Gudrun Pausewang Wiedersehen mit Anna

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Inhaltsangabe zu „Wiedersehen mit Anna“ von Gudrun Pausewang

Ihre Kindheit hat Gudrun Pausewang auf der Rosinkawiese in Ostböhmen verbracht. Untrennbar damit verbunden ist Anna, das ukrainische Mädchen aus einem Dorf in den polnischen Karpaten. Wie viele andere auch wurde sie 1941 als Ostarbeiterin ohne ihr Einverständnis nach Deutschland gebracht. Sie war gerade sechzehn Jahre alt, als sie zu den Pausewangs auf das zwei Hektar große Gartenland kam und sich dort bis Kriegsende in Haus und Hof nützlich machte. Jahrzehnte später hat Gudrun Pausewang diese Gefährtin ihrer Jugend in der Nähe des früheren Lemberg aufgespürt und sie besucht. Bei ihrem Wiedersehen haben sie sich vieles zu erzählen ...

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  • Rezension zu "Wiedersehen mit Anna" von Gudrun Pausewang

    Wiedersehen mit Anna
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. July 2011 um 20:43

    Gudrun Pausewang verlebte einen Teil ihrer Kindheit in Ostböhmen, etwas abgelegen, umgeben von schöner Natur, lebte Sie mit Ihren Geschwistern und Eltern auf der Rosinkawiese. Dort hatte die Familie einen kleinen Hof. Mit dem Beginn des 2. Weltkrieges veränderte sich das sonst so ruhige, friedliche, wenn auch arbeitsreiche Leben auf der Rosinkawiese. Der Vater musste in den Krieg ziehen die Arbeit und die Verantwortung blieben auf Mutters Schultern liegen. 1941 trat das 16 jährige, ukrainische Mädchen Anna unfreiwillig in das Leben der Familie. Sie wurde mit einer Freundin von der Feldarbeit in ihrem Heimatdorf von polnischen Milizen, nach Deutschland verschleppt, zur Zwangsarbeit. Gudrun Pausewang erzählt aus damaliger Kindersicht über den Umgang mit Anna in der Familie. Sie berichtet welche Arbeiten Anna zu verrichten hatte, wie sie mit Ihrer Situation in einem fremden Land, mit einer fremden Sprache umging. Schnell wurde sie zur guten Freundin der Kinder. Die Mutter achtete sie mit respektvoller Distanz. Nach dem Krieg verlor man sich aus den Augen, doch das ukrainische Mädchen Anna wurde von der deutschen Familie nie vergessen. Mehrmals wurde der Versuch unternommen Anna wieder zu finden aber die Bemühungen verliefen immer wieder im Sand. Doch Gudrun Pausewang gab nicht auf und begann die Suche auf abenteuerlichen Wegen noch mal von vorn und fand Anna. Ein bewegender Briefwechsel entstand zwischen Anna und Gudrun und ein Jahr später sah man sich wieder.... Eine ergreifende Geschichte von Menschen die sich vor 50 Jahren das letzte Mal gesehen haben, beide arbeiten diese gemeinsame Zeit noch mal auf, jeder auf seine Weise und doch lebt keine von beiden in der Vergangenheit. Gudrun Pausewang ist es gelungen Zeit- und Familiengeschichte ganz intensiv zu verbinden und Menschenschicksale vor dem vergessen zu bewahren sowie ein Stück zur Versöhnung der Völker bei zu tragen.

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