Gudrun Pausewang Noch lange danach

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Inhaltsangabe zu „Noch lange danach“ von Gudrun Pausewang

Deutschland, 40 Jahre nach einer Atomkatastrophe. In einem der wenigen noch bewohnbaren Teile des Landes lebt die sechzehnjährige Vida mit ihrer Mutter. Vida ist Betroffene und Botschafterin: In einem Gespräch mit Studenten aus anderen Ländern berichtet sie von den schrecklichen Ereignissen und wie es gelingen kann, den Alltag trotz aller Widrigkeiten zu meistern. Gudrun Pausewang schrieb dieses Buch unter dem Eindruck der schrecklichen Ereignisse in Fukushima.

Traurig, aber so Realitätsnah..!

— MartinaO_O

Der Anfang war okay dann wird es leider langweilig schade 😐

— Leadezember

gute und gelungene Fortsetzung von Die Wolke - allerdings gewöhnungsbedürftig geschrieben (als Frage-Antwort-Spiel mit dem Leser)

— himmelspirat

Interessante Thematik, jedoch gewöhnungsbedürftig geschrieben.

— LenaausDD

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  • 40 Jahre nach dem GAU - Was wäre wenn

    Noch lange danach

    Marcsbuecherecke

    22. November 2013 um 17:18

    Ich habe vor gefühlten hundert Jahren in der Schule "Die Wolke" gelesen und war ein riesiger Fan dieses Buches. Als ich dann in der Bibliothek meines Vertrauens stand und gesehen hatte, dass Frau Pausewang ein neues Buch über die Folgen einer Reaktorkatastrophe in Deutschland auf den Markt gebracht hatte, musste ich es lesen. Leider hatte ich gedacht, es handle sich bei diesem Buch um eine "Fortsetzung" zu Pausewangs Meisterwerk aus den 80er Jahren. Dies ist allerdings nicht der Fall.  Inhalt:  Vida besucht eine Gesamtschule in Deutschland. Sie lebt vierzig Jahre nach der größten Katastrophe die das Land jemals zu sehen bekam. Was niemand für möglich gehalten hatte, ist passiert: eine Kernschmelze in einem deutschen Atomkraftwerk.  Vida führt eine Gruppe ausländischer Schüler durch ihr "Reich" und erzählt, wie sie und ihre Familie / die Gesellschaft mit den Folgen des Unglücks (Krebs; Tod; Fehlgeburten; Armut...) umzugehen gelernt haben. Zum Buch:  Wie bereits oben erwähnt bin ich mit gänzlich anderen Erwartungen an dieses Buch herangetreten. Ich hatte gedacht, Vida sei eventuell die Enkelin von Janna-Berta oder auch einem ihrer Gleichgesinnten, allerdings fand die Katastrophe,  die hier als Grundlage dient erst im Jahre 2020 statt. Folglich handelt es sich um zwei komplett unabhängige Geschichten! Pausewangs Schreibstil fand ich hier ehrlich gesagt nicht sehr überzeugend. Das gesamte Buch stellt ein Interview dar, wobei zu erwähnen ist, dass man keine Ahnung hat, auf welche Fragen sie antwortet. Immerhin werden diese nicht abgedruckt. Auch die "Eigendarstellung" weiß in meinen Augen nicht recht zu überzeugen. Auf mich wirkte sie schnell sehr ichbezogen und aufdringlich. Inwieweit das jetzt realistisch ist, kann ich -"Gott sein Dank"- nicht beurteilen. Fazit:  Im Großen und Ganzen finde ich dieses Buch gutes Mittelmass. Schade fand ich, dass der Charme, der Pauswewangs Werken eigentlich innewohnt hier nicht so recht bei mir ankommen wollte. Viel Spaß beim Lesen!Bis bald!

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  • Rezension zu "Noch lange danach" von Gudrun Pausewang

    Noch lange danach

    Vivi-Carbon

    29. October 2012 um 16:49

    Ich finde das Buch ist gut geschrieben, da es sehr leicht zu lesen ist und man aber trotzdem einen sehr guten und umfassenden Einblick in das Leben der Protagonistin bekommt. Die Form in der es geschrieben ist, dass man nur die Antworten von Vida lesen kann, ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber ich habe mich sehr schnell herein gefunden. Teilweise hatte ich aber mehr das Gefühl ihre Gedanken zu lesen und nicht das was sie einer Gruppe fremder Schüler erzählt. Ich habe einen sehr ausführlichen Eindruck vom Leben von Vida bekommen und auch von den Problemen und Gefühlen mit denen die Leute in diesem Buch umzugehen haben. Das Buch hat mich sehr nachdenklich gemacht, da es einem dann doch sehr anschaulich zeigt was tatsächlich passieren könnte und welche Folgen es auch noch für die Generationen nach uns haben würde. Ich denke die Autorin hat ihr Ziel, dass das Buch eine Warnung an die Leser ist, erreicht und ich kann es auf jeden Fall an alle weiter empfehlen die das Thema Atomkraft interessant finden.

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  • Rezension zu "Noch lange danach" von Gudrun Pausewang

    Noch lange danach

    saba

    29. July 2012 um 18:17

    Wir schreiben das Jahr 2061. Vor 41 Jahren kam es in Deutschland kurz vor Abschaltung des letzten Kernkraftwerks zur Atomkatastrophe. Seitdem denken die Menschen nur noch in einem Zeitraum von „davor“ und „danach“. Im „danach“ lebt die Schülerin Vida. Sie gewährt einer südamerikanischen Besuchergruppe Einblicke in das Alltagsleben nach dem Super-Gau. Wie schon bei „Die Wolke“ entwickelt Gudrun Pausewang auch in ihrem neuen Buch das Szenario einer Reaktorkatastrophe in Deutschland. Die Geschichte wird in beiden Büchern aus der Sicht einer Gymnasialschülerin beschrieben. Allerdings legt die Autorin bei „Noch lange danach“ den Fokus viel mehr auf die Langzeitfolgen einer möglichen Atomkatastrophe. Der Schreibstil ist nüchtern und weist eher die Merkmale eines schonungslosen Berichts auf, als die eines Romans. Auf Spannungselemente darf bei dieser Thematik gerne verzichtet werden, allerdings fehlt dem Buch meiner Meinung nach durch die kurzgehaltene Form auch etwas die emotionale Tiefe. Vida macht es dem Leser durch ihre kühle Art nicht gerade leicht, eine gewisse Nähe aufzubauen, was durch ihre Lebensgeschichte aber durchaus entschuldbar bleibt. Gudrun Pausewang schrieb „Die Wolke“ unter den Eindrücken von Tschernobyl 1986. „Noch lange danach“ entstand nach den Ereignissen in Fukushima im Jahr 2011. Knapp 25 Jahre liegen zwischen diesen beiden Katastrophen und trotzdem gibt es auch in Deutschland nach wie vor aktive Atommeiler. Ihren Intention ein weiteres Buch als Warnung ob der Gefahren der Atomenergie zu schreiben, ist der Autorin meiner Meinung nach daher durchaus gelungen. Allerdings bleiben für mich im Vergleich die Geschehnisse und Protagonisten in „Die Wolke“ eindringlicher, emotionaler und auch ausdrucksstärker, als in „Noch lange danach“

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  • Rezension zu "Noch lange danach" von Gudrun Pausewang

    Noch lange danach

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. March 2012 um 18:56

    Dieses Buch regt wirklich zum Nachdnken an. Ich bin begeistert wie sie an diese Sache heran gegangen ist. Es muss mehr von diesen Büchern geben! Auch auf erwachsenem Niveau!

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