Grunwald Ende einer Illusion

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Inhaltsangabe zu „Ende einer Illusion“ von Grunwald

Nachhaltigkeit ist auf der politischen Bühne als Thema in den Hintergrund gerückt. Die Politik schiebt die Sorge um Ökologie und Umwelt ins Private ab. Die Konsumenten sollen die Umwelt retten, indem sie mit ihrer Nachfragemacht die Wirtschaft dazu bringen nachhaltige Produkte anzubieten. Doch was, wenn Mülltrennung und der Einkauf im Biomarkt der Umwelt kaum nützt? Brauchen wir dann wieder mehr Staat? 'Nein' meint Armin Grunwald'wir benötigen mehr zivilgesellschaftliches Engagement!' Die Bürgerinnen und Bürger sind die wahren 'Agenten des Wandels' indem sie sich politisch und gesellschaftlich für eine nachhaltige Gesellschaft einsetzen – Mülltrennen und Stromsparen ist freilich trotzdem erlaubt!

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  • Rezension zu "Ende einer Illusion" von Armin Grunwald

    Ende einer Illusion
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    05. September 2012 um 09:49

    Dieses kleine Buch des Nachhaltigkeitsexperten Armin Grundwald versucht darzustellen, dass in der aktuellen gesellschaftlichen Debatte um einen ökologisch korrekten (was für ein Wort!) Konsum etwas völlig falsch läuft. Denn die Konsumenten werden durch Moralisierungen, durch den Druck der „political correctness“ und politisch paternalistische Überlegungen mit einer Verantwortung belastet, die sie gar nicht tragen können und erst recht nicht einlösen. Das ist das eine. Das andere ist, dass diese Entwicklung auch gesellschaftlich in die falsche Richtung läuft. Denn was eine öffentliche Angelegenheit sein sollte, wo es um Transparenz geht und Legitimität,wird mit dem privaten Bereich vermischt. Auf die Konsumenten zu hoffen bei der Lösung globaler ökologischer Probleme ist ein Irrweg, so der Autor. Dennoch ist es sinnvoll auch als Einzelner darauf zu achten, dass der Konsum nachhaltiger wird. Doch muss dieser private Einsatz ergänzt werden durch mehr zivilgesellschaftliches Engagement und vor allen Dingen durch politische Entscheidungen wie zum Beispiel die Besteuerung von Gütern und Dienstleistungen, sowie die Schaffung von Anreizsystemen, die die Entscheidungen der Bürger beeinflussen. Jeder von uns ist Teil dieses politischen Systems und soll durch dieses Buch an seine Mitverantwortung erinnert werden. Es geht nicht nur darum Bioäpfel zu kaufen und ansonsten zu resignieren. Dafür besteht kein Grund. „Wir haben Möglichkeiten der Mitwirkung und der Initiative - und damit auch ein Stück der Verantwortung dafür, dass die öffentliche Seite des Konsums, die Rahmenbedingungen, unter denen er stattfindet, stärker in Richtung Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit gestaltet werden.

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