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gudrunheller

vor 1 Jahr

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Hallo zusammen!

Sicher habt ihr auch schon aus den Medien erfahren, dass immer mehr Wölfe nach Deutschland einwandern. Wir hatten sie eigentlich Ende des 19. Jahrhunderts bei uns ausgerottet - und mit ihnen auch alle alten Ängste. Doch nun ist er zurück und die schon tot geglaubten Ängste leben wieder auf, zusammen mit den Märchen und Mythen um ihn. Doch wie wollen wir mit ihm umgehen? Geben wir dem Wolf in Deutschland eine Chance?

Genau mit diesem Problem beschäftigt sich der Roman "Das Jahr der Wölfe". Als nämlich der Wolfsexperte und Tierfilmer Tom Smith in Norddeutschland ein Wolfsrudel auswildern will, stößt er auf vehemente Ablehnung. Wohl hat er damit gerechnet, die Bevölkerung für sein Vorhaben erst noch gewinnen zu müssen, aber dass der Widerstand derart groß ist, überrascht ihn. Zwar gewinnt er die Freundschaft von Amelie und ihres zehnjährigen Jugen Lars, der ihn bald begeistert bei seiner Arbeit mit den Wölfen begleitet. Aber als ein Wolf während eines Schneesturms aus dem Gehege ausbricht, eskaliert die Situation...

Wer gerne bei der Leserunde mitmachen möchte, hat die Chance, eins der beiden zu verlosenden Bücher zu gewinnen. Voraussetzung ist nur, dass ihr euch bis zum 24.09.17 bewerbt und mir mitteilt, welche Gefühle und Gedanken bei euch die Rückkehr des Wolfes auslöst.
Wer an der Verlosung teilnimmt, verpflichtet sich außerdem, sich bei allen Unterthemen zu beteiligen und am Ende eine Rezension zum Buch zu verfassen.

Aber auch wenn ihr kein Buch gewonnen habt, könnt ihr natürlich gerne mit eurem eigenen Buch bei der Leserunde mitmachen.

Ich freu mich schon auf Euch und eure Beiträge!

Eure Gudrun

Mehr zum Buch und der Wolfsproblematik allgemein: www.facebook.com/Woelfe.buch

Autor: Gudrun Heller
Buch: Das Jahr der Wölfe

Amber144

vor 1 Jahr

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Ich wohne in der Nähe vom Truppenübungsplatz Munster in dem ja die ersten Wölfe hier in der Heide aufgetaucht sind. Somit erlebe ich jeden Tag hautnah was die Menschen denken und welche Differenzen es gibt.
Das Buch hört sich wirklich interessant an und gerade weil ich das Thema fast täglich hier habe, würde ich es gerne lese und bei der Runde mitmachen.
Meine Rezension veröffentliche ich auf Amazon, Thalia, Was liest du?, Weltbild und hier. Außerdem bewerbe ich meine Bücher bei Instagram :-) Ich bin Mitglied in einer Lesegruppe und wir sprechen auch dort oft über Bücher, die ich gewonnen und bereits gelesen habe. Jeder stellt pro Woche ein Buch vor, dass ihn besonders beeindruckt und ihm gut gefallen hat.

MaschaH

vor 1 Jahr

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Bei uns hier in der Nähe gibt es auch wieder Wölfe - im Truppenübungsplatz Grafenwöhr in Bayern. Ich glaube nicht, dass Gefahr von ihnen ausgeht, die Gefahr die von Mitmenschen ausgeht ist glaub ich leider viel höher.

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 1 Jahr

Fazit/Rezension
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Tolle Geschichte mit viel Potenzial, das Verhalten der Wölfe ist wunderbar wiedergegeben worden, schön, dass mal jemand Partei für sie ergreift.
Leider war mir der Schreibstil für die schönen und dramatischen Ereignisse viel zu nüchtern. Von mir daher nur 3 Sterne.

https://www.lovelybooks.de/autor/Gudrun-Heller/Das-Jahr-der-W%C3%B6lfe-1471762182-w/rezension/1492354113/

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 1 Jahr

Die Testleser sind...

Meins kam gestern an und ich bin heute schon durch. Unglaublich tolles Thema.

Amber144

vor 1 Jahr

Leseabschnitt 1 (S. 7-82): Welche Wolfsverhaltensweisen sind für euch neu?
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@Ein LovelyBooks-Nutzer

Da haben wir beide die gleiche Meinung :-)
Ich habe das Buch gestern Abend in eins durchgelesen.
Bezüglich der Liebesgeschichte habe ich am Anfang gedacht, dass ich Seiten überblättert habe, weil sie zu ihm ist und dann war es um die beiden ja schon geschehen. Das fand ich auch sehr komisch.
Es hätte für mich keiner Liebesgeschichte in dem buch bedarft. Ohne wäre es auch absolut in Ordnung gewesen.

Das was über die Wölfe geschrieben wurde fand ich sehr interessant. Ich habe selbst schon viele Vorträge über Wölfe besucht und war auch bereits in Dörverden im Wolfscenter, was ich sehr informativ und beeindruckend fand.

Ich fand es sehr interessant, dass sich Jack der "ausgestoßenen" kleinen Wölfin angenommen hat. Aber auch mich würde interessieren, ob es das wirklich in einem Rudel gibt oder ob es nur eine Idee der Geschichte ist.

Amber144

vor 1 Jahr

Leseabschnitt 2 (S. 83-132): Welche Überlebenschancen räumt ihr dem ausgebrochen Wolf ein?
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Ich glaube schon das Jack auch draußen Chancen hat zu überleben. Er muss sich nur rechtzeitig umgewöhnen. Aber das wird ein Raubtier sicher schaffen.

Allerdings wird er bestimmt zuerst in der Nähe von Menschen nach Nahrung z.B. im Müll suchen, so wie man es immer wieder hört.
Dort könnte es großes Konfliktpotenzial geben, da sich die Menschen verständlicherweise fürchten.

Amber144

vor 1 Jahr

Leseabschnitt 3 (S. 133-166): Findet ihr Toms Verhalten in der aufgeheizten Stimmung im Dorf richtig? Wie würdet ihr beim Aufeinandertreffen mit einem Wolf reagieren?
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Schwer zu sagen, ich bin bisher noch keinem Wolf begegnet, auch wenn es hier Wölfe gibt und ich viel im Wald bin. Man lernt und hört ja viel überall, aber ob man genau in der Situation dann auch so reagiert ist halt die nächste Sache.
Ich würde mich so verhalten, wie ich mich einem fremden Hund gegenüber verhalte. Auf gar keinen Fall in die Augen schauen und in der Nähe nach etwas suchen, was in armweite ist, mit dem ich mich ggf. verteidigen kann. Je nachdem wie der Wolf reagiert oder welche Anzeichen er macht, würde ich mich sonst aber auch groß machen und ihn anschreien.

Ich verstehe, dass Tom so reagiert. Er hat lange Zeit allein gelebt und tut sich mit Mitmenschen schwer. Allerdings machen es ihm die Dorfbewohner auch nicht leicht.

Amber144

vor 1 Jahr

Leseabschnitt 4 (S. 167-203): Könnt ihr euch vorstellen, dass es zu einem ähnlichen Geschehen auch in eurer Region kommt, wenn dort wilde Wölfe auftauchen würden?
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Ich hatte befürchtet, dass Jessen so reagiert, aber das er so ohne Skurpel ist, unfassbar.

Auch ich finde das Ende gut, da es mal was anderes ist.

Hier in der Lüneburger Heide gibt es genau diese Probleme. Die Wölfe sind auf dem Truppenübungsplatz in Munster aufgetaucht und immer wieder wird von Begegnungen mit Wölfen (die friedlich ausgehen) und gerissenen Tieren berichtet. Ich gehe selber sehr häufig in den Wald, bin aber noch keinem Wolf begegnet, da ich mir Mühe gebe immer viel Lärm zu machen :-) gerade wenn ich z.B. Pilze suche.
Ich habe viele Freunde und Verwandte die am Wald oder in der Nähe von Wäldern wohnen und ich habe auch jemanden im Freundeskreis, der bei einem Spaziergang mit einem Hund einem Wolf begegnet ist. Diese Begegnung ging aber glimpflich aus, da der Freund sofort mit einer Trillerpfeife Lärm gemacht hat und der Wolf das Weite gesucht hat.
Es ist sehr schwierig sich mit Wolfsgegner und Befürwortern zu unterhalten. Ich bin eher für die Wölfe. Schließlich ist der Mensch in das Gebiet der Wölfe eingezogen und hat alles bebaut. Die Wölfe waren vor uns da. Wir müssen uns einfach nur anpassen. In anderen Ländern gibt es Bären oder andere Wildtiere und es klappt auch.
Allerdings müssen sich auch die Hirten und Viehzüchter darauf einstellen und vor allem umstellen. Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, ist das das größte Problem.
Das große Problem sind allerdings Wölfe, die z.B. durch Anfütterung die Scheu vor dem Menschen verloren haben. Dort müsste man schon hart gegen vor gehen.

Es ist grundsätzlich bestimmt möglich auch hier in Deutschland mit den Wölfen zu leben, allerdings dürfen diese Tiere nicht angefüttert o.ä. werden, sondern wollten den Menschen weiterhin als Feind betrachten. Wir Menschen müssen uns aber auch anpassen.

Amber144

vor 1 Jahr

Fazit/Rezension

Vielen Dank für das Buch.
Die Rezension habe ich bei Thalia, Was liest du? und Amazon veröffentlicht. Der Beitrag bei instagram folgt.
https://www.lovelybooks.de/autor/Gudrun-Heller/Das-Jahr-der-W%C3%B6lfe-1471762182-w/rezension/1491896111/

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