Gudrun Pausewang , Jens Schmidt Die Wolke

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Inhaltsangabe zu „Die Wolke“ von Gudrun Pausewang

Was niemand wahrhaben wollte, passiert: Deutschland erlebt einen Supergau. Die 14-jährige Janna-Berta verliert ihre Familie und landet selbst im Lazarett.

Dieses Buch hat mich sehr beschäftigt. Ergreifend.

— Jackbumm
Jackbumm

Spannend zu lesen und erschreckend !!!

— noita
noita

Sehr realistisch!

— Sternensammlerin
Sternensammlerin

Ich habe gelitten - ein tolles Buch welches die Risiken eines Super-GAUs aufzeigt

— esprite_surveille
esprite_surveille

Musste es in der Schule lesen. Ich musste mich durchquälen.

— LarasBookworld
LarasBookworld

Erschreckend nah an einer möglichen Realität ☢

— Velina2305
Velina2305

einfach schockierend...

— Petra1984
Petra1984

Einfach ein Klassiker.

— Annekro
Annekro

Ein brandaktueller Klassiker

— dia78
dia78

Ein Klassiker, der seine Wichtigkeit niemals verlieren wird. Eindringlich und aufrüttelnd!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Ein Buch das aufrüttelt

    Die Wolke
    AdelheidS

    AdelheidS

    22. April 2017 um 16:26

    Die 15 jährige Janna erlebt die Zeit eines Atomunfalls mit. Sie kümmert sich um ihren Bruder und erleidet ein schweres Schicksal, das so abwegig gar nicht ist. Es geht um Verluste und das Weg - sehen der Gesellschaft nach einem solchen Ereignis. Manchmal ist "das Beste zu wollen" einfach nicht die beste Lösung. Zum Cover: Sehr schön gezeichnet - Man erkennt den Schmerz in den Augen. Meine Meinung zum Buch: Anike Hage hat das Buch "die Wolke" von Gudrun Pausewang nun in ausdrucksstarken Bildern verewigt. Der Comic im inneren ist schwarz - weiß und sehr gut gezeichnet. In diesen einfachen Bildern liegt sehr viel Ausdruck in den Gesichtern und man spürt den Horror, die Hoffnungslosigkeit, die Verzweiflung und auch die Wut. Obwohl ich kein Comic - Fan bin und einen solchen nur im Zuge einer Lesechallenge gelesen habe, muss ich sagen, dass mich das Buch überzeugen konnte.  Fazit: Ein ausdrucksstarker Comic über den Horror eines Atomunfalls der überzeugt. 

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  • Der nicht an Aktualität und Wichtigkeit verlierende Protestroman von 1987 im Manga-Stil umgesetzt.

    Die Wolke
    loveisfriendship

    loveisfriendship

    11. May 2016 um 09:01

    Der nicht an Aktualität und Wichtigkeit verlierende Protestroman von 1987 im Manga-Stil umgesetzt.Pausewang stellt sich in ihrem nach dem Super-GAU 1986 in Tschernobyl erschienenen Roman ein Reaktorunglück mitten in Deutschland und dessen Konsequenzen vor. Janna und ihr kleiner Bruder versuchen nun, auf sich allein gestellt vor der radioaktivverseuchten Wolke zu fliehen. Um sie herum bricht Chaos aus …Hages 2008 erstmalig veröffentlichte Comic-Version wurde 2011 nach der Katastrophe in Fukushima neu aufgelegt. Hage, die die Romanhandlug etwas gekürzt und abgeändert hat, zeichnet ruhig und zart, nicht draufhaltend und sensationsheischend, aber mit einer beunruhigenden, schockierenden, gänsehauttreibenden Wirkung. „Die Wolke“ thematisiert die Folgen der Katastrophe während und danach, kurz- und langfristig, wie etwa die Massenpanik und die gesundheitlichen Auswirkungen. Vielleicht hätte das düstere Bild, das entworfen wird, sogar insgesamt noch einen Ticken drastischer ausfallen können, aber als Einstieg in die Problematik ist es allemal gelungen.Fazit: Man sieht die Nachrichten, es betrifft einen nicht unmittelbar und schon ist es wieder aus dem Kopf raus. „Die Wolke“ entwirft ein ungeschöntes Szenario, das einen in Deutschland lebenden Menschen betreffen würde, ist näher dran und rüttelt auf. Dieses eindringliche, emotionale und Fragen aufwerfende Buch verliert auch gezeichnet nichts an seiner Dringlichkeit und liest sich mit Beklemmung. Ein Buch, das aufweckt und sensibilisiert für die fatale Unkontrollierbarkeit von Atomkraftwerken, und eintritt gegen Verharmlosung, Verdrängen, Totschweigen und Vergessen. Auch zu lesen unter: https://jubiwi.wordpress.com/2016/04/06/buchvorstellung-die-wolke/

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  • Nach Tschernobyl

    Die Wolke
    Liebes_Buch

    Liebes_Buch

    06. May 2016 um 10:22

    Dieses Jugendbuch hat Gudrun Pausewang nach Tschernobyl geschrieben. Es ist weniger brutal als "Die letzten Kinder von Schewenborn". Als die Eltern ein paar Tage weg sind, kommt es in einem nahegelegenen Kernkraftwerk zu einem GAU. Janna-Berta muss allein mit ihrem Bruder fliehen. Das Buch beschreibt die Evakuierung, die Erkrankungen und wie Deutschland mit einer grossen Zahl von Obdachlosen umgehen würde. Wenn man das erste Buch der Autorin gelesen hat, wiederholt sie sich hier eigentlich nur. Allerdings hat diese Geschichte ein geradezu satirisches Ende. Das hat mich entschädigt.Nach Tschernobyl und Fukushima gibt es in deutschen Verlagen keine neuen Bücher mehr zum Thema. Warum nicht? Ich habe die Verfilmung nicht gesehen. Dem Trailer nach wurde die Geschichte da aber aufgemöbelt. Dem Buch merkt man eben an, dass es schon sehr alt ist. Deutschland hat inzwischen die Lebensmitteljodierung eingeführt und befindet sich seit 30 Jahren im Atomausstieg.

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  • Ist eine weitere Katastrophe wie in Tschernobyl möglich?

    Die Wolke
    dia78

    dia78

    06. May 2016 um 00:41

    Der Roman "Die Wolke" erschien im Jahre 1987 im Ravensburger Buchverlag. Die Autorin dieses zeitlosen Werks ist Gudrun Pausewang.In diesem Buch geht es vor allem um die 15-jährige Janna-Berta Meinecke. Eines morgens schrillt der Alarm, es kam zu einem kerntechnischen Unfall in Grafenrheinfeld. Alle stürmen nach Hause. Lars, der ebenfalls in Schlitz lebt, nimmt Janna-Berta mit. Sie will unbedingt nach Hause, denn ihre Eltern und ihr kleiner Bruder Kai sind auf einer Tagung in Schweinfurt. Uli, ihren weiteren kleinen Bruder haben sie zu Hause gelassen. Janna-Berta beschließt schließlich gemeinsam mit Uli nach Bad Hersfeld zu fliehen, doch ein schrecklicher Unfall zerstört ihr Leben noch weiter. Nach zahlreichen Schicksalsschlägen, einem langen Aufenthalt in einem Nothospital, der Aufnahme bei Helga in Hamburg, dem Tod zahlreicher geliebter Menschen bzw. Wegbegleiter, kommt sie schließlich zu Almut und Reinhard nach Wiesbaden. Ihre Großeltern scheinen von dem ganzen in Mallorca, wo sie ihren Urlaub verbrachten nicht viel mitzubekommen, doch als sie nach langer Zeit, endlich wieder nach Schlitz reisen dürfen beginnt Janna-Berta ihnen alles zu erzählen.Der Autorin ist mit diesem Werk ein zeitloses Meisterwerk gelungen. Man hat immer wieder das Gefühl, als ob es tatsächlich gerade passiert oder auch passieren könnte.Durch die Verwendung der Alltagssprache und die kurzen Sätze fließt das Buch richtiggehend dahin.Ich muss sagen, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe und mich in Janna-Berta und ihre scheinbar aussichtslose Situation sehr gut hineinversetzen konnte.Dieses Buch sollte in jeder Schule als Pflichtlektüre für jeden Schüler jede Schülerin zu erhalten sein, denn was einmal passiert ist, sollte nicht in Vergessenheit geraten, denn es kann immer wieder passieren.

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  • Leider immer noch ein aktuelles Buch

    Die Wolke
    Amilyn

    Amilyn

    17. February 2016 um 20:11

    Die 14jährige Janna-Berta sitzt gerade im Unterricht, als die Sirenen ertönen. Schnell wird die bange Ahnung zur Gewissheit: in einem hessischen Atomkraftwerk nahe Schweinfurt ist ein Reaktorunfall passiert. Janna-Berta und ihr jüngerer Bruder Uli müssen sofort die Flucht ergreifen, einfach nur weg. 1987, ein Jahr nach der Katastrophe von Tschernobyl, wurde Die Wolke von Gudrun Pausewang veröffentlicht, ein Roman über einen Störfall in einem hessischen Atomkraftwerk. Atomare Strahlung und Hessen: zwei Gründe, warum ich das Buch erst in diesem Jahr gelesen habe, denn zu Tschernobyl-Zeiten war ich gerade 6 Jahre alt - die Angst von damals habe ich bis heute mitgenommen. Und Hessen ist mein Heimatland, also selbst für fiktive Unfälle solcher Art für mich viel zu nah! ***Spoiler im folgenden Absatz*** Als ich mich dann doch getraut habe, das Buch zu lesen, hat der Gruselfaktor sein Ziel natürlich nicht verfehlt: Schlitz, Schweinfurt, Niederaula, Bad Hersfeld - alles täglich in den Verkehrsnachrichten. Janna-Berta und ihr Bruder fliehen mit dem Fahrrad in Richtung Bad Hersfeld, um von dort mit einem Zug dem drohenden Gewitter zu entkommen, das den Fallout mitbringt. Funktionieren tut das nicht. Janna-Berta landet als Strahlenopfer in einem provisorischen Krankenhaus. Bis dahin ist der Roman atmosphärisch sehr dicht, detailliert erzählt und nimmt sich trotz der Hektik zu Anfang viel Zeit. Der zweite Teil ist anders. Die Ereignisse nach dem Krankenhaus werden wie eine grobe Zusammenfassung erzählt. Es passiert sehr viel in wenigen Seiten. Einzelne Szenen sind nur kurz und meistens in den Erzählfluss anderer Ereignisse mit eingebettet. Das ist nicht schlechter, doch es ist ein völlig anderer Erzählstil, weshalb es von mir einen kleinen Sternabzug gibt. Was mich allerdings am meisten gestört hat (und das ist selbstverständlich eine rein persönliche Geschmackssache und hat mit der Bewertung des Buches nichts zu tun; ich wollte es aber nicht unerwähnt lassen): der Name "Janna-Berta". Puh... Ich habe versucht, die "Berta" zu überlesen - es ist mir nur selten gelungen. Fazit: ein im wahrsten Sinne schrecklich-gutes Buch, immer noch hoch-aktuell. Bezugnehmend auf das Thema kann ich nicht sagen, dass es mir "gut gefallen" hat, doch gut ist es für mich trotzdem. 4**** dafür.

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  • Funktioniert auch noch 30 Jahre später.

    Die Wolke
    jahfaby

    jahfaby

    26. November 2015 um 15:08

    Ziemlich knapp nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl veröffentlicht Frau Pausewang ihre Geschichte eines Reaktorunfalls in Deutschland aus der Sicht eines 14 Jahre alten Mädchens. Damit ist der Roman nun fast 30 Jahre alt. Auf der einen Seite liest man ihm das Alter an. Manche Beschreibungen, manche Sätze schmecken wie die 1980er. Bis zum Ende des Romans bin ich nicht auf den Namen der Protagonistin klar gekommen! Janna-Berta. Ja, der Name wird irgendwann erklärt und gerechtfertigt, trotzdem bin ich immer wieder am Namen hängen geblieben. Und das Buch hat ziemlich durchgehend den moralischen, mahnenden und belehrenden Ton einer Lehrerin, die dir sagt: Siehst du, was passiert! Und trotzdem, sobald man in der Sprache ist, werden viele Momente im Buch zeitlos. Die Flucht der Menschen vor der Wolke, die Angst, die Reaktionen, aber auch die Menschlichkeit findet man genauso in modernen Katastrophenfilmen, aber auch in den Medien in Berichten über Katastrophen. Beeindruckend, wie wir Menschen unser Verhalten in 30 Jahren wohl kaum geändert haben. Erschreckend, wie schnell wir auch Katastrophen verdrängen, verharmlosen und durch die nächste Katastrophe ersetzen. Für mich war dieses Buch eine Erinnerung, ein Innehalten und eben doch eine Mahnung, auch nach 30 Jahren noch.

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  • Die Wolke

    Die Wolke
    Amerdale

    Amerdale

    05. November 2015 um 22:44

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2014/02/25/gelesen-anike-hage-die-wolke/

  • Atomkraft. Nein Danke

    Die Wolke
    Biankas_Buecherkiste

    Biankas_Buecherkiste

    27. October 2015 um 14:11

    Die Wolke ist ein Jugendbuch, welches zu dem Lehrplan an den Schulen gehört. Kindern dieses Ereignis, das so erschütternd ist, näher zu bringen ist lehrreich. Allerdings verbreitet die Autorin damit ihre Angst vor der Atomkraft, und dies ist nicht sehr förderlich. Aber dies tut der Geschichte und dem Hintergrund nicht zu schade. Unter einem Super-Gau versteht man ein Unfall, bei dem stärkere Belastungen auftreten, als beim schlimmsten Störfall, für den die Anlage noch ausgelegt wurde. Mit „Super“ wird angedeutet, dass die Folgen des GAU übertroffen werden. Dabei wird die Vorsilbe super- in der ursprünglichen lateinischen Bedeutung ‚über‘, ‚darüber hinaus‘ verwendet. Ein synonymer Begriff ist die etwas umständlichere Umschreibung Auslegungsüberschreitender Störfall. Die Story ist erschütternd, aber der Schreibstil ist schrecklich. Atomkraft ist ein klares NoGo. Dieses Buch ist wieder mal besser als der Film, dieser Film ist auch nicht schlecht, aber nicht so gut… Das gelesene zu verarbeiten ist als Kind nicht so leicht. Das Buch ist einfach geschrieben, aber dennoch gefällt mir der Stil garnicht…

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  • Gute Geschichte

    Die Wolke
    gbook

    gbook

    10. August 2015 um 20:06

    Ich finde die Story an sich ist eine gute Idee und sehr realitätsnah geschildert. Allerdings zieht sich der Anfang sehr in die länge und es wird langweilig. Dafür ist das Ende sehr kurz gefasst und nicht wirklich zu Ende geschrieben. Aber alles in einem gefällt mir das Buch sehr gut!

  • Empfehlenswert, aber nicht perfekt

    Die Wolke
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. June 2015 um 14:06

    Meine Klasse hat dieses Buch als Lektüre in Deutsch gelesen und dort haben sich die Meinungen sehr gespalten. Die meisten jedoch bezeichneten das Buch nur eine blöde Panikmache und Propaganda . Ich dagegen kann von dem Buch fast nur positiv sprechen. Es weist mit einer fesselnden und spannenden Geschichte auf die Problematik von Kernenergie hin. Es waren auch wirklich ein paar wunderschöne und berührende Momente dabei, besonders das Ende hat mir sehr gefallen, da es immer noch einige Fragen offen lässt. Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen, doch obwohl es schön zu lesen ist, finde ich fehlt diesem Buch einfach noch das gewisse Etwas und oft konnte ich die Handlungen von Janna-Berta nicht nachvollziehen.  Trotzdem sehr empfehlenswert. 

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  • Erschreckend real, erschreckend nah. Wirklich gut geschrieben.

    Die Wolke
    Yoyomaus

    Yoyomaus

    04. May 2015 um 11:49

    Während des Schulunterrichts erklingt der Katastrophenalarm und Janna-Berta macht sich auf den Heimweg, wo ihr kleiner Bruder Uli schon wartet. Sie erfährt, dass es ein Atomunglück gegeben hat und wird von ihren Eltern per Telefon gedrängt, mit den Nachbarn zu fliehen. Ihre Eltern selbst befinden sich in Schweinfurt und die Großeltern sind im Urlaub auf Mallorca. Da die Nachbarn aber bereits abgefahren sind, machen sich Janna-Berta und Uli mit ihren Fahrrädern auf den Weg. Doch unterwegs wird Uli von einem heranrasenden Auto erfasst und stirbt. Völlig neben sich wird Janna-Berta von einer Familie mitgenommen. Als sie später verwirrt zu ihrem Bruder zurück möchte, kommt sie in eine atomare Regenwolke und wird von ein paar Hippies aufgelesen. Nachdem Janna-Berta in Folge der Regenwolke zusammen bricht, wacht sie in einem Krankenhaus wieder auf und wird schließlich zu ihrer Tante geholt, da ihre Eltern gestorben sind. Als ihr die Haare ausfallen, möchte ihre Tante stets, dass sie eine Mütze trägt, doch Janna-Berta weigert sich. Später erfährt Janna-Berta, was aus ihren Mitschülern geworden ist und wird schließlich zu einer anderen Tante geholt, welche sich für die Atomopfer einsetzt. Ihr hilft Janna-Berta, bis es wieder möglich ist, in die Sperrzone zu reisen. Sie macht sich auf den Weg und sucht ihren Bruder, den sie in einem Rapsfeld wieder findet. Dort begräbt sie ihn und kehrt nach Hause zurück, wo bereits ihre Großeltern unwissend warten. Das Buch hatte ich als Teenie in der Schule. Ich habe es gehasst, weil ich die Geschichte so grausam fand. Wenn ich heute darüber nachdenke, muss ich sagen, dass es doch ein ganz gutes Buch ist, auch wenn der Schreibstil nicht immer ganz so meins war. Es ist nah an der Realität und führt gut vor Augen, welche Gefahren sich der Mensch aussetzt, nur um gut und günstig Strom und Co zu produzieren. Es verdeutlicht auch, wie erbarmungslos Menschen werden können, wenn sie sich selbst in Gefahr wägen. Dann ist sich jeder selbst der Nächste. Wirklich gut gemacht.

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  • Beste Schullektüre

    Die Wolke
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. January 2015 um 19:40

    Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es an einem Stück durchgelesen habe. Das ist mir bis jetzt noch nie passiert. Zuerst hatte ich keine großen Erwartungen an das Buch, da Schullektüren meistens ziemlich langweilig sind doch dieses Buch war alles andere als langweilig. Es war spannend und traurig und zeigte die Warheit.

  • Atomkraftwerke

    Die Wolke
    mistellor

    mistellor

    02. November 2014 um 16:08

    Warum hat es so lange gedauert, bis auch deutsche Politiker begriffen haben, dass man Atomenergie nie beherrschen kann. Hätten sie doch schon 1992 das Buch gelesen.

  • Rezension "Die Wolke"

    Die Wolke
    Emmimausi

    Emmimausi

    30. July 2014 um 10:02

    In diesem Buch geht es um ein Atomunglück. Ich werde jetzt keine Inhaltsangabe schreiben (was viele machen) sondern gutes und schlechtes am Buch kritisieren.  Ich finde das Buch sehr gut, denn es ist spannend und einfühlsam geschrieben. Die Autorin hat klar gemacht, wie gefährlich ein Atomkraftwerk ist. Sie zeigt das Leid der Menschen, wenn sie verstrahlt und krank sind, wenn sie ihr Zuhause verlieren und ihre Familien verloren haben. Das Buch war sehr bewegent, weil man die Gefühle mitfühlen konnte. An dem Buch hat mir nicht so gut gefallen, dass man nicht weiß, wie Janna in der Zukunft lebt, ob sie Kinder und einem Mann hat. Ich würde das Buch an alle  weiterempfehlen,  die sich für Atomkraftwerke interessieren und an alle,  die gerne traurige und bewegende Bücher lesen.

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  • Eine traurige Geschichte über Leben und Tod

    Die Wolke
    Lizzy-cool

    Lizzy-cool

    27. June 2014 um 11:01

    Die dramatische Geschichte, von Gudrun Pausewang erzählt, beginnt eigentlich ganz harmlos. Am Morgen fährt Janna-Berta zur Schule. Sie kommt aus dem kleinen Dorf Schlitz. Als es in der Schule einen Alarm gibt, ist Elmar der Erste der begreift, dass es ein ABC-Alarm sein muss. Und es stimmt sogar. Alle Kinder müssen das Schulgebäude verlassen und nach Hause fahren. Gerade noch rechtzeitig erwischt Janna-Berta einen Platz im Auto eines Freundes, der sie mitnimmt. Gerade an diesem Tag sind ihre Eltern mit Kai, ihrem kleinem Bruder nach Schweinfurt zur Verwandtschaft gefahren! Als sie nach Hause kommt, erwartet sie schon ihr kleiner Bruder Uli, dem erklärt wurde, dass da eine "giftige Wolke" am Himmel sei. Da niemand die Beiden zur Flucht mitnehmen kann, beschließt Janna-Berta spontan, mit dem Rad loszufahren. Ein riskanter Plan, denn auf dieser Fahrt stirbt Uli. Aber mehr möchte ich nicht verraten. Dieses Buch haben wir in Deutsch gelesen. Diese Geschichte ist mir sehr nahe gegangen, da sehr gut klar gestellt wird, wie Janna-Berta am Ende mit den Nerven ist. Diese Geschichte erzählt, welchen Schrecken Atomkraft den Menschen schon angetan hat.

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