Gudrun Söffker Fettnäpfchenführer Finnland

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Inhaltsangabe zu „Fettnäpfchenführer Finnland“ von Gudrun Söffker

Nichts gibt’s gratis außer den Nordwind, sagt ein finnisches Sprichwort. Und der Nordwind bringt Frost. Wie aber fühlt sich ein flirrend heißer Sommertag an? Und wer ahnt, dass die Möwen gefährlicher sind als die Mücken an den unergründlichen Seen? In der wasserreichen Wildnis ist es zumindest leicht, kontakti zu knüpfen. Dagegen sollen die Finnen in den Städten ja unglaublich distanziert und wortkarg sein. Warum es trotzdem mehr Mobilfunkverträge als Einwohner gibt und ausgerechnet der Tango ganz Finnland verändert hat, verraten wir Ihnen in diesem Buch. Auch Greta erkundet mit Wörterbuch und Wanderstiefeln die wundersamen Eigenheiten des Nordens und stellt fest: Ganz Finnland singt. Die Schwäne, die Sägen, die Saunageister - und zu späterer Stunde sogar sie selbst. Durchstreifen Sie mit ihr die Schärengärten des Südens, die weltoffenen Städte und die baumlosen Höhen weit jenseits des Polarkreises. Erfahren Sie, wie wild die finnische Wildnis wirklich ist, wie viele Namen eine einzige Adresse haben kann und wann es unhöflich ist, einen Kaffee zu bestellen. Die 'Fettnäpfchenführer' sind lehrreiche Kulturführer und unterhaltsame Reiseromane in einem

Hier kann man die Vorlieben der Finnen für Sauna, Salmiak und Tango kennenlernen -die Story rund um eine deutsche Studentin überzeugt nicht

— DanielaN
DanielaN

Durch das Buch lernt man Finnland tief greifend kennen und erfährt das besondere an Finnland: die Natur.

— wikiauslandde
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  • Sauna, Salmiak, Seen - und eine langweilige Story um eine deutsche Studentin

    Fettnäpfchenführer Finnland
    DanielaN

    DanielaN

    07. May 2016 um 12:44

    Die Idee der Reiseführer-Reihe "Fettnäpfchenführer" ist gut gedacht: kein Aufzählen der üblichen Sehenswürdigkeiten, sondern ein Einblick in die Landesbewohner selbst und wie sie "ticken". Das Konzept: Anhand der deutschen Studentin Greta, die zum Studieren nach Helsinki geht, und ihren Erfahrungen mit den Finnen wird versucht, die "finnische Seele" zu erklären bzw. erlebbar zu machen. Mit Greta erlebt der Leser die Bedeutung von Tango im finnischen Sommer, lernt die Vorliebe für Salmiak und Lakritze kennen (auch Salmiak-Eis gibt es) und muss feststellen, dass das Jedermannsrecht nicht bedeutet, dass man alles darf.So weit, so gut. Doch das Konzept mit der Story um Greta wird schnell langweilig. Wer mag schon über 200 Seiten lang eine sich immer nur wundernde, über jede Kleinigkeit staunende Person begleiten. Greta kommt sehr naiv rüber, lässt sich durch kleinste Kleinigkeiten irritieren - dies alles, um dem Leser vor Augen führen zu können, worin sich finnische Verhaltensweisen (um Nuancen) von deutschen unterscheiden. Das Konzept einer Story funktioniert auch deshalb nicht, weil gar keine Entwicklung der Figur möglich ist. Greta muss sich ja nach einem halben Jahr Aufenthalt noch "wundern" über Dinge, die ihr im echten Leben längst begegnet wären.Fazit: eine nette Idee und für echte Finnland-Neulinge sicher interessant, aber zu langatmig mit dieser an den Haaren herbeigezogenen Story.Siehe auch meine Rezension zum Schweden-Fettnäpfchenführer: http://www.lovelybooks.de/autor/Delia-K%C3%BCbeck/Fettn%C3%A4pfchenf%C3%BChrer-Schweden-594184109-w/rezension/1238415349/

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  • In Finnland leben

    Fettnäpfchenführer Finnland
    wikiauslandde

    wikiauslandde

    08. April 2014 um 20:59

    Flaches Land mit Wälder und Seen, Saunas und Schnee. So was fällt einem bei Finnland ein. Und die Finnen ? Für was ist das Volk bekannt ? Natürlich für die Saunas. Für das weltweit beste Bildungssystem und als Land mit der weltweit niedrigsten Korruption. Dann kommt noch Kimi Raikkonen und schon etwas in der Vergangenheit: Aki Kaurismäki und Lennigrad Cowboys. Und dann hört es schon auf. Die Autorin Gudrun Söffker beschreibt in Ihrem Buch „Fettnäpfchenführer Finnland“ die Studentin Greta bei Ihrem Studium in Finnland. Durch ihren finnischen WG Mitbewohner Lauri und ihre Mitstudentin Virva lernt Sie Finnland kennen. Als Leser lernt man Kapitel für Kapitel einerseits das Land kennen: Ruska - der farbenfrohe Herbst, Lappland und die vielen Nationalparks, Helsinki. Dazu noch einiges über die Pflanzen- und Tierwelt Finnlands. Andererseits wird die finnische Lebensart beschrieben: das Wochenende im Ferienhaus Möki, Schifffahrt am Wochenende nach Tallinn oder Stockholm, Karaoke, der 1. Mai, Tango, Kaffee, der Hang zu Musik und skurrilen Events und andere kleinere Merkwürdigkeiten. Was mir fehlt, ist eine genauere Beschreibung der Finnen. Die Finnen werden nur dargestellt als ein tolerantes Volk. Mir sind die Finnen bekannt als schweigsame Menschen, die nicht so einfach zugänglich sind (dann aber, wenn man sich näher kennt, sehr loyal und diplomatisch). Und am Wochenende der gezielte Alkoholkonsum in den Kneipen, privat und auf den Schifffahrten. Ist das noch so ? Wie war es mit der finnischen Sprache ? Schwierig zu lernen oder ? Fazit: Durch das Buch lernt man Finnland tief greifend kennen und erfährt das besondere an Finnland: die Natur.

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