Gudrun Pausewang Die Not der Familie Caldera

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Inhaltsangabe zu „Die Not der Familie Caldera“ von Gudrun Pausewang

Eine Erzählung über Not, Elend und Ausbeutung von Kindern in der Dritten Welt - hier am Beispiel Lateinamerikas.

Das hab ich früher mal als Schullektüre gelesen. Nach vielen Jahren hab ich es dann mal wieder gelesen. Gänsehaut weil immer noch aktuell!

— tina-schk
tina-schk

ich mag bücher nicht so gerne die kein gutes ende haben, und leider hatte dieses buch auch kein gutes ende.

— sveta-lena24
sveta-lena24

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  • Rezension zu "Die Not der Familie Caldera" von Gudrun Pausewang

    Die Not der Familie Caldera
    Sarii

    Sarii

    03. March 2011 um 09:35

    Die Geschichte „Die Not der Familie Caldera“ von Gudrun Pausewang spielt auf dem südamerikanischen Kontinent und beschäftigt sich mit der Thematik der Armut und der daraus resultierenden Klassenunterschiede. * Im Fokus der Geschichte steht die Familie Caldera. Zunächst wird jedoch erst das Aufeinandertreffen der Eltern Ramon & Rafaela beschrieben. Ramon, ein Indio aus den Bergen, zieht in die Großstadt, um „weiterzukommen“ und er möchte lesen und schreiben lernen. Schon bei seiner Ankunft merkt er, dass es schwierig werden könnte, da ihn viele sofort abstempeln und er keine Chance bekommt arbeit zu finden. Durch einen Zufall lernt er einen reichen Mann kennen und erhält Arbeit in einer Papierfabrik. Rafaela, Dienstmädchen des reichen Mannes, verliebt sich eines Tages in Ramon, sodass die Familie Caldera geboren ist. Ihr ganzes Leben scheint gut zu laufen, jedoch ändert sich dies als der Vater Caldera einen Unfall hat und die Arbeit in der Fabrik verliert. Die ganze Familie muss nun Hunger leiden und ist nur noch von dem Gedanken bestimmt etwas zu essen zu finden. Trotz ihrer schwierigen Lage handelt Vater Caldera immer nach dem Grundsatz: das nur ehrlicher Reichtum wahrer Reichtum ist. Doch ihre Not nimmt immer mehr zu, sodass selbst dieser Grundsatz in Frage gestellt wird.... * Das Besondere an dieser Geschichte ist, dass die Erzählungen in einen besonderen Rahmen eingebettet wurde. Der Sohn Joselito erzählt nämlich seine Familiengeschichten einer weißen reichen Frau als er bei dieser bettelt. Daher ist die Geschichte sofort der Erklärungsgrund weshalb der Junge so handeln muss. Von Anfang an entwickelt der Leser Symphatie für die Familie und kann dementsprechend ihre Entwicklung auch emotional begleiten. Leider muss ich jedoch auch anmerken, da die Geschichte ein wenig dem 0815- Schema von Geschichten über Armut entspricht, von Anfang an ist deutlich, dass das Glück der Familie nicht auf Dauer bestehen wird und das diese um ihr Überleben kämpfen müssen. Ich denke auch, dass die Charaktermerkmale stereotypisch verwendet werden, was sehr Schade ist. Arm ist wie immer der Indio, der am Ende nicht mehr weiter weiß und all seine Grundsätze über Bord wirft... * Fazit: Nettes Buch für Kinder, um Empathie zu entwickeln und mit dem Thema Armut in Südamerika konfrontiert zu werden. Allerdings entspricht die Geschichte dem 0815 Schema und birgt keine besonderen Überraschungen.

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