Grit Poppe

 4,4 Sterne bei 360 Bewertungen
Autorin von Weggesperrt, Abgehauen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Grit Poppe (© Grit Poppe)

Lebenslauf

Grit Poppe wurde 1964 an der Ostsee geboren.Schon als Kind wollte sie Schriftstellerin werden, deswegen studierte von 1984 bis 1988 am Literaturinstitut „Johannes R. Becher“ in Leipzig. Von 1989 bis 1992 war sie Landesgeschäftsführerin Brandenburg für Demokratie Jetzt. Poppe schreibt Romane und Geschichten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Heute lebt sie mit ihrer Familie in Potsdam.

Neue Bücher

Cover des Buches Verschleppt, verbannt, verschwunden (ISBN: 9783963119156)

Verschleppt, verbannt, verschwunden

Erscheint am 31.07.2024 als Taschenbuch bei Mitteldeutscher Verlag.
Cover des Buches Mimi und Lina (ISBN: 9783551521972)

Mimi und Lina

 (1)
Neu erschienen am 24.03.2024 als Gebundenes Buch bei Carlsen.

Alle Bücher von Grit Poppe

Cover des Buches Weggesperrt (ISBN: 9783751300971)

Weggesperrt

 (145)
Erschienen am 19.05.2022
Cover des Buches Abgehauen (ISBN: 9783751300957)

Abgehauen

 (60)
Erschienen am 03.04.2022
Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783791516349)

Schuld

 (44)
Erschienen am 21.07.2014
Cover des Buches Verraten (ISBN: 9783751300797)

Verraten

 (26)
Erschienen am 12.07.2022
Cover des Buches Joki und die Wölfe (ISBN: 9783779505884)

Joki und die Wölfe

 (17)
Erschienen am 05.02.2018
Cover des Buches Alice Littlebird (ISBN: 9783779506324)

Alice Littlebird

 (8)
Erschienen am 03.02.2020
Cover des Buches Andere Umstände (ISBN: 9783833303937)

Andere Umstände

 (9)
Erschienen am 01.06.2006

Videos

Neue Rezensionen zu Grit Poppe

Cover des Buches Mimi und Lina (ISBN: 9783551521972)
Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Mimi und Lina" von Grit Poppe

Eine ganz bezaubernde, gefühlvolle ereignisreiche Kuscheltier-Freundschaftsgeschichte, mit gaaaanz großer Kuscheltierliebe
Kinderbuchkistevor 2 Monaten

Auf euch wartet eine gefühlvolle, liebevolle 

Kuscheltier-Kinder oder auch Kinder- Kuscheltiergeschichte

über eine ganz besondere Freundschaft, einander verlieren und wiederfinden

-auch über Hilfsbereitschaft-

für Kinder ab 3 Jahren

Kuschelfaultier Mimi und ihr Herzens-Menschenkind Lina sind aller, allerbeste Freunde. Am liebsten kuschelte Mimi mit Lina im Bett. Dabei schlang sie ihre langen Arme um sie und fühlte sich unglaublich wohl dabei. Wenn es nach Mimi gegangen wäre, hätte sie den ganzen Tag und die ganze Nacht mit Lina gekuschelt, doch das ging nicht, denn Lina muss morgens in die Kita. Auch Lina würde oft lieber liegenbleiben und mit Mimi kuscheln als aufzustehen, doch die mahnende laute Stimme der Mutter katapultierte beide gleich in die Realität zurück, egal wie müde Lina und Mimi noch waren, Lina musste aufstehen und sich fertig machen. So auch an diesem Tag.

Nur widerwillig steht Lina auf und macht gleich klar, sie geht nur mit Mimi in den Kindergarten, auch wenn kein Kuscheltiertag ist. Sie drückt Mimi fest an sich und Mimi schlingt ihre langen Arme eng um Lina, da hat die Mutter keine Chance. Also kommt Mimi zunächst einmal mit, zumal die Mutter es eilig hat und somit keine Zeit für Diskussionen ist.

Und weil es schnell gehen muss bringt die Mutter Lina (mit Mimi) im Buggy zur Kita. Vom Ruckeln im Buggy schläft Mimi ein. Doch als sie wieder aufwacht muss sie entsetzt feststellen, dass Lina nicht da ist. Sie fand sich irgendwo auf dem Boden wieder und das war sehr ungemütlich. Sie wusste weder wie sie dort hingekommen war, noch wo genau sie sich befand und erst recht nicht wo Lina war. Noch ehe Mimi großartig nachdenken konnte, was sie jetzt machen sollte kommt ein Schmetterling auf sie zu und bietet ihre Hilfe an. Nach und nach macht Mimi die Bekanntschaft weiterer Tiere, die alle versuchen ihr zu helfen. Ob es ihnen gelingen wird Lina zu finden?

Was Mimi auf der Suche nach Lina erlebt, welche Tiere versuchen ihr zu helfen und ob Mimi ihre langen Arme wirklich wieder um Linas Hals schlingen kann, dass verrate ich euch noch nicht.

Auf euch wartet eine ganz zauberhafte, sehr ereignisreiche, spannende Geschichte, in der Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Gefühle eine ganz wichtige Rolle spielen.

Ein Kuscheltier zu verlieren ist richtig schlimm, dass wissen und kennen die Kinder. Dass es für das Kuscheltier genauso schlimm ist, das erleben sie in dieser fantasievollen Geschichte, die soooo viel Liebe spüren lässt.

Grit Poppe erzählt diese besondere Freundschaftsgeschichte mit ganz viel Feingefühl und so richtig zum mit fühlen und mit fiebern. Richtig lebendig wird die Geschichte auch über die ganz bezaubernden Illustrationen von Erica Salcedo , die nicht nur das Geschehen visualisiert sondern mit ganz viel Liebe zum Detail und den Situationen auch das Drumherum einfängt, in denen es oftmals kleine Randgeschichten zu entdecken gibt, oder noch Raum für eigene detailliertere Geschichtenergänzungen ist. Da lassen die Kinder beim Betrachten einzelner Szenen schon mal die Tiere untereinander sprechen, auch wenn davon in der eigentlichen Geschichte nichts zu hören ist.

Viele Kinder lieben Geschichten wie diese, die Raum für eigene Geschichten innerhalb des Handlungsverlaufs lassen und genau deshalb macht auch diese Geschichte mit den sprechenden und inspirierenden Zeichnungen unter anderem den Kleinen so viel Spaß. Faultier Mimi erobert die Herzen der Leser*innen im nu und auch Lina wird sofort als Identifikationsfigur ins Herz geschlossen, und das nicht nur wegen ihrer blau-grünen Haare und der großen Kulleraugen. Erica Salcedos Zeichenstil ist besonders, besonders schön. Die Mimik, Gestik und die Situationskomik lässt einfach jeden mitfühlen und mit fiebern, und auch ganz, ganz oft vor Begeisterung lachen oder anfeuern.

Das ist Lesespaß. Lesespaß mit viel Gefühl, Aktion und großer Kuscheltierliebe.

Cover des Buches Rabenkinder (Morduntersuchungskommission Leipzig 1) (ISBN: 9783548066554)
Calypso19s avatar

Rezension zu "Rabenkinder (Morduntersuchungskommission Leipzig 1)" von Grit Poppe

Ein hervorragend erzähltes Stück Zeitgeschichte
Calypso19vor 4 Monaten

„Ein Wendekrimi“ ist der hier zu besprechende Roman 'Rabenkinder' untertitelt, ein Kriminalroman also, so war mir klar, bevor ich mit der Lektüre begann, der um das geschichtsträchtige Datum, dem 9. November 1989, dem Tag des Mauerfalls, spielt, oder irgendwann zwischen den Kommunalwahlen in der DDR im Mai 1989 und der einzigen wirklich freien Volkskammerwahl im März 1990.

Ich selbst bin im Zonenrandgebiet – auf westlicher Seite – aufgewachsen, die Teilung Deutschlands war also allgegenwärtig während meiner Jugend, immer unverständlich freilich, und das, was hinter dem Todesstreifen vor sich ging – über so vieles wurde ja gemunkelt, was Genaues wusste man nicht -, empfand ich immer als unheimlich. In lebhafter Erinnerung sind mir auch die Wochen, die dem Mauerfall vorausgingen; die Berichterstattungen über die Montagsdemonstrationen in Leipzig verfolgte ich mit wachsender Spannung, befriedigt schließlich über den Niedergang eines Unrechtsstaates, über dessen mehr als zweifelhafte Methoden seine Bürger gefügig zu machen im Laufe der nächsten Wochen, Monate und Jahre, eigentlich bis heute, immer mehr Unglaubliches, Erschreckendes, Menschenverachtendes ans trübe Licht des Tages sickerte.

So hielt ich mich also für wohlinformiert! Was ich dann allerdings hier in 'Rabenkinder' zu lesen bekam, ist ein Kapitel, über das ich bislang zugegebenermaßen nicht hinreichend informiert war und das dann wirklich wie ein Schock kam – obschon ich es mir hätte ausmalen können, hätte ich denn dahingehende Anstrengungen unternommen! Thematisch wird nämlich ein gar düsteres Kapitel aus der Zeit des DDR-Regimes behandelt, das schon während seiner Existenz totgeschwiegen wurde und dessen himmelschreiendes Unrecht mich geradezu fassungslos zurückließ. Das so etwas auch in anderen Staaten unseres von unvernünftigen Regierungen gequälten Planeten gängige Praxis ist, macht das Ganze nicht besser!

Aber der Reihe nach: die zuständigen Ermittler der Mordkommission aus Leipzig, die zu diesem Zeitpunkt noch militärische Titel wie Hauptmann oder Major trugen, werden am 10. November 1989, am Tag Eins nach dem Mauerfall, in den geschlossenen Jugendwerkhof der Stadt Torgau gerufen. Der Direktor dieser Anstalt, hinter deren offiziellem Namen sich in Wirklichkeit ein Gefängnis für 'schwererziehbare'  Kinder und Jugendliche – was auch immer man darunter verstand – verbarg, wurde tot aufgefunden. Erhängt! Ob es sich um Mord oder Selbstmord handelt, ist zunächst unklar, wiewohl dank des auktorialen Erzählstils der Leser von Beginn an weiß, dass jener Direktor, über den im weiteren Verlauf der Geschichte viel Unschönes und Abstoßendes, um es noch milde auszudrücken, zu erfahren ist, keineswegs freiwillig den Tod gesucht hat. Der Fall wird den Leuten der MUK Leipzig denn auch schnell aus der Hand genommen, von der Firma 'Horch und Guck', wie man, so erfuhr ich in dem Kriminalroman, die unheimliche Stasi-Organisation, im Volke auch, sicherlich hinter vorgehaltener Hand, nannte. Noch in allerletzter Minute mischte dieser Unrechtsdienst des Unrechtsstaates mit, versuchte zu vertuschen und zu verheimlichen, was gerade noch möglich war – um sich danach flugs aus dem Staube zu machen und sich in die langen Schlangen hinter den Sanzaru, den berühmten drei Affen, die nichts sehen, nichts hören und nichts sagen, einzureihen. Wie das eben immer so ist, wenn die Diktaturen dieser Welt zusammenbrechen respektive gestürzt werden.

Die drei verbliebenen Jugendlichen des auf Margot Honeckers persönlichen Befehl in Windeseile und gerade noch vor Toresschluss liquidierten Torgauer Jugendwerkhofes, Tanja, Andreas und Maik, die von der sympathisch-menschlichen Ermittlerin Beate Vogt, die ihrerseits bei der Stasi in Ungnade gefallen war und aufs Abstellgleis geschoben werden sollte, ohne sie dann allerdings in Ruhe zu lassen, wissen mehr, als sie bereit sind zu sagen – und gerade der junge Andreas hätte den Fall in Windeseile zur Aufklärung bringen können, wäre er nicht so verschreckt und ängstlich gewesen!

Wenn einem überdies Steine vor die Füße gelegt werden, gestaltet sich jede Kriminaluntersuchung schwierig, allzumal die Jugendlichen plötzlich verschwinden und der Fall zu den Akten gelegt wird – um beinahe ein ganzes Jahr später, im Oktober 1990, wieder aufgerollt zu werden, als längst eifrig und allzu hektisch und, so erschien es mir damals und so erscheint es mir noch heute, 33 Jahre später, überstürzt und planlos an der Blitz-Wiedervereinigung gearbeitet wurde. Josef Almgruber, ein zwar williger und gar nicht überheblicher, aber seltsam uninformierter Kommissar aus Nürnberg wird zur Mordkommission Leipzig versetzt und unter seiner Ägide soll nun doch noch versucht werden, den Fall des toten Direktors zu lösen. Ob seine Wahl so klug war, mag man anzweifeln, orts- und systemunkundig, wie 'der Neue', der 'Wessi', nein, kein 'Besserwessi', wie man ihm zugestehen muss, nun einmal ist. Aber da ist ja schließlich noch Beate, die intuitiv immer wieder den richtigen Riecher hat und die durch ihr starkes Einfühlungsvermögen die inzwischen wieder aufgetauchte Tanja, die mit ihrem schweren Trauma, erlitten in der demütigenden Zeit im 'Jugendknast', alleingelassen ist, dazu bringt, wichtige Informationen zu dem noch immer rätselhaften Fall beizutragen.

Übrigens weiß man, dank des bereits erwähnten auktorialen Erzählverhaltens, als Leser stets, was mit Tanja und Andreas, der verschwunden bleibt und seine eigenen Seelennöte durchstehen muss, gerade geschieht. Man weiß um ihre Befindlichkeiten, ihren desolaten Seelenzustand, ihre Mühen, nach all den Jahren der durch nichts zu begründenden Gefangenschaft, denn etwas anderes war der Zwangsaufenthalt in den geschlossenen und offenen Jugendwerkhöfen (wieder so ein Begriffkonstrukt, das etwas beschönigt, das jeder Beschreibung spottet!) zu keinem Zeitpunkt, in die neue Freiheit, die für sie keine ist, hineinzufinden. Und wenn man dann über die Praktiken liest, mit denen die jungen Menschen, die sich in den seltensten Fällen etwas wirklich Gravierenden haben zuschulden kommen lassen, außer dass sie im Verhalten und Aussehen nicht der gesetzten Norm entsprachen und somit nicht ins System passten, in diesen Institutionen gefügig gemacht und, was noch weitaus schlimmer ist, gebrochen wurden, dann kann man sich der aufsteigenden Tränen kaum erwehren....

Mehr über die immer spannender werdende Handlung, die am Ende in ein überraschendes Finale mündet und danach so vieles der Phantasie des Lesers überlässt, soll in dieser ohnehin schon sehr ausführlichen Besprechung nicht verraten werden. Es lohnt sich allemal, diesen wichtigen Roman zu lesen, selbst wenn man kein ausgesprochener Freund von Kriminalromanen ist. Das Buch stellt für mich ein unglaublich bewegendes, sehr informatives und, soweit ich das beurteilen kann, authentisches Stück Zeitgeschichte dar, das die Stimmung jener mir unvergesslichen Tage im November 1989 und ebenso der Monate danach, ziemlich genau trifft: den anfänglichen Enthusiasmus, aber auch all die Unsicherheit, Ratlosigkeit, das Erstaunen, die Vorsicht auf der einen Seite, das Fallen aller zuvor aufgelegten Schweigegebote auf der anderen. So vieles, das unter Verschluss gehalten wurde und von dem die als Jugendwerkhöfe getarnten Umerziehungslager sicher nur eine Facette waren, und von dem nicht einmal die eigenen Bürger Kenntnis hatten, kam ganz langsam an die Öffentlichkeit – und war hüben wie drüben ein Schock. Auch das vermittelt der Roman, genauso wie das schwierige Annähern an die Freiheit nach den Jahren der Unterdrückung, der Übergang zur Demokratie, die selbstredend gelernt sein möchte.

Kurz und gut: Grit Poppe hat mit ihren 'Rabenkindern', deren Titel sich im Laufe der Lektüre übrigens klärt, einen außergewöhnlichen Roman in beinahe makelloser Sprache und mit sehr überzeugenden, echten Charakteren geschrieben, an dem ich rein gar nichts auszusetzen habe. Dazu noch erscheinen Informationsgehalt und Spannungsaufbau wie aus einem Guss, ergänzen sich gegenseitig, passen wunderbar zusammen. So, genau so, stelle ich mir einen richtig guten Kriminalroman vor!

Cover des Buches Weggesperrt (ISBN: 9783751300971)
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Rezension zu "Weggesperrt" von Grit Poppe

Weggesperrt
Leylascrapvor 9 Monaten

Das Buch hält die Erinnerungen wach, wie es für Familien war in der DDR, die sich gegen die Regierung stellten oder aus der Norm fielen. Nicht nur die Erwachsenen wurden ordentlich verhört und schnell hinter Gitter gebracht. Auch Kinder landeten schnell in Heime oder schlimmeres.

In der Geschichte geht es um Anja und ihren Weg durch die Hölle. 

Es ist gut geschrieben und bereits für Jugendliche sehr verständlich. Kann mir das Buch auch gut als Lesestoff in der Oberstufe vorstellen. 

Gespräche aus der Community

Liebe Leserinnen und Leser!

Gemeinsam mit dem Ullstein Verlag verlose ich 20 Exemplare meines Kriminalromans „Rabenkinder“. Ich freue mich auf die Bewerbungen!

Ein Toter im Jugendwerkhof und ein verschwundenes Kind. Ein Ermittlerduo aus Ost und West soll nach dem Fall der Mauer klären, was passiert ist.


379 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  GritPoppevor einem Jahr

Vielen Dank! Das freut mich natürlich sehr. 🙂 Dankeschön auch für die interessante Rezension und das Verteilen auf den verschiedenen Seiten sowie die Beiträge in der Leserunde!

Liebe und Verrat im Schatten der Mauer

Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls: ein brisantes Stück der DDR-Geschichte erstmals in literarischer Umsetzung, von der preisgekrönten Autorin des Erfolgsromans »Weggesperrt«

Jana ist fünfzehn, lebt mit ihren linientreuen Eltern in der DDR und ist zum ersten Mal verliebt. In Jakob. Aber ihre Eltern verbieten ihr den Umgang mit Jakob. Sie nennen ihn einen Staatsfeind. Außerdem hat Jakobs Familie einen Ausreiseantrag gestellt. Sieht Jana ihren Freund vielleicht bald nie wieder? Und dann verschwindet Jakob wirklich. Er landet im Gefängnis, weil es in seinem Land gefährlich ist, Kritik am System zu üben. Jana vermisst Jakob so sehr und macht sich schreckliche Vorwürfe. Hätte sie besser auf ihn aufpassen müssen? Wurde Jakob verraten? Und war das vielleicht sogar ihre Schuld?

Weitere Titel  von Grit Poppe zum Thema
Weggesperrt
Abgehauen


Zur Autorin

Grit Poppe wurde 1964 in Boltenhagen an der Ostsee geboren. Sie studierte am Literaturinstitut in Leipzig. Von 1989 bis 1992 engagierte sie sich in der Bürgerbewegung „Demokratie Jetzt“. Heute schreibt sie Bücher für Kinder und Jugendliche. Für ihren ersten Jugendroman „Weggesperrt“, der 2009 im Dressler Verlag erschien, wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendliteratur“. Grit Poppe lebt mit ihrer Familie in Potsdam.


Ich suche für dieses anspruchsvolle Buch 20 Leser für eine Leserunde.
Blogger können sich gerne mit Bloglink bewerben.

Bewerbungsfrage: Welche Erinnerungen habt ihr noch an den Mauerfall?


Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

                        Katja von Ka-Sas Buchfinder

Schaut doch mal ins aktuelle Programm vom Dressler Verlag, vielleicht findet ihr dort die Lektüre, um den Sommer einzuleiten .


*** Wichtig ***
Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind.
Nehmt doch einfach euer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber.
Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

*Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zur Teilnahme in der Leserunde (posten und den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches)

Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt
274 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  GritPoppevor 6 Jahren
Hallo! Es gibt eine neue Leserunde zu einem neuen Buch: "Joki und die Wölfe"! :) Ich würde mich über eine Beteiligung freuen. https://www.lovelybooks.de/autor/Grit-Poppe/Joki-und-die-W%C3%B6lfe-1508406491-w/leserunde/1531126425/
Die 16-jährige Gonzo kennt kein Zuhause. Sie hat ihre Kindheit in den Spezialheimen der DDR verbracht. Und irgendwann ist sie direkt in der Hölle aus Willkür und Gewalt gelandet: im Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau. Zur Strafe sitzt Gonzo dort in der Dunkelzelle und ist den brutalen Methoden der Erzieher hilflos ausgeliefert. Als sie in einen anderen Jugendwerkhof gebracht werden soll, gelingt ihr die Flucht. Aber wo soll sie hin? Dann trifft sie René, der in den Westen will. Kann Gonzo ihm trauen? Und wird sie jemals wirklich frei sein?

„Abgehauen“ ist der Nachfolgeroman von „Weggesperrt“ – aber keine Fortsetzung im eigentlichen Sinne, denn erzählt wird hier die Geschichte von Gonzo, der Freundin von Anja, der Protagonistin aus dem ersten Buch. (Wer also „Abgehauen“ lesen möchte, muss „Weggesperrt“ nicht unbedingt kennen.) Der erste Band wurde (und wird ;-) von Jugendlichen (ab 14) und auch von Erwachsenen gelesen. Auch „Abgehauen“ wendet sich sowohl an jüngere als auch ältere Lesende.

Auf meiner Website finden sich sowohl Infos zur Neuerscheinung „Abgehauen“ (und zu meinen anderen Büchern und zu mir), als auch Hintergrundinformationen zu den Zeitzeugen (z. B. ein authentischer Fluchtbericht oder auch Originaldokumente aus dem Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau). Wie es in dieser Disziplinaranstalt für Jugendliche ausgesehen hat, könnt Ihr hier sehen.

Auch ein Blick ins Buch ist schon mal möglich: Leseprobe

Interessieren würde mich, wie Euch Leseprobe und Cover gefallen und was Ihr nach diesen ersten Eindrücken erwartet.

Der Dressler Verlag stellt für die Leserunde 25 Freiexemplare zur Verfügung – ganz herzlichen Dank dafür -, und Ihr könnt Euch bis zum 9. September bewerben, um eines davon zu erhalten. (Wenn Ihr denn Lust habt a) das Buch zu lesen und b) mit mir darüber zu reden bzw. schreiben.) Teilnehmen an der Leserunde kann man natürlich außerdem auch, wenn man das Buch schon besitzt.

Ich freue mich schon sehr auf die Leserunde und bin gespannt auf einen regen Austausch!

News zum Buch natürlich auch auf Facebook!

452 Beiträge
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Letzter Beitrag von  GritPoppevor 12 Jahren
Vielen Dank fürs Mitlesen und die schöne Rezension. Es freut mich, dass Dich Gonzos und Anjas Geschichten so bewegt haben und Du Dich auf das Thema so eingelassen hast. Ich fand die Leserunde sehr bereichernd und was die Anregung betrifft, kann ich noch nichts Genaues sagen; bin selbst gespannt, wie es nun weiter geht. ;-)

Zusätzliche Informationen

Grit Poppe wurde am 25. Januar 1964 in Boltenhagen (Ostsee) (Deutschland) geboren.

Grit Poppe im Netz:

Community-Statistik

in 475 Bibliotheken

auf 65 Merkzettel

von 7 Leser*innen aktuell gelesen

von 4 Leser*innen gefolgt

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