Grzegorz Kasdepke

 4.3 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Auf keinen Fall Prinzessin, Das Tier in meinem Bauch und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Grzegorz Kasdepke

Grzegorz KasdepkeAuf keinen Fall Prinzessin
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Auf keinen Fall Prinzessin
Auf keinen Fall Prinzessin
 (2)
Erschienen am 21.03.2018
Grzegorz KasdepkeDas Tier in meinem Bauch
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Das Tier in meinem Bauch
Das Tier in meinem Bauch
 (2)
Erschienen am 02.02.2015
Grzegorz KasdepkeDas Tier in meinem Bauch
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Das Tier in meinem Bauch
Das Tier in meinem Bauch
 (0)
Erschienen am 19.02.2015
Grzegorz KasdepkeThe Beast in My Belly
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The Beast in My Belly
The Beast in My Belly
 (0)
Erschienen am 19.05.2015

Neue Rezensionen zu Grzegorz Kasdepke

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EmmyLs avatar

Rezension zu "Auf keinen Fall Prinzessin" von Grzegorz Kasdepke

Witziges Rollenspiel mit der ganzen Familie
EmmyLvor 5 Monaten

Prinzessin spielen, rosa Kleidchen tragen und im Turm auf Rettung warten ist nichts für die kleine Marie. Statt langweiliger Prinzessin spielt sie lieber den schlauen, furchterregenden Drachen. Mama darf Prinzessin spielen und Papa ist der mutige Ritter. Auch Oma und Opa werden in das Rollenspiel einbezogen. Marie liebt es gegen den Ritter zu kämpfen. Natürlich wird er am Ende immer vom Drachen aufgefressen. Tag für Tag erzielt der schreckliche Drache Marie unzählige Siege, bis Mama und Papa keine Lust mehr haben.

Wundervolle farbige Illustrationen begleiten und erweitern den Text. Der Text wurde zwischen den Illustrationen integriert bzw. direkt auf das Bild gedruckt. Doppelseitig oder einseitig vollflächige Zeichnungen bzw. kleine Einzelbilder und Szenenabfolgen verbildlichen den Text. Im Bild dominieren grüne und braune Farbtöne das Geschehen. Die gedeckten warmen Farben sind angenehm. Sie laden zum Betrachten der dynamischen und witzigen Illustrationen ein.

Kinder lieben Rollenspiele. Einmal eingetaucht in die Fantasiewelt möchten sie ihre Lieblingsszene so oft wie möglich wiederholen. In diesem genialen Bilderbuch wird mit dem Eintauchen in fantastische Welten und der kindlichen Fantasie gekonnt gespielt. So sieht man in einigen Illustrationen einen richtigen gefährlichen Drachen im Wohnzimmer und in anderen die kleine Marie in einem niedlichen Drachenkostüm.

Die ausreichend großen Illustrationen ermöglichen eine Präsentation vor Kindergruppen. Das Buch ist für Kinder ab vier Jahre sehr zu empfehlen. Ich habe das Buch vor dem Einschlafen im Kindergarten vorgelesen und es ist sofort zum derzeitigen Lieblingsbuch der Gruppe aufgestiegen. Am Nachmittag wollte auf dem Spielplatz kein Mädchen die Prinzessin spielen, dafür sind unzählige furchterregende Drachen um das Klettergerüst gelaufen.

Buchstabengröße und Zeilenabstand laden auch Leseanfänger dazu ein, selbständig zu lesen. Gerade kleine Lesemuffel lieben den Erfolg ein ganzes Buch allein gelesen zu haben, auch wenn es sich dabei um ein Bilderbuch mit wenigen Sätzen handelt.

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Buecherfee82s avatar

Rezension zu "Auf keinen Fall Prinzessin" von Grzegorz Kasdepke

Marie mag immer der Drache sein und das ist auch gut so, der Grund jedoch ist etwas enttäuschend
Buecherfee82vor 6 Monaten

Meine Meinung: Nicht alle Mädchen möchten Prinzessinnen sein. Manche sind eben lieber Ritter, oder der böse und gefräßige Drache. Auch Marie möchte immer der Drache sein. Da ist es natürlich praktisch, dass Papa, Mama, Oma und Opa andauernd mit ihr spielen, denn sie braucht ein paar Skelette, eine Prinzessin und einen Ritter. Zum Leidwesen der anderen ist das Maries Lieblingsspiel und sie möchte nichts anderes spielen, das Einzige, worauf sie sich einlässt, ist das Tauschen der Rollen - nur Prinzessin, die möchte sie nicht sein. Ich habe zwei wilde Prinzessinnen zuhause, die wie Löwen brüllen, wie Katzen schnurren und wie Elefanten trampeln können. Mädchen, die sich gerne Kleider anziehen (lassen), eine Kleine, die sich Hüte aufsetzt und Taschen umhängt, eine Große, die sich andauernd im Spiegel betrachtet und doch habe ich Kinder, die hüpfen, springen und klettern. Nur ein Drache wollte noch keiner von ihnen sein und das fand ich bei Marie interessant. Sie lässt sich nicht beirren, sie möchte alle fressen. Eigentlich würde ich sagen, dass ich es seltsam finde, dass sie alle tötet und die Skelette auf dem Boden liegen sollen und vielleicht ist es auch ein bisschen makaber, aber anderseits weiß ich, wie sehr sich Kinder ab vier auch mit dem Thema Tod auseinandersetzen. Wir leben auf dem Dorf und sie hat schon tote Vögel, Frösche und Mäuse gesehen. Die Farben sind ziemlich düster, aber Marie ist ja auch nicht die Glitzerwolke im Regenbogenland. Trotz allem gibt es eine Sache die mich gestört hat, denn auf einer Seite steht, dass Marie nur keine Prinzessin sein mag, weil sie sich für nicht schön genug hält. Auch hier weiß ich, dass sich schon Kinder in jungen Jahren fragen, ob sie schön, oder klug genug sind. Mich hat es aber trotzdem gestört, weil ich nicht mag, dass das der Grund dafür ist, wieso Marie eben der Drache sein mag. Die ganze Zeit ist sie einfach wild und dann soll der Grund sein, dass sie sich nicht hübsch genug findet? Etwas schade, denn so wirkt es, als wäre sie auch lieber Prinzessin.    

Fazit: Marie mag immer der Drache sein und das ist auch gut so, der Grund jedoch ist etwas enttäuschend und traurig zugleich.

https://www.buecherwesen.de

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Osillas avatar

Rezension zu "Das Tier in meinem Bauch" von Grzegorz Kasdepke

Die Phantasiewelt der Kleinen
Osillavor 8 Monaten

Das Tier in meinem Bauch ist ein gelungenes Buch über die kindliche Phantasie und die möglichen Auswirkungen der Verhaltensweisen von Erwachsenen gegenüber den Kindern. Ein Buch, welches jeder mal in den Händen gehalten haben sollte, der mit Kindern zu tun hat.

Der Autor Grzegorz Kasdepke (geboren 1972 in Polen) ist Kinderbuchautor und schreibt Geschichten für Kinder für den Rundfunk und das Fernsehen. Er war außerdem Chefredakteur einer polnischen Kinderzeitschrift. Seine Ideen erhält er durch seine eigenen Kinder.

Im Zentrum der Handlung steht ein Mädchen im Kindergartenalter, das glaubt in ihrem Bauch müsse sich ein Tier befinden, welches beängstigende Geräusche von sich gibt. Sie erzählt ihren Eltern, den Großeltern, Tante und Onkel, ihrem Bruder und sogar einem Fremden von ihren Ängsten, doch niemand nimmt sie ernst. Die Erwachsenen tun ihre Sorgen einfach ab oder lachen gar darüber. So kommt es, dass das Mädchen immer größere Angst bekommt und sogar das Essen einstellt, damit das Tier in ihrem Bauch nicht weiter wächst, da ihr Bauch ist ja so klein. Als das Tier dann aber nach einem großen Eis aus ihrem Bauch verschwunden ist, macht sich das Mädchen um das Tier Sorgen. Wo mag es nur sein? Geht es ihm gut? Und was ist nun mit dem leeren Bauch des kleinen Mädchens?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auch die Illustrationen sind etwas ganz Besonderes. So sind sie zwar reduziert und farblich nicht gerade bunt, doch oben ist nicht immer oben und unten nicht immer unten. Es handelt sich um kreative Bilder, die die Handlung mit ein paar Strichen skizzenartig in Szene setzen.  Die Zeichnungen unterstützen die Geschichte und lassen dennoch Platz für die eigenen Phantasie.
Die Thematik wird spannend und zugleich mitfühlend behandelt. Die Weite der kindlichen Phantasie und die oftmals zu beschränkte Sicht der Erwachsenen, die manchmal zu leichtfertig die Sorgen der Kleinen abtun, werden hier ganz deutlich.
Die Phantasiewelt der Kinder ist grenzenlos, das zeigt auch die Unterhaltung des Mädchens mit dem Jungen aus ihrer Kindergartengruppe und ist somit oftmals Grund für Ängste, die in schwerwiegenden Verhaltensweisen, wie dem Verzicht auf das Essen, enden. Sie kann aber auch ein Zufluchtsort für die Kinder sein und ist somit ein wichtiger Teil eines jeden Kindes.

Das Tier in meinem Bauch behandelt eine wichtige Thematik im Umgang mit Kindern. Ich weiß nicht, ob Kinder die wirkliche Tragweite dieses Buches erfassen können, aber als Erwachsener wird man zum Nachdenken angeregt und vergegenwärtigt sich den eigenen Umgang mit Kindern. Oft ist man in der hektischen Zeit heutzutage geneigt, die Ängste der Kinder nicht sonderlich ernst zu nehmen und oft geht das wohl auch gut. Es ist aber so wichtig, auch die Phantasie der Kinder ernst zu nehmen, um glückliche und starke Kinder in die Welt hinaus zu schicken.



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