Grit Schwarzenburg

 3,3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor*in von Secret Places Japan, Secret Places Thailand und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Grit Schwarzenburg wuchs in Mecklenburg-Vorpommern auf und fing während ihres Studiums in Potsdam an, für eine Tageszeitung zu schreiben. Seit 2004 lebt sie in Berlin und arbeitet als TV-Journalistin. Dort konnte sie auch ein paar Jahre ihrer Leidenschaft fürs Reisen frönen – bei der Sendung »Bahn TV Reise«, wofür sie zweimal für »Das Goldene Stadttor« der ITB nominiert wurde.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Secret Places Thailand (ISBN: 9783734334528)

Secret Places Thailand

Erscheint am 16.10.2026 als Gebundenes Buch bei Bruckmann.

Alle Bücher von Grit Schwarzenburg

Cover des Buches Secret Places Japan (ISBN: 9783734327575)

Secret Places Japan

(2)
Erschienen am 14.03.2025
Cover des Buches Das Buch der kuriosen Orte in Berlin (ISBN: 9783734331800)

Das Buch der kuriosen Orte in Berlin

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Erschienen am 07.11.2025
Cover des Buches Highlights Madeira (ISBN: 9783734329814)

Highlights Madeira

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Erschienen am 15.12.2023
Cover des Buches Secret Citys Portugal (ISBN: 9783734326387)

Secret Citys Portugal

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Erschienen am 03.03.2023
Cover des Buches Secret Citys Spanien (ISBN: 9783734324222)

Secret Citys Spanien

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Erschienen am 25.11.2022
Cover des Buches Secret Places Spanien (ISBN: 9783734327544)

Secret Places Spanien

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Erschienen am 30.06.2023
Cover des Buches Secret Places Thailand (ISBN: 9783734334528)

Secret Places Thailand

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Erscheint am 16.10.2026

Neue Rezensionen zu Grit Schwarzenburg

Cover des Buches Secret Places Japan (ISBN: 9783734327575)
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Rezension zu "Secret Places Japan" von Grit Schwarzenburg

VolkerM
„Abseits des Trubels“?

Ich reise seit fast 20 Jahren regelmäßig nach Japan und habe die Entwicklung vom Geheimtipp zum völlig überlaufenen Touristenziel am eigenen Leib miterlebt. „Secret Places in Japan“ war ein Titel, der wie ein Versprechen klang, den mittlerweile unerträglichen Touristenmassen auszuweichen, obwohl mir natürlich bewusst ist, dass das immer nur Übergangszeiten sind, bis auch diese Orte überlaufen sind. Der Blick ins Buch hat diese Erwartungen allerdings nur in kleinen Ansätzen erfüllt.


Das Positive zuerst: Die Fotos sind wunderschön, Seitenlayout und auch die Vielfalt der angesprochenen Themen haben mir gut gefallen. Für Neulinge ist das ein wirklich ansprechender Reiseführer, der für die Planung zu Hause genügend Informationen liefert, um eine Entscheidung zu treffen, ob einem das Ziel gefallen wird.


Aber das ist ja nicht das Versprechen, denn das stellt „secret places“ in Aussicht und da staunt der etwas erfahrenere Japan-Reisende doch ziemlich: Nara, Nikko, Hakone Nationalpark, Shirakawa-go, Schloss Himeji, Altstadt von Kanazawa, Miyajima... ich könnte die Liste noch lange fortsetzen. Für die Neulinge: Das sind die „must have seens“ für eine erste Reise, keine „secret places“ und schon gar nicht „abseits des Trubels“, wie der Untertitel des Buches suggeriert. In den jeweiligen Kapiteln werden die absoluten Standardattraktionen vorgestellt, also die Hotspots des Trubels. Ich gebe zu, einige wenige ungewöhnlichere Ziele stehen auch drin, neu waren sie für mich allerdings nicht und sie leiden an einem typisch japanischen Problem: Sie sind oft nur mit großem Zeitaufwand (=teuer) zu erreichen und dann gibt es vor Ort meist nur eine Attraktion im weiten Umfeld. Ich habe mich in der Vergangenheit aus dem Grund oft gegen einen Besuch entschieden.


Das Buch ist wirklich schön illustriert und macht auch Lust (wieder) nach Japan zu fahren. Ein Reiseführer für Fortgeschrittene oder sogar Schatzkästchen der (noch) Geheimtipps ist es definitiv nicht.


 

Ein echtes Highlight

Die Berichte über den Jakobsweg haben sich in den vergangenen Jahren erheblich verändert. War anfangs „nur“ von dem Jakobsweg die Rede, hat man sich mittlerweile eines Besseren belehrt und spricht – was der Wahrheit entspricht von den Jakobswegen. Wobei keineswegs ein Nachmittagsbummel durch die Gemeinde mit einem Abstecher in den Jakobsweg gemeint ist. 

Dieses Buch verdient im Berg der Bücher über den Weg der Wege eine besondere Erwähnung. Zum Einen geht es um den einen Weg nach Santiago de Compostela und wie man über die klassische Route von Frankreich aus kommend in Spanien, die Traumroute am Meer, den ältesten Weg oder die Pfade in Portugal wandert. Zum Anderen besticht dieses Buch durch die eindrücklichen Bilder und verführt durch die appetitanregenden Zeilen von Grit Schwarzenburg und Stefanie Bisping. Stefanie Bisping ist Reiseberichtlesern wohl bekannt. Bei der Wahl zur Reisejournalistin des Jahres landet sie regelmäßig in den Top Ten, 2020 als Gewinnerin, im Jahr darauf auf dem zweiten Platz. Von der Antarktis bis Rio, von den Virgin Islands bis Australien, von Russland bis Bali ist ihr keine Destination fremd. Sie macht ihr Reiseziele und –routen zur ihrer Sache.

Einhundert Mal machen die beiden Halt. Einhundert Mal machen die beiden ihrem Erstaunen mit unvergleichlicher Empathie Luft und dem Leser Lust. Einhundert Mal Rührung, Staunen, (Be-) Wundern, Innehalten, Schwelgen, sich lukullischen Genüssen hingeben. Jedem einzelnen der beschriebenen einhundert Orte entlocken sie seinen eigenen ganz besonderen Reiz. Es wird nicht langweilig beim Durchblättern und Lesen in diesem Prachtband. 

Ob nun das einst arg gebeutelte Guernica, eine Flasche asturischer Apfelmost in Sidreria, das niemals alternde Salamanca oder Federvieh wohin man schaut, wenn man sich in Barcelos umschaut (kein Schreibfehler, es ist nicht Barcelona gemeint). 

Wer hier wandert, weil es andere vor einem ja auch geschafft haben, und weil es momentan irgendwie trendy ist hier zu wandern, kommt Seite für Seite zu der Erkenntnis, dass man sehr wohl hier wandern kann, weil es andere auch tun. Gleichermaßen muss man sich eingestehen, dass der Antrieb dies zu tun ein Irrweg ist. Hier wandert man, um mit allen Sinnen zu genießen. Und so erlebt man auch dieses Buch. Mit unstillbarer Vorfreude blättert man hoffnungsvoll durch die Seiten und man weiß, dass da schon das nächste Abenteuer wartet.  


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