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Verlag_Kremayr-Scheriau

vor 4 Monaten

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Worum geht's?

Die Zwischenkriegszeit ist in Österreich auch heute noch eine ideologische Kampfzone. Berichte über den Schattendorf-Prozess und den folgenden Brand des Justizpalastes 1927 sind oft fehlerhaft, wichtige Fakten werden ausgelassen und Ereignisse einseitig dargestellt. Ähnliches gilt für die Februarkämpfe 1934, in denen die Gewalt zwischen den verfeindeten Lagern eskalierte.

Historikerin Gudula Walterskirchen präsentiert die unterschiedlichen Sichtweisen, Widersprüche, Lücken bzw. Unrichtigkeiten, analysiert die Quellen und fördert auch völlig Neues zutage. Brisant ist auch die Zeit des Dollfuß- und Schuschnigg-Regimes. Ständestaat wie Sozialdemokratie zielten auf den falschen Feind. Statt gemeinsam gegen den Terror des Nationalsozialismus zu kämpfen, bekämpften sie einander, mit fatalen Folgen: Die politisch geschwächte österreichische Politik hatte Hitlers Einmarsch nichts entgegenzusetzen.
Die blinden Flecken der Geschichte prägen den Diskurs bis heute: Es gibt keine gemeinsame Gedenkkultur zu den damaligen Ereignissen, Gedenkveranstaltungen sind immer auch politisch eingefärbt.


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Gudula Walterskirchen

Dr.phil., geboren in Niederösterreich, ist Publizistin, Kolumnistin der Tageszeitung Die Presse, Historikerin und Autorin viel beachteter Bücher zur österreichischen Zeitgeschichte. Die Biografien von Engelbert Dollfuß und Ernst Rüdiger von Starhemberg sowie über den Adel im Widerstand wurden Bestseller.

Bewerbung zur Leserunde: 

Wenn ihr mehr wissen wollt, dann sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme! 

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Autor: Gudula Walterskirchen
Buch: Die blinden Flecken der Geschichte

nancyhett

vor 4 Monaten

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Ich würde mich gern für ein Exemplar dieses Buches bewerben, da ich mich sehr für Geschichte interessiere und der Klappentext äußerst spannend klingt.
Meine Rezensionen wären bei Amazon, Thalia, Weltbild, Hugendubel, Mayersche, Bücher de, hier, Was liest Du und Lesejury.
LG

Jezebelle

vor 4 Monaten

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Ich habe mich bisher mit dieser Zeit eher literarisch beschäftigt, indem ich die Wekre Karls Kraus' und Jura Soyfers las. Gern würde ich die Historikerin in mir mit der Literaturwissenschaftlerin vereinen und so ein komplexeres Bild bekommen.

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Bellis-Perennis

vor 2 Monaten

4. Kapitel
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Die Massenszenen auf dem Heldenplatz wurden geschickt filmisch in Szene gesetzt.
Goebbels hat ja im Medium Film ein probates Werkzeug für seine Propaganda und Berichterstattung gesehen.
Es gab einmal eine Doku, in der sah man unveröffentlichte Bilder dieser Veranstaltung: der Heldenplatz war lang nicht so voll, wie uns das die Leute einreden wollen.

Bellis-Perennis

vor 2 Monaten

5. Kapitel
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Auch im fünften Kapitel zeigt Gudula Walterskirchen die Gräben die zwischen Roten und Schwarzen nach wie vor bestehen.

Das kann man aus dem Umgang mit "belasteten" Straßennamen sehen:
Man benennt den "Dr.-Karl-Lueger-Ring" wegen Luegers antisemitische Aussagen in "Universitätsring" um, der "Dr.-Karl-Renner-Ring" bleibt jedoch unangetastet, obwohl auch der Staatskanzler ähnliche Äußerungen von sich gegeben.
Was soll der kritische und mündige Staatsbürger hiervon halten?

Und die Historiker diskutieren, streiten und manche schrecken auch vor der Beugung der Geschichte bis hin zur Fälschung nicht zurück.

Gedenktage und Veranstaltungen (wie z.B. 12. Feburar 1934, 9./10. November 1938 sowie 8. Mai 1945 ) verkommen oft zu parteipolitischen Selbstdarstellungen.

Und wenn dann statt eines gemeinsamen "Haus der Geschichte" zwei entstehen sollen, kann man als gelernter Österreicher nur aus Johann Nestroys "Lumpazivagabundus" zitieren:

"Da wird einem halt angst und bang,
Die Welt steht auf kein’ Fall mehr lang, lang, lang, lang, lang, lang".

Sikal

vor 2 Monaten

4. Kapitel
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Bellis-Perennis schreibt:
Die Rolle Schuschniggs als naiver Kanzler, der glaubt, es mit den Nazis aufnehmen zu können - puh, da habe ich auch einmal geschluckt.

Das hat mich ziemlich irritiert, dass Schuschnigg irgendwie kopflos Entscheidungen getroffen hat (zumindest hat man den Eindruck, wenn man es so liest).

Bellis-Perennis

vor 2 Monaten

4. Kapitel
@Sikal

Ich glaube, ich muss Biographien von Dollfuß und Schuschnigg lesen. Vielleicht wird dann einiges klarer ...

Vampir989

vor 2 Monaten

Eure Rezensionen

Danke das ich dieses Qerk lesen durfte.Es hat mir sehr gut gefallen.Hier ist meine Rzension die ich auch noch auf anderen Potalen posten werde.

https://www.lovelybooks.de/autor/Gudula-Walterskirchen/Die-blinden-Flecken-der-Geschichte-1439143560-w/rezension/1454898724/

histeriker

vor 2 Monaten

2. Kapitel
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Hier dauerte es etwas länger, ich finde die Kapitel mit so vielen Informationen voll gepackt, dass ich nicht viel am Stück lesen kann. Vor allem sind mir einige der Namen kein begriff und ich muss immer wieder nachdenken, wer das denn sein sollte.
Ich finde aber den Aufbau einzelnen Kapitel sehr gut, die Struktur hilft mir sehr die Sachen zu begreifen. Und mann kann immer wider zurück gehen, zu den Beschreibungen der Ereignisse, wenn man es braucht.

histeriker

vor 1 Monat

Eure Rezensionen

Etwas spät, aber trotzdem danke, dass ich das Buch lesen durfte. Es hat mir sehr viel gegeben.
https://www.lovelybooks.de/autor/Gudula-Walterskirchen/Die-blinden-Flecken-der-Geschichte-1439143560-w/rezension/1462343792/

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