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Inhaltsangabe
Psychodynamische Kinderpsychotherapie erfolgt stets mit begleitenden Elterngesprächen, um die in der Arbeit mit dem Kind entstehenden therapeutischen Prozesse in seine Lebenswelt übertragen zu können. So können eigene und transgenerationale Konfliktdynamiken der Eltern aufgespürt und in die Therapie mit dem Kind einbezogen werden. Trotzdem hat die begleitende Arbeit mit Eltern in der psychoanalytischen Forschung bislang nur wenig Beachtung gefunden; eine systematische Theorie fehlt.
Gudrun Kallenbach untersucht die reflexive Verknüpfung von Kindertherapie und Elterngesprächen im Hinblick auf unterstützende und hemmende Einflüsse der Elternarbeit auf das Kind. In ihrer theoretischen Konzeptualisierung versteht sie projektive Identifizierung als Mechanismus der Verknüpfung von unbewussten Anteilen im Kind und den Eltern durch Therapeutin oder Therapeut. Durch die vergleichende Analyse von sechs Behandlungsfällen gelangt die Autorin zu neuen bedeutenden Erkenntnissen.
Gudrun Kallenbach untersucht die reflexive Verknüpfung von Kindertherapie und Elterngesprächen im Hinblick auf unterstützende und hemmende Einflüsse der Elternarbeit auf das Kind. In ihrer theoretischen Konzeptualisierung versteht sie projektive Identifizierung als Mechanismus der Verknüpfung von unbewussten Anteilen im Kind und den Eltern durch Therapeutin oder Therapeut. Durch die vergleichende Analyse von sechs Behandlungsfällen gelangt die Autorin zu neuen bedeutenden Erkenntnissen.
