Gudrún Eva Mínervudóttir

 3.5 Sterne bei 17 Bewertungen

Lebenslauf von Gudrún Eva Mínervudóttir

Gudrún Eva Mínervudóttir, geboren 1976, studierte in Reykjavík Philosophie und fing bereits früh an zu schreiben. Mittlerweile zählt sie zu den vielversprechendsten jungen Autoren des Landes. Mit ihrem Roman "Der Schöpfer" gelang ihr auch der internationale Durchbruch. Für ihren aktuellen Roman "Alles beginnt mit einem Kuss" ist sie mit dem isländischen Literaturpreis ausgezeichnet worden.

Alle Bücher von Gudrún Eva Mínervudóttir

Gudrún Eva MínervudóttirDer Schöpfer
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Der Schöpfer
Der Schöpfer
 (10)
Erschienen am 13.05.2013
Gudrún Eva MínervudóttirAlles beginnt mit einem Kuss
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Alles beginnt mit einem Kuss
Alles beginnt mit einem Kuss
 (7)
Erschienen am 12.10.2015

Neue Rezensionen zu Gudrún Eva Mínervudóttir

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Rezension zu "Der Schöpfer" von Gudrún Eva Mínervudóttir

Puppen
Bibliomaniavor 4 Monaten

"Der Schöpfer" war das erste deutsche Buch der isländischen Autorin Gudrún Eva Mínervudóttir. Nachdem ich "Alles beginnt mit einem Kuss" etwas seltsam fand, wollte ich doch noch etwas anderes der Autorin lesen.

"Der Schöpfer" ist auf jeden Fall eine Geschichte, der man viel besser folgen kann. Sveinn ist Künstler. Er produziert Sexpuppen und ist damit sehr erfolgreich. Als eines Abends eine Frau vor seinem Haus auftaucht und die Auswechslung ihres kaputten Reifens nicht packt, hilft Sveinn ihr aus. Lóa übernachtet bei Sveinn und stiehlt sich am frühen nächsten Morgen mit einer Puppe aus dem Haus. Kurzerhand beschließt Sveinn, sich seine Puppe zurückzuholen.
Doch auch bei Lóa ist nicht alles in Ordnung. Sie lebt allein mit ihren zwei Kindern, von denen die 15-jährige Margrét unter Magersucht leidet und schon kurz vor dem Tod steht. Als diese beiden Welten aufeinanderprallen, wird klar, dass Männer und Frauen einfach auf unterschiedlichen Planeten wohnen.
Allein der Job von Sveinn ist schon außergewöhnlich für den Anfang dieser Geschichte, aber auch Lóas Leben und ihre Gedanken sind etwas wirr. Man merkt die ganze Zeit, dass Sveinn und Lóa aneinander vorbeireden und -denken. Es kracht eigentlich permanent, dabei kennen die beiden sich kaum. Auch diese Geschichte ist verrückt, hat mir unterm Strich aber deutlich besser gefallen als "Alles beginnt mit einem Kuss". Doch ein weiteres werde ich wohl nicht von dieser Autorin lesen. Die Auszeichnungen, die sie bekommen hat, kann ich nicht so ganz teilen, aber als Inselbewohner sind die Geschmäcker sicherlich einfach anders.

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Rezension zu "Alles beginnt mit einem Kuss" von Gudrún Eva Mínervudóttir

Arme Indi, armer Jón
Bibliomaniavor 2 Jahren

Das Künstlerehepaar Elísabeth und Láki ist ein wenig schräg und sie  führen ein Leben voller Alkohol, Drogen, Parties und Freunde. Vor Jahren war Elísabeth mit einem Mädchen namens Indi sehr gut befreundet und Jahre später treffen sie wieder aufeinander. Elísabeth will die Freundschaft wieder aufleben lassen und zieht auch Indis Mann Jón mit in ihren Künstlerkreis. Indi und Jßon sind auch sofort fasziniert und lassen sich mitreißen. Doch ein Abend verändert alles. Elísabeths Stiefsohn Davíd findet die Geschichte mit dem "Kuss der Erleuchtung", den seine Stiefmutter angeblich empfangen haben will, hanebüchen und fängt Jahre später an nachzuforschen. So bringt er nach und nach ans Licht, was damals wirklich geschah.
Mich hat sofort der Einstieg in Form eines Comics fasziniert und ich habe noch nie einen isländischen Roman gelesen, so dass ich direkt gefangen war. Allerdings war das Buch dann auch noch recht...skurril. Ein bisschen wild, ein bisschen durcheinander. Teilweise fiel es mir ein wenig schwer durchzusehen, an welche Stelle in der Geschichte wir uns jetzt eigentlich befinden. Ich bin wirklich für "die etwas andere Geschichte", aber das war...irgendwie eigenartig. Mínervudóttir hat ja nur noch ein anders geschrieben bisher, das ich ebenfalls lesen werde. Aber so richtig toll war "Alles beginnt mit einem Kuss" leider nicht. Ich hatte mehr erwartet.

Kommentare: 1
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walli007s avatar

Rezension zu "Alles beginnt mit einem Kuss" von Gudrún Eva Mínervudóttir

Vulkan
walli007vor 3 Jahren

Maria zieht in eine Altenwohnung, dahin kann sie Lakis Unterlagen nicht mitnehmen. Und so nimmt sich Lakis Ziehsohn David der Sachen an. Eine Gelegenheit sich zu erinnern. David wurde in Südamerika geboren und dort von Elisabet adoptiert. Bald ist sie zusammen mit ihm nach Reykjavik zurückgekehrt. Allerdings zieht David schon mit 18 von zu hause aus, mit seiner Mutter ist einfach nicht auszukommen. Und nun nach Jahren ergreift David die Chance herauszufinden, was damals mit Indi, einer guten Freund in Elisabets, und ihrem Mann geschah. 


In der Gegenwart zeichnet David die Ergebnisse seiner Nachforschungen auf, er schreibt eine Art Bericht. Lebhaft berichtet er von dem, was im Jahr 2003 geschah. Er vernachlässigt deine Familie dabei. Im Jahr 2003 traf Elisabet Indi wieder, im Jahr 2003 geriet alles aus den Fugen. 


Ein Roman, der einmal anders ist. Ein Sohn macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Von seinen Erfahrungen berichtet er mittels einer Erzählung. Die Leser sollen sich selbst ein Bild machen. Und selbst ein Bild macht man sich, etwas wirr scheint es, was Elisabeth und Laki erleben. Sind sie tatsächlich erleuchtet oder ist die Erleuchtung eher andern Dingen geschuldet. Wieso eigentlich glauben sie, dass sie dieses mit einem Kuss weitergeben können. Hoch her jedenfalls geht es im Leben der Mutter. 


Interessant und fesselnd ist dieser Roman, leider werden die handelnden Personen nicht wirklich sympathisch. Davids Mutter hängt ihren eigenen Gedanken nach, die Behauptung, sie brauche keinen Schlaf, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Wie kann man ohne Schlaf auskommen. Eine Behauptung, die Folgen hat. Folgen, die fast unglaublich scheinen. Als wenn das Unterste zu Oberst gekehrt wird. Der Roman gibt Rätsel auf und bleibt doch im Ungewissen. Eine außergewöhnliche Erfahrung eines enervierend anderen Buches. Nachdenklich beendet man die Lektüre, nachdenklich und mit einer gewissen Leere.

3,5 Sterne

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Gudrún Eva Mínervudóttir wurde am 17. März 1976 in Reykjavík (Island) geboren.

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