Die Wolke

von Gudrun Pausewang und Jens Schmidt
4,0 Sterne bei851 Bewertungen
Die Wolke
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (620):
kerstin71s avatar

Ein Jugendbuch, das sich mit dem Thema beschäftigt, was passiert nach einem Reaktorunfall. Sehr bewegend erzählt aus Sicht eines Teenies.

Kritisch (42):
LarasBookworlds avatar

Musste es in der Schule lesen. Ich musste mich durchquälen.

Alle 851 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Wolke"

Was niemand wahrhaben wollte, passiert: Deutschland erlebt einen Supergau. Die 14-jährige Janna-Berta verliert ihre Familie und landet selbst im Lazarett.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783473580149
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:222 Seiten
Verlag:Ravensburger Buchverlag
Erscheinungsdatum:01.02.1997
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.06.2011 bei Silberfisch erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Seralina1989s avatar
    Seralina1989vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Gerade weil es uns jeder Zeit treffen könnte, ist dieses Buch aktueller denn je. Tchernobyl und Fukushima haben uns ja noch nicht gereicht.
    Erschreckend nah an der Realität...

    Das Buch hab ich gestern ausgelesen.

    Das Buch selbst hat mich nicht unbedingt geschockt. Ehr der Realitätsscheck hinterher. Es ist in meinen Augen so gut, weil es sehr nah an der Realität dran ist. Wir brauchen doch nur unsere Atommeiler jetzt anzukucken (neben Deutschland auch die an den Grenzen zu den Benelux-Staaten und Frankreich)... Mir wird übel, wenn ich daran denke, dass uns das jederzeit blühen könnte und unsere obersten Politiker genauso arrogant reagieren könnten wie im Buch. Allein Merkels hin und her nach Fukushima. Da wird mir echt anders...

    Von daher verstehe ich vollkommen, dass es Pflichtlektüre in der Schule ist. Eigentlich sollten es noch viel mehr Menschen lesen in der Hoffnung, dass sie begreifen, welcher Gefahr wir uns damit selbst aussetzen.

    Im Buch gibt es eine schöne Stelle in der es sinngemäß heißt, dass der Mensch sich mit den Meilern überschätzt habe und Mutter Natur dafür irgendwann zurück schlage. Dass sie sich das, was der Mensch da anrichtet nicht ewig gefallen lassen wird. Recht hat er.

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    Aglayas avatar
    Aglayavor einem Jahr
    Einseitig und stellenweise zäh

    Die vierzehnjährige Janna-Berta passt für einige Tage alleine mit ihrem kleinen Bruder Uli auf, als es in einem nahegelegenen Kernkraftwerk einen Super-GAU gibt. Ohne Hilfe müssten die beiden Kinder vor der näherkommenden radioaktiven Wolke fliehen…

    Die Geschichte wird in der dritten Person aus der Sicht der Protagonistin Janna-Berta erzählt. Über ihr Leben vor der "Wolke" erfährt der Leser nur wenig, aber das ist wohl so beabsichtigt. Danach ist nichts mehr wie es war, und alles Vergangene wird nebensächlich. Die Anzahl der handelnden Personen ist überschaubar, sodass ich sie trotz der wenigen Informationen gut unterscheiden konnte, auch wenn dies meist nur über den Namen geschah. Sie blieben aber allesamt ziemlich eindimensional und flach. Gut ist nur, wer schon immer gegen Atomkraft war, und wer nicht grün ist, ist naiv und ignorant.

    Die Handlung beginnt damit, dass Janna-Berta und ihre Mitschüler von der Schule nach Hause geschickt werden, da es in einem KKW einen "Zwischenfall" gegeben hat. Was genau passiert ist, wie es dazu kam, dass radioaktive Materie austreten konnte und wie schlimm der "Zwischenfall" genau war, erfährt man während des gesamten Buches nur ungenau (und physikalisch nicht nachvollziehbar). Dies soll wohl die Hilflosigkeit der Bevölkerung unterstreichen, die nirgendwoher richtig informiert wurde. Die Flucht vor der radioaktiven Wolke nimmt nur einen untergeordneten Teil der Geschichte ein, vielmehr geht es um das Danach. Kann man nach so einer Tragödie wieder ein normales Leben aufnehmen? Gibt es so etwas wie "normal" überhaupt? Wie kann und soll ein Land, eine Regierung mit einem Katastrophenfall umgehen? Leider bleiben neben diesen Fragen, in denen die Autorin (nur schon durch die Themenwahl) klar Stellung gegen die Atomkraft einnimmt und das Thema nicht aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, nur wenig Platz für eine Entwicklung der Figuren oder eine spannende Handlung. So fand ich das Buch stellenweise etwas zäh.

    Der Schreibstil ist eher einfach gehalten und richtet sich merklich an eine junge Leserschaft. Ich würde es Lesern unter 12-14 Jahren allerdings nicht empfehlen, da es bei Jüngeren durch die Thematik unter Umständen Angst einflössen könnte.

    Mein Fazit
    Regt zum Nachdenken an, bliebt aber einseitig und liest sich stellenweise etwas zäh.

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    AdelheidSs avatar
    AdelheidSvor einem Jahr
    Ein Buch das aufrüttelt

    Die 15 jährige Janna erlebt die Zeit eines Atomunfalls mit. Sie kümmert sich um ihren Bruder und erleidet ein schweres Schicksal, das so abwegig gar nicht ist. Es geht um Verluste und das Weg - sehen der Gesellschaft nach einem solchen Ereignis. Manchmal ist "das Beste zu wollen" einfach nicht die beste Lösung.

    Zum Cover: Sehr schön gezeichnet - Man erkennt den Schmerz in den Augen.

    Meine Meinung zum Buch: Anike Hage hat das Buch "die Wolke" von Gudrun Pausewang nun in ausdrucksstarken Bildern verewigt. Der Comic im inneren ist schwarz - weiß und sehr gut gezeichnet. In diesen einfachen Bildern liegt sehr viel Ausdruck in den Gesichtern und man spürt den Horror, die Hoffnungslosigkeit, die Verzweiflung und auch die Wut. Obwohl ich kein Comic - Fan bin und einen solchen nur im Zuge einer Lesechallenge gelesen habe, muss ich sagen, dass mich das Buch überzeugen konnte. 

    Fazit: Ein ausdrucksstarker Comic über den Horror eines Atomunfalls der überzeugt. 

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    loveisfriendships avatar
    loveisfriendshipvor 2 Jahren
    Der nicht an Aktualität und Wichtigkeit verlierende Protestroman von 1987 im Manga-Stil umgesetzt.

    Der nicht an Aktualität und Wichtigkeit verlierende Protestroman von 1987 im Manga-Stil umgesetzt.

    Pausewang stellt sich in ihrem nach dem Super-GAU 1986 in Tschernobyl erschienenen Roman ein Reaktorunglück mitten in Deutschland und dessen Konsequenzen vor. Janna und ihr kleiner Bruder versuchen nun, auf sich allein gestellt vor der radioaktivverseuchten Wolke zu fliehen. Um sie herum bricht Chaos aus …

    Hages 2008 erstmalig veröffentlichte Comic-Version wurde 2011 nach der Katastrophe in Fukushima neu aufgelegt. Hage, die die Romanhandlug etwas gekürzt und abgeändert hat, zeichnet ruhig und zart, nicht draufhaltend und sensationsheischend, aber mit einer beunruhigenden, schockierenden, gänsehauttreibenden Wirkung. „Die Wolke“ thematisiert die Folgen der Katastrophe während und danach, kurz- und langfristig, wie etwa die Massenpanik und die gesundheitlichen Auswirkungen. Vielleicht hätte das düstere Bild, das entworfen wird, sogar insgesamt noch einen Ticken drastischer ausfallen können, aber als Einstieg in die Problematik ist es allemal gelungen.

    Fazit: Man sieht die Nachrichten, es betrifft einen nicht unmittelbar und schon ist es wieder aus dem Kopf raus. „Die Wolke“ entwirft ein ungeschöntes Szenario, das einen in Deutschland lebenden Menschen betreffen würde, ist näher dran und rüttelt auf. Dieses eindringliche, emotionale und Fragen aufwerfende Buch verliert auch gezeichnet nichts an seiner Dringlichkeit und liest sich mit Beklemmung. Ein Buch, das aufweckt und sensibilisiert für die fatale Unkontrollierbarkeit von Atomkraftwerken, und eintritt gegen Verharmlosung, Verdrängen, Totschweigen und Vergessen.

    Auch zu lesen unter:

    https://jubiwi.wordpress.com/2016/04/06/buchvorstellung-die-wolke/

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    L
    Liebes_Buchvor 2 Jahren
    Nach Tschernobyl

    Dieses Jugendbuch hat Gudrun Pausewang nach Tschernobyl geschrieben. Es ist weniger brutal als "Die letzten Kinder von Schewenborn". Als die Eltern ein paar Tage weg sind, kommt es in einem nahegelegenen Kernkraftwerk zu einem GAU. Janna-Berta muss allein mit ihrem Bruder fliehen. Das Buch beschreibt die Evakuierung, die Erkrankungen und wie Deutschland mit einer grossen Zahl von Obdachlosen umgehen würde.
    Wenn man das erste Buch der Autorin gelesen hat, wiederholt sie sich hier eigentlich nur. Allerdings hat diese Geschichte ein geradezu satirisches Ende. Das hat mich entschädigt.
    Nach Tschernobyl und Fukushima gibt es in deutschen Verlagen keine neuen Bücher mehr zum Thema. Warum nicht?
    Ich habe die Verfilmung nicht gesehen. Dem Trailer nach wurde die Geschichte da aber aufgemöbelt. Dem Buch merkt man eben an, dass es schon sehr alt ist. Deutschland hat inzwischen die Lebensmitteljodierung eingeführt und befindet sich seit 30 Jahren im Atomausstieg.

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    dia78s avatar
    dia78vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein brandaktueller Klassiker
    Ist eine weitere Katastrophe wie in Tschernobyl möglich?

    Der Roman "Die Wolke" erschien im Jahre 1987 im Ravensburger Buchverlag. Die Autorin dieses zeitlosen Werks ist Gudrun Pausewang.

    In diesem Buch geht es vor allem um die 15-jährige Janna-Berta Meinecke. Eines morgens schrillt der Alarm, es kam zu einem kerntechnischen Unfall in Grafenrheinfeld. Alle stürmen nach Hause. Lars, der ebenfalls in Schlitz lebt, nimmt Janna-Berta mit. Sie will unbedingt nach Hause, denn ihre Eltern und ihr kleiner Bruder Kai sind auf einer Tagung in Schweinfurt. Uli, ihren weiteren kleinen Bruder haben sie zu Hause gelassen. Janna-Berta beschließt schließlich gemeinsam mit Uli nach Bad Hersfeld zu fliehen, doch ein schrecklicher Unfall zerstört ihr Leben noch weiter. Nach zahlreichen Schicksalsschlägen, einem langen Aufenthalt in einem Nothospital, der Aufnahme bei Helga in Hamburg, dem Tod zahlreicher geliebter Menschen bzw. Wegbegleiter, kommt sie schließlich zu Almut und Reinhard nach Wiesbaden. Ihre Großeltern scheinen von dem ganzen in Mallorca, wo sie ihren Urlaub verbrachten nicht viel mitzubekommen, doch als sie nach langer Zeit, endlich wieder nach Schlitz reisen dürfen beginnt Janna-Berta ihnen alles zu erzählen.

    Der Autorin ist mit diesem Werk ein zeitloses Meisterwerk gelungen. Man hat immer wieder das Gefühl, als ob es tatsächlich gerade passiert oder auch passieren könnte.
    Durch die Verwendung der Alltagssprache und die kurzen Sätze fließt das Buch richtiggehend dahin.
    Ich muss sagen, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe und mich in Janna-Berta und ihre scheinbar aussichtslose Situation sehr gut hineinversetzen konnte.
    Dieses Buch sollte in jeder Schule als Pflichtlektüre für jeden Schüler jede Schülerin zu erhalten sein, denn was einmal passiert ist, sollte nicht in Vergessenheit geraten, denn es kann immer wieder passieren.

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    Amilyns avatar
    Amilynvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Detailliert und spannend in der ersten Hälfte, schnell und nacherzählerisch in der zweiten - aber immer gut.
    Leider immer noch ein aktuelles Buch

    Die 14jährige Janna-Berta sitzt gerade im Unterricht, als die Sirenen ertönen. Schnell wird die bange Ahnung zur Gewissheit: in einem hessischen Atomkraftwerk nahe Schweinfurt ist ein Reaktorunfall passiert. Janna-Berta und ihr jüngerer Bruder Uli müssen sofort die Flucht ergreifen, einfach nur weg.

    1987, ein Jahr nach der Katastrophe von Tschernobyl, wurde Die Wolke von Gudrun Pausewang veröffentlicht, ein Roman über einen Störfall in einem hessischen Atomkraftwerk. Atomare Strahlung und Hessen: zwei Gründe, warum ich das Buch erst in diesem Jahr gelesen habe, denn zu Tschernobyl-Zeiten war ich gerade 6 Jahre alt - die Angst von damals habe ich bis heute mitgenommen. Und Hessen ist mein Heimatland, also selbst für fiktive Unfälle solcher Art für mich viel zu nah!

    ***Spoiler im folgenden Absatz***
    Als ich mich dann doch getraut habe, das Buch zu lesen, hat der Gruselfaktor sein Ziel natürlich nicht verfehlt: Schlitz, Schweinfurt, Niederaula, Bad Hersfeld - alles täglich in den Verkehrsnachrichten. Janna-Berta und ihr Bruder fliehen mit dem Fahrrad in Richtung Bad Hersfeld, um von dort mit einem Zug dem drohenden Gewitter zu entkommen, das den Fallout mitbringt. Funktionieren tut das nicht. Janna-Berta landet als Strahlenopfer in einem provisorischen Krankenhaus.

    Bis dahin ist der Roman atmosphärisch sehr dicht, detailliert erzählt und nimmt sich trotz der Hektik zu Anfang viel Zeit.

    Der zweite Teil ist anders. Die Ereignisse nach dem Krankenhaus werden wie eine grobe Zusammenfassung erzählt. Es passiert sehr viel in wenigen Seiten. Einzelne Szenen sind nur kurz und meistens in den Erzählfluss anderer Ereignisse mit eingebettet. Das ist nicht schlechter, doch es ist ein völlig anderer Erzählstil, weshalb es von mir einen kleinen Sternabzug gibt.

    Was mich allerdings am meisten gestört hat (und das ist selbstverständlich eine rein persönliche Geschmackssache und hat mit der Bewertung des Buches nichts zu tun; ich wollte es aber nicht unerwähnt lassen): der Name "Janna-Berta". Puh... Ich habe versucht, die "Berta" zu überlesen - es ist mir nur selten gelungen.

    Fazit: ein im wahrsten Sinne schrecklich-gutes Buch, immer noch hoch-aktuell. Bezugnehmend auf das Thema kann ich nicht sagen, dass es mir "gut gefallen" hat, doch gut ist es für mich trotzdem. 4**** dafür.

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    J
    jahfabyvor 3 Jahren
    Funktioniert auch noch 30 Jahre später.


    Ziemlich knapp nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl veröffentlicht Frau Pausewang ihre Geschichte eines Reaktorunfalls in Deutschland aus der Sicht eines 14 Jahre alten Mädchens. Damit ist der Roman nun fast 30 Jahre alt. Auf der einen Seite liest man ihm das Alter an. Manche Beschreibungen, manche Sätze schmecken wie die 1980er. Bis zum Ende des Romans bin ich nicht auf den Namen der Protagonistin klar gekommen! Janna-Berta. Ja, der Name wird irgendwann erklärt und gerechtfertigt, trotzdem bin ich immer wieder am Namen hängen geblieben.
    Und das Buch hat ziemlich durchgehend den moralischen, mahnenden und belehrenden Ton einer Lehrerin, die dir sagt: Siehst du, was passiert!
    Und trotzdem, sobald man in der Sprache ist, werden viele Momente im Buch zeitlos. Die Flucht der Menschen vor der Wolke, die Angst, die Reaktionen, aber auch die Menschlichkeit findet man genauso in modernen Katastrophenfilmen, aber auch in den Medien in Berichten über Katastrophen. Beeindruckend, wie wir Menschen unser Verhalten in 30 Jahren wohl kaum geändert haben. Erschreckend, wie schnell wir auch Katastrophen verdrängen, verharmlosen und durch die nächste Katastrophe ersetzen.
    Für mich war dieses Buch eine Erinnerung, ein Innehalten und eben doch eine Mahnung, auch nach 30 Jahren noch.

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    Amerdales avatar
    Amerdalevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: nicht wirklich überzeugende Comicadaption
    Die Wolke

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2014/02/25/gelesen-anike-hage-die-wolke/

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    Biankas_Buecherkistes avatar
    Biankas_Buecherkistevor 3 Jahren
    Atomkraft. Nein Danke


    Die Wolke ist ein Jugendbuch, welches zu dem Lehrplan an den Schulen gehört. Kindern dieses Ereignis, das so erschütternd ist, näher zu bringen ist lehrreich. Allerdings verbreitet die Autorin damit ihre Angst vor der Atomkraft, und dies ist nicht sehr förderlich. Aber dies tut der Geschichte und dem Hintergrund nicht zu schade.

    Unter einem Super-Gau versteht man ein Unfall, bei dem stärkere Belastungen auftreten, als beim schlimmsten Störfall, für den die Anlage noch ausgelegt wurde.
    Mit „Super“ wird angedeutet, dass die Folgen des GAU übertroffen werden. Dabei wird die Vorsilbe super- in der ursprünglichen lateinischen Bedeutung ‚über‘, ‚darüber hinaus‘ verwendet. Ein synonymer Begriff ist die etwas umständlichere Umschreibung Auslegungsüberschreitender Störfall.

    Die Story ist erschütternd, aber der Schreibstil ist schrecklich. Atomkraft ist ein klares NoGo. Dieses Buch ist wieder mal besser als der Film, dieser Film ist auch nicht schlecht, aber nicht so gut… Das gelesene zu verarbeiten ist als Kind nicht so leicht.

    Das Buch ist einfach geschrieben, aber dennoch gefällt mir der Stil garnicht…

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    muchobookloves avatar



    Hallo ihr Lieben!

    Wer kennt nicht die berühmte blaue Ecke mit der weißen Schrift? Vielen ist Ravensburger bestimmt durch die Spiele, Puzzles und Bücher aus Kindertagen bekannt. Die Ravensburger Taschenbücher sind für Millionen von Jugendlichen der Zugang zur Literatur – durch das Lesen in der Schule oder erste selbstgekaufte Bücher. Die Geschichten sollen die Leser bewegen, aufklären und gleichzeitig unterhalten. 

    Seit 1963 gibt es das beliebte Taschenbuchprogramm und mittlerweile blickt Ravensburger auf über 2700 Titel und über 900 Autoren zurück. In diesem Jahr feiert der Verlag also ein großes Jubiläum: 50 Jahre Ravensburger Taschenbücher. Gemeinsam mit Ravensburger haben wir mehrere tolle Aktionen geplant.

    Heute geht es mit der ersten Aktion von Ravensburger los: 



    Ravensburger hat zum Jubiläum zwanzig Meilensteine des Programms als Sonderedition zum Aktionspreis von 5 Euro herausgebracht. Das finden wir eine tolle Idee und eine super Möglichkeit die beliebten Titel als neues Lesefutter zu entdecken! 

    Aus diesem interessanten Programm haben wir 5 Bücher ausgewählt über die ihr bis zum 22. Mai 2013 abstimmen könnt! Das könnt ihr machen, in dem ihr unter diesem Thema kommentiert, zu welchem der Bücher es eine Leserunde geben soll und warum. Unter allen Leseratten, die abstimmen, werden 10 Buchpakete von Ravensburger verlost, in denen die drei Bücher enthalten sind, für die am häufigsten abgestimmt wurde. 

    Die Welle - Morton Rhue:
    Faschistoides Denken und Handeln ist immer noch und überall vorhanden. Ein Lehrer beweist es seinen Schülern in einem aufsehenerregenden Experiment, da sie es sich selbst nicht vorstellen können, wie so ein System funktioniert. Die Schüler teilen sich schnell in Opfer und Täter, bis die Situation schließlich eskaliert. 

    Der Drachenfisch - Pearl S. Buck:
    Lan-may weiß, dass Drachenfische Glück bringen. Deswegen freut sie sich, als sie einen Drachenfisch aus grünem Stein aus dem Fluss angelt. Das Glück lässt tatsächlich nicht lange auf sich warten: Lan-may trifft Alice und hat endlich eine Freundin.

    Charlie Bone und das Geheimnis der sprechenden Bilder - Jenny Nimmo:
    Charlie Bone ist ein ganz normaler Junge. Zumindest glaubt er das, bis eines Tages ein Foto zu ihm spricht. Grandma Bone freut sich: Ihr Enkel Charlie ist im Besitz einer magischen Gabe! Sie schickt ihn auf die Bloor-Akademie, eine Schule für sonderbegabte Kinder. Hier begegnet Charlie seinen neuen Freunden, Olivia und Fidelio, seinem ärgsten Widersacher, dem zwielichtigen Sohn des Direktors, und einem sehr großen Geheimnis...

    Als Hitler das rosa Kaninchen stahl - Judith Kerr:
    Berlin, 1933: Die Nazis stehen kurz vor ihrem entscheidenden Wahlsieg. In letzter Minute reist Anna mit ihrer Familie in die Schweiz. Doch ihr Vater, ein bekannter jüdischer Journalist, kann dort ebenso wenig Fuß fassen wie ein halbes Jahr später in Paris.

    Zebraland - Marlene Röder:
    Ein tragisches Unglück. Keine Zeugen. Ein Schweigegelübde, das für vier Freunde zur Zerreißprobe wird. Angst und Schuldgefühle wiegen immer schwerer - verkehren Vertrauen in Misstrauen und Liebe in Hass...

    Hier findet ihr auch nochmal alle 20 Meilensteine der Ravensburger Taschenbücher in einer Buchliste, wo ihr gerne für eure Lieblinge abstimmen könnt!

    Ich wünsche euch viel Spaß bei der Aktion und wir sind schon gespannt, welches Buch es werden wird! :-)

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