Gudrun Weitbrecht

 3.4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Tod unterm Tannenbaum, Tödliche Kehrwoche und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Gudrun Weitbrecht

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Tödliche Kehrwoche

Tödliche Kehrwoche

 (2)
Erschienen am 01.08.2007
Tod unterm Tannenbaum

Tod unterm Tannenbaum

 (2)
Erschienen am 01.09.2012
Blutkirsche

Blutkirsche

 (1)
Erschienen am 01.08.2010
Leere Augen

Leere Augen

 (0)
Erschienen am 11.09.2014
Eiskaltes Versprechen

Eiskaltes Versprechen

 (0)
Erschienen am 01.10.2011
Mörderisches Ländle

Mörderisches Ländle

 (0)
Erschienen am 28.08.2008
Eiskaltes Versprechen

Eiskaltes Versprechen

 (0)
Erschienen am 01.10.2011

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Rezension zu "Tod unterm Tannenbaum" von Gudrun Weitbrecht

Rezension zu "Tod unterm Tannenbaum" von Gudrun Weitbrecht
michael_lehmann-papevor 6 Jahren

Kurze und „Kürzestkrimis“ aus Schwaben

Mal etwas ausgeführter, mal nur über 2-3 Seiten und, vorweg gesagt, nicht alle Geschichten in gleicher Qualität (auch wenn keine der Kurzkriminalgeschichten wirklich tief abfällt), so stellen sich 19 Kurzkrimis „aus dem Ländle“ zur Weihnachtszeit aber ganz anders dar, als es die Harmonie und fast „Friedenspflicht“ dieser „heiligen Zeit“ eigentlich atmosphärisch in den Raum setzten will.

Durchgehend stehen Pläne im Mittelpunkt der Geschichte, die mit Rache und Mordgedanken zu tun haben, Pläne, die allerdings zu weiten Teilen in der ein oder anderen Form “nach hinten losgehen“.
Da will sich eine Frau doch noch einmal versöhnen nach einem Fehltritt ihres Mannes, ihre Kinder verraten ihr, was der Vater als Weihnachtsgeschenk gekauft hat und daraufhin gibt sie ihm unter dem Baum noch eine Chance. Kann er diese nutzen?

Ein anderer Ort, Heiligabend, eine Frau kämpft sich mit einem Jeep durch die winterlichen Schneeeinbruch mit einer heiklen Ladung im Kofferraum. Aber man muss sie doch verstehen, sie wollte nur frei werden von diesem kalten, einsamen Leben. Und es kommt doch ganz anders (eine Geschichte, die durchaus an Roald Dahl erinnert, wie andere im Buch auch, in Teilen auch an Stephen King, wenn nicht im Stil, dann in der Konzeption der Geschichte).

Ein Mann sucht den eleganten weg aus der Ehe und beauftrag ein „Serviceunternehmen“ in Bezug auf seine Frau. Liegt es an seinen wenigen Informationen oder am Unvermögen des Unternehmens, durchaus gibt es Tote, aber mehr, als geplant.

Die „gute Seele“ der Plätzchenbackerin im Dorf zur Weihnachtszeit, die in ihre Kekse interessante Substanzen zielgerichtet beimischt sollte aufpassen, dass sie nicht über das Ziel hinausschießt.

19 Geschichten, manche durchaus fantasiereich und spannend umgesetzt, hier und da mit sehr überraschenden Wendungen bilden die starken Seiten im Buch ab. Daneben finden sich allerdings auch sehr vorhersehbare kleine Geschichten, getragen von eher stereotypen Figuren. Auch diese bieten sich durchaus kurz und unterhaltsam dar und sind kein Grund, das Buch nicht zu lesen, ein Gefälle allerdings findet sich erkennbar in diesen 19 Geschichten. Wie der Leser in die „Verfolgung“ eines Mannes in Tübingen mit eingezogen wird, dass ist ganz ehrvorragend umgesetzt. Das allerdings der eigene Mann und beste Freundinnen nicht immer halten, was sie scheinen, das ist dann hier und da zu offenkundig im Buch umgestzt.

Alles in allem eine kurzweilige Unterhaltung der „anderen (Weihnachts-) Art“. Von überzeugend bis unterhaltsam, von spannend bis vorhersehbar, von einfacher Sprache bis zum ausgereiften Stil finden sich weitgehend lesenswerte Kurzgeschichten im Buch.

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Rezension zu "Blutkirsche" von Gudrun Weitbrecht

Rezension zu "Blutkirsche" von Gudrun Weitbrecht
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Ende September war ich auf einer Lesung zu "Cannstatter Zuckerle". Zwei Reihen hinter mir saß die Autorin von Blutkirsche. Da ich das Buch bereits bei Hugendubel im Schaufenster gesehen habe (ich aber keine 12,90€ für ein Taschenbuch ausgebe) musste ich warte bis es die ZB im Bestand hatte und ich es vorbestellen konnte.

In einer Stuttgarter Schreberanlage wird der Vorsitzende kaltblütig ermordet. Anne Wieland und ihr Kollege Marco (frischgebackener Vater) ermitteln in diesem Mordfall. Schnell bekommen sie heraus, dass sehr viele Schreberlinge ein Motiv hatten. Was die beiden nicht wissen ist, dass Wilma (mist Nachname vergessen) in ihrem Garten die Leiche ihres Mannes verbuddelt hat. Doch ist sie auch die Mörderin von Harry Kohl?

Anne Wieland lebt im Haus ihrer Mutter, mit ihrem Sohn. Ihr Ex-Mann will keinen Unterhalt mehr zahlen und macht daher einen heimlichen Vaterschaftstest. Auch beruflich läuft es für die Kriminalrätin nicht rund. Sie bewirbt sich auf eine Leitungsstelle und wird von jemanden aus Göppingen ausgebootet.

Fazit:

Ich lese unheimlich gerne Krimis aus Regionen, wo ich mich auskenne. Die Handlung war sehr schlüssig, auch wenn die Autorin die "Babysache" nur angeschnitten hat. Ansonsten war es es ein solider Krimi (mit einer kuriosen Verfolgungsjagd) und ich würde gerne mehr Stuttgart Krimis, aus der Feder von G.Weitbrecht, lesen.

Ich fand es übrigens klasse, dass die Autorin immer wieder das Thema Stuttgart 21 angesprochen hat und die fatalen Folgen für Stuttgart. Hier gilt wieder das Motto: Oben bleiben, friedlichen gegen Stuttgart 21 demonstrieren, es dem Mops und seinem Gspusi zu zeigen!!!

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