem‘ Wild in den verbotenen Wald eindringen? Das scheint für den rücksichtslosen Prinz überhaupt kein Problem sein, immerhin hat sich die ganze Welt nach seinen Launen zu richten. Dass das nicht gut geht, ist natürlich klar und so findet sich Bran auch plötzlich mit einem Fluch belegt und in einen Raben verwandelt wieder. Ich muss sagen, ich mochte die Geschichte sehr. Bran ist ein verdammt unsympathischer Kerl, ein nervtötendes Plappermaul und er macht sich ausgesprochen gut als Rabe – und irgendwie auch als Protagonist. Einerseits fand ich ihn – und auch Macha – sehr gut dargestellt und gerade zu Beginn waren ihre Handlungen klar motiviert und einleuchtend. Andererseits war die Länge des Comics auch mein größtes Problem, noch viel stärker als bei „Macha“. Denn zum Ende hin wurde alles immer schneller, zu schnell irgendwann und dann hörte es einfach auf. Für mich war das Ende zu abrupt und zu offen. Das mag daran liegen, dass man auf 64 Seiten Comic einfach keinen wahnsinnig tiefen Einblick in das Innenleben seiner Figuren bieten kann und mir daher einige Änderungen im Verhalten Bran und Machas zu plötzlich kamen. Ich hatte allerdings auch das Gefühl, dass ein kompletter Teil der Geschichte einfach außer Acht gelassen wurde – als wäre er nur schmückendes Beiwerk gewesen, obwohl er auf mich sehr relevant gewirkt hat. Das hat den Augenblick, als ich das kleine „Ende“ in der unteren rechten Ecke gelesen habe, doch etwas zu einem WTF-Moment gemacht. Insgesamt fand ich „Bran“ von Flora Grimaldi und Maike Plenzke daher zwar nicht schlecht, aber weit weniger gut als „Macha“. Der Comic war einfach zu kurz, das Ende für mich zu unvollständig. Dafür sind die Zeichnungen aber wirklich großartig und an sich ist ja auch die Geschichte nicht schlecht. Ich hoffe halt nur, dass es noch wenigstens einen weiteren Band geben wird…

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  • Bran - Comic

    Bran
    Elizzy

    Elizzy

    29. July 2017 um 10:54

    Zusammengefasst Der junge Kronprinz Bran ist so arrogant wie eh und je. Doch als er sich bei der Jagd überschätzt wird er für seine Arroganz bestraft und von einer magischen Kreatur verflucht. Durch diesen Fluch verwandelt er sich in einen Raben und sein Gefolge lässt ihn in den Wäldern zurück. Als er einen Fuchs kennen lernt, beginnt für ihn ein aufregendes Abenteuer, in dem er nicht nur jemandem Hilft, sondern auch endlich zu sich selbst findet. Darüber Gedanken gemacht Bevor ich mir diesen Comic gekauft habe, habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht mit welchem Comic ich denn nun beginnen soll. Denn Bran ist meine erste Graphic Novel und ich bin nun ziemlich angetan von diesen Büchern. Es ist toll, wie nur mit wenig Text eine ganze Geschichte erzählt werden kann, die sogar eine Botschaft vermittelt. Für mich war das auf jeden Fall eine tolle neue Erfahrung und es reizt mich gleich noch ein paar Comics mehr zu bestellen! Zeichnungsstil & Cover Der Zeichnungsstil ist auf jeden Fall bunt und einfach gehalten. Viele Detail sind nur angedeutet und manchmal sind die Zeichnungen auch nur so halbpatzig gezeichnet. Was auf jeden Fall zum Buch passt aber ich glaube für meine nächste Comic Reihe möchte ich dann doch einen Comic aussuchen, der Detailverliebt gezeichnet wurde. Das Cover gefällt mir richtig gut, denn aufgrund dessen wurde ich erst auf das Buch aufmerksam. Fazit Eine toller Comic mit einer gelungenen Charakter Entwicklung und einer tollen Botschaft. Werde auf jeden Fall noch „Macha“ Band 2 der Reihe lesen.BewertungBuchlänge ♥♥♥♥ (4/5)Zeichnungsstil ♥♥♥♥ (4/5)Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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  • Ein kleiner Augenschmaus für ein paar schöne Lesestunden!

    Bran
    Zalira

    Zalira

    18. April 2017 um 23:50

    Meine MeinungDas Cover sieht wirklich wunderschön aus, was auch einer der Gründe war, warum mir der Comic ins Auge gefallen ist. Gerade bei Comics ist es für mich wichtig, dass mich der Zeichenstil anspricht. Und sowohl Cover als auch die durchgängig farbigen Zeichnungen sehen einfach toll aus.Zum Hintergrund der Geschichte: Errance ist ein Land, in dem die Menschen neben einem Zauberwald leben, der von Gestaltwandlern oder anderen phantastischen Wesen bewohnt ist. Alles was aber dem Wald zugeordnet wird, meiden die Menschen und ist als etwas Schlechtes verschrien.Die Hauptfiguren sind Bran und Macha, die beide eine spannende Dynamik haben, weil sie einfach so unterschiedliche Ansichten haben. Trotzdem geben sie zusammen ein gutes Team ab und aus einer reinen Nutzen-beziehung entwickelt sich so etwas wie eine Freundschaft. Wirklich erstaunlich ist, dass man die einzelnen Charaktere und ihre Persönlichkeit wirklich sehr gut versteht, und das nur aufgrund der Dialoge und Mimik, also ohne dass im Erzählstil alles genau erklärt wird.FazitMir hat die Geschichte sehr gut gefallen und sorgt für ein/zwei schöne Lesestündchen, weswegen ich mich auch schon auf den zweiten Teil freue, der auch wieder ein tolles Cover hat. Der ganze Comic ist in Farbe und wirklich wunderschön gezeichnet, wer also gerne Comics liest, hat mit „Bran“ sicher viel Freude.Abschließend auch ein großes Dankeschön an den Carlsen Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Hier findet ihr das Buch auf der Verlagsseite und könnt euch alle Infos oder das schöne Cover des nächsten Teiles ansehen.

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  • Beeindruckende Zeichnungen und fantastisch mystische Geschichte

    Bran
    TheUjulala

    TheUjulala

    11. September 2016 um 19:01

    Zunächst erst mal möchte ich mich bei Carlsen Verlag sehr dafür bedanken, dass ich als Willkommensgeschenk bei den Buchbloggern dieses wundervolle Bildband bekommen habe. Das Cover: Die deutsche Illustratorin Maike Plenzke zeigt auf dem Cover das Antlitz des jungen Prinzen Bran. Seine blauen Augen starren einen direkt an. Verängstigt aber auch ehrgeizig wirkt sein Blick. Man kann darin den verletzten Stolz, aber auch die Wut über seinen Fluch erkennen, der ihm im verbotenen Wald zum Verhängnis wurde. Die Wirkung des Coverbildes ist toll und mystisch. Die Handlung: Der junge, ehrgeizige, aber auch arrogante Prinz gerät auf der Jagd in den verbotenen Wald und schießt dort ein Reh mit goldenem Geweih an. Auf der Suche nach seiner Beute trifft er eine verletzte junge Frau, der er anfangs helfen möchte, aber dann feststellt, dass sie eine Kreatur ist, die sein Vater und sein Volk hasst. Durch seine Abscheu gegenüber den Kreaturen will er die Frau töten, doch diese Hexe verflucht ihn. Der Prinz wird selber ungewollt zu einer Kreatur, nur nachts kann er sich in seiner wahren Gestalt zeigen. Er wird von einer Füchsin gejagt, bei der es sich um die junge Heilerin Macha handelt. Ausgestoßen aus der Welt seines königlichen Vaters, will er sich von Macha heilen lassen und hilft ihr ein ganz bestimmtes Kraut zu finden, damit Macha das Elfenmädchen Riahmon retten kann. Dazu müssen beide aber in das schreckliche Land der Fermuren... Meine Meinung: Eine ganz tolle Geschichte, wie der arrogante Prinz zunächst mit seiner täglichen Verwandlung zurecht kommen muss. Nicht nur die Arroganz des jungen Mannes geht einem wirklich auf die Nerven, sondern auch sein ständiges eingebildetes Geplapper. Macha muss viel Geduld mit ihm aufbringen aber sie tut es auch nicht ganz ohne Grund. Der Prinz verändert sich aber, da sie beide im Land der Fermuren auf schreckliche Kreaturen stoßen und gegen sie kämpfen müssen. Er beginnt sich um Macha zu sorgen und beide kommen sich näher. Doch die Frage bleibt, warum Macha den nervigen Raben erduldet. Bran kommt ihr aber auf die Schliche und die Geschichte bekommt zum Schluß noch ein dramatischen Höhepunkt. Großartige Illustrationen von Maike Plenzke, die die Geschichte der französischen Autorin Flora Grimaldi in beeindruckenden Bildern veranschaulicht hat. In denen man deutlich auch die Veränderung im Gesicht des Mannes vom eingebildeten Schnösel zu einem mitfühlenden Menschen erkennen kann. Die Figuren wirken echt und kraftvoll, die Zeichnungen sind detailreich, aber nicht überladen. Manchmal sind sie etwas dunkel und mystisch, aber dann auch wieder lustig und fröhlich. Grandios und Ausdrucksstark! Es ist nicht zu viel Text, so dass eine gute Mischung aus Zeichnungen und Geschriebenen herrscht. -- siehe auch: http://www.theujulala.de/bran/

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  • Süße Märchengeschichte, die Lust auf mehr macht

    Bran
    buechermarie

    buechermarie

    09. September 2016 um 19:04

    Meine MeinungDas Motiv in "Bran" ist nichts neues - Arroganz trifft auf einen Fluch, und der Leser wartet nun also geduldig auf die Bekehrung und dadurch die Rettung des Verfluchten. Zum Glück folgt "Bran" nicht ganz dem Schema F dieses Motives...aber hier wird natürlich nichts verraten - lest selber nach! ;)Die Zeichnungen von Maike Plenzke sind wirklich wunderschön, und passen perfekt zu der märchenhaften Umgebung der Geschichte. Das Cover hat mich total an "Das wandelnde Schloss" erinnert - vermutlich war ich deshalb auch gleich angefixt!Was mich ein bisschen zum Schmunzeln gebracht hat, war, dass die Charaktere die Hälfte der Zeit über nackt waren - magische Klamotten sind halt nicht im Gestaltwandeln mit inbegriffen!(Das hat mich bei vielen GW-Geschichten zuvor stets gestört, wenn ich ehrlich bin. Woher kommen all die unterschiedlichen Klamotten?)Bran selber ist natürlich absichtlich sehr unsympathisch gestaltet - dafür hat mir der Charakter eines gewissen schlauen Fuchses umso mehr gefallen. Ich hatte ein bisschen Mitleid, als der Rabe den Fuchs so permanent zugequatscht hat... ich hätte dem falschen Vogel wohl den Hals umgedreht.Trotzdem habe ich auch einen Kritikpunkt, und zwar den viel zu schnell abgehandelten Plottwist am Ende.Generell hätten dem Comic ein paar mehr Seiten gut getan, denn es bleiben nebenbei auch (zu) viele Fragen offen.Was ist zum Beispiel mit Brans Familie? Vermisst denn niemand den Erstgeborenen des Königs?Da muss ich wohl auf die Fortsetzung hoffen, für dessen wunderschönes Cover man ja schon eine kleine Sneak-Peak erhält. Lieber Carlsen Verlag, wann bringt ihr den? Count me in!Fazit"Bran" ist ein liebevoll aufgemachtes Märchen, dem ein paar mehr Seiten allerdings gut getan hätten - alles in allem freue ich mich aber sehr auf die Fortsetzung "Macha", die hoffentlich bald kommt!Eine schöne Geschichte, die Lust auf mehr macht.

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  • Bran - Eine Geschichte der Insel Errance

    Bran
    Sireadh

    Sireadh

    02. September 2016 um 22:39

    https://sireadhblog.wordpress.com/2016/09/02/bran-eine-geschichte-der-insel-errance/Im kleinen Königreich Errance, lebt Prinz Bran mit seinem Bruder und seinen Cousins. Er ist der Thronerbe und alles in einem sehr hochnäsig und arrogant. Um ein Mitbringsel für seinen Vater zu ergattern, welches diesen beeindrucken soll, wagt sich Bran mit seinen Freunden in den verbotenen Wald, den niemand betreten soll, aufgrund der unheimlichen Kreaturen, die dort hausen sollen. Kaum betreten, begegnet ihnen dort ein Reh mit goldenen Hörnern. Wild entschlossen das Reh zu töten erschießt er das Reh, aber ehe es stirbt verwandelt es sich in eine junge Frau und verflucht Bran. Während seine Begleiter sich aus dem Staub machen, verwandelt sich Bran in einen Raben, der sprechen kann. Jedoch, immer wieder wenn die Nacht herein bricht, verwandelt er sich wieder zurück, mit einer Ausnahme: Er kann nicht sprechen, sondern gibt nur die Laute eines Raben von sich. Von den Leuten die er kannte im Stich gelassen streift er so durch den Wald, auf der Suche nach einem Heilmittel...Ein absolut empfehlenswertes Comicbuch mit wunderschönen Zeichnungen. Die Zielgruppe liegt jedoch eindeutig bei Kindern bis jungen Jugendlichen. Die Geschichte zeigt einem wunderbar, wohin einen Arroganz und Freunde, die einen bei der erstbesten Gelegenheit im Stich lassen bringen. Allerdings ist sie nicht unheimlich spannend (Was man bei Kindercomics ja auch nicht erwarten muss). Um zu der Illustration zu kommen: Einfach nur toll! Wunderschöner Zeichenstil, der bestimmt jedem Kind und auch Erwachsenem gefällt. Es ist ein komplett neuer Stil, wenn man bisher solche Comics wie Tim und Struppi, Die Schlümpfe, Largo Winch, Titeuf, usw. gelesen hat.Ihr könnt das Cover ja sehen und meiner Meinung nach verlangt es nur danach den Buchdeckel aufzuklappen und reinzuschauen! Es wirkt sehr geheimnisvoll und interessant und hat auf jeden Fall bei mir dazu geführt, dass ich es mir näher anschauen musste. Es gibt schon mal einen Vorgeschmack auf die Zeichnungen im Buch und wie ich den finde...nun gut, dass konntet ihr oben schon lesen ;)Mein Fazit:• Wunderschöne Zeichnungen• Gute Story• Wunderschönes Cover• Lehrreiche Pointe am SchlussSchönes Comic, dass vielleicht nicht unbedingt für die Leute mit de Verlangen nach Spannung und Action geeignet ist, aber dennoch unterhält und als Augenweide dient...

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  • Was du nicht willst was man dir tut......

    Bran
    dia78

    dia78

    30. August 2016 um 10:50

    Dieses Comic erschien 2015 im Original unter dem Titel "Bran - Une histoire d'île d'Errance" im Verlag Éditions Glénat. Nun im Jahr 2016 veröffentlicht der Verlag Carlsen das Comic unter dem Namen "Bran - Eine Geschichte der Insel Errance". Hauptverantwortlich für die Szenerie und die Zeichnungen sind Flora Grimaldi und Maike Plenzke.Der Prinz von Starktal geht eines Tages auf die Jagd und betritt wegen eines Rehs mit goldenen Geweih den verbotenen Wald. Er trifft das Reh und findet nur ein verwundetes Mädchen. Doch es ist nur eine der Kreaturen, welche sich im Wald verstecken. Bran will sie töten, doch mit dem letzen Atemzug schafft es die Kreatur ihn zu verfluchen, aus ihm wird ein sprechender Rabe. Seine Mitreisenden verlassen ihn und Bran ist auf sich alleine gestellt. Doch er findet ein Mädchen, welches er ab nun begleitet. Vielleicht gibt es einen Weg, sich von dem Fluch zu befreien.Dieses Comic ist sehr schön illustriert, auch die Dialoge und Gespräche sind sehr gut aufgeteilt und auch witzig. Es wird mit sehr viel Feinheit das Comic gezeichnet.Die beiden Hauptprotagonisten und ihr Kampf gegen die bösen Mächte sind sehr gut nachvollziehbar und auch ohne Text verständlich. Während Bran, der lästige, nicht zuhörende Charakter ist, hat Macha eher die Aufgabe die Welt wieder in die Fugen zu drücken. Bran muss nun am eigenen Leib miterleben, wie es ist, wenn man ausgekränzt wird. Denn auf Grund der eigenen Regeln, muss alles was auch nur annähernd mit den Kreaturen und dem verbotenen Wald zusammenhängt getötet werden und mit dem Fluch ist er nun selbst in der misslichen Situation. Macha ist eine Art Heilerin, welche im gesamten verbotenen Wald ihre Heilkünste anbietet, doch ihr Pech ist, sie kann alles heilen, außer Flüche. Aber vielleicht finden sie gemeinsam ein Heilmittel.Jeder, welcher Comics liebt, wird dieses liebevoll gestaltete Comic einfach lieben.

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  • eine tolle Geschichte mit tollen Zeichnungen

    Bran
    Letanna

    Letanna

    29. July 2016 um 13:38

    Der junge Prinz Bran ist schrecklich überheblich und arrogant und als er mit seinen Freunden unterwegs in Errance ist, um zu jagen, begeben sie sich in den verbotenen Wald. Dort jagen sie nach einem Reh mit goldenen Hörnern und es kommt wie es kommen muss, Bran wird von einer Gestaltenwandlerin verflucht. Von nun an ist er tagsüber ein Rabe, der sprechen kann und nachts in seiner menschlichen Gestalt, in der er nicht sprechen kann. Er tritt auf Macha, ebenfalls eine Gestaltenwandlerin und Hexe und hofft, dass sie ihm helfen kann. Mach ist gar nicht so begeistert von ihrer neuen Begleitung, nimmt sich aber des verwöhnten Prinzen an.Bei diesem Buch handelt es sich um das Debüt von Flora Grimaldi  mit Zeichnungen von Maike Plenzke. Die beiden entführen uns nach Errance, einem Land in dem es Magie und Hexerei gibt. Bran ist ein wirklich unsympathischer Prinz, dem man anfangs gar nichts abgewinnen kann. Er schikaniert für jeden und hält sich für etwas Besseres. Dann trifft ein Fluch und er muss sich mit der neuen Situation auseinander setzen. Ihm zur Seite stellte die Autorin Macha, eine Heilerin und Füchsin. Diese ist sehr selbstbewusst und will Bran eigentlich gar nicht helfen. Ich fand die beiden sehr witzig zusammen, denn obwohl sie sich nicht leiden können, reisen sie zusammen und streiten sich größtenteils nur. Macha ist ein ein  toller Charakter, sie ist stark und hat besondere Fähigkeiten. In Erinnerungen wird ihre Geschichte erzählt, die sie sehr verletzlich wirken lässt.Alles in allen eine tolle märchenhafte Geschichte mit unglaublich schönen Zeichnungen. Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung der Handlung in Macha geben wird, einem neuen Werk, an dem die beiden arbeiten. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

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  • Eine märchenhafte Reise

    Bran
    liberiarium

    liberiarium

    22. April 2016 um 15:04

    PLOTBran ist Prinz eines Königreichs voller fantastischer Wesen, die jenseits des verbotenen Waldes leben. Der egoistische und herablassende Jüngling begegnet auf einem Ausritt mit seinen Brüdern einem Wesen mit goldenen Hörnern, auf das er die Jagd aufnimmt, um sich diese Trophäe zu sichern. Als er das Tier attackiert, verwandelt es ihn in eine Krähe und fortan wird Bran zu einem der Wesen, das er verachtet hat. Er begegnet einer Gestaltwandlerin von der er erhofft, dass sie ihn zurückverwandelt, denn Bran möchte schnellstmöglich zurück in sein Schloss! Die beiden begeben sich auf eine Reise durch das märchenhafte Land und merken, dass sie sich gegenseitig helfen können. MEINUNGIch gebe selber zu, dass ich mich nicht großartig mit Zeichenstilen in der Comicwelt auskenne, daher kann ich nicht beurteilen, in welche Richtung Bran einzuordnen ist. Ich mochte, dass die Farbgebung so wunderbar zum düsteren Thema gepasst hat, die Farben aber dennoch wunderbar leuchteten. Mit der Schriftart musste ich mich zwar erst anfreunden, aber auch das war nach wenigen Seiten kein Problem mehr. Manchmal wird in den Bildern an genauen Details gespart, dafür wurde wunderbar mit Schattierungen gearbeitet. Ich bin einfach sehr verliebt in diesen Stil und die gesamte Aufmachung von Bran. Obwohl die Geschichte relativ klassisch erscheint, hat sie mich gut unterhalten und immer wieder überrascht. Es tauchen Wesen und Kreaturen auf, die ich so noch nicht aus den ikonischen Märchen- oder Fantasy-Welten kannte, die aber wunderbar inszeniert waren. Der große Storyrahmen wird von mehreren kleinen Geschichten gespickt, die den Charakterwandel gut vorantreiben und dennoch dem roten Faden folgen. Anfänglich dachte ich, ich wüsste schon, wie der Comic ausgeht, doch auch da habe ich mich mehrmals getäuscht (was mir gut gefiel!). Alleine daran merkt man schon, dass es sich bei Bran eben doch nicht um die klassische Story handelt, für die man sie vielleicht halten mag. Und wie gut, dass es eine Fortsetzung geben wird! Macha ist schon in Vorbereitung und erscheint hoffentlich ganz bald, sodass ich endlich weiß, wie sich die Erzählung des Comics weiterspinnen wird. Mit dem Protagonisten Bran musste ich mich wirklich erst einmal anfreunden, ganz im Gegensatz zu Macha, die ich gleich im ersten Moment liebte. Aber das ist ja auch Ziel und Zweck, denn wer findet einen egoistischen Prinzen, der nur auf das Oberflächliche fixiert ist tatsächlich sympathisch? Als Krähe war mir der werte Herr lieber, sodass ich irgendwann seine normale Gestalt schon fast vergessen hatte (hierzu gibt es noch eine interessante Nebenwirkung, über die ich an der Stelle noch nichts verraten möchte). Ich bin im zweiten Band besonders auf mehr Hintergrundinformationen zu den beiden Figuren gespannt! Und natürlich möchte ich mehr über das Königreich erfahren. Leider war der Comic ziemlich schnell ausgelesen, weshalb ich mir besonders viel Zeit nahm und ihn in drei Sitzungen las, um mir die schönen Bilder einzuprägen oder einfach nochmal ein paar Seiten erneut zu lesen. Und es hat sich gelohnt! Darüber hinaus haben mir auch die vielen wunderbaren Fantasy-Elemente und Märchenkonzepte gefallen. In die Welt von Bran konnte man sich einfach nur verlieben! So düster, aber gleichzeitig hoffnungsvoll und voller Liebe. FAZITDer Comic hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sie übertroffen. Und in einem kurzen Gespräch mit Maike Plenzke auf der LBM war es gar nicht anders möglich, als den Comic nicht noch mehr zu lieben. Ich hoffe sehr, dass die Fortsetzung nicht lange auf sich warten lässt und ich mich wieder zwischen die Seiten begeben darf. Von daher vergebe ich fünf von fünf Lesebrillen für dieses schöne Werk!

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