Gudrun Pausewang Das Tor zum Garten der Zambranos

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Inhaltsangabe zu „Das Tor zum Garten der Zambranos“ von Gudrun Pausewang

Die reichen Zambranos nehmen den Betteljungen Angelito als Spielkameraden für ihren Sohn Gregorio zu sich. Alles geht gut, bis Gregorio auf eine verrückte Idee kommt: Er möchte Angelitos früheres Leben kennenlernen. In abgerissenen Kleidern machen die beiden sich auf in die Welt der Armen.

Propagandawerk der feinsten Art, dass Kindern die Lust am Lesen nimmt. Gut gemacht, Schulsystem!

— VictoriaBenner

Ich bin kein Fan von Schulbüchern, aber dieses Buch vermittelt in einer fesselnden, bewegenden Story mehr, als man auf Anhieb denkt.

— sandraivy

Unglaubliches Buch! Gelungene Personen, viel Mitgefühl und ein sehr emotionales Ende.

— Chevy

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— sommerlese

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  • Überraschungs-Hit!

    Das Tor zum Garten der Zambranos

    buchfeemelanie

    27. May 2017 um 11:10

    Dieses Kinderbuch hat selbst mich als erwachsenen Leser sehr angesprochen!Das Cover finde ich okay.Der Schreibstil ist gut, auch für Kinder leicht verständlich, und die Kapitel sind nicht alszu lange.Der Inhalt ist sehr spannend, hier begegnen sich vüllig fremde Welten!  Der (junge) Leser erfährt viel über das alltägliche Leben der Straßenkinder; dies ist sehr gut beschrieben. Hier waren es kleine Dinge, Reaktionen oder Gesten, die mich berührt haben. Gerade für Kinder wird erkenntlich, wie unterschiedlich das Leben dieser Kinder im Gegensatz zu ihrem ist. Ich war ein bisschen überrascht, wie viele Gefühle und Gedanken dieses Buch in mir hervor gerufen hat. Volle Leseempfehlung!

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  • Mir fehlen die Worte

    Das Tor zum Garten der Zambranos

    VictoriaBenner

    10. April 2017 um 21:03

    Ich war gezwungen dieses Werk mit meiner Tochter für die Schule zu lesen und ich muss sagen, mir fehlen die Worte! Das Buch ist die Hölle und im Endeffekt kann ich nur froh sein, dass meine Tochter zu naiv war, um den Schluss richtig zu deuten, sonst hätte sie vermutlich Albträume! Frage an alle die Schulliteratur schreiben oder vertreiben: Warum müssen es immer Bücher sein, die entweder todlangweilig oder aber offensichtliche Propaganda sind. Ach ja, für alle die fragen: Die Botschaft des Buches ist, dass sich alle Menschen lieb haben sollen. Sozialismus pur, ohne das böse Wort Sozialismus zu benutzen da dies in Verruf geraten ist.Nichts gegen zwischenmenschliche Hilfe, aber muss man die Moral derart in die Kinder reinprügeln? Kein Wunder, dass sie das Interesse verlieren, wenn man ihnen derartige Vorträge hält und ihnen die Moral aufzwingt. Ich bin der Meinung, es gibt Autoren, die das weniger offensichtlich können und das Thema spannend vermitteln.Hierfür sollte es eine Minussternebewertung geben, aber leider, es ist nicht möglich, weswegen ich einen Sterne vergebe. An alle Lehrer: Sucht euch neue, spannende Literatur und werft eure Scheuklappen ab, was den Schulkanon angeht. Fragt ruhig die Schüler, was sie für relevant halten und lesen wollen.  Dann werdet ihr merken, dass die Kinder von heute weder ungebildet, noch ignorant oder unaufmerksam sind, sondern im Gegenteil sehr wohl eine Vorstellung von dem haben, was in der Welt vorgeht und eine Meinung dazu, die sie vertreten wollen und können.

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  • Rezension zu "Das Tor zum Garten der Zambranos" von Gudrun Pausewang

    Das Tor zum Garten der Zambranos

    Sarii

    11. January 2011 um 23:22

    „Das Tor zum Garten der Zambranos“ von Gudrun Pausewang ist ein Roman über Straßenkinder in Südamerika. Jedoch bekommt ein Junge die Möglichkeit auch die andere, die reiche Seite des Lebens kennen zulernen. -------------------------- „Weißt du wie ich mir vorstelle, wie’s ist, wenn man tot ist?“ fragte Tinto mit vollem Mund. „Da wirds ganz hell und kühl, wie nach einem Platzregen, und dann steh ich in einem weißen Hemd und sauber gewaschen vor so einem Gartentor, und das Tor geht auf, und ich seh die Villa, die ist weiß und rot, und ich seh, wie ein weißer Mann und eine weiße Frau aus der Villa kommen, genau auf mich zu, und sie breiten die Arme aus und lachen und rufen. „Wir sind jetzt deine Eltern, Jorge, bis in alle Ewigkeit!“. Die Straßenkinder haben es nicht leicht, da sie jeden Tag um ihr überleben kämpfen müssen, sodass Tod und Leben eng beieinander liegen. Angelito, der Protagonist im Roman, ist 9 Jahre alt und kam durch viele Schicksalsschläge auf die Straße und muss dort in Mülltonnen wühlen und betteln, um überhaupt überleben zu können. Zum Glück jedoch hat er viele Freunde, die ebenfalls auf der Straße leben, und sich gegenseitig unterstützen. Tinto sein bester Freund kommt eines Tages auf die Idee nach Christo Rey, dem reichen Stadtteil, zu fahren, um Nahrung zu besorgen. Vor einen großen Villa werden sie von dem Sohn des Besitzers entdeckt und eingeladen ein Baumhaus zu bauen. Dies sollte sich als Wendepunkt für beide darstellen. Als sie von den Eltern entdeckt werden äußert der Sohn, Gregorio, den Wunsch Angelito zu behalten, Tinto hingegen wird fortgeschickt. Angelito wird dem reichen Hause angepasst, da er seinen richtigen Namen Simon wieder bekommt, ein Zimmer, frische Kleidung und Essen sowie eine Schulbildung erhält. An seiner Seite steht währenddessen die Haushälterin Alicia, die ihn bei seiner Anpassung unterstützt, da diese selbst aus einer armen Familie kommt und seine Situation und die damit verbundenen Probleme gut kennt. Angelito darf seine alten Freunde nicht mehr besuchen und gerät in einen Gewissenskonflikt, da er ihnen nicht helfen kann. Während eines Besuches in der Stadt fordern diese von ihm Geld, da er ja jetzt in einem reichen Haus wohne. Dieser Bitte kann er jedoch nicht nachkommen und schämt sich für seine neue Situation. Das Verhältnis von Gregorio zu Angelito scheint sich nach und nach zu einer innigen Freundschaft zu entwickeln. Angelito soll zunächst nur „behalten“ werden, um Gregorio in der Schule zu beschützen, da dieser wegen seiner dicken Brillengläser „Linse“ genannt wird und nicht sonderlich beliebt ist. Jedoch entwickelt sich das Verhältnis des ungleichen Paares, da Gregorio seinen neuen Freund als Bruder ansieht und auch Interesse für dessen frühere Lebensumstände entwickelt, diese sogar sehen und erleben will. Gregorio scheint sich gegen die Gesellschaft und Ordnungen der Elter zu entwickeln, da er sich schwört später von seinem Verdienst immer die Hälfte an arme Menschen zu geben und sich immer mehr für deren Umstände interessiert. Beide planen somit im Haus der Zambranos ein großes Fest für die Hausangestellten und alten Freunde von Angelito. Dieses Fest wird jedoch zum weiteren Wendepunkt, da Angelito wieder auf die Straße geschickt wird und von nun an sein altes Leben weiterführen muss. Gregorio verspricht ihm zwar sich um ihn zu kümmern und jenen wiederzuholen, schafft es jedoch nicht. Er zeigt Angelito im Laufe der Jahre Möglichkeiten Geld zu verdienen, indem sie gemeinsam Pläne schmieden und Angelito somit Hoffnung auf ein besseres Leben schenkt, sodass er sogar die Abendschule abbricht. Euclides, der Schuhputzer, rät Angelito jedoch zur Vorsicht, da er meint, dass Gregorio ihn schon bald vergessen habe über die Jahre. Als beide ca. 18 Jahre alt sind, treffen sie sich zufällig vor der Bank, da Angelito nun Schuhputzer ist und die Vermutung von Euclides scheint sich zu bewahrheiten. „Was hast du vor?“, fragte er erschrocken. Angelito antwortete nicht. „Gregorio?“, fragte Euclides. Angelito nickte und zeugte auf den Schlüssel, den er jetzt wieder um den Hals trug. „Ich werde das Tor aufmachen, Euclides“, sagte er. Seine Augen schwammen in Tränen. „Welches Tor?“, fragte Euclides.... ------------ Mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen, da es nicht die typische Straßenkinderthematik hat. Ihre Probleme werden zwar ausführlich dargestellt, jedoch auf eine andere Sichtweise beleuchtet. Der Leser kann durch die starke Fokussierung auf Angelito die Probleme direkt nachvollziehen und das Leben dieser Kinder wird somit subjektiv beleuchtet. Dies wirft besonders ein anderes Augenmerk auf die Kriminalität, die hier als Überlebenssicherung fungiert. Man kann somit Verständnis für die Probleme und das Leben dieser Kinder/ Erwachsenen entwickelt und diese Erfahrungen gut mit den eigenen Vorurteilen bezüglich dieser Thematik vergleichen. Diese anfängliche Hoffnung, die man in die Beziehung der Protagonisten setzt zieht sich durch die gesamte Erzählung, sodass zu jeder Zeit die Hoffnung besteht, dass sich alles wieder zum Guten wendet. Dadurch wirkt meiner Ansicht nach das Ende sehr drastisch und gelungen in diesem Kontext. Meiner Ansicht nach ist dies ein lesenwertes Jugendbuch über Südamerika und Straßenkinder im allgemeinen, da die Geschichte sehr bewegend, undurchsichtig, authentisch und spannend gestaltet ist. Das Besondere ist einfach die Entwicklung der Personen und die Hoffung, die man als Leser selbst darin hineinsetzt, die jedoch erst im Laufe der Geschichte entweder stirbt oder von neuem entfacht. Diese Unvorhersehbarkeit unterstreicht die gesamte Atmosphäre des Buches noch einmal. -------------------- Fazit: Sehr schöne Geschichte über Straßenkinder in Südamerika, die zum nachdenken anregt und diese Thematik kritisch beleuchten lässt.

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  • Rezension zu "Das Tor zum Garten der Zambranos" von Gudrun Pausewang

    Das Tor zum Garten der Zambranos

    philkreuznach

    27. November 2007 um 11:08

    Auch ich habe - wie Grabfuerstin - dieses Buch vor vielen Jahren in der Schule gelesen. Dennoch halte ich es bis heute fuer eines der besten Jugendbuecher die es gibt.

    Letztes Jahr war ich selbst in Lateinamerika, und vieles, was in diesem Buch geschildert wird, an Zauber, aber auch Elend, ist auch heute noch so.

    Wirklich ein fesselndes Buch fuer Jugendliche.

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