Gudrun Pausewang , Dorota Wünsch Die Räuberschule

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Inhaltsangabe zu „Die Räuberschule“ von Gudrun Pausewang

Jule liest für ihr Leben gern. Am liebsten Geschichten von Räubern. Bei denen ist wenigstens was los! Sie feiern wilde Feste, tragen Spinnen in ihren Bärten spazieren und essen geröstete Kaulquappen mit Kröteneiern süß-sauer. Und eines Tages begegnet Jule doch tatsächlich einem waschechten Räuberhauptmann! Räuber Rackzack aus dem Schrattwald zeigt Jule, wie richtige Räuber leben, und ein großes Abenteuer beginnt ...

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  • Rezension zu "Die Räuberschule" von Gudrun Pausewang

    Die Räuberschule

    baronessa

    11. May 2012 um 12:51

    In dem Dorf Müffelhausen sehen alle gleich aus. Auch ihre Häuser und Gärten. Nur ein kleines Mädchen sieht anders aus, denn Jule hat rote Haare und Sommersprossen. Deswegen wird sie auch von den Kindern gemieden. In der Schule ist Jule besonders fleißig. Sie kann kaum richtig lesen, verschlingt sie jedes Buch. Jule wohnt ganz in der Nähe vom Schrattwald. Kein Mensch geht in diesen Wald, denn da wohnen die Räuber. Sie fressen sogar Kinder, bekommt sie von ihrer Großmutter erzählt. Eines Tages stirbt ihre Großmutter. Jule wohnt mit ihrer Ziege ganz allein in dem Haus. Mit der Zeit kann ihre Ziege sogar sprechen. Jetzt ist Jule mutig und geht in den Wald. Eines Tage steht wirklich ein Räuber vor ihr. Aber der frisst sie nicht, denn er macht ihr ein Angebot. Jule soll die Räuberkinder unterrichten. Das macht sie natürlich gern. Aber sie kennt nicht die Räuberkinder. Sie haben keine Erziehung, waschen sich nicht, furzen und prügeln sich. Jule gibt jedoch nicht auf. Mit jedem Tag werden die Kinder besser. Sie sind wissbegierig und lernen schnell. Jule mag den Räuberhauptmann, der auch so rote Haare hat wie sie. Dann stellt sich heraus, er ist ihr Vater. Und jetzt wollt ihr wissen, wie es weitergeht? Das erfahrt ihr nur, wenn ihr es lest. Es ist eine lustige Geschichte. Jedes Kind würde gern zu den Räuberkindern gehören, denn die brauchen sich nicht waschen, kämmen, Zähne putzen, können im Dreck wühlen, sich prügeln, rülpsen usw. „Und wenn er nicht diesen scheußlichen Bart trüge, voll von Kellerasseln, Spinnen und Tausendfüßlern! Und mit zwei Fingern greift er sich an die Nase, schnäuzt sich in die Hand und schleudert den Rotz in weitem Bogen in den Wald.“ Nur die Speisekarte müsste man überarbeiten, denn Salamander, Igelgulasch, gebratene Dachsleber, Moosgemüse schmeckt nicht. Und die Moral der Geschichte? Nur weil jemand anders aussieht, soll man ihn nicht ablehnen. Außerdem kann jeder Mensch sich ändern (man muss zum Beispiel kein Räuber bleiben). Den Kindern in der Schule hat es gefallen. Das Buch hat sie zum Lachen gebracht. Es sind auch Illustrationen passend zur Geschichte vorhanden.

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