Gudrún Eva Mínervudóttir Alles beginnt mit einem Kuss

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Inhaltsangabe zu „Alles beginnt mit einem Kuss“ von Gudrún Eva Mínervudóttir

Was passierte in der Nacht, als der Vulkan ausbrach?Das Künstlerpaar Elísabet und Láki führt in Reykjavík ein ausschweifendes Leben. Die charismatische Elísabet behauptet, sie habe als junges Mädchen den Kuss der Erleuchtung empfangen, der sie verändert und zur Künstlerin gemacht habe. Ihr Adoptivsohn Davíd lehnt die bizarren Geschichten seiner Mutter kategorisch ab. Er glaubt, dass sie durch ihr Verhalten andere ins Unglück stürzt. Dies scheint sich zu bewahrheiten, als Elísabet ihre alte Schulfreundin Indi und deren Mann Jón wiedertrifft, die ihrem Bann verfallen und deren Leben völlig aus den Fugen gerät. Dreizehn Jahre später beginnt David nachzuforschen, was mit Indi und Jón wirklich geschah …

eigenartig...

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  • Arme Indi, armer Jón

    Alles beginnt mit einem Kuss
    Bibliomania

    Bibliomania

    07. October 2016 um 22:23

    Das Künstlerehepaar Elísabeth und Láki ist ein wenig schräg und sie  führen ein Leben voller Alkohol, Drogen, Parties und Freunde. Vor Jahren war Elísabeth mit einem Mädchen namens Indi sehr gut befreundet und Jahre später treffen sie wieder aufeinander. Elísabeth will die Freundschaft wieder aufleben lassen und zieht auch Indis Mann Jón mit in ihren Künstlerkreis. Indi und Jßon sind auch sofort fasziniert und lassen sich mitreißen. Doch ein Abend verändert alles. Elísabeths Stiefsohn Davíd findet die Geschichte mit dem "Kuss der Erleuchtung", den seine Stiefmutter angeblich empfangen haben will, hanebüchen und fängt Jahre später an nachzuforschen. So bringt er nach und nach ans Licht, was damals wirklich geschah.Mich hat sofort der Einstieg in Form eines Comics fasziniert und ich habe noch nie einen isländischen Roman gelesen, so dass ich direkt gefangen war. Allerdings war das Buch dann auch noch recht...skurril. Ein bisschen wild, ein bisschen durcheinander. Teilweise fiel es mir ein wenig schwer durchzusehen, an welche Stelle in der Geschichte wir uns jetzt eigentlich befinden. Ich bin wirklich für "die etwas andere Geschichte", aber das war...irgendwie eigenartig. Mínervudóttir hat ja nur noch ein anders geschrieben bisher, das ich ebenfalls lesen werde. Aber so richtig toll war "Alles beginnt mit einem Kuss" leider nicht. Ich hatte mehr erwartet.

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  • Vulkan

    Alles beginnt mit einem Kuss
    walli007

    walli007

    16. January 2016 um 21:56

    Maria zieht in eine Altenwohnung, dahin kann sie Lakis Unterlagen nicht mitnehmen. Und so nimmt sich Lakis Ziehsohn David der Sachen an. Eine Gelegenheit sich zu erinnern. David wurde in Südamerika geboren und dort von Elisabet adoptiert. Bald ist sie zusammen mit ihm nach Reykjavik zurückgekehrt. Allerdings zieht David schon mit 18 von zu hause aus, mit seiner Mutter ist einfach nicht auszukommen. Und nun nach Jahren ergreift David die Chance herauszufinden, was damals mit Indi, einer guten Freund in Elisabets, und ihrem Mann geschah.  In der Gegenwart zeichnet David die Ergebnisse seiner Nachforschungen auf, er schreibt eine Art Bericht. Lebhaft berichtet er von dem, was im Jahr 2003 geschah. Er vernachlässigt deine Familie dabei. Im Jahr 2003 traf Elisabet Indi wieder, im Jahr 2003 geriet alles aus den Fugen.  Ein Roman, der einmal anders ist. Ein Sohn macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Von seinen Erfahrungen berichtet er mittels einer Erzählung. Die Leser sollen sich selbst ein Bild machen. Und selbst ein Bild macht man sich, etwas wirr scheint es, was Elisabeth und Laki erleben. Sind sie tatsächlich erleuchtet oder ist die Erleuchtung eher andern Dingen geschuldet. Wieso eigentlich glauben sie, dass sie dieses mit einem Kuss weitergeben können. Hoch her jedenfalls geht es im Leben der Mutter.  Interessant und fesselnd ist dieser Roman, leider werden die handelnden Personen nicht wirklich sympathisch. Davids Mutter hängt ihren eigenen Gedanken nach, die Behauptung, sie brauche keinen Schlaf, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Wie kann man ohne Schlaf auskommen. Eine Behauptung, die Folgen hat. Folgen, die fast unglaublich scheinen. Als wenn das Unterste zu Oberst gekehrt wird. Der Roman gibt Rätsel auf und bleibt doch im Ungewissen. Eine außergewöhnliche Erfahrung eines enervierend anderen Buches. Nachdenklich beendet man die Lektüre, nachdenklich und mit einer gewissen Leere. 3,5 Sterne

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