Gudrun Schwarz Eine Frau an seiner Seite

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Inhaltsangabe zu „Eine Frau an seiner Seite“ von Gudrun Schwarz

Die SS gilt bis heute als Männerorden, obwohl Heinrich Himmler bereits 1929 verkündet hatte, er wolle aus der SS eine Sippengemeinschaft von Männern und Frauen formen, eine -rassische Oberschicht des germanischen Volkes- als Führungselite eines von den Nazis beherrschten Europa. Die Soziologin Gudrun Schwarz hat beispielhaft Lebensläufe von SS-Ehefrauen untersucht und schildert einen durch die NS-Ideologie geprägten Familienalltag, der den Mann emotional entlasten sollte. Viele Ehefrauen waren nicht nur Mitwisserinnen der Taten ihrer Männer, sondern aktive Komplizinnen und Mittäterinnen. Sie besuchten ihren Mann am Einsatzort oder wohnten jahrelang in den Siedlungen am Rande der Konzentrationslager. -Eine Frau an seiner Seite- ist ein Beitrag zur Demontage des Bildes der Frau als Opfer der Verhältnisse, das sich - getragen von Forschung, Justiz und Politik - in der deutschen Nachkriegsgesellschaft etablieren konnte.

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  • Rezension zu "Eine Frau an seiner Seite" von Gudrun Schwarz

    Eine Frau an seiner Seite
    babette

    babette

    21. June 2007 um 23:58

    Die Autorin belegt, dass die SS-Ehefrauen nicht nur Mitwisserinnen oder etwa "Opfer" waren. Sie waren aktive Komplizinnen, die sich skrupellos bereicherten. Die Schilderungen lassen einen fassungslos zurück.